Heute ist es soweit. Zoé und ich starten zu unserer ersten gemeinsamen Reise.
Wir haben uns einiges vorgenommen, wollen die Handys zuhause lassen und auf alle unnötigen Verkehrsmittel verzichten. Wir wollen trampen und campen, und wir reisen mit leichtem Gepäck. Zwei Schlafsäcke und ein superleichtes Zelt, das gerade einmal Platz für uns beide bietet, zwei selbstaufblasende Isomatten, ein Campingkocher, und auch sonst von allem so wenig wie irgend möglich.
Ich habe nur ein paar dünne Baumwolltücher, zwei leichte, kurze Sommerkleidchen und einen dicken Pullover eingepackt, falls es Abends mal kühler wird. Unterwäsche und Badekleidung besitze ich ohnehin nicht, und auch Schuhe trage ich nie, was das Gewicht ganz erheblich reduziert. Ansonsten die üblichen Hygieneartikel, ein kleines und ein großes Handtuch zum Duschen, zwei dicke Bücher und eine Taschenlampe zum Lesen, das muss reichen.
Zoé hat außerdem noch einen winzigen Bikini und ein Paar Sneakers im Gepäck, weil sie nicht ganz so konsequent barfuß läuft wie ich, und sich auch in Sachen Nacktheit ein wenig mehr Gedanken macht. Als sie mir ihren Bikini vorgeführt hat, musste ich unwillkürlich lachen, weil der Stoffanteil des Höschens gerade so ausreicht, um ihren Schlitz zu bedecken und auch das Oberteil kaum mehr als ihre winzigen, rosigen Knospen verhüllt.
“Man weiß ja nie.” erklärte sie, ein klein wenig beleidigt. “An manchen Stränden ist halt Textilzwang.” Ich dachte, dass sie in diesem Bikini wahrscheinlich mehr Aufsehen erregt, als ich es nackt jemals könnte, aber das behielt ich für mich. Sie war so stolz auf ihre Idee, den Tanlines ein Schnippchen zu schlagen, dass ich es nicht übers Herz brachte, sie zu ent-täuschen.
Es erstaunt mich auch heute noch immer wieder, was aus der braven Bäckerstochter geworden ist, die ich an der Eisbude unseres Heimatstrandes kennen- und vom ersten Moment an liebengelernt habe. Damals hat sie am Strand immer einen ganz normalen Bikini getragen und es wäre ihr nie in den Sinn gekommen, auch nur das Oberteil abzulegen. Ihre Eltern hatten ihr eingebläut, sich immer und überall anständig zu benehmen und bloß keine Schande über das heilige Familienunternehmen zu bringen, das sie in der dritten Generation führten. Als wir uns kennenlernten, stand sie in der Schlange vor der Eisbude hinter mir und starrte mich völlig entgeistert an, weil ich, als Einzige vollkommen nackt, ganz und gar unbefangen zwischen all den angezogenen Menschen stand. Ich sprach sie an und wir kamen zögerlich ins Gespräch. Zoé’s anfängliche Zurückhaltung löste sich sehr schnell auf und als ich mich auf den Weg zu meinem Strandabschnitt machte, kam sie einfach mit. Inzwischen wusste ich um ihr Dilemma mit ihren Eltern und war ziemlich erstaunt darüber, denn schließlich konnte sie ja jeder am Strand sehen, als sie mit der Verrückten, wie mich hier viele nannten, unterwegs war. Doch sie hatte schon damals die Veranlagung zum Dickschädel und setzte sich einfach über das elterliche Gebot hinweg. Wie ich später erfuhr, bekam sie auch reichlich Ärger, aber trotzdem war sie am nächsten Tag wieder bei mir an meinem Strand, der noch ein wenig hinter dem FKK-Abschnitt lag und völlig menschenleer war. Und es hat nicht sehr lange gedauert, bis sie zum ersten Mal ihr Oberteil und dann auch ihr Höschen auszog.
Und jetzt steht sie vor mir und scharrt mit den Hufen, weil du noch immer nicht mit mir fertig bist. Ihren Abschied von Jean hat sie schon gestern Abend bei ihm in der Wohnung gefeiert, weil sie solche Szenen wie die, deren Zeugin sie gerade wird, hasst.
Sie kam wundgefickt und rotgeweint hier bei uns an und hatte großen Anteil daran, dass wir gestern Abend noch zwei Flaschen Weißwein und fast ein ganzes Päckchen Tabak vernichtet haben. Jetzt steht sie neben ihrem Rucksack in der Tür zum Flur und rollt mit den Augen, während du mich gegen die Tischkante des Küchentischs drängst und noch einmal meinen immer noch nackten Körper mit deinen Händen in Besitz nimmst, so als müsstest du ihn dir Zentimeter für Zentimeter ganz genau einprägen, um nur ja kein einziges Detail zu vergessen. Schon gestern hast du mich den ganzen Tag lang immer wieder ziemlich hart rangenommen, nachdem du mich mehr als eine Stunde den kaum noch abebbenden Wogen meiner Orgasmen überlassen hattest. Nachdem du die Vibratoren entfernt hattest, wurde die Kette an meinen Handgelenken ein wenig heruntergefahren, so dass meine schon so sehr überreizten Körperöffnungen auf der richtigen Höhe waren, um beide noch einmal genüßlich von dir selbst gefickt werden zu können. Den ganzen restlichen Tag hatte ich gefühlt nahezu immer deinen Schwanz irgendwie in mir, meistens im Mund, oft auch ohne zu lutschen. Dann kniete ich vor dir mit deinem Schwanz im Mund und wartete auf dein GO. Und auch jetzt scheinst du mich einfach nicht loslassen zu wollen
Als du zwischen meinen Schenkeln ankommst, nimmst du die kleine, massive, silberne Plakette in die Hand, die du gestern im Spielzimmer an meinem Klit-Ring befestigt hast und ziehst leicht daran, als wolltest du sie mir noch einmal in Erinnerung rufen. Eigentum von Master M steht darauf, in herrlich verschnörkelten Lettern, und ich bin sehr gerührt davon, dass du dir offenbar Sorgen darum machst, dass dein Alleinanspruch an mich auf dieser Reise in Gefahr kommen könnte. Aber natürlich kennst du mich gut genug, um zu wissen, wie schwer es mir fällt, mich zu widersetzen, wie sehr mein gefügiges Wesen immer wieder Situationen kreiert, in denen ich Berührungen erfahre, die ich in Wahrheit gar nicht will.
Doch ich bin mit Zoé unterwegs und du brauchst dir darum nun wirklich keine Sorgen machen. Sie wird mich im Notfall mit den Klauen und Zähnen einer wahren Löwin verteidigen und ich bin wieder einmal dankbar, sie an meiner Seite zu haben.
Du drückst mich hinunter auf die Knie und ich öffne gehorsam deine Hose. Dein Schwanz ist bereits voll erigiert und dringt mit einer einzigen, kraftvollen Bewegung tief in meine Kehle ein. Noch einmal deine Hände, die meinen Kopf fixieren, noch einmal dein ungestümes Stoßen, noch einmal mein heftiges Schnaufen durch die Nase, noch einmal das Zucken des Schwellkörpers und dann noch einmal der warme Schwall deines Nektars, der sich in meine Mundhöhle verströmt, weil du deinen Schwanz im letzten Moment aus meiner Kehle herausziehst, um mir in den Mund zu spritzen und mich deinen Saft auch schmecken zu lassen. Früher musste ich, wenn du das tatest, dein Sperma immer noch für eine ganze Weile im Mund behalten, um mich an den Geschmack zu gewöhnen, und auch heute hast du dabei etwas Besonderes im Sinn.
“Ich will, dass du das Sperma so lange im Mund behältst, wie es irgend geht. Du darfst es erst dann schlucken, wenn es unumgänglich ist, weil du reden oder essen musst.”
Ich nicke stumm und denke, dass dich dieser Abschied weit mehr mitnimmt, als ich es je für möglich gehalten habe. Ich schaue hinüber zu Zoé, die bereits vollständig angezogen ist, auch wenn dieses Wort mir bei ihrem Anblick als maßlos übertrieben erscheint.
Von den selbst abgeschnittenen Jeans die sie trägt, ist beim Abschneiden nicht mehr allzu viel übrig geblieben und das um die Brust geknotete Dreieckstuch, das ihr als Oberteil dient, verhüllt auch nur das Nötigste. Nur mit Mühe konnte ich sie davon abhalten, stattdessen ihr Bikini-Oberteil zu tragen. Sie hat sich nach dem Vorfall im Biergarten wahrlich zurückgekämpft in ein selbstbestimmtes, furchtloses Sein, und ich bewundere sie dafür sehr.
Ich rapple mich von den Knien hoch und schiebe mich an dir vorbei auf sie zu.
Mein Reisekleidchen hängt, so wie immer, an der Garderobe im Flur, und ich schlüpfe hinein, bevor ich meinen Rucksack schultere und dich noch ein letztes Mal umarme.
“Mach's gut, kleiner Nacktfrosch. Pass auf dich auf.” raunst du mir ins Ohr und ich muss mich nun ganz schnell losreißen und gehen, um nicht zu heulen.
Zoé greift nach meiner Hand und zieht mich hinaus ins Treppenhaus. Dann fällt die Tür zu und wir sind endgültig unterwegs ins große Abenteuer.