Beiträge von die.nackte

    Schön, dass du es dir noch einmal überlegt hast. 🙏

    "Vergiftet" finde ich die Athmosphäre jetzt eigentlich nicht, oder täusche ich mich da und das Gift spritzt nur in den privaten Chats?

    Na ja, in meinen jedenfalls nicht. Da schreibe ich nur mit sehr sehr netten Menschen. 🌞

    Die unangemeldeten Besucher hatte ich jetzt gar nicht so auf dem Schirm, aber natürlich sind das immer eine ganze Menge, wenn man mal so schaut. 🤔

    Und was das Thema angeht, so gibt es ja vielleicht auch noch viele andere, die damit eigentlich gar nicht so viel am Hut haben. Das hatte Loewe ja auch schon vermutet.

    Dann sind Threads wie die von ab222 über CMNF-Abende und die Lust sich zu zeigen natürlich von vorn herein relativ aussichtslos, weil kaum jemand antwortet, bzw. immer dieselben vier bis fünf User.innen, für die das Thema relevant ist.

    Danke bis hierher für die sehr erhellenden Posts.


    Alles Liebe

    Nuée

    Heute ist es ziemlich frisch auf dem Balkon, gerade einmal 16°C und auch leicht windig. Ein grauer Tag, und ich bin ein wenig frustriert, weil nun auch noch das Wetter mich im Stich lässt. Aber der Kaffee und die Zigarette müssen trotzdem sein. Es ist erstaunlich, wie schnell mich diese Gewohnheit in den Griff bekommen hat. Es hat mit Zoés Einzug hier begonnen, eine Reminiszenz an alte Zeiten, die wir an gemeinsamen Abenden wieder aufleben ließen, und hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.

    Heute Nacht hatte ich einen Traum. Ich saß im Hörsaal der Uni mit weit gespreizten Schenkeln vor einem gut gefüllten Auditorium und rieb meine Perle vor allem Augen zu einem gigantischen Orgasmus. Schon seit Samstag hast du mich, was das angeht, immer wieder bis kurz vor den freien Fall getrieben, um dann doch im letzten Moment noch abzubrechen. Am Freitag Abend im Café Einstein hast du mich das letzte Mal gefickt, nackt und vor den Augen des Personals, das gerade dabei war die Stühle hochzustellen, und viel zu müde, um zu protestieren.

    Doch seitdem hast du mich nicht mehr angerührt, hattest dazu ohnehin ja kaum wirklich Gelegenheit, weil du ständig unterwegs warst. Vier Tage ohne jedwede sexuelle Aktivität, von meinem Weckdienst einmal abgesehen, und ich bin so untervögelt, dass ich alles dafür tun würde, endlich kommen zu dürfen. Wenn du mir das Szenario aus meinem Traum vorschlagen würdest, könnte ich für nichts garantieren.

    Doch es kommt, so wie eigentlich immer, ganz anders als gedacht.

    Du kommst aus dem Badezimmer und trägst zu meinem Erstaunen nur deinen seidenen Kimono, als du dich mit gegenüber in den Korbsessel fallen lässt. Ich serviere dir deinen Kaffee, setze mich wieder hin, und dann tue ich etwas, das ich bislang nur auf deine Anweisung hin getan habe. Ich hebe meine Füße an und lege die Kniekehlen meiner Schenkel über die hohen Armlehnen des Sessels. Nun sitze ich maximal gespreizt vor dir und das mehr als feuchte Glitzern meiner rosigen Lippen fleht förmlich um Befriedigung.

    Du grinst.

    “So dringend?” fragst du und ich nicke, geradezu bettelnd, mit dem niedlichsten Augenaufschlag, zu dem ich in der Lage bin..

    “Tu dir keinen Zwang an.” sagst du so, als wäre das nie ein Problem gewesen, und ich verfluche dich innerlich für diese dreiste Verharmlosung meiner letzten Tage.

    Natürlich hast du mir diese Option auch vorher schon beinahe täglich angeboten, aber ich war bislang immer davor zurückgeschreckt. Jetzt denke ich an Alara und ihr im Hinterhof widerhallendes Stöhnen und wie von selbst finden meine Finger den Weg hin zu meinem Lustzentrum, zu meiner sehnsuchtsvoll wartenden Perle, zu den erwartungsfroh geöffneten Lippen, und es dauert nicht allzu lange, bis ich nun meinerseits den Hof mit Tönen fülle, die nur sehr bedingt menschlich, aber sehr kreatürlich klingen. Ich falle wieder einmal regelrecht in Trance, vergesse alles um mich herum, und nach dem dritten Orgasmus höre ich auf, zu zählen.

    Als ich meine Augen wieder öffne, sitzt du mir immer noch breit grinsend gegenüber.

    Ich komme nur sehr langsam wieder runter, habe immer noch einen Puls wie eine Sprinterin nach dem Zieleinlauf, und keuche wie eine dieser alten Dampflokomotiven.

    “Na endlich.” schmunzelst du. “Ich dachte schon, dieses Tabu bleibt für immer bestehen.”

    Ich traue meinen Ohren nicht. Hast du all das ganz bewusst inszeniert?

    “Hast du Alara und Luca schon zum Kaffee eingeladen?”

    Ich schüttele den Kopf und mir wird bewusst, dass deine diesbezügliche Anweisung schon zwei Wochen her ist.

    “Tu es bitte noch in dieser Woche. Es ist wichtig für deine Entwicklung.”

    Ich nicke erneut, wieder einmal sprachlos vor deiner offensichtlichen Klarheit in deinem Handeln. Du begleitest mich Schritt für Schritt zu meinem wahren Selbst und siehst mich in einer Art und Weise, die mehr über mich zu wissen scheint, als ich selbst.

    “Heute muss ich nirgendwo hin.” sagst du und mein Herz macht vor lauter Überraschung und Freude einen durch und durch spürbaren Hüpfer.

    “Was hältst du davon, wenn wir wieder ins Bett gehen und all das nachholen, was wir in den letzten Tagen verpasst haben?”

    Jetzt tanzt mein Herz geradezu vor Freude und ich starre dich beinahe ungläubig an.

    Du wartest meine Antwort nicht ab, stehst einfach auf und gehst hinein. Ich sitze noch für einen Moment wie paralysiert auf meinem Sessel, doch dann hieve ich meine Beine von den Armlehnen und tapse hinter dir her. Ich finde dich im Schlafzimmer, malerisch hingestreckt auf das Bett, und ich denke wieder einmal, wie schön du doch bist. Deine honigbraune Haut schimmert geradezu im Kontrast zu den seidenen, schneeweißen Laken, dein durchtrainierter, muskulöser Körper straft dein tatsächliches Alter Lügen, und deine kornblumenblauen Augen scheinen von Innen her zu leuchten, strahlen Vitalität und Lebensfreude aus. Dein graumeliertes, schulterlanges Haar gibt dir die Aura eines Weisen, und die vielen Lachfältchen um die Augen zeugen von deinem unschlagbaren Humor, der sich sehr oft vor allem in deinen Momenten der Selbstironie äußert. Ich krabble auf das Bett und verspüre dabei wieder einmal jene Dankbarkeit, dass ich die sein darf, die du lieben kannst.

    Ich küsse und lecke mich deine Beine hinauf bis zu deinem schon angenehm halbsteifen Schwanz und lasse ihn zum zweiten Mal an diesem Morgen in meinem Mund verschwinden. Doch diesmal lutsche ich ihn nur, bis er steil wie ein Mast vor mir aufragt. Dann klettere ich über deinen Unterleib und lasse mich auf ihm nieder. So nass, wie ich bin, hat er keinerlei Mühe, in mich hinein zu flutschen und als ich beginne, mich auf ihm zu bewegen, weiß ich dass es diesmal keine Grenze, kein Stopschild und keine Frustration geben wird. Unsere Körper beginnen, miteinander zu tanzen, werden ein einziges Wirrwarr aus Händen, Armen, Beinen und Geschlechtern, werden Drehungen und Wendungen, heftige Stöße und sanftes Wiegen, doch vor allem ein unaufhörlicher Flow an ineinanderströmender Liebe.

    Momente wie dieser sind es, die ich tief in meinem Inneren ersehne, doch ich weiß auch, dass dazu eben auch ihre Entbehrung gehört, dieses Hinfiebern darauf in den Zeiten der Abstinenz, so wie es die letzten Tage wieder einmal gewesen sind. Du hast mich ganz schön zappeln lassen, aber wenn es dann, so wie jetzt, passiert, ist es ein so eruptives, unvergleichliches geschehen, dass es jeden frustrierten Moment im Vorfeld wert ist.

    Jetzt sitzen wir uns erneut auf dem Balkon gegenüber. Ich rauche noch eine vor dem Losgehen und du schaust mir lächelnd dabei zu, wie ich diese Zeilen in die Tasten klimpere. Du warst schon unter der Dusche und bist bereits vollständig angezogen, weil wir noch in unserem Kiezcafé frühstücken gehen wollen.

    Ich habe dich gebeten, mir noch Zeit für diesen Text zu geben und du hast schmunzelnd eingewilligt. Ich weiß, dass du nicht wirklich verstehst, warum mir das so wichtig ist, aber ich weiß, dass du weißt, dass ich es gerade irgendwie brauche, mich als Schreiberlinchen auszuprobieren.

    “Es tut mir leid.” sagst du auf einmal und ich bin wie vom Donner gerührt, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass du auf dieses Thema noch einmal eingehen würdest. Und mit einer Entschuldigung schon einmal gar nicht.

    “Ich kann diese Geschäftsreise leider nicht verschieben. Ich habe es versucht, aber es sind zu viele sehr beschäftigte Leute daran beteiligt.”

    Ich nicke, und spüre bei aller Einsicht immer noch den Stachel der Enttäuschung.

    Du fragst: “Hast du gestern mit Zoé etwas alternativ geplant?”

    Wieder nicke ich.

    “Wir wollen mit dem Zelt an die Algarve. Nur den Flug nach Faro und dann einfach los.”

    Jetzt nickst du und schaust mich einen Moment lang nachdenklich an.

    “Gut.” sagst du dann und stehst langsam auf.

    “Mach nicht mehr so lange. Ich habe Hunger.”

    Im Schlafzimmer wartet heute ein kurzes Strickkleidchen aus Kaschmir auf mich, denn es ist immer noch relativ frisch, wenn auch nicht mehr ganz so wie am Morgen bei meinem ersten Besuch auf dem Balkon. Und auch das Grau ist inzwischen zu einem Mix aus Wolken und blauem Himmel geworden, am Himmel und in meinem Herzen.

    Meine Lieblingsversion ist das Original von Bob Marley.

    Meine auch. 😉

    Was ich an diesem Video mag ist die Unbeschwertheit, die Freude und die unverstellte Dankbarkeit von Joss im Umgang mit ihren Fans. Das ist es, was sie für mich, bis heute, ausmacht und was mich jedes Mal wieder auf's Neue berührt, wenn ich in einem ihrer Konzerte bin. Sie hat nie aufgehört, dankbar zu sein und ist bei allem Erfolg und Grammy-Award ein sehr nahbarer und freundlicher Mensch geblieben.

    Das erste Konzert von ihr, das ich erlebt habe, ist schon eine ganze Weile her.

    Ich war sieben Jahre alt und meine Mutter hatte mich mitgenommen, weil Joss, wie sie sagte, "so wie du ist". Das hat mich damals neugierig gemacht und seit diesem Konzert bin ich ihr Fan. 😀

    Ein neues Video kann ich gerade nicht einstellen, weil YOUTUBE "denkt, ich sei ein bot". 🤔


    Edit: Jetzt geht's wieder. 😀



    Alles Liebe

    Nuée

    Zoé hat recht, das sich vieles hier auch in privaten Chats abspielt. Ich gönne das jedem, wenn er einen Austausch findet, so wohl privat, als auch öffentlich. Nach meinen Erlebnissen aus dem vergangenen Jahr, kann ich nur sagen, das mich der private Chat davon abgehalten hat, das Forum zu verlassen, wären da nicht die tollen Kontakte gewesen. Hier gab es nämlich schon sehr kontroverse Diskussionen und nicht selten kam ein Chat Thema, dadurch zum Erliegen. Auch Anfeindungen und Beschimpfungen gab es häufig und Nicole hatte definitiv mehr zu tun, wie jetzt gerade.

    Danke für deine Rückmeldung, lieber Loewe.🙏

    Kontroverse Diskussionen sind für mich in einem Forum eigentlich das Salz in der Suppe, Anfeindungen und Beschimpfungen allerdings nicht. Wir haben es ja gerade wieder erlebt, was passiert, wenn jemand alle Regeln von Anstand und Rücksichtnahme hinter sich lässt.

    Aber im Moment ist es doch, mit dieser einen Ausnahme, eher ruhig im Forum.

    Das könnte doch auch einladend sein. 🤔

    Am Anfang war ich auch sehr schüchtern hier im Forum, und so mancher Kommentar, hat mich davon abgehalten mich hier mehr öffentlich zu äußern. In den privaten Chats, fand ich dann schnell das, was ich eigentlich suchte, das waren teilweise ganz wunderbare Gespräche und auch erotische Erlebnisse.

    Danke, liebe Eva. 🙏

    Zoé hat mir von diesen stürmischen Zeiten erzählt und ich kann verstehen, dass solche Umgangsformen nicht gerade einladend wirken. Aber jemand, der JETZT hier ins Forum kommt, hat doch dieses Problem gar nicht.

    Aber vielleicht sind ja die privaten Chats von Anfang an das Ziel aller Wünsche. 😉

    Vielleicht liegt es auch an der Jahreszeit. Man hat einfach im Frühling und Sommer anderes zu tun als zu schreiben. Man ist doch näher an realen Leben dran ( mehr Freizeitaktivitäten im Freien etc. ).

    Danke für diesen, für mich, sehr plausiblen Gedanken, lieber Scorpion. 🙏

    Ich bin ja auch bei schönem Wetter eigentlich ständig am See.

    Trotzdem finden sich ja in der Statistik z. B. für ab222's Thread über

    Die Lust sich zu zeigen 560 Zugriffe. Außerdem sehe ich, wenn ich online bin, unten rechts die User, die es auch sind. Die meisten verschwinden wieder, ohne sich zu beteiligen. Deshalb habe ich ja gefragt, weil ich gerne verstehen möchte, woran das liegt.


    Alles Liebe

    Nuée

    Heute ist wieder Vorlesung und ich treibe mich erst einmal an der Uni herum. Am Nachmittag bin ich dann mit Zoé in einem Café verabredet, um unseren gemeinsamen Urlaub zu planen. Das wird eine sehr spontane Geschichte, weil ich eigentlich andere Pläne hatte, die sich nun aber in Luft aufgelöst haben. 😡

    Aber zu meinem Glück ist Zoé, so wie eigentlich immer, für mich da und wir wollen jetzt mal schauen, was wir aus der Situation machen können. 😘


    Alles Liebe

    Nuée

    Am Samstag ist mir bewusst geworden, dass Ein ganz normaler Morgen dabei ist, sich zu einer Art BLOG zu entwickeln und ich habe mir ein paar Tage Auszeit davon genommen, um darüber nachzudenken, ob ich das überhaupt möchte. Es ist eine Sache, hier Phantasien und Geschichten zu teilen, und eine andere, hier im Forum ein öffentliches Tagebuch zu führen. Durch diese Abstinenz ist mir aufgefallen, wie wenig hier überhaupt noch geschrieben wird. Wo sind all die noch vor einem Jahr so aktiven User.innen geblieben? Und was ist mit den “Neuen”? Fast jeden Tag wird hier ein neuer Name unten links eingeblendet, doch von den meisten ist dann hier im Forum nichts zu bemerken, weder in den Likes noch in den Kommentaren. Wo seid ihr alle?

    Alles nur stille Voyeure?

    Was ich nicht verstehe, ist die Tatsache, dass ihr “Lesen” doch auch ohne Registrierung könnt. 🤔

    Aber vielleicht hat ja Zoé auch Recht, wenn sie sagt, dass das Eigentliche hier im Forum hinter den Kulissen läuft.

    Wie dem auch sei, ich merke, dass mich diese Frage beschäftigt und ich wollte euch zu einem Austausch darüber einladen.

    Wie erlebt ihr es, und wisst ihr vielleicht mehr als ich?


    Alles Liebe

    Nuée

    Es ist nicht nur der Wattebausch. Es ist noch mehr als das.

    Immer, wenn ich Hüther sehe, muss ich an einen anderen Vortrag von ihm denken, in dem er sagte:

    "Es gibt zwei wesentliche Neuigkeiten aus der Hirnforschung.

    Die eine ist, dass ein bestimmter Hirnbereich, der traditionell immer sehr ausgeprägt und aktiv gewesen ist, von Generation zu Generation immer mehr wegschrumpelt.

    Die zweite ist, dass ein anderer Hirnbereich, der eigentlich noch nie wirklich eine große Rolle gespielt hat, so groß ist, wie noch nie zuvor, seit es diese bildgebenden Verfahren gibt, mit denen man so etwas abbilden kann.

    Der erste Bereich ist der, der uns befähigt, uns in andere Menschen hineinzufühlen.

    Und der andere ist der, der für die Daumenbewegungen zuständig ist.

    Sie glauben, sie kommunizieren, doch in Wahrheit bewegen sie nur ihre Daumen, weil all das, was bei einer realen Kommunikation ganz nebenbei eben auch noch stattfindet, Blickkontakt, der Klang der Stimme, die Einschätzung der momentanen Verfassung meines Gegenübers, die mögliche daraus erfolgende Anpassung meines Verhaltens, in der Schriftform nicht stattfinden kann. Das Gehirn wird so, wie man es benutzt, und was nicht benutzt wird, wird aussortiert."


    Alles Liebe

    Nuée

    Heute muss ich in die Uni. Um 10°° Uhr ist Vorlesung und ich muss mich ein bisschen beeilen, nachdem du das Haus verlassen hast. Ich springe unter die Dusche und eile hinterher zurück ins Schlafzimmer, wo ich heute kein Kleidchen vorfinde, sondern nur eines meiner Baumwolltücher, die du so sehr an mir liebst, weil sie, wie du sagst, so praktisch sind, wenn ich sie wie einen Sarong um den nackten Körper wickle und im Nacken verknote. Diese Art der Bekleidung macht es für dich sehr einfach, mich zu entblößen, weil du nur die beiden vorne überlappenden Stoffbahnen auseinanderschlagen musst, um meinen nackten Körper in seiner vollen Schönheit vor dir zu haben. Und nicht nur das. Ein Ruck an dem Knoten im Nacken und ich bin -schwubbs- gänzlich nackt. Ich frage mich, ob diese Kleiderwahl mir deinen Besuch in der Uni ankündigen soll, denn was hättest du sonst davon?

    Ich stopfe mein Tablet in die Umhängetasche und schließe die Wohnungstür hinter mir ab.

    Im Hinterhof treffe ich auf Julia, die Mutter der Familie aus dem dritten Stock gegenüber im Vorderhaus. Sie fragt mich, ob ich Lust habe, heute Nachmittag auf einen Kaffee vorbeizukommen und ich sage zu. Nun aber schnell, hinüber zum S-Bahnhof und dabei immer ein bisschen aufpassen, denn mein Sarong ist manchmal sehr flatterhaft in seinem Bemühen, meinen nackten Körper ausreichend zu bedecken. In der Bahn dann die üblichen Blicke, zuerst auf meine nackten Füße, dann auf das deutlich hervortretenden Relief meiner Knospen auf der Oberfläche des dünnen Stoffes, und dann erst in mein Gesicht. Es ist immer wieder spannend, zu sehen, wie sehr ein offenes Lächeln in solchen Momenten entwaffnend für all diejenigen sein kann, die eigentlich gerade etwas ganz anderes im Sinn haben als Freundlichkeit. Doch auch für die, die einfach nur noch nicht ganz wach in diesen Tag hineinstolpern, ist es oft eine Tür, die diesen Morgen von einem Moment auf den anderen zu einem schöneren macht, als er es vorher gewesen ist.

    Ich denke an Thich Nhat Hanh, einen vietnamesischen Zen-Meister, der über hundert Bücher geschrieben hat, und hier speziell an das eine:

    Ich pflanze ein Lächeln.

    Es geht darin um die Notwendigkeit, Meditation und Mitgefühl vom Zafu her in den Alltag zu tragen, und genau das ist es, was ein Lächeln in solchen Momenten bewirkt.

    Jetzt sitze ich in der Uni-Mensa und schreibe diesen heutigen Beitrag zu diesem Thread. Er kommt heute ein bisschen später als sonst, aber es wäre ja auch langweilig, wenn ich jetzt hier wieder über den Geschmack von Sperma oder den ausgiebigen Morgenfick schreiben würde, die es heute natürlich auch gegeben hat.

    Stattdessen möchte ich heute einmal davon erzählen, wie es ist, im Grunde genommen halbnackt auf einem dieser Klappsitze in einem Vorlesungsraum voller Menschen zu sitzen.

    Als ich dort ankomme, ist der Raum schon ziemlich gut gefüllt und ich muss mich durch eine der Sitzreihen hindurch zu einem der wenigen noch freien Plätze drängeln. Tuchfühlung mit etlichen Menschen, die ich teilweise schon vom Sehen kenne, und solchen, denen ich das erste Mal begegne. Zweimal streift eine Hand dabei kaum merklich über meinen Po, aber es ist so hauchzart, dass es als Versehen durchgehen kann. Dann kommt der schwierigste Moment: Das Hinsetzen.

    So praktisch mein Sarong in anderer Hinsicht auch sein mag, so stellt er in einem solchen Moment jedes Mal eine Herausforderung dar. Er liegt hautnah am Körper an und reicht bis hinunter zu den Knien, was es sehr schwierig macht, ihn, wie meine Kleidchen, beiläufig hochzuschlagen, um den Stoff nicht zwischen die Sitzoberfläche und meinen nackten Po geraten zu lassen. Seit ich mit knapp vierzehn Die Geschichte der O gelesen, ach was sage ich, verschlungen habe, ist mir diese beiläufige Geste in Fleisch und Blut übergegangen, doch hier nützt sie mir herzlich wenig. Ich muss den Saum des Sarongs regelrecht mit beiden Händen nach oben raffen, und das ist dann doch ziemlich auffällig, abgesehen davon, dass der Klappsitz auch noch festgehalten sein will. Aber inzwischen verfüge ich auch in dieser Hinsicht über einiges an Übung und schaffe es, ohne großes Aufsehen zu erregen. Wie von selbst öffnen sich nun meine Schenkel, natürlich nicht ganz so weit, wie zu Hause, aber immerhin bis hin zu den Armlehnen, und ich spüre sofort den leisen Hauch der Raumluft an den immer noch feuchten Lippen meines Geschlechts, doch natürlich wird jedwede Sicht darauf durch die vor mir befindliche Sitzreihen versperrt. Die Exhibitionistin in mir ist darüber ein bisschen enttäuscht und redet meinem Hirn sehr nachdrücklich ein, darüber nachzudenken, stattdessen den Knoten im Nacken zu öffnen. Links und rechts neben mir sitzen zwei ziemlich gut aussehende Jungs und sie beschreibt sehr plastisch eine Situation, in der ich vollkommen nackt zwischen ihnen in diesem Hörsaal sitze, aber das Mädchen in mir überstimmt sie an diesem Punkt sehr klar und bestimmt. Das hier ist keine Spielwiese für solche Experimente, sondern ein Ort, der für meine Zukunft entscheidend sein kann, und deshalb reiß dich zusammen, Nuée. CMNF findet hier definitiv nicht statt!

    Mein Handy vibriert und dein Foto erscheint auf dem Display. Ich rufe die what's app auf und lese: “Komm in der Pause in die Mensa.”

    Und hier sitze ich nun und schreibe, während ich auf dich warte. Was hast du mit mir vor? Was wirst du dieses Mal mit mir anstellen?

    Die Tür zur Mensa öffnet sich und ich sehe dich hereinkommen, energetisch wie immer und bis zu den Ohren lächelnd. Du kommst auf mich zu und ich erhebe mich erwartungsfroh von meinem Plastikstuhl. Der Stoff meines Sarongs gleitet auf der Rückseite meiner Oberschenkel herunter und bedeckt meinen nackten Hintern wieder vollständig. Du nimmst mich in den Arm und flüsterst mir ins Ohr:

    “Gib mir nur einen guten Grund, warum ich nicht jetzt, hier und sofort über dich herfallen soll.”

    Ich weiß, dass du keine Antwort erwartest und küsse dich stattdessen so inbrünstig, wie es mir nur möglich ist und schmiege mich dabei sehr eng an dich. Deine Hände streifen die Stoffbahnen zwischen uns beiseite und ohne, dass die anderen hier in der Mensa es sehen können, reiben sich nun meine nackten Brüste an dem Revers deines Jacketts. Dein Knie drängt sich zwischen meine Schenkel und reibt sehr energisch an den Lippen meines Geschlechts, bringt mich innerlich zum Beben und es gelingt mir nur mit Mühe, nicht laut aufzuseufzen. Von außen gesehen gibt es hier wohl nur einen sehr intensiven Kuss, doch mich bringt das ganze schon beinahe an den Point of No Return. Die Situation bringt die Exhibitionistin auf Hochtouren und die Reibung deines Knies an meiner Perle lässt auch das Mädchen weiche Knie bekommen. Doch bevor es in die Verlegenheit gerät, hier mitten in der Uni-Mensa einen lautstarken Orgasmus zu erleben, zieht sich dein Knie von meinem Lustzentrum zurück und hinterlässt ein wieder einmal bis kurz vor den Höhepunkt stimuliertes, klatschnasses Geschlecht, das mich nun wohl durch den weiteren Tag begleiten wird.

    Dein Grinsen ist noch breiter geworden, als du dich von mir löst und dich meinem Klammergriff entwindest.

    “Wann hast du heute Schluß?” fragst du leise, und ich antworte: “Um Sechs.”

    “O.K., dann erwarte ich dich um 18³° Uhr im Café Einstein.”

    Ich nicke, immer noch mit weichen Knien, und du wendest dich zum Gehen, lässt mich in diesem Zustand einfach so zurück, und ich setze mich wieder hin, um diesen Text zuende zu schreiben.

    Ich finde das Toll mit dem Musik Trade, da ich Eure tollen Vorschläge immer gleich an der Arbeit genießen und Kunden damit begeistern kann. Es lebe der Hifi Einzelhandel 😊

    🤣🤣🤣

    O.K.

    Gibt mir einen Anlaß, und ich liefere dir den Soundtrack. 📀

    Mein Papa hatte mehr als fünftausend Platten und mein Meister steht ihm in nichts nach, auch wenn es bei uns Zuhause mehr CD's als Platten gibt.

    Alles Liebe

    Nuée

    Das ist ein Thread für alle :


    Besserwisser, Oberlehrer, Fakes, Weltverbesserer, Möchtegerne, Streitsucher , Rechtschreibkorrekturler... (Kan gerne beliebig erweitert werden)

    Noch fühle ich mich nicht wirklich gemeint, wobei Weltverbesserer schon auch gut klingt, wenn man mal den zynischen Unterton weglässt. Dennoch finde ich es spannend, ebensolche zum Dialog aufzufordern.

    Was wir hier im Forum so gar nicht brauchen sind die Fake User, diejenigen die Zwietracht säen, die die andere bevormundigen oder verbal angreifen, die das Wort Netiquette nicht kennen, die einfach rumstänkern, die jede Diskussion mit dummen Beiträgen zum erliegen bringen oder die die einfach immer ihren Senf dazu geben. (kann gerne erweitert werden )

    Ich erweitere jetzt einmal um diejenigen, die in der konkreten Diskussion scheitern und dann unter neuem Namen beweisträchtig zurückkehren und mit KI alles beweisen wollen, was sie argumentativ nicht hinbekommen haben.

    Bin gespannt ob sich die richtigen User die gemeint sind, sich angesprochen fühlen, fasst euch an die Nase und denkt mal nach.

    Ob ich gemeint war, weiß ich nicht. Das müsste ich Freddie13 fragen.

    Mir macht gerade eine bestimmte Tendenz in der Welt und auch hier im Forum ein bisschen Angst.

    Und jetzt kommt mein Senf, so wie er hier ja gewünscht ist. ;)

    So lange es hier User gibt, für die Frauen ein Urin getränkter Haufen zu seinen Füßen sind, werden sich Frauen hier auch nicht wirklich aus der Deckung trauen. Ich bin da relativ schmerz- und schamfrei, weil ich halt so bin, wie ich bin. Aber ich kann mir gut vorstellen, wie es für andere an der Schwelle zur Registrierung wirkt, was hier gerade abgeht. Blombos entschuldigt sich, aber nur dafür, dass er nicht geschnallt hat, wie man hier Punkte kriegt. Er löscht die Geschichten, aber nicht die Beleidigungen gegen mich, Zoé und Eva. Die tun ihm nämlich nicht wirklich leid und deshalb muss er sich dafür auch nicht entschuldigen. Es ist, für mich, eine Grundsatzentscheidung, die die User.innen des Forums gerade treffen.

    Wollen wir ein Forum für CMNF-Geschichten und Fotos?

    Oder wollen wir ein Forum für jede noch so durchgeknallte persönliche Phantasie?

    Wollen wir Dickpicks, nackte Männer, die nach einem Ort suchen, an dem sie sich Mal zeigen können?

    Wollen wir nackte Mädchen, ganz für sich allein, hauptsache nackt?

    Wollen wir Fickgeschichten, die mit CMNF nix mehr zu tun haben?

    Alles kann, nix muss?

    Für mich ist die Frage, wohin sich dieses Forum gerade entwickelt und diese Frage gebe ich an euch weiter.


    Alles Liebe

    Nuée

    Herrlich sinnlich geschrieben und man ist gleich in dieser Szene angekommen. Dieses Stadthaus mit dem typischen Innenhof und seien Balkonen. Zimmern mit hohen Decke in denen Platz ist zum wandeln ist.:)

    Genau so, lieber Loewe. Der Balkon geht auf den Innenhof, was ich nie verstanden habe, weil auf der anderen Seite vom Haus ein Fussballplatz ist und dort der Balkon schlicht kein Gegenüber hätte. :/

    Aber es ist, wie es ist, und für mich ist es ja sowieso nicht wirklich ein Problem, weil ich schon sehr lange davon im Grunde profitiere. Mein Nacktsein ist im Grunde genommen für niemanden mehr etwas, das ihn überrascht. Alle wissen im Grunde Bescheid, und niemand konstruiert ein Problem daraus. Das ist Berlin, und ich habe neulich einen Satz von Friedrich, dem Großen, dem Preußenkönig, gelesen, nach dem jeder nach seiner Facon seelig werden soll.

    Ich habe schon so einige Erlebnisse gehabt, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein ander Mal erzählt werden. ;)


    Alles Liebe

    Nuée

    Da bekommt man ja Gänsehaut nur vom zuhören 🥰

    Jocelyn ist über zwanzig Jahre lang ungefähr einmal im Monat im Quasimodo in Berlin aufgetreten und war so etwas wie der Geheimtipp der Szene. Wenn sie dort auftrat, war die Bude rappelvoll. Bekannt wurde sie durch den deutschen Soundtrack von DER KÖNIG DER LÖWEN, wo sie die Gesangsparts von Elton John übernahm.



    Aber im Quasimodo war und blieb sie eine Göttin.


    Alles Liebe

    Nuée

    Ich werde immer der Sonnenscheintyp sein 🤗... der alles rosig findet... aber ich weiß auch, das Vertrauen ins Leben keine Naivität ist, sondern manchmal die mutigste Entscheidung überhaupt...😏


    Ela

    Meine Yogameisterin hat mal zu mir gesagt:


    "Weißt du, Süße, alles, was man im Grunde genommen lernen muss, lässt sich in drei Worten zusammenfassen:

    VERTRAUEN INS LEBEN."


    Alles Liebe

    Nuée

    Was du beschreibst, ist in etwa das, was mich mit Zoé verbindet. Wir kennen uns, seit wir zwölf waren, haben zusammen die Pubertät und die manchmal seltsam widersprüchlichen Verhaltensweisen der Erwachsenen überlebt und sind bis heute immer noch herzallerliebste, beste Freundinnen. Wir teilen wirklich alles miteinander, auch wenn wir manchmal ganz verschieden ticken. Aber wahrscheinlich ist es genau das, was unsere Freundschaft so stark und unverwundbar macht. Wir ergänzen einander jeden Tag und ich liebe sie über alles.

    Alles Liebe

    Nuée