Beiträge von die.nackte

    Wie immer wunderbar erzählt.

    Du verstehst es, den Leser mitzunehmen auf eure Reise und in die ganz besonderen Momente. Schön auch, dass du uns an deiner "Geschichte" teilhaben lässt. Ich hoffe, es geht noch weiter.

    Dankeschön, lieber Ananda.

    Ob es weiter gehen wird, weiß ich noch nicht, denn ich habe das Gefühl, dass es hier momentan noch weniger Interesse an Geschichten gibt als vor unserer Reise. Ich hab mal so quer gelesen und auch bei den anderen gab es im Grunde nur wenig bis gar keine Resonanz. Ich hab mich jedenfalls schon mal auf der Hauptseite angemeldet. Vielleicht gibt es dort ja mehr Leser.


    Alles Liebe

    Nuée

    Eine ganz klassische CMNF-Situation ist die eines Aktmodells in einer Zeichenklasse oder bei einem Fotoshooting.

    Viele machen das zunächst vor allem aus finanziellem Interesse. Aber wer von euch hat sich schon einmal getraut, die eigene Scham zu überwinden – und dabei vielleicht sogar festgestellt, dass es einem gefällt? Hat euch die Erfahrung selbstbewusster gemacht, sodass ihr mit der Zeit mutiger und freizügiger wurdet, als ihr es euch anfangs hättet vorstellen können?


    Ich habe bisher nur für meinen Liebsten Modell gestanden. Aber die Exhibitionistin in mir findet solche Situationen natürlich sehr reizvoll. An meiner Uni gibt es solche Zeichenklassen nicht. Du müsste ich z. B. an die UdK. Also keine Gefahr für die Anonymität. 😉

    Mein Liebster fotografiert sehr gerne, viel und oft und natürlich gibt es von mir jede Menge Nacktfotos. Einige hängen sogar bei uns zuhause an der Wand. Doch im Netz haben die nichts zu suchen.

    wie hast du dich dabei gefühlt?

    Das war ganz unterschiedlich. Es gibt die klassischen, künstlerischen Aktaufnahmen. Die waren mitunter anstrengend, weil er genaue Vorstellungen davon hatte und wir manchmal ein Motiv gefühlt hundertmal geshootet haben. Am liebsten waren mir immer die ganz spontanen Schnappschüsse, z. B. nach dem Sex im zerwühlten Bett oder in der Küche beim Kochen. Die meisten davon finde ich auch sehr erotisch und bin immer wieder erstaunt, dass ich das bin.


    Alles Liebe

    Nuée

    Bist du sicher? Ich hätte es defintiv SEHR komisch gefunden, wenn mein Vater wegen mir nen Ständer bekommt...

    Ich bin auch in einer naturistischen Familie aufgewachsen und wurde nie mit Erektionen meines Vaters konfrontiert. Das lag wahrscheinlich daran, dass er mich als seine Tochter wahrgenommen hat und keinerlei pädophile Neigungen hatte.


    Alles Liebe

    Nuée


    Am nächsten Morgen werde ich von Kaffeeduft geweckt und höre zugleich das Knistern eines kleinen Lagerfeuers. Max hockt davor und stochert mit einem Stock in der Glut von gestern Abend herum, um sie wieder vollends zu neuem Leben zu erwecken. Eine kleine Flamme loderte bereits. Auf einem Metallgestell steht mittendrin eine Caffetiere, in der das Wasser schon kräftig am Blubbern ist. Der Kaffeeduft zieht mich magisch an und ich schlüpfe vorsichtig unter der Schlafsackhülle hervor, um Zoé nicht zu wecken. Ich fröstele leicht in der kühlen Morgenluft und überlege kurz, in meinem Rucksack nach meinem Pullover zu suchen, doch als mir klar wird, dass ich ihn ganz nach unten gestopft habe, lasse ich es sein. Außerdem ist der Rucksack im Bus und ich möchte Lea nicht wecken. Mein Kleidchen liegt noch irgendwo unten am Wasser, also setze ich mich, nackt wie ich bin, zu Max ans Feuer auf einen Baumstumpf. Schließlich hat er mich ja schon gestern Abend die ganze Zeit über nackt gesehen und sollte damit wohl kein Problem haben.

    Er scheint mein Nacktsein tatsächlich gar nicht zu bemerken, ist müde, hatte wahrscheinlich wenig Schlaf, wenn ich die Dauerhaftigkeit des Stöhnens in der letzten Nacht als Maßstab nehme. Lea und er waren sehr ausdauernd und auch sehr intensiv. So viel ungebremste Leidenschaft hätte ich den beiden gar nicht zugetraut, obwohl es eigentlich vor allem Lea war, die ich gehört habe. Doch jetzt gerade sieht Max eher aus wie ein schläfriger, alter Hund, und weniger wie der feurige Liebhaber, der Lea heute Nacht zu ekstatischen Schreien veranlasst hat.

    Ich schaue ihn an und denke, wie es wohl wäre, wenn er mit mir das machen würde, was er heute Nacht mit Lea gemacht hat. Zum ersten Mal, seit ich dich kenne, habe ich solche Gedanken bei einem anderen Mann als dir.

    “Morgen.” sage ich und meine Stimme klingt rau und kratzig.

    Max lächelt mich mitfühlend an und fragt: “Kaffee?”

    “Das wäre ganz wundervoll.” antworte ich und er greift nach einem Geschirrtuch, mit dessen Hilfe er die Caffetierra aus dem Feuer holt. Ich krame dabei in dem Seitenfach meines Rucksacks und hole meinen Tabak heraus. Ich drehe mir eine Zigarette, während Max mir Kaffee in einen großen Emaille-Becher gießt.

    “Zucker?” fragt er und deutet auf einen großen Haufen Papiertütchen, die in einem Korb auf dem Boden liegen. “Milch gibt's leider nicht.”

    “Ja, danke. Und Milch brauche ich nicht. Ich trinke ihn genau so am liebsten.”

    Er reicht mir den Korb und ich schütte den Inhalt von drei Tütchen in meinen Kaffee.

    Max stochert weiter im Feuer herum und schaut zwischendurch immer mal wieder zu mir herüber.

    “Darf ich dich was fragen?”

    Ich nicke.

    “Machst du das immer so?”

    “Was denn?”

    “Na so…ähm,... so ohne Höschen? Als du dein Kleid gestern ausgezogen hast,...na ja…, da habe ich gesehen,... dass du keins anhattest.”

    Er ist so süß verlegen bei seiner Frage, dass ich unwillkürlich lächeln muss.

    “Ich hab sowas gar nicht.”

    Max macht große Augen.

    “Wie? Du meinst…du hast…, gar keine dabei?”

    Ich schüttle den Kopf.

    “Und wenn du mal eins brauchst?”

    “Wozu?”

    Er nickt. Versteht anscheinend, was ich meine.

    “O.K.,...ähm…, darf ich dich noch etwas fragen?”

    Das Gespräch fängt an, mir richtig Spass zu machen. In Abwesenheit von Lea scheint Max leichter aus sich heraus zu kommen und ich habe gerade große Lust darauf, ihn ein bisschen aus der Reserve zu locken.

    “Klar,” sage ich. “Du darfst alles fragen, was du willst.”

    Max zögert noch einen Moment. Dann fasst er sich ein Herz.

    “Ähm …, also,...nicht das du denkst, ich hätte da absichtlich hingeguckt,... aber ich… hab’s halt gesehen.”

    Ich weiß genau, worauf er hinaus will, aber ich lasse ihn zappeln.

    Es macht mir Spaß, ein bisschen mit ihm zu spielen.

    “ Ähm… was ist…das da?”

    Er deutet zwischen meine Schenkel und mir wird bewusst, dass ich aus alter Gewohnheit mal wieder mit offenen Schenkeln da sitze. Es war eine weitere der Lektionen, die ich bei dir gelernt habe, und die mir in Fleisch und Blut übergegangen ist, niemals meine Schenkel zu schließen oder meine Beine übereinander zu schlagen. Du hast mich in meinen ersten Wochen bei dir in der Wohnung oft stundenlang in diesem Gebilde aus drei Stühlen sitzen lassen, bei dem ein Stuhl dazu da war, darauf zu sitzen, und die anderen beiden, die sehr weit auseinander standen, für meine Füße gedacht waren. Es bedurfte beinahe eines Spagats, um so dazusitzen, und mein Schlitz klaffte dabei jedes Mal auf wie ein Scheunentor. Ich habe noch nie irgendwelche Komplexe wegen meines Körpers gehabt und zeige mich gerne. Doch selbst für mich war es sehr gewöhnungsbedürftig, mein Geschlecht derart zu exponieren. Am Anfang hast du dies nur von mir verlangt, wenn wir alleine waren. Doch irgendwann hast du auch zugelassen, dass Gäste mich so zu Gesicht bekamen. Natürlich waren sie gute Freunde von dir, die daran keinen Anstoß nahmen. Aber für mich waren sie trotzdem Fremde, und ich empfand zum ersten Mal in meinem Leben so etwas wie Scham. Doch genau darum ging es dir ja. Heute bin ich vollkommen schamlos und das verdanke ich dir.

    Meine Schenkel öffnen sich beim Sitzen wie von selbst und das hat Max wohl nun zu unerwarteten Einblicken verholfen. Doch wahrscheinlich hat er ohnehin schon gestern beim Nacktbaden gesehen, was ihn jetzt so brennend interessiert. Doch auch jetzt komme ich ihm nicht entgegen. Ich möchte, dass er es ausspricht.

    “Was meinst du?” frage ich scheinheilig und er tut sich sichtlich schwer mit der Antwort.

    “Na,... die… Plakette…, da an deiner… Muschi.” bringt er schließlich heraus.

    “Was glaubst du?” fordere ich ihn heraus.

    “Was steht da drauf?

    Die Exhibitionistin in mir beginnt, in Jubelstürme auszubrechen. Ich weiss, dass ich hier gerade ein bisschen mit dem Feuer spiele, aber irgendwie kann ich gerade nicht anders. Etwas in mir will jetzt einfach nur flirten, verführen, will die Bestätigung dieses Mannes als begehrenswerte junge Frau, will seine Gier nach mir entfachen. Ich war immer nur auf dich fixiert, verliebt und ohne eine wirkliche Wahl. Doch jetzt will ich mich ausprobieren, will meine offensichtliche Macht über diesen jungen Mann aus vollem Herzen genießen.

    “Schau doch nach.” sage ich zu ihm und spreize einladend meine Schenkel noch ein bisschen mehr, während ich ihn herausfordernd angrinse.

    Max schaut mich mit großen Augen an, dann ein bisschen hektisch hinüber zum Bus.

    Dort rührt sich nichts.

    Lea ist wohl noch im Land der Träume. Man sieht ihm an, wie sehr er mit sich ringt.

    “Was ist?” fordere ich ihn heraus.

    Max schaut noch einmal zum Bus hinüber. Dann fasst er plötzlich Mut, rückt zu mir herüber und greift tatsächlich zwischen meine Schenkel, die er dabei unabsichtlich streift. Die zarte, kaum merkliche Berührung löst einen heftigen Schauer aus, der meinen Körper durchläuft und der leichte Zug an der Vorhaut meiner Lustperle lässt mich augenblicklich feucht werden.

    Begehre ich diesen Mann?

    Macht er mir tatsächlich Lust auf solche Schreie, wie ich sie heute Nacht von Lea gehört habe?

    Ist er es, der mich erregt oder einfach nur die Situation?

    Um die Inschrift zu lesen, muss er sich ein wenig herunterbeugen.

    Ich sitze mit weit gespreizten Beinen vor einem bis gestern noch völlig fremden Mann und seine Nase ist nur knapp zehn Zentimeter von meinem Geschlecht entfernt.

    Wenn er keinen Schnupfen hat, kann er meine Lust riechen.

    Und wenn er nicht blind ist, kann er sehen, das meine feucht glitzernde Spalte für ihn mehr als nur bereit ist.

    Er ist gerade mit seinem Kopf zwischen meinen Schenkeln angekommen, als plötzlich Leas Stimme ertönt.

    “Und? Was steht drauf?”

    Max zuckt zusammen und lässt augenblicklich die Plakette los.

    Er richtet sich ruckartig auf und eine satte Röte macht sich auf seinem Gesicht breit.

    Lea lacht herzlich und sehr laut über sein erschrockenes Gesicht. Sie kommt mit energischen Schritten auf und zu und ist vollkommen nackt.

    “Entspann dich!” sagt sie, immer noch lachend zu ihm. “Ich hab dir doch gesagt, du sollst sie fragen. Also, was steht drauf?”

    Er beugt sich erneut zwischen meinen Schenkeln nach unten, liest, stutzt, und liest noch einmal. Diesmal laut.




    Er schaut auf und zu Lea hinüber, die sie inzwischen zu uns gesetzt hat.

    Auch sie schaut ein wenig erstaunt drein, wirkt aber eher interessiert, als erschrocken.

    Sie rückt näher und nimmt Max die Plakette aus der Hand. Sie ist nun schon die zweite, die heute Morgen an meinem Geschlecht herumfummelt und inzwischen wünsche ich mir mehr als alles andere eine echte Berührung.

    “Eigentum?” fragt sie und ich nicke.

    Ich hatte diesen Teil unseres Zusammenlebens am Abend zuvor nur gestreift und nicht wirklich davon erzählt. Nun wird es sich wohl nicht mehr vermeiden lassen.

    “Der Mann, mit dem ich zusammenlebe, ist nicht nur mein Liebster.” sage ich zögerlich.

    ”Er ist auch mein Meister.”

    Lea zieht eine Augenbraue hoch.

    “Du meinst, du bist…sowas wie…eine Sklavin?”

    Genau da bin ich mir ja im Moment gar nicht mehr so sicher.

    Eigentlich wollte ich das alles mal für eine Weile hinter mir lassen.

    Du hast mir erlaubt, mein Halsband in Berlin zurückzulassen. Doch auf die Plakette hast du bestanden. Sie ist schließlich nicht so offensichtlich zu sehen, und doch holt mich mein bisheriges Leben schon am ersten Abend der Reise wieder ein.

    Ich wiege den Kopf bedächtig hin und her und zögere mit einer Antwort.

    Lea versteht sofort und sagt, beinahe entschuldigend: “Du musst nicht darüber reden, wenn du nicht willst. Sorry, aber ich bin einfach von Natur aus neugierig.”

    Ihr zerknirschter Gesichtsausdruck bringt mich ein wenig zum Schmunzeln und es tut mir fast leid, dass sie sich jetzt mit ihrer Frage unwohl fühlt.

    “Schon gut.” sage ich und lege ihr die Hand auf den Arm. “Ich weiß es nur gerade selber nicht mehr so richtig.”

    “Magst du darüber reden?” fragt Lea und legt ihre Hand auf meine. Das fühlt sich gut an und ich spüre, wie in mir das Vertrauen wächst. Ich mag die beiden und sie ganz besonders. Und irgendwie bin ich froh, dass mein Verführungsversuch mit Max nun ein Ende gefunden hat. Ich hätte ihr wohl kaum mehr so wie jetzt in die Augen sehen können, wenn er geklappt hätte.

    Lea und Max hören zu und unterbrechen mich nicht ein einziges Mal.

    Es tut gut, mir das alles einmal von der Seele zu quatschen und nicht sofort irgendwelche Meinungen und Ratschläge zu hören. Ich erzähle den beiden die ganze Geschichte, und formuliere dabei wie von selbst auch mir bis dahin weniger bewusste Gründe für diese Reise. Mit jedem Satz, den ich ausspreche, entsteht mehr Klarheit in meinen Gedanken und ich komme regelrecht in eine Art Flow.

    Am Ende fühle ich mich regelrecht leergequatscht und höre ganz von selber auf zu erzählen. Lea schaut mich eine ganze Weile lang schweigend und mit einem versonnenen Lächeln an an.

    “Schreibst du mir mal?” fragt sie dann mit einem Mal plötzlich. “Ich würde gerne erfahren, wie es mit dir und ihm weitergegangen ist.”

    Ich nicke und wir tauschen unsere Daten aus. Ich schreibe sie in mein Tagebuch, weil ich ja mein Handy in Berlin gelassen habe.

    Zoé hat sich inzwischen ziemlich verschlafen zu uns gesellt und nippt und pustet an ihrem Kaffee herum. Es ist ihr gar nicht in den Sinn gekommen, sich etwas anzuziehen und so sind wir sind

    wir, so wie schon gestern Abend, alle drei wieder in trauter Nacktheit vereint.

    Lea bemerkt das auch und hat plötzlich eine Idee.

    "Wie wär's, wenn wir bis München nackt bleiben?" schlägt sie vor und ich glaube fast, mich verhört zu haben. "Wir wechseln uns auf dem Beifahrersitz ab. Es sind noch ungefähr anderthalb Stunden bis München. Das wäre für jede von uns eine halbe Stunde."

    Jetzt bin ich wirklich platt. So etwas hatte ich nicht erwartet, als ich in diesen alten, klapprigen VW-Bus gestiegen bin. Doch die Exhibitionistin in mir ist natürlich sofort begeistert von der Idee.

    Wir frühstücken und räumen dann alles zusammen. Die letzte Etappe nach München beginnt.

    Wir haben ausgemacht, dass ich anfange, Zoé mich ablöst, und Lea am Schluss an der Reihe ist. Schließlich müssen wir ja als erste aussteigen und sollten dann wieder angezogen sein.

    Ich kletterte also auf den Beifahrersitz und Max kurvt zurück über die kleinen Wege auf die E 43. Es ist schon so einiges los, aber ich sitze hier im Bus doch ziemlich erhöht, was es den Fahrern der PKW’s fast unmöglich macht, mich zu sehen. Nur die Brummifahrer sitzen hoch genug um mich hier in meiner ganzen Blöße zu entdecken und das dann durch lautes, langgezogenes Hupen dem Rest der Welt zu verkünden. Es ist eine aufregende halbe Stunde. die ich auf diesem Beifahrersitz verbringe und die Exhibitionistin in mir ist Lea unendlich dankbar für diese Idee.

    Dann löst Zoé mich ab und ich kletterte wieder nach hinten zu Lea.

    “Und? Wie war’s?” fragt sie und grinst so breit, dass ihre Mundwinkel beinahe die Ohren erreichen.

    “Super.” antworte ich. “War ‘ne klasse Idee.”

    “Schreibst du mir wirklich?” fragt sie und ich nicke energisch.

    “Klar. Wenn ich sowas verspreche, halte ich es auch.”

    Lea freut sich sichtlich über diese Bestätigung und nimmt mich spontan in den Arm.

    Ich spüre ihre weichen Brüste an meinen und ihre Hände auf meinen Hüften. Sie drückt mich an sich und gibt mir einen sehr zarten Kuss auf den Mund.

    Dann löst sie sich wieder von mir und schaut mir tief in die Augen.

    “Gut, dass ich rechtzeitig gekommen bin und du Max nicht verführt hast. Das hätte ich dir sehr übel genommen.”

    Sie zwinkert mir zu und ich bin ganz ihrer Meinung.

    Sie nimmt mich noch einmal in neuen Arm und wir bleiben lange so sitzen.

    Dann löst sie Zoé ab und es wird langsam Zeit, uns wieder anzuziehen.

    In München wartet Mia auf uns, eine alte Schulfreundin von Zoé.

    Was wird uns wohl dort erwarten?

    “Wir haben heute Nachmittag einen Termin bei Pasquale. Du bekommst ein neues Kleid für einen ganz besonderen Anlass.”

    Pasquale ist dein bevorzugter Schneider und er steht für erlesene Stoffe und ausgesucht exquisite Schnitte. Die von ihm gefertigten Anzüge sitzen absolut perfekt und sind im wahrsten Sinne des Wortes wie für dich gemacht. Dass er auf Damenbekleidung schneidert, habe ich nicht gewusst.

    “Es ist gleich dort drüben.” Sagst du und deutet mit der Hand zu einem Haus auf der anderen Straßenseite. Wir sitzen in einem Café, haben gerade gemütlich gefrühstückt, und ich habe mit so einer plötzlichen Wendung nicht im Geringsten gerechnet.

    Du nimmst mich bei der Hand und ich folge dir, wie immer, ohne jedweden Widerstand. Wir steigen eine Treppe in einem Altbau aus der Gründerzeit hinauf und erreichen schließlich das Dachgeschoss.

    Eine junge Frau öffnet uns die Tür. Sie ist in etwa so alt wie ich und trägt ein sehr kurzes Etuikleid aus roter Seide, die einen schönen Kontrast zu ihrer schwarzen, unbändigen Lockenmähne bildet.

    Sie stellt sich als Pasquales Assistentin vor und geleitet uns ins angrenzende Atelier. Pasquale erwartet uns schon und beeindruckt mich durch seine Eleganz und Präsenz. Er trägt einen maßgeschneiderten, blauen Anzug und hat einen sorgsam gepflegten Dreitagebart. Er begrüßt uns herzlich und wir tauschen die üblichen Floskeln miteinander aus. Dann wird es Ernst

    “Ich müsste dann jetzt deine Maße nehmen. Zieh bitte dein Kleid aus.”

    Ich schaue dich hilfesuchend an. Hast du vergessen, dass ich, so wie immer, auf deinen Wunsch hin weder einen Slip, noch einen BH trage? Doch du lächelst mich nur an und nickt mir aufmunternd zu.

    Ich öffne den Reißverschluss meines Kleides und lasse es zu Boden gleiten. Von einer Sekunde auf die andere stehen ich vollkommen nackt in diesem Schneideratelier und vor diesem völlig fremden Mann. Ich spüre, wie mir die Hitze ins Gesicht schießt und eine leichte Röte meine Wangen überzieht. Ich bin es nicht gewohnt, splitterfasernackt vor anderen zu posieren.

    So etwas gehört ins Private, und nicht in die Öffentlichkeit. Der Scheider zieht eine Augenbraue hoch. Damit hat er wohl nicht gerechnet. Normalerweise stehen seine Kundinnen bei diesem Prozedere in Unterwäsche vor ihm. Er zögert einen Moment, doch dann gibt er sich einen Ruck und tritt an mich heran, Aus der Tasche seines Jacketts fördert er ein Maßband hervor und legt es behutsam um meine Taille. Die Berührung löst einen leichten Schauer aus, der meinen Körper durchrieselt und, zu meiner Verwunderung, auch jenes erwartungsfrohe, heiße Kribbeln zwischen meinen Schenkeln, das mit der Feuchtigkeitsbildung meiner nun für alle im Raum deutlich sichtbaren Schamlippen stets einhergeht. Ich kann spüren, wie sie leicht anschwellen und wahrscheinlich auch, meinem Gesicht nicht unähnlich, die Farbe wechseln. Diese Erkenntnis treibt mein Gefühl der Scham noch ein ganzes Stück weit mehr in die Höhe und damit aber auch den Pegel der in mir aufsteigenden Erregung. Ich stehe völlig nackt in einem Schneideratelier und bin hochgradig erregt, während der Schneider seiner Assistentin eine Zahl zuruft und dann das Maßband weiter nach oben wandern lässt. Als er es unter die Wölbungen meiner Brüste schiebt, berührt er, unabsichtlich, aber wohl unvermeidbar, auch ihre sanft hängenden Rundungen und bringt mich erneut dazu, leicht zu schaudern.

    Das Maßband gleitet noch weiter nach oben, legt sich über meine Brüste und touchiert dabei unweigerlich auch die steil aufgerichteten, rosigen Knospen, was eine Art Stromschlag durch meinen Körper jagt. Diesmal zucke ich, wohl für alle sichtbar, auch ein bisschen zusammen und löse bei dir ein leises, aber gut hörbares Glucksen aus. Du scheinst dich gut zu amüsieren, während ich hier innerlich durch einen der peinlichsten Momente meines Lebens gehe. Täusche ich mich oder hält der Schneider sich bei meinen Brüsten deutlich länger auf als an meiner Taille?

    Als er danach meinen Hüften zuwendet, gleitet das Maßband auf meiner nun schon so sehr sensibilisierten Haut hinunter und mir entfährt ein leises Stöhnen. Der Schneider schaut, ein wenig irritiert, zu dir hinüber, als bräuchte er deine Einwilligung, in seinem Tun fortzufahren. Es dürfte nicht oft vorkommen, dass er eine derart hocherregte Kundin im Beisein ihres Mannes vermisst.

    Doch du nickst einfach nur lächelnd und machst mit den Händen eine Art “Weiter so!-Bewegung”. Der Schneider fährt also fort und als er das Maßband zusammenführt, streift seine Hand ganz leicht die Härchen des kleinen, zurechtgestutzten Pelzchens auf meinem Schamhügel, was mich erneut zum Stöhnen bringt. Inzwischen habe ich das Gefühl, auszulaufen und hoffe inständig, dass man das nicht zu sehr sehen kann. Riechen kann ich noch nichts, aber mein Geruchssinn ist beileibe nicht so ausgeprägt wie deiner.

    Das Maßband wird von meinen Hüften entfernt und ich glaube erleichtert, es nun überstanden zu haben. Doch plötzlich wird es noch einmal angelegt, und zwar in Höhe des Brustbeins zwischen den Halbkugeln und, noch einmal, unmittelbar oberhalb des Dreiecks meiner Schamhaare. Was soll das denn? Was genau misst er denn jetzt aus? Nutzt er vielleicht die Situation aus, um seine männlichen Bedürfnisse zu befriedigen?

    Du bemerkst die Entstehung der Zornesfalte auf meiner Stirn und greifst erklärend ein.

    “Dein Kleid wird einen ganz besonderen Schnitt haben. Unter anderem wird es in Höhe deines Schamhügels eine Aussparung bekommen, die dein süßes, kleines Kätzchen freilässt und für alle sichtbar machen wird. Wie schon gesagt; es wird ein ganz besonderer Abend werden.”

    Ein Kleid, das meine Scham freilegt?

    Was hast du mit mir vor?

    Seid ihr wieder in Berlin?

    Wir sind schon seit letzter Woche wieder da.

    Am 12. gehen die Vorlesungen an der Uni wieder los und wir wollten uns auch ein bisschen Zeit geben, um wieder rein zu kommen. Wir haben viel erlebt und ich werde nach und nach davon erzählen. Ob hier oder auf der neuen Hauptseite, werden wir sehen. 😉

    Ich liege nackt auf dem Bett und schreibe zum ersten Mal seit fast zwei Monaten wieder auf einer Tastatur und nicht mit der Hand.

    Wir sind in Marseille angekommen, dem letzten Ziel unserer Reise, wo ich dich treffen werde, um gemeinsam zu entscheiden, wie es nun weiter gehen soll. Das Bett, auf dem ich liege, steht in einer kleinen, aber traditionsreichen Pension, nur wenige Straßen entfernt vom Restaurant Le Jardin, in dem das Treffen stattfinden soll. Es ist schon übermorgen, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen, um all das, was wir erlebt haben, in die digitale Form zu übertragen.

    Man war hier so freundlich, mir ein Notebook zur Verfügung zu stellen und nun sitze ich wieder einmal vor einem Bildschirm, auf dem Wort für Wort das erscheint, was meine Finger in die Tastatur eingeben, all das Schöne und weniger Schöne dieser zweimonatigen Auszeit von meinem bisherigen Leben. Ich wollte mich selbst wiederfinden, nachdem ich fast drei Jahre lang nur die sein wollte, die du lieben kannst. Das will ich immer noch, aber ist das schon alles? Alles, was mein ganzes Leben in den kommenden Jahrzehnten bestimmen soll? Bis zu dieser Reise hätte ich diese Frage unwidersprochen bejaht. Doch seit Zoé und ich quer durch Europa unterwegs sind, bin ich davon nicht mehr vorbehaltlos überzeugt. Das Mädchen in mir ist immer noch bis über beide Ohren verliebt in dich, aber es ist dabei, sich in eine Frau zu verwandeln, die in sich auch noch andere Wünsche und Träume findet, als nur dein Geschöpf zu sein.

    Auch darüber möchte ich schreiben und vielleicht ja, wie so oft, beim Schreiben erst zu verstehen, wovon ich da eigentlich rede.

    Auch jetzt gerade wird mir klar, dass ich zwar immer noch an dich schreibe, aber eigentlich eine Art Selbstgespräch führe.

    Ich versuche, mir selbst zu erklären, wie ich dorthin gekommen bin, wo ich vor dieser Reise war, und frage mich zugleich, ob ich dorthin wieder zurück möchte.

    Ich liege hier, nackt auf diesem Bett in einer altehrwürdigen Pension, und mache mir bewusst, dass mein Nacktsein nichts mit dir zu tun hat, und auch nichts mit Gehorsam. Ich BIN die Nackte, bin La Nue, bin Nuée, und das war ich schon immer, lange, bevor ich dich kannte. Schon als Kind habe ich mich nackt am wohlsten gefühlt, und das ist bis heute so geblieben. die.nackte ist mein wahres Wesen und wird es wohl auch immer bleiben, ganz egal, was sonst noch so alles geschieht.

    Auf dieser Reise habe ich gelernt, dass ich mehr bin als nur deine ergebene Dienerin und auch darüber möchte ich schreiben.

    Diese Reise war voller Abenteuer und ich habe sie allesamt jeden Abend, meistens im Schein einer Taschenlampe, so detailliert wie möglich in meinem Tagebuch festgehalten. Zu viel, um alles zu einer Geschichte zu machen?

    Ich weiß es nicht.

    Aber wo fange ich an und was möchte ich eigentlich erzählen?



    Für Zoé und mich ist von Anfang an klar, dass wir in den Süden wollen. Italien, Griechenland, Kroatien, Spanien, Portugal,…so sehen unsere primären Reiseziele aus, die wir vorher miteinander besprochen haben. Doch zugleich wollen wir so preiswert wie möglich reisen und das heißt vor allem trampen. Wir haben von Anfang an ziemliches Glück und erwischen gleich zu Beginn ein junges Pärchen mit einem altersschwachen VW-Bus, das uns bis nach München mitnimmt. Die beinahe 600 km vergehen wie im Flug, trotz oder gerade wegen der vielen Pausen, die wir immer wieder einlegen. Die beiden sind sehr gechillt unterwegs und auch wir haben keinerlei Grund zur Eile. Bei Kinding fährt Max plötzlich von der Autobahn ab und kurvt über ein paar kleinere Straßen bis zu einem Parkplatz, der direkt an der Altmühl liegt. Er erklärt, dass er keinen Bock mehr zum Weiterfahren habe und wir hier übernachten können.

    Es ist ein idyllisches Plätzchen, dass er da für uns ausgesucht hat, direkt am Ufer des Flußes und einem kleinen Strand mit Kieselsteinen. Zoé und ich packen unsere Isomatten und die Schlafsäcke aus und errichten daraus ein ziemlich bequemes Lager.

    Lea und Max werden wohl im Bus schlafen, aber auch sie holen ein paar Decken heraus, die sie auf dem Boden uns gegenüber ausbreiten. Schon nach kurzer Zeit sitzen wir alle gemütlich beieinander und Lea öffnet eine Flasche Rioja, während Max einen Grill aufbaut. Es gibt vegane Bratwürstchen, die erstaunlich gut schmecken, und dazu noch auf Alufolie gegarte Maiskolben, die Max wirklich auf den Punkt genau hinbekommt. Sie sind weder zu hart, noch zu weich, richtig knackig und lecker. Was für ein schöner, erster Abend.

    Wir rauchen, essen und trinken und erzählen uns gegenseitig von unseren Leben.

    Und als Lea einen Joint baut und ihn mir nach einigen tiefen Zügen daran hinhält, sage ich nicht Nein.

    Ich habe noch nie gekifft, doch ich fand den Geruch immer schon ganz schön. Wie ein Räucherstäbchen.

    Ich ziehe ein-, zweimal daran, unterdrücke den Hustenreiz, und reiche ihn dann an Zoé weiter, die damit schon Erfahrungen gesammelt hat. Sie inhaliert tief und hält den Rauch für einen Moment fest, bevor sie ihn wieder ausatmet.

    Das sieht sehr professionell aus und ich nehme mir vor, das beim nächsten Mal genau so zu machen.

    Max lehnt ab, denn er ist der Fahrer für die letzte Etappe bis München, was ich sehr verantwortungsbewusst finde.

    Ich warte auf eine Wirkung, doch eigentlich passiert gar nichts. Ich bin ein bisschen enttäuscht, aber Zoé erklärt mir, dass das meistens so ist, weil sich Cannabis erst im Körper aufbauen muss, bevor es eine Wirkung hat.

    Plötzlich steht Lea kichernd auf und streift ihr buntes, langes Hippiekleidchen über den Kopf und den Baumwollschlüpfer, den sie trägt, über die Hüften nach unten. Einen BH hat sie nicht an und ist nun vollkommen nackt. Sie tapst vorsichtig über die spitzen Steine hinunter zum Ufer und watet in das zunächst noch flache Wasser.

    “Huh!” entfährt es ihr. “Ist das kalt!”

    Doch sie watet unbeirrt weiter ins Wasser hinein, bis es ihr bis zum Bauchnabel reicht. Dann wagt sie einen Hechtsprung nach vorne und taucht nun vollends ein. Sie kreischt vor Vergnügen und lacht wie ein überglückliches Kind.

    Zoé und ich schauen uns an und nicken beide entschlossen.

    Ich streife mein Reisekleidchen über den Kopf und bin -schwubbs- ebenso nackt wie Lea. Zoé hat es da ein bisschen schwerer mit ihren Jeans Shorts und dem Bandeau, doch auch sie ist in wenigen Sekunden startklar. Wir nehmen uns bei den Händen und waten Lea hinterher. Das Wasser ist wirklich eiskalt und wir beeilen uns sehr, vollends hinein zu kommen, weil es dann erfahrungsgemäß nicht mehr so schlimm ist. Als meine Schamlippen die Wasseroberflächen berühren, durchläuft mich ein eisiger Schauer, und ich wage den Sprung schon ein bisschen früher als Lea. Es fühlt sich an, als würden eisige Splitter in meine Haut pieksen, und doch ist es herrlich. Auch Zoé findet den Weg ins eiskalte Nass und dann planschen wir ausgelassen miteinander in der Altmühl herum, spritzen uns gegenseitig nass. Wir sind wirklich wie ausgelassene Kinder, nur Max bleibt unserem Vergnügen fern und kümmert sich um seinem Grill. Zoé ruft nach ihm, will ihn dazu bewegen, zu uns zu stoßen, doch Lea rollt nur mit den Augen.

    “Max ist ein Feigling. Wir waren schon öfter hier und er war noch nie im Wasser. Schön, dass ihr da seid. Da bin ich nicht mehr so allein mit dem Spaß.”

    Wir lachen und Max zeigt Lea vom Grill aus den Stinkefinger, aber auch er lacht dabei und ist ihr anscheinend nicht wirklich böse. Nach einer Weile haben wir genug vom Wasser und trollen uns wieder zurück zum Bus. Zoe und ich kramen unsere Handtücher aus den Rucksäcken, während Lea sich zunächst einmal auf Max stürzt und ihn, klatschnass, wie sie ist, von hinten liebevoll umarmt.

    Er sträubt sich nur pro Forma dagegen und schon kurz danach liegen sich beiden knutschend in den Armen. Sie sind wirklich unwahrscheinlich zärtlich zueinander und ich werde beinahe ein bisschen neidisch, als Max Lea’s Pobacken massiert und sie ihr Geschlecht an seinem Oberschenkel reibt. Ich muss unwillkürlich ans Forum denken und an das Thema CMNF, das hier gerade in Perfektion vor unseren Augen zelebriert wird. Max ist immer noch vollständig angezogen, trägt zu seinen Jeans ein weites, weißes Hemd und hat sogar noch seine Sandalen an. Alle Frauen in diesem Szenario sind vollkommen nackt. Jetzt ein Foto denke ich, aber wir haben ja unsere Handys zu Hause gelassen und Max und Lea haben gerade etwas ganz anderes im Sinn.

    Sie knutschen und fummeln noch ein bisschen weiter, dann besinnen sie sich auf uns und lassen voneinander ab. Lea grinst verschmitzt und Max ein wenig verlegen.

    Dann wendet sich Max wieder dem Grill zu Lea setzt sich, nackt und tropfnass, wie sie ist, zu uns auf eine der Decken.

    Ich schaue sie an und finde sie wunderschön mit ihrer wilden, kastanienbraunen Lockenmähne, den strahlenden, hellblauen Augen, den vollen, runden, weichen Brüsten und dem üppigen Busch aus gekräuselten Härchen zwischen den Schenkeln. Sie ist so ganz anders als ich, auch als Zoé, so natürlich und uneitel, und doch so unglaublich sinnlich. Vor allem der ungebremste Haarwuchs in ihrem Intimbereich fasziniert mich. Ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas heute noch gibt. In Berlin sind alle Mädchen, die ich kenne, rasiert oder zumindest zurechtgestutzt. Einen solchen Urwald habe ich nirgendwo gesehen, auch in der Sauna nicht.

    Mir wird in diesem Moment noch einmal die Endgültigkeit meiner Laserbehandlung klar, das “Nie wieder” meiner Schamhaare für den Rest meines Lebens. War ich damit zu voreilig? Zu gehorsam? Zu sehr verliebt?

    Auch wir bleiben nackt und genießen die leichte Abendbrise, die nach diesem sehr heißen Tag noch mehr an Erfrischung bringt.

    Als Max mit dem Grill fertig ist, gesellt auch er sich zu uns und das CMNF-Szenario ist wieder komplett. Eigentlich wollte ich das alles hinter mir lassen, mich einmal ganz anders und neu erleben, aber so wie es aussieht, werde ich dieses Thema einfach nicht los.

    Wo ich bin, ist es auch. Wir rauchen noch einen Joint, dann werden wir müde und Lea und Max verziehen sich in den Bus.

    Zoé und ich kuscheln uns aneinander unter einen der Schlafsäcke und sind beinahe am Wegdämmern, als plötzlich sehr eindeutige Geräusche aus dem Bus zu hören sind. Lea und Max beschließen den Abend wohl auf ihre Weise, und ich spüre zum ersten Mal den leisen Stich der Sehnsucht nach dir, nach deinen fordernden Händen, nach deinem Schwanz in mir, in meinem Mund, in meinem Arsch, und vor allem in meinem augenblicklich klatschnassen Schlitz. Zoé geht es wohl ähnlich, denn sie schmiegt sich noch intensiver an mich, legt ein Bein über meinen Schenkel, reibt ihr haarloses Geschlecht daran, und beginnt meine Brüste zu streicheln.

    Sie ist wirklich vollkommen dicht, während ich immer noch so gut wie gar nichts spüre. Dennoch erwidere ich ihre Zärtlichkeiten und beginne ebenfalls, sie zu streicheln. Sie schnurrt im Halbschlaf wie ein Kätzchen, doch sie ist schon längst nur noch in Traumgefilden unterwegs und beginnt irgendwann mittendrin, zu schnarchen. Ich schmunzle über ihre noch immer sehr ausgeprägte Libido, die selbst im Schlaf noch auf Erfüllung aus ist, eine Eigenschaft, die Jean wahrscheinlich sehr zu schätzen weiß.

    Ich streichle sie noch ein bisschen weiter. Dann fallen auch mir die Augen zu.

    Ich liege nackt auf dem Bett und schreibe zum ersten Mal seit fast zwei Monaten wieder auf einer Tastatur und nicht mit der Hand.

    Wir sind in Marseille angekommen, dem letzten Ziel unserer Reise, wo ich dich treffen werde, um gemeinsam zu entscheiden, wie es nun weiter gehen soll. Das Bett, auf dem ich liege, steht in einer kleinen, aber traditionsreichen Pension, nur wenige Straßen entfernt vom Restaurant Le Jardin, in dem das Treffen stattfinden soll. Es ist schon übermorgen, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen, um all das, was wir erlebt haben, in die digitale Form zu übertragen.

    Man war hier so freundlich, mir ein Notebook zur Verfügung zu stellen und nun sitze ich wieder einmal vor einem Bildschirm, auf dem Wort für Wort das erscheint, was meine Finger in die Tastatur eingeben, all das Schöne und weniger Schöne dieser zweimonatigen Auszeit von meinem bisherigen Leben. Ich wollte mich selbst wiederfinden, nachdem ich fast drei Jahre lang nur die sein wollte, die du lieben kannst. Das will ich immer noch, aber ist das schon alles? Alles, was mein ganzes Leben in den kommenden Jahrzehnten bestimmen soll? Bis zu dieser Reise hätte ich diese Frage unwidersprochen bejaht. Doch seit Zoé und ich quer durch Europa unterwegs sind, bin ich davon nicht mehr vorbehaltlos überzeugt. Das Mädchen in mir ist immer noch bis über beide Ohren verliebt in dich, aber es ist dabei, sich in eine Frau zu verwandeln, die in sich auch noch andere Wünsche und Träume findet, als nur dein Geschöpf zu sein.

    Vielleicht hilft es mir ja, das alles niederzuschreiben und vielleicht ja, wie so oft, beim Schreiben erst zu verstehen, wovon ich da eigentlich rede.

    Auch jetzt gerade wird mir klar, dass ich zwar immer noch an dich schreibe, aber eigentlich eine Art Selbstgespräch führe.

    Ich versuche, mir selbst zu erklären, wie ich dorthin gekommen bin, wo ich vor dieser Reise war, und frage mich zugleich, ob ich dorthin wieder zurück möchte. Ich liege hier, nackt auf diesem Bett in einer altehrwürdigen Pension, und mache mir bewusst, dass mein Nacktsein nichts mit dir zu tun hat, und auch nichts mit Gehorsam. Ich BIN die Nackte, bin La Nue, bin Nuée, und das war ich schon immer, lange, bevor ich dich kannte. Schon als Kind habe ich mich nackt am wohlsten gefühlt, und das ist bis heute so geblieben. die.nackte ist mein wahres Wesen und wird es wohl auch immer bleiben, ganz egal, was sonst noch so alles geschieht.

    Auf dieser Reise habe ich gelernt, dass ich mehr bin als nur deine ergebene Dienerin und auch darüber möchte ich schreiben.

    Diese Reise war voller Abenteuer und ich habe sie allesamt jeden Abend, meistens im Schein einer Taschenlampe, so detailliert wie möglich in meinem Tagebuch festgehalten. Zu viel, um alles zu einer Geschichte zu machen?

    Ich weiß es nicht.

    Aber wo fange ich an und was möchte ich eigentlich erzählen?




    Für Zoé und mich ist von Anfang an klar, dass wir in den Süden wollen. Italien, Griechenland, Kroatien, Spanien, Portugal,…so sehen unsere primären Reiseziele aus, die wir vorher miteinander besprochen haben. Doch zugleich wollen wir so preiswert wie möglich reisen und das heißt vor allem trampen. Wir haben von Anfang an ziemliches Glück und erwischen gleich zu Beginn ein junges Pärchen mit einem altersschwachen VW-Bus, das uns bis nach München mitnimmt. Die beinahe 600 km vergehen wie im Flug, trotz oder gerade wegen der vielen Pausen, die wir immer wieder einlegen. Die beiden sind sehr gechillt unterwegs und auch wir haben keinerlei Grund zur Eile. Bei Kinding fährt Max plötzlich von der Autobahn ab und kurvt über ein paar kleinere Straßen bis zu einem Parkplatz, der direkt an der Altmühl liegt. Er erklärt, dass er keinen Bock mehr zum Weiterfahren habe und wir hier übernachten können. Es ist ein idyllisches Plätzchen, dass er da für uns ausgesucht hat, direkt am Ufer des Flußes und einem kleinen Strand mit Kieselsteinen. Zoé und ich packen unsere Isomatten und die Schlafsäcke aus und errichten daraus ein ziemlich bequemes Lager. Lea und Max werden wohl im Bus schlafen, aber auch sie holen ein paar Decken heraus, die sie auf dem Boden uns gegenüber ausbreiten. Schon nach kurzer Zeit sitzen wir alle gemütlich beieinander und Lea öffnet eine Flasche Rioja, während Max einen Grill aufbaut.

    Es gibt vegane Bratwürstchen, die erstaunlich gut schmecken, und dazu noch auf Alufolie gegarte Maiskolben, die Max wirklich auf den Punkt genau hinbekommt. Sie sind weder zu hart, noch zu weich, richtig knackig und lecker. Was für ein schöner, erster Abend.

    Wir rauchen, essen und trinken und erzählen uns gegenseitig von unseren Leben.

    Und als Lea einen Joint baut und ihn mir nach einigen tiefen Zügen daran hinhält, sage ich nicht Nein. Ich habe noch nie gekifft, doch ich fand den Geruch immer schon ganz schön. Wie ein Räucherstäbchen. Ich ziehe ein-, zweimal daran, unterdrücke den Hustenreiz, und reiche ihn dann an Zoé weiter, die damit schon Erfahrungen gesammelt hat. Sie inhaliert tief und hält den Rauch für einen Moment fest, bevor sie ihn wieder ausatmet. Das sieht sehr professionell aus und ich nehme mir vor, das beim nächsten Mal genau so zu machen. Max lehnt ab, denn er ist der Fahrer für die letzte Etappe bis München, was ich sehr verantwortungsbewusst finde. Ich warte auf eine Wirkung, doch eigentlich passiert gar nichts. Ich bin ein bisschen enttäuscht, aber Zoé erklärt mir, dass das meistens so ist, weil sich Cannabis erst im Körper aufbauen muss, bevor es eine Wirkung hat.

    Plötzlich steht Lea kichernd auf und streift ihr buntes, langes Hippiekleidchen über den Kopf und den Baumwollschlüpfer, den sie trägt, über die Hüften nach unten. Einen BH hat sie nicht an und ist nun vollkommen nackt. Sie tapst vorsichtig über die spitzen Steine hinunter zum Ufer und watet in das zunächst noch flache Wasser. “Huh!” entfährt es ihr. “Ist das kalt!” Doch sie watet unbeirrt weiter ins Wasser hinein, bis es ihr bis zum Bauchnabel reicht. Dann wagt sie einen Hechtsprung nach vorne und taucht nun vollends ein. Sie kreischt vor Vergnügen und lacht wie ein überglückliches Kind.

    Zoé und ich schauen uns an und nicken beide entschlossen. Ich streife mein Reisekleidchen über den Kopf und bin -schwubbs- ebenso nackt wie Lea. Zoé hat es da ein bisschen schwerer mit ihren Jeans Shorts und dem Bandeau, doch auch sie ist in wenigen Sekunden startklar. Wir nehmen uns bei den Händen und waten Lea hinterher. Das Wasser ist wirklich eiskalt und wir beeilen uns sehr, vollends hinein zu kommen, weil es dann erfahrungsgemäß nicht mehr so schlimm ist. Als meine Schamlippen die Wasseroberflächen berühren, durchläuft mich ein eisiger Schauer, und ich wage den Sprung schon ein bisschen früher als Lea. Es fühlt sich an, als würden eisige Splitter in meine Haut pieksen, und doch ist es herrlich. Auch Zoé findet den Weg ins eiskalte Nass und dann planschen wir ausgelassen miteinander in der Altmühl herum, spritzen uns gegenseitig nass. Wir sind wirklich wie ausgelassene Kinder, nur Max bleibt unserem Vergnügen fern und kümmert sich um seinem Grill. Er löscht die Kohle ab und beginnt, sie in einen Zinkeimer zu schippen.

    Zoé ruft nach ihm, will ihn dazu bewegen, zu uns zu stoßen, doch Lea rollt nur mit den Augen. “Max ist ein Feigling. Wir waren schon öfter hier und er war noch nie im Wasser. Schön, dass ihr da seid. Da bin ich nicht mehr so allein mit dem Spaß.”

    Wir lachen und Max zeigt Lea vom Grill aus den Stinkefinger, aber auch er lacht dabei und ist ihr anscheinend nicht wirklich böse. Nach einer Weile haben wir genug vom Wasser und trollen uns wieder zurück zum Bus. Zoe und ich kramen unsere Handtücher aus den Rucksäcken, während Lea sich zunächst einmal auf Max stürzt und ihn, klatschnass, wie sie ist, von hinten liebevoll umarmt. Er sträubt sich nur pro Forma dagegen und schon kurz danach liegen sich beiden knutschend in den Armen. Sie sind wirklich unwahrscheinlich zärtlich zueinander und ich werde beinahe ein bisschen neidisch, als Max Lea’s Pobacken massiert und sie ihr Geschlecht an seinem Oberschenkel reibt. Ich muss unwillkürlich ans Forum denken und an das Thema CMNF, das hier gerade in Perfektion vor unseren Augen zelebriert wird.

    Max ist immer noch vollständig angezogen, trägt zu seinen Jeans ein weites, weißes Hemd und hat sogar noch seine Sandalen an. Alle Frauen in diesem Szenario sind vollkommen nackt. Jetzt ein Foto denke ich, aber wir haben ja unsere Handys zu Hause gelassen und Max und Lea haben gerade etwas ganz anderes im Sinn.

    Sie knutschen und fummeln noch ein bisschen weiter, dann besinnen sie sich auf uns und lassen voneinander ab. Lea grinst verschmitzt und Max ein wenig verlegen.

    Dann wendet sich Max wieder dem Grill zu und Lea setzt sich, nackt und tropfnass, wie sie ist, auf eine der Decken. Ich schaue sie an und finde sie wunderschön mit ihrer wilden, kastanienbraunen Lockenmähne, den strahlenden, hellblauen Augen, den vollen, runden, weichen Brüsten und dem üppigen Busch aus gekräuselten Härchen zwischen den Schenkeln. Sie ist so ganz anders als ich, auch als Zoé, so natürlich und uneitel, und doch so unglaublich sinnlich. Vor allem der ungebremste Haarwuchs in ihrem Intimbereich fasziniert mich. Ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas heute noch gibt. In Berlin sind alle Mädchen, die ich kenne, rasiert oder zumindest zurechtgestutzt. Einen solchen Urwald habe ich nirgendwo gesehen, auch in der Sauna nicht. Und mir wird in diesem Moment noch einmal die Endgültigkeit meiner Laserbehandlung klar, das “Nie wieder” meiner Schamhaare für den Rest meines Lebens. War ich damit zu voreilig? Zu gehorsam? Zu sehr verliebt?

    Zoé und ich setzten uns zu ihr. Auch wir bleiben nackt und genießen die leichte Abendbrise, die nach diesem sehr heißen Tag noch mehr an Erfrischung bringt.

    Als Max mit dem Grill fertig ist, gesellt auch er sich zu uns und das CMNF-Szenario ist wieder komplett. Eigentlich wollte ich das alles hinter mir lassen, mich einmal ganz anders und neu erleben, aber so wie es aussieht, werde ich dieses Thema einfach nicht los. Wo ich bin, ist es auch. Wir rauchen noch einen Joint, dann werden wir müde und Lea und Max verziehen sich in den Bus. Zoé und ich kuscheln uns aneinander unter einen der Schlafsäcke und sind beinahe am Wegdämmern, als plötzlich sehr eindeutige Geräusche aus dem Bus zu hören sind. Lea und Max beschließen den Abend wohl auf ihre Weise, und ich spüre zum ersten Mal den leisen Stich der Sehnsucht nach dir, nach deinen fordernden Händen, nach deinem Schwanz in mir, in meinem Mund, in meinem Arsch, und vor allem in meinem augenblicklich klatschnassen Schlitz. Zoé geht es wohl ähnlich, denn sie schmiegt sich noch intensiver an mich, legt ein Bein über meinen Schenkel, reibt ihr haarloses Geschlecht daran, und beginnt meine Brüste zu streicheln. Sie ist wirklich vollkommen dicht, während ich immer noch so gut wie gar nichts spüre. Dennoch erwidere ich ihre Zärtlichkeiten und beginne ebenfalls, sie zu streicheln. Sie schnurrt im Halbschlaf wie ein Kätzchen, doch sie ist schon längst nur noch in Traumgefilden unterwegs und beginnt irgendwann mittendrin, zu schnarchen. Ich schmunzle über ihre noch immer sehr ausgeprägte Libido, die selbst im Schlaf noch auf Erfüllung aus ist, eine Eigenschaft, die Jean wahrscheinlich sehr zu schätzen weiß. Ich streichle sie noch ein bisschen weiter. Dann fallen auch mir die Augen zu.

    Heute ist es soweit. Zoé und ich starten zu unserer ersten gemeinsamen Reise.

    Wir haben uns einiges vorgenommen, wollen die Handys zuhause lassen und auf alle unnötigen Verkehrsmittel verzichten. Wir wollen trampen und campen, und wir reisen mit leichtem Gepäck. Zwei Schlafsäcke und ein superleichtes Zelt, das gerade einmal Platz für uns beide bietet, zwei selbstaufblasende Isomatten, ein Campingkocher, und auch sonst von allem so wenig wie irgend möglich.

    Ich habe nur ein paar dünne Baumwolltücher, zwei leichte, kurze Sommerkleidchen und einen dicken Pullover eingepackt, falls es Abends mal kühler wird. Unterwäsche und Badekleidung besitze ich ohnehin nicht, und auch Schuhe trage ich nie, was das Gewicht ganz erheblich reduziert. Ansonsten die üblichen Hygieneartikel, ein kleines und ein großes Handtuch zum Duschen, zwei dicke Bücher und eine Taschenlampe zum Lesen, das muss reichen.

    Zoé hat außerdem noch einen winzigen Bikini und ein Paar Sneakers im Gepäck, weil sie nicht ganz so konsequent barfuß läuft wie ich, und sich auch in Sachen Nacktheit ein wenig mehr Gedanken macht. Als sie mir ihren Bikini vorgeführt hat, musste ich unwillkürlich lachen, weil der Stoffanteil des Höschens gerade so ausreicht, um ihren Schlitz zu bedecken und auch das Oberteil kaum mehr als ihre winzigen, rosigen Knospen verhüllt.

    “Man weiß ja nie.” erklärte sie, ein klein wenig beleidigt. “An manchen Stränden ist halt Textilzwang.” Ich dachte, dass sie in diesem Bikini wahrscheinlich mehr Aufsehen erregt, als ich es nackt jemals könnte, aber das behielt ich für mich. Sie war so stolz auf ihre Idee, den Tanlines ein Schnippchen zu schlagen, dass ich es nicht übers Herz brachte, sie zu ent-täuschen.

    Es erstaunt mich auch heute noch immer wieder, was aus der braven Bäckerstochter geworden ist, die ich an der Eisbude unseres Heimatstrandes kennen- und vom ersten Moment an liebengelernt habe. Damals hat sie am Strand immer einen ganz normalen Bikini getragen und es wäre ihr nie in den Sinn gekommen, auch nur das Oberteil abzulegen. Ihre Eltern hatten ihr eingebläut, sich immer und überall anständig zu benehmen und bloß keine Schande über das heilige Familienunternehmen zu bringen, das sie in der dritten Generation führten. Als wir uns kennenlernten, stand sie in der Schlange vor der Eisbude hinter mir und starrte mich völlig entgeistert an, weil ich, als Einzige vollkommen nackt, ganz und gar unbefangen zwischen all den angezogenen Menschen stand. Ich sprach sie an und wir kamen zögerlich ins Gespräch. Zoé’s anfängliche Zurückhaltung löste sich sehr schnell auf und als ich mich auf den Weg zu meinem Strandabschnitt machte, kam sie einfach mit. Inzwischen wusste ich um ihr Dilemma mit ihren Eltern und war ziemlich erstaunt darüber, denn schließlich konnte sie ja jeder am Strand sehen, als sie mit der Verrückten, wie mich hier viele nannten, unterwegs war. Doch sie hatte schon damals die Veranlagung zum Dickschädel und setzte sich einfach über das elterliche Gebot hinweg. Wie ich später erfuhr, bekam sie auch reichlich Ärger, aber trotzdem war sie am nächsten Tag wieder bei mir an meinem Strand, der noch ein wenig hinter dem FKK-Abschnitt lag und völlig menschenleer war. Und es hat nicht sehr lange gedauert, bis sie zum ersten Mal ihr Oberteil und dann auch ihr Höschen auszog.

    Und jetzt steht sie vor mir und scharrt mit den Hufen, weil du noch immer nicht mit mir fertig bist. Ihren Abschied von Jean hat sie schon gestern Abend bei ihm in der Wohnung gefeiert, weil sie solche Szenen wie die, deren Zeugin sie gerade wird, hasst.

    Sie kam wundgefickt und rotgeweint hier bei uns an und hatte großen Anteil daran, dass wir gestern Abend noch zwei Flaschen Weißwein und fast ein ganzes Päckchen Tabak vernichtet haben. Jetzt steht sie neben ihrem Rucksack in der Tür zum Flur und rollt mit den Augen, während du mich gegen die Tischkante des Küchentischs drängst und noch einmal meinen immer noch nackten Körper mit deinen Händen in Besitz nimmst, so als müsstest du ihn dir Zentimeter für Zentimeter ganz genau einprägen, um nur ja kein einziges Detail zu vergessen. Schon gestern hast du mich den ganzen Tag lang immer wieder ziemlich hart rangenommen, nachdem du mich mehr als eine Stunde den kaum noch abebbenden Wogen meiner Orgasmen überlassen hattest. Nachdem du die Vibratoren entfernt hattest, wurde die Kette an meinen Handgelenken ein wenig heruntergefahren, so dass meine schon so sehr überreizten Körperöffnungen auf der richtigen Höhe waren, um beide noch einmal genüßlich von dir selbst gefickt werden zu können. Den ganzen restlichen Tag hatte ich gefühlt nahezu immer deinen Schwanz irgendwie in mir, meistens im Mund, oft auch ohne zu lutschen. Dann kniete ich vor dir mit deinem Schwanz im Mund und wartete auf dein GO. Und auch jetzt scheinst du mich einfach nicht loslassen zu wollen

    Als du zwischen meinen Schenkeln ankommst, nimmst du die kleine, massive, silberne Plakette in die Hand, die du gestern im Spielzimmer an meinem Klit-Ring befestigt hast und ziehst leicht daran, als wolltest du sie mir noch einmal in Erinnerung rufen. Eigentum von Master M steht darauf, in herrlich verschnörkelten Lettern, und ich bin sehr gerührt davon, dass du dir offenbar Sorgen darum machst, dass dein Alleinanspruch an mich auf dieser Reise in Gefahr kommen könnte. Aber natürlich kennst du mich gut genug, um zu wissen, wie schwer es mir fällt, mich zu widersetzen, wie sehr mein gefügiges Wesen immer wieder Situationen kreiert, in denen ich Berührungen erfahre, die ich in Wahrheit gar nicht will.

    Doch ich bin mit Zoé unterwegs und du brauchst dir darum nun wirklich keine Sorgen machen. Sie wird mich im Notfall mit den Klauen und Zähnen einer wahren Löwin verteidigen und ich bin wieder einmal dankbar, sie an meiner Seite zu haben.

    Du drückst mich hinunter auf die Knie und ich öffne gehorsam deine Hose. Dein Schwanz ist bereits voll erigiert und dringt mit einer einzigen, kraftvollen Bewegung tief in meine Kehle ein. Noch einmal deine Hände, die meinen Kopf fixieren, noch einmal dein ungestümes Stoßen, noch einmal mein heftiges Schnaufen durch die Nase, noch einmal das Zucken des Schwellkörpers und dann noch einmal der warme Schwall deines Nektars, der sich in meine Mundhöhle verströmt, weil du deinen Schwanz im letzten Moment aus meiner Kehle herausziehst, um mir in den Mund zu spritzen und mich deinen Saft auch schmecken zu lassen. Früher musste ich, wenn du das tatest, dein Sperma immer noch für eine ganze Weile im Mund behalten, um mich an den Geschmack zu gewöhnen, und auch heute hast du dabei etwas Besonderes im Sinn.

    “Ich will, dass du das Sperma so lange im Mund behältst, wie es irgend geht. Du darfst es erst dann schlucken, wenn es unumgänglich ist, weil du reden oder essen musst.”

    Ich nicke stumm und denke, dass dich dieser Abschied weit mehr mitnimmt, als ich es je für möglich gehalten habe. Ich schaue hinüber zu Zoé, die bereits vollständig angezogen ist, auch wenn dieses Wort mir bei ihrem Anblick als maßlos übertrieben erscheint.

    Von den selbst abgeschnittenen Jeans die sie trägt, ist beim Abschneiden nicht mehr allzu viel übrig geblieben und das um die Brust geknotete Dreieckstuch, das ihr als Oberteil dient, verhüllt auch nur das Nötigste. Nur mit Mühe konnte ich sie davon abhalten, stattdessen ihr Bikini-Oberteil zu tragen. Sie hat sich nach dem Vorfall im Biergarten wahrlich zurückgekämpft in ein selbstbestimmtes, furchtloses Sein, und ich bewundere sie dafür sehr.

    Ich rapple mich von den Knien hoch und schiebe mich an dir vorbei auf sie zu.

    Mein Reisekleidchen hängt, so wie immer, an der Garderobe im Flur, und ich schlüpfe hinein, bevor ich meinen Rucksack schultere und dich noch ein letztes Mal umarme.

    “Mach's gut, kleiner Nacktfrosch. Pass auf dich auf.” raunst du mir ins Ohr und ich muss mich nun ganz schnell losreißen und gehen, um nicht zu heulen.

    Zoé greift nach meiner Hand und zieht mich hinaus ins Treppenhaus. Dann fällt die Tür zu und wir sind endgültig unterwegs ins große Abenteuer.

    Als ich heute Morgen wach werde, liegst du nicht neben mir. Das ist so gut wie noch nie vorgekommen und ich wundere mich darüber, doch dann höre ich deine Schritte, die sich der Schlafzimmertür nähern und atme innerlich auf. Du kommst herein und setzt dich auf die Bettkante neben mich.

    “Bevor du fährst, möchte ich noch einmal mit dir eine Session im Spielzimmer abhalten.” sagst du und überrascht mich damit zum zweiten Mal an diesem Morgen. Ich weiß nicht, wie lange du mich schon nicht mehr dorthin befohlen hast, weil du schon seit längerem zu wenig Zeit für solche ausgedehnten Spiele hattest. Meine Gefügigkeit im Alltag war dir stets genug gewesen, doch so, wie es aussieht, willst du mir noch einmal in Erinnerung rufen, dass sich das jederzeit wieder ändern kann.

    Ich nicke und schlüpfe unter den Laken hervor, knie mich vor dich auf den Boden und biete dir meine Handgelenke dar, um es dir zu erleichtern, mir die ledernen Armmanschetten anzulegen, die du in der Hand hältst. Früher habe ich sie zu Hause ständig getragen, doch seit einiger Zeit hast du es von mir nicht mehr verlangt, und so trage ich nur noch meinen Edelstahlreif um den Hals ständig und überall, in den du jetzt eine dünne, kurze Kette einhakst und mich daran auf die Füße und dann hinter dir her ziehst. Ich tapse, noch ein wenig schläfrig, über den Dielenboden des Flurs hinein in den Raum, in dem ich in meiner Anfangszeit hier die meiste Zeit verbrachte, weil ich auch in deiner Abwesenheit verschiedene Aufgaben zu erfüllen hatte, die allesamt an diesen Raum gebunden waren. Beim Reinkommen fällt mein Blick als erstes auf den Balken, auf dem verschiedene Dildos in aufsteigender Größe nebeneinander angeordnet sind. Hier habe ich damals täglich für mindestens eine Stunde gekniet, um meinen Deep-Throat zu verbessern. Ich weiß noch, wie stolz ich war, wenn ich wieder einen Schwanz weiter wandern durfte, weil ich den vorherigen zu deiner Zufriedenheit bewältigt hatte.

    Auch meine anale Zugänglichkeit wurde hier erweitert, und das im wahrsten Sinne des Wortes.

    Doch heute spielt dieser Balken keine Rolle. Du führst mich unter die Seilwinde in der Mitte des Raumes und hakst die Karabiner meiner Handfesseln in die herunterhängende Kette ein. Du verschwindest aus meinem Blickfeld, doch ich weiß, wo du hingehst, denn kurz darauf ertönt ein leises Brummen und meine Arme werden nach oben gezogen. Meine Zehen halten noch für einen kleinen Moment den Bodenkontakt. Dann verlieren sie ihn und ich baumle, frei schwingend, von der Decke. Als du das zweite Mal auf den Knopf drückst, der diese Mechanik steuert, ist zwischen ihnen und den Boden gerade ein Hauch von Abstand und ich erinnere mich an das erste Mal, als ich hier hing und noch die Illusion hatte, mit etwas Strecken und Recken doch vielleicht den Boden erreichen zu können, um meinen Armen Entlastung zu verschaffen. Heute weiß ich, dass das sinnlos ist und ergebe mich in diese extreme Streckung meines Körpers, versuche in die besonders gedehnten Bereiche hinein zu atmen, so wie ich es in den vielen Stunden gelernt habe, in denen du mich hier im wahrsten Sinne des Wortes hängen gelassen hast.

    Doch heute hast du offensichtlich anderes im Sinn, denn du befestigst nun auch an meinen Fußgelenken lederne Manschetten und hakst sie ebenfalls in Ketten ein, die du von irgendwo her, links und rechts von mir, hervorholst. Erneut ertönt das Brummen und diesmal werden meine Füße auseinander gezogen, bis ich dir, beinahe bis in den Spagat gespreizt, an meinen Armen aufgehängt, präsentiert werde. Du trittst wieder in mein Blickfeld und betrachtest zufrieden dein Werk. Dann machst du einen Schritt auf mich zu und spielst ein wenig mit dem kleinen, silbernen Ring, der meine Klitorisvorhaut durchbohrt. Du hast ihn mir an meinem achtzehnten Geburtstag stechen lassen, an dem Tag, an dem ich endlich frei war, dir ganz und gar zu gehören. Ich spüre, wie du etwas daran befestigt, das schon im nächsten Moment einen leichten Zug auf den Stichkanal ausübt, und frage mich unwillkürlich, was das sein kann. Bislang hast du Gewichte immer mit Klammern kombiniert, weil sie schmerzhafter waren, als die einfache Befestigung an dem Ring, und du wusstest, dass sie die Masochistin in mir zum Jubeln brachten.

    Doch heute bleibt es bei diesem leichten Zug, der mit einem Gefühl von Baumeln einhergeht, das der Gegenstand dort unten an meinem Geschlecht verursacht.

    Was das wohl ist?

    Du lässt mir nicht allzu viel Zeit, um mich mit dieser Frage zu beschäftigen, denn du bist schon wieder unterwegs im Raum und rückst einen der Metallständer an mich heran, auf dem ein ziemlich großer und dicker Dildo befestigt ist, von dem ich weiß, dass er auch über eine Vibratorfunktion verfügt. Du stellst ihn hinter mir auf dem Boden ab und löst die Stellschraube an dem schwenkbaren Arm, um dann den Dildo zielsicher auf meinen Anus auszurichten. Du hast mir heute Morgen keine Zeit gelassen, mich auf eine anale Penetration vorzubereiten, doch ich spüre, dass du das heute selbst übernimmst und meine Rosette ausgiebig mit Gleitgel behandelst.

    Als du schließlich den Ständer vorwärts schiebst und den Dildo in meinen Schließmuskel drückst, flutscht er ohne Probleme in mich hinein. Ein Klaps mit der flachen Hand auf meinen nun gut gefüllten Po beendet diese Prozedur und unmittelbar darauf stehst du wieder vor mir und lächelst mich an.

    “Ich möchte, dass du auch auf deiner Reise nicht vergisst, dass du mir mit allem was du fühlst und bist, voll und ganz gehörst. Deshalb gebe ich dir ein kleines Andenken mit auf den Weg und werde in den kommenden Stunden dafür sorgen, dass auch dein Körper sich daran erinnert.”

    Ein weiterer Ständer kommt zum Einsatz, der diesmal auf meiner Vorderseite platziert wird. Ich schiele nach unten und erkenne einen dieser höllisch effektiven Magic-Wand-Vibratoren, der nun direkt auf meine Lustperle ausgerichtet wird. Ich habe sie schon oft zu spüren bekommen und weiß, dass gegen sie keinerlei Gegenwehr möglich ist. Sie haben mir gezeigt, dass auch mein eiserner Wille, mich an ein verhängtes Orgasmusverbot zu halten, seine Grenzen hat.

    Doch ich sollte mich schon wieder in meiner Vorahnung irren, denn du sagst lächelnd:

    “Heute darfst du kommen, so viel du willst und kannst. Ich wünsche dir viel Spaß.”

    Dann schaltest du die beiden Vibratoren ein und verlässt den Raum.

    Heute geht es wieder an den See, zum letzten Mal vor unserer Abreise.

    Es gibt auch dort so einige wohlvertraute Menschen, von denen wir uns verabschieden möchten, denn wer weiß, wie das Wetter ist, wenn wir zurückkommen und ob wir uns dann in diesem Jahr noch sehen werden. Die Rucksäcke sind schon gepackt und ich freue mich schon darauf, diese geliebte, aber auch hektische, laute und dreckige Stadt hinter mir zu lassen. Das Abenteuer wartet und es macht mich dankbar und glücklich, es mit Zoé teilen zu dürfen.


    Alles Liebe

    Nuée

    Liebe Nuee 😍 die Geschichte finde ich faszinierend.vor allem aber auch die Tatsache dass Du Dich das 1. mal über Deinen Meister gestellt hast und er ließ Dich gewähren und das ohne Bestrafung.

    Bestrafungen in diesem Sinne hat es bei uns ohnehin nur am Anfang gegeben, als ich noch in meiner Lehrzeit war. Heute bedarf es ihrer nicht mehr, weil mein Gehorsam bedingungslos ist und ich keine Anweisungen mehr brauche, um zu wissen, was mein Meister von mir erwartet.

    Was ich gestern gemacht habe, war ein Akt der Liebe und des Begehrens, und mein Meister hat mich gewähren lassen, weil ich auch in seinem Sinne gehandelt habe.

    was heißt da mir geht es immer nur um das eine? 😅 Schätzt Du mich denn so ein?

    Wie möchtest du denn eingeschätzt werden?


    Alles Liebe

    Nuée

    P.S. Falls du es überlesen hast, es gibt auch heute eine Geschichte. 😉

    Zoé ist wieder da und hat Jean mitgebracht. Seit gestern haben die beiden ihr Zimmer kaum verlassen und sind unüberhörbar wieder ein Herz und eine Seele, oder, vielleicht sollte ich sagen, ein Schwanz und eine Möse?

    Als ich heute aus dem Schlafzimmer kommend ins Wohnzimmer trete, finde ich die beiden nackt und inniglich vereint in deinem Lesesessel. Zoé sitzt mit dem Rücken zu ihm auf Jean’s Schoß, der mit einer Hand eine Tasse mit Kaffee zum Mund führt und mit der anderen träge und entspannt ihre Perle stimuliert. Ich müsste die Augen schon zu machen, um nicht zu sehen, dass so, wie Zoé da sitzt und das Becken kaum merklich bewegt, seine Finger nicht das einzige sind, was sie erregt.

    Ich räuspere mich und sie schrecken für einen Moment aus ihrer Versunkenheit auf, Jean sichtlich verlegener als Zoé, doch dann schließt Zoé lächelnd wieder die Augen und streckt gleichzeitig die Arme nach mir aus. Ich zögere einen Moment, weiß nicht, ob ich ein Teil ihres Aktes werden möchte, doch als Zoé einen bockigen Quietschlaut von sich gibt, muss ich unwillkürlich lachen, und mache einen Schritt auf die beiden zu. Nun stehe ich zwischen Zoé’s gespreizten Schenkeln und ihre Arme legen sich um meine Hüften und ziehen mich auf die Knie herunter. Ich weiß genau, was sie will und beuge mich über ihre haarlose Spalte, die just in diesem Moment von zwei Händen aufgespreizt und beinahe obszön geöffnet wird. Jean hat seine Tasse abgestellt und assistiert mir nun mit beiden Händen.

    Ihre kleine süße Perle liegt nun frei und entblößt vor mir und als ich sie mit der Zungenspitze antippe, sehe und spüre ich, wie ein Schauer durch Zoés Körper jagt, und höre einen dumpfen, beinahe kreatürlichen Laut, der sich ihrer Kehle entringt.

    Ich kenne sie gut und weiß genau, wie ich meinen Mund, meine Zunge einsetzen muss, um sie ins Nirwana zu schießen. Wir haben einander schon oft jene einsamen Momente versüßt, in denen du auf Reisen und Jean zu Hause in seiner Wohnung war, und ich mache mich daran, dieses Wissen in pures Lustempfinden umzusetzen.

    Jetzt, da ihre Spalte so exponiert und schutzlos vor mir liegt, verstehe ich auch, warum es meiner Hilfe bedarf. Jeans Schwanz steckt nämlich nicht in ihrem Schlitz, sondern ein paar Zentimeter entfernt im Schließmuskel, was mich ein wenig verwundert, weil Zoé nach meiner Kenntnis bislang noch keinerlei Erfahrung mit dieser Art der Penetration hat. Wohne ich hier gerade einer Premiere bei und bin dabei, ein Teil davon zu werden?

    Ich beginne, mit ihrer Perle zu tanzen, knabbere, sauge, züngle und lutsche an ihr herum, während Jean gleichzeitig ihre winzigen, rosigen Knospen stimuliert und nun seinerseits aktiver in ihrem Darm wird, als aus dem Kreisen mehr und mehr ein wildes Reiten wird, das mir alles abverlangt, um mit meiner Zunge Schritt zu halten.

    Es gelingt mir mehr schlecht, als recht, doch es genügt, um Zoé den notwendigen Support zu geben, den es braucht, damit sie stöhnend und keuchend Jeans Sperma in ihrem Darm empfangen und gleichzeitig einen klitoralen Orgasmus erleben kann, der von nun an für immer mit diesem Erlebnis verknüpft sein wird.

    Ich erinnere mich an mein erstes Mal, damals, in meiner zweiten Woche hier bei dir, nachdem ich tagelang, fast 24/7, immer dicker werdende Analplugs getragen hatte, und frage mich, ob Zoé auch auf diese Weise vorbereitet wurde. Doch das wäre mir wohl aufgefallen, so oft, wie sie hier nackt herumläuft. Wahrscheinlich war es eher ein spontanes Ereignis, das aus der auch bei ihnen bevorstehenden Trennung entstanden ist. Bei mir war es die Vervollkommnung meiner Unterwerfung unter deinen Willen, bei ihr wohl eher eine Art Liebespfand, das sie Jean hinterlässt und das ihm im Gedächtnis bleiben soll, während sie mit mir durch Europa reist.

    Mir wird bewusst, was für ein Opfer sie bringt, um mich aus meiner Enttäuschung über deine Absage heraus zu holen und ich liebe sie mehr denn je. Ich schaue sie an, wie sie da, so wunderschön in ihrer postkoitalen Erschöpfung, auf Jeans Schoß eher hängt, als sitzt, seinen Schwanz immer noch in ihrem nun nicht mehr jungfräulichen Arsch, und mir matt und glücklich mit Tränen in den Augenwinkeln zulächelt. Ihre Lippen formen ein unhörbares Danke, und ich nicke und küsse sie auf die Stirn. Es ist ein weiterer Meilenstein in unser beider Leben, den wir nun miteinander teilen und ich bin sehr dankbar dafür, dass wir uns haben.

    Ich stehe auf und gehe hinüber in die Küche, um für uns Frühstück zu machen, während Zoé und Jean zusammen unter die Dusche springen. Als die beiden kurz darauf auf dem Balkon erscheinen, ist Jean bereits vollständig angezogen. Zoé ist immer noch nackt und setzt sich auf den Stuhl neben mir. Sie umarmt mich und haucht mir noch einmal ein Danke ins Ohr. “Gerne”, flüstere ich leise zurück und streichle ihr dabei zärtlich über's Haar.

    Jean sitzt uns, sichtlich ein wenig verlegen, gegenüber und pustet in seine Crema. Er ist noch nicht so vertraut mit unseren Zärtlichkeiten und fühlt sich wohl gerade ein bisschen wie das dritte Rad am Wagen. Doch als Zoé sich ihm im Anschluss wieder zuwendet und ihm ihre Zunge in den Hals steckt, ist auch seine Welt wieder in Ordnung. Seine Hände fliegen förmlich über ihren nackten Körper und erobern ihn demonstrativ zurück. Ich muss ein bisschen schmunzeln, als ich ihm dabei zuschauen, und lehne mich entspannt zurück, um mir eine Zigarette zu drehen. Der Tag kann kommen.

    hast du SEINE mumu gesehen ?




    Ich glaube, so etwas nennt man eine fixe Idee. Wann immer du keine Argumente mehr findest, ist dein Gegenüber wahlweise Tunte, schwul oder eben nicht das, was sie ist.