Ich habe festgestellt, dass mein Schamgefühl imit zunehmendem Alter abgenommen hat. Ich habe versucht, das zu kompensieren, indem ich mich immer extremeren Schamsituationen ausgesetzt habe, aber auch das hat letztlich nur wieder zu einer gewissen Gewöhnung geführt und an Reiz verloren. Ich bedaure das sehr, denn Scham war immer auch ein sehr erregendes Element, auf das ich eigentlich nicht verzichten möchte. Habt ihr, die Frage wendet sich sowohl an meine Geschlechtsgenossinen als auch an die Männer, ähnlich Erfahrungen gemacht, und wie geht ihr damit um?
Nachlassendes Schamgefühl
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Das die Scham mit der Zeit weniger wird, ist glaube ich ganz normal. Man entwickelt sich weiter und testet neue Grenzen aus und dementsprechend sinkt das Schamgefühl dabei.
Mein Schamgefühl ist auch gesunken, aber ein schönes Maß ist immer noch vorhanden. Ich liebe dieses Kribbeln in mir, wenn ich nackt einen Raum betrete, oder wenn das letzte Kleidungsstücke fällt...😁.
Die gesunkene Schamgrenze wird heute ersetzt durch Geilheit...🤷
Nur man muss da auch extrem aufpassen, denn mit der Scham und der Geilheit, das ist wie eine Spirale und das Tempo nimmt immer mehr zu🤷...
Ab und an, braucht das ganze dann eine Pause und man fängt wieder weiter unten an.
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Habt ihr, die Frage wendet sich sowohl an meine Geschlechtsgenossinen als auch an die Männer, ähnlich Erfahrungen gemacht, und wie geht ihr damit um?
Für mich war mein Schamgefühl nie besonders erregend, sondern eher belastend. Als ich in die Pubertät kam, wurde es mir von meinen Eltern ganz massiv eingeredet und ich habe tatsächlich für eine ganze Weile geglaubt, dass das, was ich spürte, genauso sein muss. Heute weiß ich, dass das nicht wirklich Scham, sondern eher Angst war. Meinen Eltern gehörte die Bäckerei im Dorf und die war so was wie die Zentrale des Dorfklatsches. Für meine Mutter war es eine absolute Horrorvorstellung, selbst einmal zur Zielscheibe zu werden und sie tat alles dafür, um das zu verhindern.
Als ich Nuée kennelernte, hat sie mir schlicht den Umgang mit ihr verboten und ich bin sehr froh darüber, dass ich nicht auf sie gehört habe.
Von Nuée habe ich gelernt, dass Schamgefühl meistens anerzogen ist, denn sie hatte so etwas noch nie.
Heute kann ich nicht wirklich sagen, dass ich mein Schamgefühl vermisse. Im Gegenteil.
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Für mich war mein Schamgefühl nie besonders erregend, sondern eher belastend. Als ich in die Pubertät kam, wurde es mir von meinen Eltern ganz massiv eingeredet und ich habe tatsächlich für eine ganze Weile geglaubt, dass das, was ich spürte, genauso sein muss. Heute weiß ich, dass das nicht wirklich Scham, sondern eher Angst war. Meinen Eltern gehörte die Bäckerei im Dorf und die war so was wie die Zentrale des Dorfklatsches. Für meine Mutter war es eine absolute Horrorvorstellung, selbst einmal zur Zielscheibe zu werden und sie tat alles dafür, um das zu verhindern.
Als ich Nuée kennelernte, hat sie mir schlicht den Umgang mit ihr verboten und ich bin sehr froh darüber, dass ich nicht auf sie gehört habe.
Von Nuée habe ich gelernt, dass Schamgefühl meistens anerzogen ist, denn sie hatte so etwas noch nie.
Heute kann ich nicht wirklich sagen, dass ich mein Schamgefühl vermisse. Im Gegenteil.
Finde mich da bei Zoé wieder, da ich auch durch meine Eltern in der Hinsicht, was Scham und Nacktheit angeht, ziemlich bestimmt war. Erst nach meinem
Auszug von Zuhause, habe ich angefangen mich mit meinem Schamgefühl mehr zu beschäftigen. Ich bin unglaublich gerne Nackt, kann aber in vielen Situationen, Arzt, Sauna, FKK, auch beim Sport nicht immer klar von einem positiven Gefühl sprechen, weil es mich dann Schlichtweg überrollt.
Mit Tom zusammen oder wenn er in der Nähe ist fällt es mir leichter es zu genießen und es als Positiv zu erleben. Eltern können die Psyche einer sich entwickelnden Frau ganz schön durcheinander bringen, wenn sie es immer negativ besetzten.
Zoé, Du kannst froh sein, das Du dich gegen deine Mutter durchgesetzt hast und Nuée zur Freundin hast.
Ich für meinen Teil, kann noch keinen Rückgang des Schamgefühls bei mir feststellen. Es wird aber mittlerweile immer mehr zu einem positiven Erlebnis, das es im Bauch bei mir kribbeln lässt, manchmal sogar mit weichen Knien 🥰.
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Ich habe festgestellt, dass mein Schamgefühl imit zunehmendem Alter abgenommen hat. Ich habe versucht, das zu kompensieren, indem ich mich immer extremeren Schamsituationen ausgesetzt habe, aber auch das hat letztlich nur wieder zu einer gewissen Gewöhnung geführt und an Reiz verloren. Ich bedaure das sehr, denn Scham war immer auch ein sehr erregendes Element, auf das ich eigentlich nicht verzichten möchte. Habt ihr, die Frage wendet sich sowohl an meine Geschlechtsgenossinen als auch an die Männer, ähnlich Erfahrungen gemacht, und wie geht ihr damit um?
Meine Frau hat sich Anfangs,wenn sie sich jemanden nackt zeigte sehr geschämt,das war für sie und auch für mich reizvoll,sie hat auch ihr Schamgefühl verloren,sie sagt,für sie wäre es weniger reizvoll,für mich ist es aber immer noch geil zu sehen.