“Wir haben heute Nachmittag einen Termin bei Pasquale. Du bekommst ein neues Kleid für einen ganz besonderen Anlass.”
Pasquale ist dein bevorzugter Schneider und er steht für erlesene Stoffe und ausgesucht exquisite Schnitte. Die von ihm gefertigten Anzüge sitzen absolut perfekt und sind im wahrsten Sinne des Wortes wie für dich gemacht. Dass er auf Damenbekleidung schneidert, habe ich nicht gewusst.
“Es ist gleich dort drüben.” Sagst du und deutet mit der Hand zu einem Haus auf der anderen Straßenseite. Wir sitzen in einem Café, haben gerade gemütlich gefrühstückt, und ich habe mit so einer plötzlichen Wendung nicht im Geringsten gerechnet.
Du nimmst mich bei der Hand und ich folge dir, wie immer, ohne jedweden Widerstand. Wir steigen eine Treppe in einem Altbau aus der Gründerzeit hinauf und erreichen schließlich das Dachgeschoss.
Eine junge Frau öffnet uns die Tür. Sie ist in etwa so alt wie ich und trägt ein sehr kurzes Etuikleid aus roter Seide, die einen schönen Kontrast zu ihrer schwarzen, unbändigen Lockenmähne bildet.
Sie stellt sich als Pasquales Assistentin vor und geleitet uns ins angrenzende Atelier. Pasquale erwartet uns schon und beeindruckt mich durch seine Eleganz und Präsenz. Er trägt einen maßgeschneiderten, blauen Anzug und hat einen sorgsam gepflegten Dreitagebart. Er begrüßt uns herzlich und wir tauschen die üblichen Floskeln miteinander aus. Dann wird es Ernst
“Ich müsste dann jetzt deine Maße nehmen. Zieh bitte dein Kleid aus.”
Ich schaue dich hilfesuchend an. Hast du vergessen, dass ich, so wie immer, auf deinen Wunsch hin weder einen Slip, noch einen BH trage? Doch du lächelst mich nur an und nickt mir aufmunternd zu.
Ich öffne den Reißverschluss meines Kleides und lasse es zu Boden gleiten. Von einer Sekunde auf die andere stehen ich vollkommen nackt in diesem Schneideratelier und vor diesem völlig fremden Mann. Ich spüre, wie mir die Hitze ins Gesicht schießt und eine leichte Röte meine Wangen überzieht. Ich bin es nicht gewohnt, splitterfasernackt vor anderen zu posieren.
So etwas gehört ins Private, und nicht in die Öffentlichkeit. Der Scheider zieht eine Augenbraue hoch. Damit hat er wohl nicht gerechnet. Normalerweise stehen seine Kundinnen bei diesem Prozedere in Unterwäsche vor ihm. Er zögert einen Moment, doch dann gibt er sich einen Ruck und tritt an mich heran, Aus der Tasche seines Jacketts fördert er ein Maßband hervor und legt es behutsam um meine Taille. Die Berührung löst einen leichten Schauer aus, der meinen Körper durchrieselt und, zu meiner Verwunderung, auch jenes erwartungsfrohe, heiße Kribbeln zwischen meinen Schenkeln, das mit der Feuchtigkeitsbildung meiner nun für alle im Raum deutlich sichtbaren Schamlippen stets einhergeht. Ich kann spüren, wie sie leicht anschwellen und wahrscheinlich auch, meinem Gesicht nicht unähnlich, die Farbe wechseln. Diese Erkenntnis treibt mein Gefühl der Scham noch ein ganzes Stück weit mehr in die Höhe und damit aber auch den Pegel der in mir aufsteigenden Erregung. Ich stehe völlig nackt in einem Schneideratelier und bin hochgradig erregt, während der Schneider seiner Assistentin eine Zahl zuruft und dann das Maßband weiter nach oben wandern lässt. Als er es unter die Wölbungen meiner Brüste schiebt, berührt er, unabsichtlich, aber wohl unvermeidbar, auch ihre sanft hängenden Rundungen und bringt mich erneut dazu, leicht zu schaudern.
Das Maßband gleitet noch weiter nach oben, legt sich über meine Brüste und touchiert dabei unweigerlich auch die steil aufgerichteten, rosigen Knospen, was eine Art Stromschlag durch meinen Körper jagt. Diesmal zucke ich, wohl für alle sichtbar, auch ein bisschen zusammen und löse bei dir ein leises, aber gut hörbares Glucksen aus. Du scheinst dich gut zu amüsieren, während ich hier innerlich durch einen der peinlichsten Momente meines Lebens gehe. Täusche ich mich oder hält der Schneider sich bei meinen Brüsten deutlich länger auf als an meiner Taille?
Als er danach meinen Hüften zuwendet, gleitet das Maßband auf meiner nun schon so sehr sensibilisierten Haut hinunter und mir entfährt ein leises Stöhnen. Der Schneider schaut, ein wenig irritiert, zu dir hinüber, als bräuchte er deine Einwilligung, in seinem Tun fortzufahren. Es dürfte nicht oft vorkommen, dass er eine derart hocherregte Kundin im Beisein ihres Mannes vermisst.
Doch du nickst einfach nur lächelnd und machst mit den Händen eine Art “Weiter so!-Bewegung”. Der Schneider fährt also fort und als er das Maßband zusammenführt, streift seine Hand ganz leicht die Härchen des kleinen, zurechtgestutzten Pelzchens auf meinem Schamhügel, was mich erneut zum Stöhnen bringt. Inzwischen habe ich das Gefühl, auszulaufen und hoffe inständig, dass man das nicht zu sehr sehen kann. Riechen kann ich noch nichts, aber mein Geruchssinn ist beileibe nicht so ausgeprägt wie deiner.
Das Maßband wird von meinen Hüften entfernt und ich glaube erleichtert, es nun überstanden zu haben. Doch plötzlich wird es noch einmal angelegt, und zwar in Höhe des Brustbeins zwischen den Halbkugeln und, noch einmal, unmittelbar oberhalb des Dreiecks meiner Schamhaare. Was soll das denn? Was genau misst er denn jetzt aus? Nutzt er vielleicht die Situation aus, um seine männlichen Bedürfnisse zu befriedigen?
Du bemerkst die Entstehung der Zornesfalte auf meiner Stirn und greifst erklärend ein.
“Dein Kleid wird einen ganz besonderen Schnitt haben. Unter anderem wird es in Höhe deines Schamhügels eine Aussparung bekommen, die dein süßes, kleines Kätzchen freilässt und für alle sichtbar machen wird. Wie schon gesagt; es wird ein ganz besonderer Abend werden.”
Ein Kleid, das meine Scham freilegt?
Was hast du mit mir vor?