• BDSM - Erlebnisse

    EVENT:

    (Sklave für eine Nacht)

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    Einleitung:

    Wieder wurde zu einem »Abend der Entblößungen« eingeladen. Sechs Frauen oder junge Mädchen dürfen von den Gästen nach und nach ausgezogen werden und werden dann für eine Nacht zur freien Verfügung versteigert.



    Dazu kommen immer 80 bis 120 Personen -- natürlich überwiegend Männer. Wobei auch meist einige Frauen darunter sind. Wenn diese sich so ein Mädchen ersteigern, geht es denen meist ziemlich dreckig. Diese Frauen sind durchweg perfekte Sadistinnen, die genau wissen, wo und wie sie die Mädchen quälen müssen. Und das auch hingebungsvoll tun.



    Die Männer sind sehr unterschiedlich gestrickt. Einige wollen einfach nur mal nackte Haut sehen und hoffen darauf, dabei auch selbst Hand anlegen zu können. Andere wiederum sind richtig mies drauf und wollen die Mädel so richtig fertig machen, ihre nackten Körper brutal foltern. Andere hoffen auf eine geile Nacht, in der sie ihre Wünsche einmal richtig ausleben können. In der die Mädchen alles tun, was die Männer von ihnen verlangen und diese sich so richtig als Herr und Meister fühlen können.



    Der Clou ist, dass die Probantinen keine professionellen Stripperinnen oder Prostituieren sind. Sondern ganz normale Frauen und Mädchen. Entweder wollen sie sich damit was dazuverdienen, oder sie hoffen auf ein interessantes Abenteuer.

    Die dazugehörende Geschichte werde ich hier nicht einstellen um dumme Bemerkungen zu vermeiden.

    Anmerkung von Nicole:

    Der Text ist gestohlen, und zwar hier:

    https://german.literotica.com/s/nackt-auf-dem-laufsteg-01
    Da ist dann auch die ganze Geschichte.

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    Mit 17 Jahren nackt auf dem Laufsteg.

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    https://www.4shared.com/web/embed/file/uRC2NBEngm

    Mit 15 Jahren wurde ich als Model entdeckt und bereits ein Jahr später war ich für verschiedene Modemagazine fotographiert worden. Ich habe einen tollen, sportlichen Körper (ich habe einige Jahre geturnt), lange schlanke Beine, dunkelblonde Haare und ein bildhübsches Gesicht mit leuchtend blauen Augen. Verschiedenste Fotographen waren jedoch nicht nur wegen meines Körpers von mir angetan sondern auch wegen meines elfenhaften Aussehens. Als ich das erste Mal ein Shooting halbnackt (allerdings mit bedeckten Brüsten) machte, war mir dies schon etwas unangenehm. Aber ich machte es weil ich um jeden Preis ein berühmtes, vielgebuchtes Model werden wollte.

    Als ich mich eines Tages mit einem Herausgeber eines Modemagazins unterhielt und ihn fragte wie ich in meiner Karriere vorankommen konnte, warnte er mich davor meinen Körper zu ,,verkaufen'' indem ich splitternackt vor der Kamera verschiendster Fotographen von fragwürdiger Seriosität herumhüpfte. Doch dies war das letzte was ich vorhatte. Es war mir ohnehin sehr unangenehm mich nackt zu zeigen. Doch eines Tages schien mein größter Modeltraum wahr zu werden. Ich wurde eingeladen, bei der Pariser Fashionshow für einen berühmten französischen Designer zu laufen.

    Ohne lange zu überlegen flog ich hin und unterschrieb den Vertrag ohne ihn überhaupt vorher durchzulesen. Die anderen Models und ich wurden backstage zu den Kleider zur Anprobe geführt mit welchen wir später vor rund 600 Zusehern und den Catwalk stolzieren sollten. Alle waren sehr freundlich zu mir, da ich mit meinen zarten 17 Jahren das jüngste aller Models war.

    Teil dieser Show sollten unter anderem auch revoluzionäre Kleider sein, die durch mechanische Effekte per Fernsteuerung leicht verändert werden konnten. Ein Model nach dem anderen wurde in wunderschöne Seindenkleider gehüllt. Schließlich war ich dran. ,,So jetzt bist du an der Reihe Pia. Bitte ziehe dich schonmal komplett aus, auch den BH und das Höschen!'' ,,Wir passen jetzt dein Kostüm an.'' Ich wollte nicht glauben was ich da hörte. ,,Wie bitte?'' sagte ich verlegen grinsend. ,,Du läufst nackt über den Laufsteg. Wir wollen die Medien und die anderen Zuseher ein wenig schocken.'' sagte ein Mann, der wohl einer der Assistenten des Designers war. ,, Aber es war doch nie die Rede davon, dass ich nackt über den Catwalk laufen muss!'' entgegnete ich ihm schockiert. ,,Doch, sagte der Assistent, du hast den Vertrag unterschrieben und glaube mir ein Einspruch wurde deiner Model-Karriere ein jehes Ende versetzen. Große Designer und Fotographen haben gute Kontakte zueinander und ich kann mir nicht vorstellen, dass dich noch jemand bucht, wenn du nicht bereit bist dich für einen solch berühmten Designer deine Körper zu zeigen. Ich erkannte, dass meine Karriere auf dem Spiel stand und war also gezwungen mich auszuziehen.

    Das alles war unendlich demütigend für mich. Ich musste mich im Augenblick zwar nicht vor hunderten Leuten nackt ausziehen, aber vor den anwesenden Stylisten, den anderen Models, den Assistenten des Designers und den rund 15 Bühnenarbeitern. Ich zog zuerst meine Jacke aus, dann meine schwarzen Lack-Pumps. Danach mein Top und meine Jeans. Ich hatte an diesem Tag ziemlich aufreizende Unterwäsche an und ich sah wie mein Push-up BH, mit meinen darin eingebetteten jungendlichen, verführerischen Brüsten die Aufmerksamkeit der Bühnenarbeiter auf sich zog. Doch ich musste ihn nun auch noch ausziehen und meine runden, straffen Brüste entblößen. Danach kam der zunächst schwierigste Part. Ich musste auch mein rosa Seidenhöschen ausziehen. Ich zog es langsam über meinen runden, knackigen Po und schließlich auch über meine Fotze, die ich mit einer Intimfrisuer versvhönert hatte. Auch mein heimliches Tatoo eines kleinen Delfins oberhalb meiner Fotze war zu sehen. Dies war der (bis dahin) demütigendste Moment meines Lebens, wie ich mit meinen 17 Jahren splitternackt vor alles Anwesenden dastand. Zu allem Überdruß kam dann auch der Stylist mit seinem Assistent herbeigeeilt und bekann meinen Körper zu mustern. Ich berührte mich unangenehmer Weise auch an meiner Fotze um meinen Intimhaarschnitt zu überprüfen. ,,Das müssen wir noch ein wenig nachrasieren!'' sagte er und sein Helfer brachte einen Rasierer herbei. Ich wurde nun auch noch vor den Augen aller anwesenden im Schritt rasiert und konnte quasi nichts dagegen tun. Ich fühlte mich beschämt, bis in die Knochen gedemütigt. Anschließend wurde mein nackter Körper mit einer Glanz-Creme eingeschmiert. Ich musste mich ins Scheinwerferlicht stellen, damit die Assistenten des Designers überprüfen konnten ob die erwünschte Wirkung auf meiner ohnehin makellos glatten Körper damit erzielt werden konnte. Doch der Designer, der hinzustoßen war, schien mit dem Glanz nicht zufrieden zu sein und trug den Stylists auf die Glanz-Creme wieder abzuwaschen. Ich wurde nun, nach wie splitterfasernackt, mit feuchten Tüchern abgewaschen. Danach durfte ich zu meiner Erleichterung einen kurzen, seidenen Morgenmantel anziehen.

    Diesen musste ich jedoch wenige Minuten später wieder ablegen, da ich mit einem speziellen, fruchtig duftendem Hautgel ausgeschmiert wurde, damit meine Haut noch ebenmäßiger wirkte. Es musste mich hierfür wiederum auch an den intimsten Stellen von den Assistenten berühren lassen. Danach musste ich mir die Pumps anziehen. Als ich mich vorbeugte und zwischen meinen perfekt geformten Pobacken, wiederum meine Vagina in verführerisch-sexueller Weise sichtbar wurde, hörte ich wie die Bühnenarbeiter,,anerkennente'' Kommentare flüsterten und pfiffen. Danach wurde mir der Kunststoffhut aufgesetzt und die Seidentücher angepasst. Ich wurde nun auf den Laufsteg geführt um vor den Augen des Designers die Funktion des Hutes zu testen. Er funktionierte einwandfrei. Die mechanischen Rollen im Hut rollten die Seidentücher ein und mein Körper wurde widerum entblösst und weder verhüllt.

    Die Zeit vor der Show, verbrachte ich weinend auf der Toilette. Ich stand nun kurz davor, mit nur 17 Jahren, vor rund 600 Leuten am Laufsteg gänzlich entblößt zu werden. Einige Minuten später wurde ich wieder in den Bereich hinter der dem Laufsteg geführt. Ich lies den seidenes Morgenmantel von meinem glatten, nackten Körper gleiten und wurde nun fertig geschminkt und ,,angezogen''. Danach war es soweit. Ich sollte am Ende der Show über den Laufstegen laufen. ,,Noch 2 Minuten.'' hörte ich jemanden rufen. Dann war es soweit. ,,Der Assistent führte mich in den Ausgangsbereich. ,,Es geht los Süße, gib dein bestes, fülsterte er mir ins Ohr.

    Auf dem Catwalk war es zu meiner Erleichterung zunächst halbdunkel. Ich schritt voran. Es fiel mir schwer meine Nervösität angesichts meiner bevorstehenden totalen Entblößung unter Kontrolle zu halten. Als ich in der Mitte des Laufstegs angekommen war (Ich musste besonders langsam gehen), spürte ich wie die Seidentücher an meinem nackten Körper entlangglitten und ich langsam immer mehr entblößt wurde. Mir wurde aufgetragen, meine Arme von meinem Körper wegzuhalten, damit sich die Tücher die verharken konnten. In diesen Sekunden, konnten alle Anwesenden meine Fotze und meine Brüste sehen und die Blitze der Kameras wurden in diesen Momenten natürlich immer mehr, da ich in diesem Zietraum, komplett nackt und entblößt vor den Zusehern stand. Ich fühlte mich von den Blicken der Anwesenden förmlich durchbohrt. Es war beschämend.

    Nachdem die Seidentücher aufgerollt waren, konnte ich immerhin meine Hände vor meine Fotze halten. Meine Brüsten waren jedoch dennoch entblößt. Zu allem Überdruß wurden dann auch noch die übrigen Scheinwerfer eingeschalten und ich stand nun, als jüngstes Nacktmodel bei einer Fashionshow, im Rampenlicht und jeder konnte nun meinen jugendlichen Körper bis ins kleineste Detail mustern. Nachdem die anderen Models noch ein Mal an mir vorbeigeschritten (einige warfen mir bemitleidende, manche hämische Blicke zu) dreht ich mich um (meine Hände musste ich nun, im vollen Rampenlicht, von meiner Fotze wieder wegnehmen) und verließ den Catwalk. Ich spürte wie jeder bei meinem Herausschreiten noch einmal meinen perfekten, jugendlichen Po musterten. Gleich nachdem ich wieder backstage war, kam der Designer herangestürmt gratulierte mir zu meinem Mut und umarmte mich. (Ich spürte wie sich eine Beule in seiner Hose bildete, als die an meiner Fotze ankam.

    Als es vorbei, war ich zwar erleichtert, insbesondere als ich mich wieder ankleiden durfte. Machte mir aber so viele Gedanken. Was nur meine Schulkollegen sagen, wenn sie die vielen Fotos meines nackten Körpers, meiner Fotze und meinen Brüsten sehen , die sicherlich bald im Internet kursieren würden?

    Durch meinen Auftritt, der den Designer sehr zufrieden gestellt hatte, konnte ich meiner Karriere zwar einen Auftrieb verleihen (nach meiner Nackt-Show wollten immer mehr Fotographen meinen tollen Körper nackt ablichten), ich hatte allerdings mit meine jungendlichen 17 Jahren aber bereits meine komplette Imtimsphäre in der Öffentlichkeit blosgestellt, eine Tatsache, die mir auch später, insbesondere als meine Schulkollegen (vorallem natürlich die Jungs) mir die Bilder im Internet zeigten. Für viele von ihnen war es ein wahrgewordener Traum, mich splitternackt zu sehen. Und zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch 2 Fashionshows gänzlich nackt zu absolvieren.

    Pia, 17

  • Sklaven /CMNF
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    CMNF ist offenbar so alt, wie man von Zivilisationen spricht.

    Nahezu in allen Kulturen waren und sind die Menschen fasziniert von weiblicher Nacktheit. Vornehmlich "weiße" Frauen / Mädchen.

    Hervorzuheben sei hier der ISLAM von seiner Gründung vor ca. 1400 Jahren an, bis zur Gegenwart - und das antike Rom.

    Aber auch in anderen Kulturen: Ägypten, Maja . . . auch germanischen Vorfahren.

    Man hielt sich weibliche Sklaven (u. a. als Kriegsbeute) für ganz bestimmte Zwecke.

    Im Islam für sexuelle Performanzen / Sexsklaven / Harem . . .

    Im antiken Rom als Diener / Haus- und Arbeitshilfe . . . Dabei nahmen Sklaven durchaus vertrauenswürdige Aufgaben wahr. (Lehrer / Rechtsanwalt . . .)

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    Weibliche Sklaven mussten grundsätzlich immer nackt sein - um als solche erkennbar zu sein. Sie waren Eigentum ihres Besitzers und besaßen keinerlei Rechte.

    Dennoch war deren Situation gegenüber Leibeigenen, zumeist um ein Vielfaches besser.

    Während Leibeigene ständig ums Überleben kämpfen mussten und ein klägliches Leben fristeten, war das von Sklaven relativ behütet. Sowohl in einem Harem, als Sexsklave oder als Diener.

    Andererseits sind Sklaven der Willkür ihrer Besitzer bedingungslos ausgeliefert. Der uneingeschränkt über seine Sklaven verfügen kann – bis hin diese zu bestrafen bzw. weiterzuverkaufen.

    Diese Performance ist als Rollenspiel in BDSM eingegangen - Slave and Master, was wiederum auf CMNF beruht. Und damit so alt wie die Menschheit selbst ist.

    Ein Spiel um Macht und Unterwerfung, Dominanz und Demütigung, Gewalt und Hingabe, Lust und Schmerz - und zu allem gehört ein grenzenloses Vertrauen.

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    200 v.C bis 600 n.C.

    Sklaven waren Vorstände, Beamte oder Sex-Diener



    Als "Objekte mit Stimme" waren Sklaven in der Antike allgegenwärtig. Ihr Status reichte vom Geschäftsführer über Lehrer bis zum Arena-Kämpfer. Für erotische Dienste waren sie manchmal zu wertvoll.

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    Die Althistorikerin Susanna Elm hat das Verhältnis der Römer zu ihren Sklaven oder Abhängigen in einem schönen Vergleich beschrieben: "Ein Sklave war im Römischen Reich so etwas Ähnliches wie heute ein Smartphone oder Tablet-Computer."



    Die gebürtige Deutsche, die heute an der Berkeley-Universität lehrt, nennt eine Reihe von Parallelen. So kann man ein Smartphone kaufen und verkaufen, man kann mit ihm reden und zu ihm eine emotionale oder gar erotische Bindung aufbauen. "Viele meiner Studenten streicheln es wohl häufiger als ihren Partner", sagte Elm der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Dennoch sind Smartphones wie Sklaven nur Dinge. Sie galten als "instrumentum vocale", ein Objekt mit einer Stimme, die ihrem Herrn zum Beispiel Namen und Titel von Gästen soufflierten. Ein frühe Form von Google, so Elm.



    Sklaven, so der Grundtenor von Susanna Elm, bildeten wohl den rechtlichen Bodensatz der griechisch-römischen Gesellschaft, nicht aber unbedingt den sozialen. So führten viele Sklaven wohl ein deutlich angenehmeres Leben als etwa ein freier Tagelöhner. Denn sie wurden von ihren Herren einigermaßen versorgt, während Angehörige der freien Unterschichten ihre liebe Not hatten, ohne Hunger ins Bett zu gehen und ihre Familien durchzubringen.



    Rund 15 Prozent der Bevölkerung des Imperiums waren Sklaven. In Italien wohl mehr, in vielen Gebieten weniger. Sklaven waren der vollständigen Verfügungsgewalt ihrer Besitzer ausgesetzt, verfügten selten über einen Hauch von Privatsphäre, waren Opfer von Sadismus, sexueller Ausbeutung oder sonstiger Launen. Andererseits war es vielen erlaubt, eigene Geschäfte zu betreiben. Mit dem Gewinn konnten sie sich freikaufen oder, was gerade in städtischen Haushalten geschah, sie wurden irgendwann freigelassen.



    So waren Sklaven höchste Palastbeamte oder Leiter großer Betriebe. Der BMW-Vorstandsvorsitzende, führt Elm aus, wäre damals ein Sklave der Familie Quandt gewesen. Solche "Sklavenmanager" standen an der Spitze einer hierarchisch gegliederten Gesellschaft, die sich durch extreme Spezialisierung auszeichnete.



    Sklaven konnten Güter verwalten, Schulen leiten, Handelsgeschäfte führen oder dem Hausherrn den Spiegel halten und ihn mit dem neuesten Tratsch versorgen. Wenn sie dagegen Pech hatten, kamen sie in Bergwerken innerhalb weniger Monate zu Tode oder in der Arena in wenigen Stunden, wenn sie im blutigen Vorprogramm von Löwen oder ihresgleichen zerfetzt wurden.



    Da Sklaven in der Spätantike ungefähr so viel kosteten, wie eine durchschnittliche Familie der Mittelschicht zwei bis drei Monate zum Leben brauchte, ging man mit ihrem Leben pfleglicher um als mit dem Rücken anonymer Lohnarbeiter, von denen es unbegrenzten Nachschub gab und die man nach Belieben einstellen und entlassen konnte. Deswegen greift die Vorstellung von der antiken "Sklavengesellschaft" auch zu kurz. Sklaven waren zwar allgegenwärtig, aber wenn es sein musste, funktionierten viele Bereiche der Gesellschaft auch ohne sie.



    Das zeigte sich zum Beispiel im Handel mit Sklavinnen. Zwischen 15 und 20 Jahren standen sie hoch im Kurs, weil sie dann im Alter der größten Fruchtbarkeit waren. Der Herr des Hauses machte sich diesen Umstand zunutze, um weitere Sklaven geradezu zu züchten. Denn spätestens ab dem zweiten Jahrhundert, als Rom kaum noch Eroberungskriege führte, stockte der Nachschub. Außerdem waren die Lebensbedingungen gerade in den Großstädten derart, dass die Sterblichkeit außerordentlich hoch war.



    Aber die sexuelle Verfügbarkeit von Sklaven bedeutete nicht viel. Prostitution war allgegenwärtig in der römischen Welt. Gerade weil die Lebensbedingungen von 80 Prozent der Reichsbewohner ziemlich prekär waren, war Sex für ein paar Bronzestücke überall zu haben. Dafür bedurfte es keiner "sprechenden Dinge", die ja außerdem noch unterhalten werden mussten. In einer Welt ohne Maschinen sorgten Sklaven vor allem für andere Annehmlichkeiten des Lebens, für warmes Wasser, saubere Häuser oder perfekte Briefe an die Geschäftspartner. Oder eben für den Wein, wenn man es mit dem Pferdehändler trieb.



    Die großartige Fernsehserie "Rom" startete 2005/6 mit einer eindrucksvollen Darstellung antiker Alltagskultur. Atia, die Mutter des späteren Kaisers Augustus, empfängt einen Pferdehändler. Dessen tierisches Mitbringsel bringt die Hausherrin derart in Stimmung, dass sie ihn in die Reitstellung nimmt. Während sie sich befriedigen lässt, umstehen sie zahlreiche Bedienstete, die ihr gern den Weinpokal füllen, wenn der Herrin zwischendurch danach ist.



    Sklaven, lernen wir, waren in Rom immer und überall. Die 22 Episoden der Serie waren voll mit derartigen Szenen. Etwa wenn Marcus Antonius sich weigert, zu Caesars Beerdigung aufzubrechen, wenn nicht vorher eine der anwesenden Damen das Bett mit ihm teilt. Am Ende muss eine Germanin ihre Arbeit unterbrechen, die normalerweise in der Küche ihren Dienst tut.



    Diese drastischen Konstellationen befriedigen nicht nur den TV-Voyeurismus der Gegenwart, sondern kommen der Realität wohl näher als die Texte, mit denen Schüler noch immer in die Untiefen des Latein eingeführt werden.



    Käuflicher Sex war das Boomgeschäft im Imperium



    Die Vorstellung von der züchtigen Antike ist eine Legende. Masturbation wurde nicht thematisiert, weil Sex überall zu haben war. Der Althistoriker Kyle Harper analysiert Bordelle und Lustsklaven.



    Waren die Römer heidnische Puritaner, die es bei gelöschtem Licht miteinander trieben und dabei die Toga anbehielten? Dies ist das Bild, das uns bis vor Kurzem zumindest eine Fraktion von Althistorikern vermittelt hat.



    Falsch, sagt Kyle Harper, ein Harvard-Zögling, der an der University of Oklahoma lehrt. Und er fragt: Was ist mit den Lampen? Jene Lampen standen in jedem römischen Schlafzimmer herum, sie wurden in Massenproduktion gefertigt (einer der Produzenten war ein gewisser Pireithos aus Athen), und sie zeigten eindeutige Szenen.



    Da war Eros, der Liebesgott; da war Zeus, der sich lustvoll an Leda verging; da waren Frauen mit Pferden zugange; alte Männer schauten jungen Paaren bei der Kopulation zu; es gab heterosexuelle wie auch gleichgeschlechtliche Szenen. Wir müssen uns vorstellen, schreibt Kyle Harper in seinem Buch "From Shame to Sin", dass die Römer dabei nicht nur ihre wallenden Gewänder auszogen – sie taten es beim knisternden Spiel der Flammen, während sie sich erregende Bilder anschauten. Und hätte es damals schon einschlägige Webseiten im Internet gegeben, dann wären sie – und nicht die Deutschen – die Weltmeister im Anklicken von Pornos gewesen.



    Das heidnische Rom war eine Stadt voller öffentlicher Badehäuser und Gymnasien, in denen nackt geturnt wurde. Man musste nur den Blick heben, um allenthalben schweinische Fresken zu sehen. Männliche und weibliche Dienstleister trugen Sandalen, die Buchstaben in den Sand drückten: "Folge mir."



    "Ich bin eine Schlampe und Hure"



    Bordelle gab es im heidnischen Rom wahrscheinlich an jeder Straßenecke. Noch im vierten Jahrhundert n. Chr. listete ein Katalog städtischer Gemeinschaftsanlagen 45 Bordelle auf (sie erscheinen dort zwischen den öffentlichen Getreidemühlen und den Bedürfnisanstalten); das waren jene Freudenhäuser, die die Christen übrig gelassen hatten. Allerdings führt das Wort "Freudenhaus" in die Irre, wir müssen uns eher Höllen vorstellen. "Der nachklingende Gestank, die Atmosphäre der Gewalt, die engen Lager aus Beton, der systematische Missbrauch – dies waren die Realitäten des Handels mit Menschenfleisch", schreibt Kyle Harper.



    Die Bordelle waren extrem billig: Ein Geschlechtsverkehr kostete zwei Asse, Fellatio noch weniger. Zwei Asse kostete auch ein Laib Brot. Mit anderen Worten: Eine Prostituierte musste viele Männer über sich ergehen lassen, ehe sie ihren Tagesverdienst zusammen hatte. In den Bordellen arbeiteten sowohl Männer als auch Frauen, Knaben wie Mädchen. In Bulla Regia in Nordafrika wurde ein eisernes Halsband mit folgender Aufschrift gefunden: "Ich bin eine Schlampe und Hure – haltet mich zurück, ich bin aus Bulla Regia geflohen." Man schaudert, wenn man an die Geschichte denkt, die sich wahrscheinlich hinter dieser Aufschrift verbirgt.



    Das offizielle Heiratsalter für freie römische Mädchen war zwölf Jahre – unter höheren Ständen dürfte es in der Praxis ein wenig höher gewesen sein. Als Verheiratete waren Frauen vor sexuellen Übergriffen geschützt und hatten gewisse Rechte, vorausgesetzt, sie blieben außerhalb des Ehebettes keusch. (Ehebruch galt im römischen Recht als Sonderfall des Diebstahls: Ein Mann vergriff sich am Eigentum eines anderen.) Männer heirateten erst in ihren späten Zwanzigerjahren.



    Bevor sie mit Fackeln und schlüpfrigen "Hymen-Hymenaios"-Gesängen zum Ehebett geführt wurden, war es normal, dass sie ins Bordell gingen. Es galt sogar als tugendhaft, weil das bedeutete, dass sie nicht verheirateten Frauen nachstellten. Grundsätzlich galt Sex, der nicht mit romantischen Gefühlen verbunden war, als gesund: eine Art befreiendes Niesen mit dem Unterleib. Wein, der in Dutzenden von Varianten feilgeboten wurde, diente dazu, das Vergnügen noch zu vergrößern. Kein Wunder, dass käuflicher Sex zu den florierenden Wirtschaftszweigen des römischen Kapitalismus gehörte.



    Sklaven zu jeder Tages- und Nachtzeit



    Die wohlhabenden Römer allerdings bedurften seiner nicht. Sie brauchten keine Bordelle; sie hatten ja ihre Sklavinnen und Sklaven, die ihnen zu jeder Tages- und Nachtzeit zu Diensten sein mussten. Es wird geschätzt, dass das Imperium Romanum zu seinen Hochzeiten 70 Millionen Einwohner hatte. Sieben bis zehn Millionen von ihnen sollen Sklaven gewesen sein. Sie galten als res animae, als atmende Sachen, jede ihrer Körperöffnungen stand den Herrschaften zur Verfügung.



    Kyle Harper ist aufgefallen, dass im antiken Schrifttum Masturbation keine Rolle spielt. Es wird noch nicht einmal vor ihr gewarnt. Das liegt daran, dass sie unnötig war: Für den kleinen sexuellen Hunger zwischendurch gab es immer einen warmen, atmenden, zuckenden Leib, der nicht das Recht besaß, sich zu verbergen oder Widerstand zu leisten.



    Die Christen bewegten sich in dieser Kultur als winzige jüdische Sekte, die von einem fremden Stern gefallen zu sein schien. Das einzige, was sie von den Römern übernahmen, war die Einehe (bekanntlich keine jüdische Erfindung). Ansonsten ragte ihre Sexualmoral in den römischen Kosmos aus erotischer Sinnlichkeit und Gewalt wie ein Keil, der alles zerspaltete, was in seinem Weg lag. Die christliche Auffassung von Ehebruch war revolutionär; die christliche Definition dessen, was künftig nicht mehr erlaubt sein sollte, radikal.



    In Rom war körperliche Liebe überall verfügbar



    Für ein paar Kupferstücke kauften sich die Römer ihren Sex. Alles war erlaubt, zumindest für Männer. Der italienische Autor Alberto Angela schreibt eine Sittengeschichte des antiken Alltags.



    "Geile Bewegungen nützen den Gattinnen nicht im geringsten. / Sie widersetzen sich nur der Empfängnis und können sie hemmen, / wenn sie wollüstig, mit schwingenden Hüften, den drängenden Gatten / auffangen, ihn zum Erguss noch reizen mit wogenden Brüsten … lassen (sie) den Ausstoß des Samens das Ziel nicht erreichen": Die Mahnung des römischen Dichters Lukrez ist eindeutig: Meidet die "Missionarsstellung", übt den ehelichen Beischlaf "a tergo" von hinten "wie die vierfüßigen Tiere" aus.



    Das Zitat aus Lukrez' Lehrgedicht "Das Wesen der Dinge" aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. zeigt zweierlei: Die Römer hatten eine lustvolle Einstellung zum Sex. Allerdings hatte der Mann das Sagen und die Frau fungierte als "Gefäß". Und: Geschlechtsverkehr in der Ehe diente zunächst der Fortpflanzung. Zur weiteren Befriedigung stand dem Mann die Welt offen, der Frau allerdings nicht. Sie hatte nur eine Chance, den "pater familias" bei Laune zu halten: "Eine willfährige Ehefrau hält den Mann vom Huren ab", riet Lukrez' Zeitgenosse Publilius Syrus.



    Unsere Vorstellungen von der antiken Erotik sind stark von den einschlägigen Szenen in Sandalenfilmen geprägt. Wie in Tinto Brass' Film "Caligula" geht es dabei um exzessive Gewalt, Massenorgien und Perversionen. Dass das keineswegs die Regel war, will der italienische Wissenschaftsjournalist Alberto Angela mit seinem Buch "Liebe und Sex im Alten Rom" zeigen, das jetzt auf Deutsch erscheint.



    Nach "Ein Tag im Alten Rom" (2007) über den Alltag in der antiken Hauptstadt und "Vom Gladiator zur Hure" (2010), in dem Angela über drei Jahre den Weg einer Münze durch alle Provinzen des Imperiums begleitete, widmet sich der gelernte Evolutionsforscher zum dritten Mal dem Altertum. Diesmal geht es um Eros, Begierden und Sinnesfreuden. Mehr als zwei Jahre habe er in antiken Schriften recherchiert, sagt er, aber nicht nur dort. Auch archäologische Quellen hat er studiert. Denn das Sexualleben der breiten Massen hat nur bedingt seinen Niederschlag in der Literatur gefunden, deren Texte überwiegend von Angehörigen der schmalen Oberschicht verfasst wurden.



    "Ich bin dein für ein Kupferstück"



    So gehören die Graffiti, die sich in Pompeji unter dem Schlamm des Vesuvausbruchs von 79 n. Chr. erhalten haben, zu den wichtigen Quellen zur römischen Alltagsgeschichte. "Ich bin dein für ein Kupferstück", heißt es da etwa. Andere Frauen boten ihre Dienste "für 16 Asse" (Kupferstücke) an, "Quadrantaria" (nach ein Viertel-As) würde man heutzutage dagegen als "Fünf-Cent-Huren" charakterisieren.



    Sex war im Römischen Imperium allgegenwärtig. Als eine Art befreiendes Niesen mit dem Unterleib, beschreibt es der amerikanische Althistoriker Kyle Harper. In Ermangelung von Medienunterhaltung war ein Quickie mit der Kneipenwirtin zum Nachtisch oder in einer Türöffnung auf dem Nachhauseweg für Männer ein legitimer Akt der Entspannung. Für Frauen dagegen galt der außereheliche Seitensprung lange als höchst unschicklich und konnte leicht unangenehme Folgen haben.



    Dass sich dennoch viele Frauen prostituierten, hing mit der weitgehend romantikfreien Einstellung der Römer zur Sexualität zusammen und – vor allem – mit den lukrativen Erwerbsmöglichkeiten, die käuflicher Sex bot. Historiker haben errechnet, dass acht bis zehn Asse ein guter Tageslohn war, mit dem ein Mann seine Familie über die Runden bringen konnte, vorausgesetzt, er hatte viele Tage im Jahr Arbeit (was aber kaum der Fall war). Eine Wirtin, die ihre Gäste nicht nur mit Speisen und Getränken bediente, konnte also substanziell zum Familieneinkommen beitragen. Und die Familie war weniger eine Gefühls- denn eine Geschäftsbeziehung.



    Sex war in Rom eine inflationäre Handelsware



    Gladiatoren, Prostituierte, Legionäre: Der Althistoriker Robert Knapp rekonstruiert eindrucksvoll die Lebenswirklichkeit von Römern, die nicht der gesellschaftlichen Elite des Imperiums angehörten.



    Als vor einigen Jahren Deutschlands politische Klasse über spätrömische Dekadenz debattierte, stellte das vor allem zwei Dinge klar: zum einen, dass Spitzenpolitiker aller Parteien vor dem Verlust historischer Bildung nicht gefeit sind; zum anderen, dass die Entfernung zwischen ihnen und dem Rest der Bevölkerung sich seit den Tagen der Cäsaren nur unwesentlich verringert hat.



    Auch die Senatoren und Ritter, die beiden höchsten sozialen Gruppen der römischen Gesellschaft, wussten nicht wirklich, was in den Köpfen der gemeinen Bürger, Unterworfenen, Sklaven vor sich ging. Das aber hatte fatale Folgen. Während heutzutage buchstäblich jede Ansicht oder Begierde von Meinungsforschern entschlüsselt wird, hielten Roms Eliten auf Distanz. Da aber ihre Angehörigen es waren, die die Bücher schrieben, die Zeugnisse ihrer Zeit für die Nachwelt wurden, erhielten diese ein frappierendes Manko: Das Gros der Römer kam darin nicht vor.



    Sie lebten im Schatten, konstatiert der amerikanische Althistoriker Robert Knapp. Der Emeritus der Universität Berkeley hat viel Zeit seines Lebens darauf verwendet, aus Nebensätzen großer Historiker, aus Orakelsprüchen, Traumbüchern, Papyri, Inschriften, Theaterstücken, Gedichten oder Romanen ein Bild davon zu gewinnen, wie die normalen Männer und Frauen im Imperium lebten, Gladiatoren, Prostituierte oder Soldaten.



    So hemmungslos war Bunga-Bunga im alten Rom



    Der Sex-Skandal um Italiens Premier Berlusconi und die Prostituierte Ruby hat historische Präzedenzfälle: Roms Kaiser lebten ihre Begierden ohne Tabus.



    Der mächtigste Mann Roms liebt die Frauen. Auf seine Art, bisweilen rücksichtslos: Seine letzte, dritte Ehefrau spannt er einem Mitarbeiter aus, als sie im sechsten Monat schwanger ist. Seiner Noch-Gattin lässt er die Scheidung zustellen, als sie gerade die gemeinsame Tochter zur Welt bringt. Auch als langjähriger Regierungschef macht er keinen Unterschied darin, ob die Damen in seinem Bett verheiratet sind oder Singles, ob erfahren oder blutjung. So hat er oftmals angewiesen, dass im Palast alle weiblichen Personen nackt zu gegen haben. Von den Bediensteten bis zu seiner Ehefrau. Auf seinen Partys veranstaltet er vor dem Sex Schönheitswettbewerbe mit den Geliebten. Seine Frau soll ihn bis ins Alter mit Mädchen und Knaben versorgt haben. So weit zu Kaiser Augustus (63 vor bis 14 nach Christus).



    Das Sexualleben des Kaisers Augustus unterschied sich offenbar nur marginal von dem seines republikanischen Nachfolgers der Gegenwart – dieser brachte es bislang allerdings nur auf zwei Ehefrauen, die letzte war weniger kollaborationswillig als die Livia des Augustus und kündigte die Ehe von sich aus auf. Und Knaben stehen offenbar auch nicht auf dem erotischen Speisezettel Berlusconis, der seinen ungebremsten Appetit mit hoher Arbeitsbelastung zu erklären pflegt, um allerdings hinzuzufügen, dies sei doch immerhin besser, als schwul zu sein. Ansonsten bezeichnet er alles nur ein harmlos-fröhliches "Bunga-Bunga"-Spiel und brüstet sich damit.



    Als Zwischengang oder als Quickie



    Eine Prostituierte der Mittelklasse konnte es also leicht auf 20 Asse pro Tag bringen. Kein Wunder also, dass Sex gegen Geld geradezu omnipräsent angeboten wurde, in klassischen Bordellen ebenso wie zum Zwischengang in der Kneipe oder als Quickie in den Thermen.



    Die hohe Nachfrage und ständige Verfügbarkeit von käuflichem Geschlechtsverkehr erklärt sich nicht nur durch das Fehlen von den elektronischen Unterhaltungsformaten unserer Tage. Die Ehe war keine Liebesangelegenheit, sondern eine Geschäftsbeziehung, in der der Mann das fast absolute Sagen hatte.



    Waren die meisten Familien froh, ihre Töchter mit fünfzehn Jahren zu verheiraten und sie damit aus der Liste der zu Ernährenden streichen zu können, fanden Männer oft erst in den späten Zwanzigern zur Ehe. Die – wie viele Quellen bezeugen - "minderwertige Frau" hatte den Haushalt zu führen, die Kinder aufzuziehen und dem Mann zu dienen, was auch bedeutete, seinen – hohen – Vorstellungen von Ehre zu genügen. Sex diente der Reproduktion und Schaffung neuer Arbeitskräfte, nicht der Erfüllung von Leidenschaften.



    Keine tödlichen Geschlechtskrankheiten



    Der Mann, der auf Stellungen stand, die nicht "Körper an Körper" vollzogen wurden, tat sich daher auf dem Markt um. Eine Ahnung von der Fülle seines reichhaltigen Angebots hat sich in Pompeji und seinen Inschriften erhalten. Knapp versäumt es im Übrigen nicht, darauf hinzuweisen, dass der erotische Markt der Antike sich von seinen Nachfolgern in einem Aspekt unterschied: tödliche Geschlechtskrankheiten wie Syphilis und Aids gab es noch nicht.



    Aber das Leben der meisten Römer war trotzdem kein Zuckerschlecken. Weil es keine Polizei gab, grassierte der Diebstahl. Täglich konnten Brände das Vermögen vernichten. Bei Krankheiten opferte man lieber einem Gott als dass man einen teuren Arzt konsultierte. Die meisten Arbeitsverträge wurden auf Tagesbasis abgeschlossen. Jederzeit konnten Schiffe untergehen, Ernten verdorren, Kinder sterben. Kein Wunder, dass die durchschnittliche Lebenserwartung bei 45 Jahren lag. Nur Feinde sah man lange nicht so oft, das war der Vorteil, wenn man Herr der Welt war.



    Genussvoll räumt Knapp mit liebgewordenen Vorstellungen auf. Etwa, dass die Thermen beispielhafte Hygienestationen gewesen seien: "Alles, was die Menschen an Unrat, Dreck, Körperflüssigkeiten und Keimen mit ins Bad brachten, hatte das Wasser alsbald auf die übrigen Badenden übertragen. Vor allem im Warmbad dürfte die Bakterienzahl astronomische Höhen erreicht haben." Zwar standen, wie auch allerorts in den Städten, auch hier Latrinen zur Verfügung. Aber das "Traumbuch" des Artemidor von Daldis warnt nicht umsonst vor der Notdurft im Bade.



    Erfindung schamloser Instrumente



    Hinzu kam, dass tödliche Geschlechtskrankheiten in der antiken Welt noch ein Fremdwort waren. Syphilis oder Aids blieben späteren Epochen vorbehalten. "Körperliche Liebe war daher überall verfügbar, sowohl für den Mann als auch für die Frau", resümiert Angela. Denn mit der Zeit wurde auch der weibliche Sexualkodex gelockert: "Die Erfindung schamloser Instrumente verwertend, den monströsen Zauberstab unfruchtbarer Liebe, soll das Weib beim Weibe schlafen wie ein Mann", musste ein Zeitgenosse erkennen.



    Angelas Erkenntnisse sind freilich nicht neu, aber so locker aufbereitet gibt es sie selten. Angela zieht Vergleiche zwischen antiken Verhaltensweisen und der heutigen Balz: Da macht er beispielsweise die kleinen Wachstäfelchen der Römer, die "tabulae", zu SMS anno 115 n. Chr., die Liebende hin und her reichen.



    Die drastischen Darstellungen mit kopulierenden Paaren oder von Göttern, die es mit Tieren treiben, die sich auf zahlreichen Öllampen erhalten haben, können denn auch als frühe Vorläufer des Pornos durchgehen. Sie erhellten die Räume, in denen sich die Römer vergnügten. Solange zumindest, wie die christlichen Moralvorstellungen noch nicht zum Maßstab aller Dinge geworden waren.



    Am Ende kommt Angela zu dem Schluss, dass in Sachen Liebe und Sex keine andere Kultur der Moderne ähnlicher gewesen ist als die römische. Nur die Moral ist heute – trotz aller Offenheit – dann doch etwas strenger. Die Clinton/Lewinsky-Affäre jedenfalls wäre in der Antike kaum eine Erwähnung wert gewesen.



    Ausführlich zitiert Hartz aus diesem Roman, "Satyricon" des Titus Petronius Arbiter (um 14 v.–66 n. Chr.), in dem eine gewisse Quartilla einige Frauen und Männer zu freizügiger Freizeitgestaltung einlädt, der allerdings markante Brüche aufweist: "Die Dienerin löste zwei Bänder von ihrer Brust; mit dem einen fesselte sie unsere Füße, mit dem anderen unsere Hände." Dann geht es weiter: "Als der Redeschwall vorbei war ..." Was dazwischen geschah, bleibt unserer Fantasie überlassen.



    Als Urheber für die Lücken im Text macht Hartz die Personen aus, die für die Überlieferung der antiken Literatur verantwortlich zeichnen: Mönche in mittelalterlichen Schreibstuben, die die Abschrift der "'deftigeren' Szenen" nicht mit ihrem Gelübde meinten vereinbaren zu können.



    Für den Altphilologen ist es keine Frage, was in diesen Sexorgien geschah, als vielmehr, wie oft es geschah. Die moderne Vorstellung, das Weltreich sei von der wilden Dekadenz seiner Elite in den Untergang getrieben worden, entlarvt er denn auch als Erfindung ultrakonservativer oder populistischer Kreise: Orgien gibt es in allen Kulturen. "Wenn wir etwas aus der Geschichte lernen können", schreibt Hartz, "dann ist es, dass eine Gesellschaft, die versucht, allzu restriktiv mit menschlichen Bedürfnissen (auch sexueller Art) umzugehen, diese allenfalls in den Untergrund drängen kann." Das besorgte an Roms Ende das Christentum.



    Päderastie, Prostitution und Sklaverei



    Erst das Christentum machte dieser überwältigenden heidnischen Sinnlichkeit den Garaus. Damit will Kyle Harper keineswegs sagen, bei den alten Römern sei alles wunderbar gewesen. Auch stellt er die Christen keineswegs als asexuelle, frömmelnde Barbaren hin. Um die ganze Wahrheit zu sehen, muss man sich drei Dinge vor Augen halten, die bei näherer Betrachtung eng zusammenhingen: Päderastie, Prostitution und Sklaverei.



    Sexuelle Revolution der Christen



    "Die ganze diffuse erotische Energie der Welt", schreibt Kyle Harper, "sollte in eine einzige, zerbrechliche und heilige Vereinigung hineingezwängt werden" – nämlich die Ehe von Mann und Frau. Außerhalb dieser Ehe durfte ein Mann keinen Sex haben, nicht einmal mit Prostituierten oder Sklaven! "Was ich sage, ist paradox", schrieb der Kirchenvater Johannes Chrysostomos, "aber es ist die Wahrheit."



    Im Zuge ihrer sexuellen Revolution erfanden die Christen ein neues philosophisches Konzept, den freien Willen. Die Heiden der Antike waren horoskop- und schicksalsgläubig: Wenn man einen bösen Traum hatte, dann nicht deshalb, weil die Götter einen vor Unheil warnten, das man etwa durch eigene Taten noch hätte abwenden können. Nein, der Traum diente einfach dazu, dass man sich innerlich für das Unabwendbare wappnete. Auch die sexuelle Orientierung war vom Schicksal, das heißt den Sternbildern vorherbestimmt.



    Die Christen dagegen predigten, dass der Mensch der Herr seiner Triebe sei: Er konnte selbst entscheiden, ob er in Sünde leben oder des Heils teilhaftig werden wollte. Wir leben – nolens volens – noch immer mit dem Nachklang dessen, was die Christen damals angerichtet haben. Wollen wir aber wirklich ins alte Rom zurück?



    Mit dem Niedergang des römischen Reiches und der Entstehung des ISLAM im 7. Jahrhundert entstand eine neue Form der Sklaverei - Frauen ausschließlich als Sexsklaven zu halten. Was im Koran als Allahs (Gottes) Wort) festgeschrieben und bis heute praktizierter Bestandteil des ISLAM ist.



    SKLAVEREI im ISLAM wird ein späterer Beitrag von mir sein.

    Anmerkung von Nicole:
    Dieser Text ist gestohlen bei Weld.de Geschichte.
    https://www.welt.de/geschichte/


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    https://www.4shared.com/web/embed/file/yhayQy_tiq



    Shanghai hat 22 Millionen Einwohner. Annähernd doppelt so viel wie die DDR Einwohner hatte. Shanghai ist sicher, Shanghai ist sauber, die Infrastruktur funktioniert,


    Ver- und Entsorgung, Bildung, Kultur, Verkehrswesen, Umweltschutz. Gesundheitswesen, Freizeit, Sport, Erholung, die Parks sind gepflegt . . . Und ist irgendwo mal was kaputt, wir das sofort repariert. All das ist nur mit einer lückenlosen Videokontrolle möglich.


    In Shanghai wie in vielen asiatischen Hauptstädten gibt es eine Art Vandalismus Gesetz. Worunter alles fällt was gegen Verhaltensnormen verstößt. Und das kostet jeweils 1000 Euro. Was für chinesische Verhältnisse viel Geld ist. Z.B. in der Fußgängerzone mit dem Fahrrad zu fahren. Das macht man 3-mal, dann hat auch der Dümmste kapiert, dass man in der Fußgängerzone das Fahrrad schiebt. Oder auf dem U-Bahnhof eine Zigarettenkippe wegwerfen = 1000 Euro Gebühr. Das ist natürlich alles nur mit Videoüberwachung mit Personenerkennung zu machen.

    Wenn ich im Gegenzug da noch an Berlin denke wo man sich nachts nicht mehr durch den Park zu gehen getraut hat. Und dazu Vandalismus und Graffiti-Schmierereien an jeder Wand. Und auch der Umgang der Menschen untereinander ist in Deutschland alles andere als kultiviert.


    Die Menschen in Shanghai empfinden das nicht als Überwachung, sie profitieren ja davon. Und so gib es in Shanghai keinen Vandalismus, keine Graffiti-Schmierereien. Und auch nahezu keine Straßenkriminalität. Jeder ist von der Überwachung betroffen - auch wir, ohne dass das für uns Konsequenzen hat nackt zu gehen.

    Würde uns hypothetisch dabei jemand attackieren, z, B, die Handtasche stehlen, hätte man den spätestens 10 Minuten später dingfest gemacht. Niemand fühlt sich in Shanghai durch die Videoüberwachung in seiner Freiheit eingeschränkt. Eher das Gegenteil, es ermöglicht dies erst. Weil der Staat in einer Notlage sofort eingreifen kann.


    Anmerkung von Nicole: Nur dass im erwähnten Überwachungsstaat China und in Shanghai man nackt auf der Straße keine 10 m weit kommt und dann dingfest gemacht wird. Aber das kann der User nicht wissen, da er nie in China oder Shanghai war.

  • Sind wir alleine im Universum

    Um diese Frage zu beantworten, muss man im Vorfeld einige Prämissen setzen was darunter zu verstehen ist.

    Wenn wir von fremden Lebensformen im Universum sprechen muss man davon ausgehen dass es sich dabei um Leben auf Kohlenstoffbasis wie dem unsrigen handelt. Andere Lebensformen (auf Siliziumbasis z.B.) kennen wir nicht. Daher ist es auch müßig darüber zu spekulieren. Weiterhin währe die Frage zu klären in wie weit ein möglicher Nachweis fremden Lebens überhaupt Einfluss auf uns hätte. Alleine ein solcher Nachweis ist kein Beweis über dessen noch Existenz. Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit können wir sagen, dass wir im Umkreis von 10 Lichtjahren die einzigen sind. Eine Entfernung die für eine mögliche Kommunikation schon unüberwindlich ist. Würden wir auf eine hypothetische Frage, frühestens in 20 Jahren eine Antwort erhalten. Hätte uns eine Nachricht einer fremden Zivilisation vor 100 Jahren erreicht, hätten wird diese gar nicht wahrnehmen können. Vor 100 Jahren hatten wir noch keine Radioastronomie. Und wenn diesen Fremde Zivilisation über einen höhere Intelligenz verfügen sollte als die unsrige, ist auch nicht auszuschließen dass sie mit Technologien arbeitet, die wir nicht kenne und daher ihre Signale nicht wahrnehmen. Wie der Buschmann im Urwald, der mittels Trommel oder Rauchzeichen kommuniziert, merkt auch nichts davon dass er von Radiowellen umgeben ist. Und sollte es tatsächlich in den Tiefen des Universums, Millionen oder Milliarden Lichtjahre von uns entfernt intelligentes Leben geben, würden wir das nicht bemerken. Bestenfalls, dass es vor Millionen oder Milliarden Jahre einmal intelligentes Leben dort gegeben hat. Erst wenn deren Signale bei uns eintreffen, würden wir das zur Kenntnis nehmen können. Nach einer Zeit wo es diese fremde Lebensform schon lange nicht mehr geben wird.

    Es ist also schon vom Ansatz her falsch, anzunehmen mit außerirdischen Lebensformen kommunizieren zu können. Hinzu kommt auch noch eine gewisse Arroganz. Wir können noch nicht mal mit den Tieren unseres Planeten kommunizieren, aber wollen uns mit fremden Intelligenzen unterhalten.

    Zur Entstehung von Leben auf einem Planeten sind ganz bestimmte Voraussetzungen einschließlich Zufälle notwendig, deren zweites zusammentreffen schier unmöglich ist.

    Grundvoraussetzung: Leben kann nur auf einem Planeten entstehen. Ein Planet wiederum muss um ein Zentralgestirn kreisen.

    Bedingungen Zentralstern: Der Stern muss einer bestimmten Spektralklasse entsprechen, und eine ausreichend lange stabile Entwicklung durchläuft (wie unsere Sonne) was auf max. 3% aller bekannte Sterne zutrifft. Darüber hinaus muss dieser Stern über ein Planetensystem, mindesten aber über einen Planeten verfügen. Planeten außerhalb unseres Sonnensystems konnten bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden. So dass deren Wahrscheinlichkeit als niedrig eingeschätzt werden muss. In Frage kommende Sterne müssen nicht zwangläufig auch über Planeten verfügen.

    Bedingung Umlaufbahn des Planeten: Die Umlaufbahn muss in einem bestimmten eng bemessenen Abstand erfolgen und darf nicht zu elliptisch sein. Was gem. Gravitationsgesetz und der Himmelsmechanik eher die Ausnahme als der Normalfall ist. Im Vergleich zu unserem Sonnensystem, nur auf der Erde bestehen Lebensbedingungen. Der Mars ist von der Sonne zu weit entfernt, die Venus zu dicht dran.

    Bedingungen an den Planeten: Der Planet muss über eine erkaltete Oberfläche verfügen, was ein gewisses Alter voraussetzt. Der Planet muss groß genug sein um durch seine Schwerkraft eine Atmosphäre halten zu können. Die Temperaturverhältnisse müssen das Vorkommen von Wasser in flüssige Form ermöglichen. Die Strahlungsintensität des Zentralgestirns muss auf der Oberfläche des Planeten die Existenz von Leben ermöglichen.

    Alleine diese Bedingungen sind erst einmal zu erfüllen, damit Leben nach dem unsrigen entstehen könnte, aber nicht zwingend entstehen muß.

    Man geht davon aus, wenn nicht ein Meteorit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt an einer ganz bestimmten Stelle auf der Erde eingeschlagen wäre, wäre womöglich kein Leben auf diesem Planeten entstanden. Bei diesem Einschlag wurde ein Molekül, eine Aminosäure so deformiert, dass daraus das erste Leben hervorging. Die Fähiggkeit der Materie sich selbst zu reprotuzieren.

    Einmal entstandenes Leben muss sich dann aber auch weiterentwickelt haben. Leben alleine ist noch keine Intelligenz. Über den Zeitraum von Millionen von Jahren sind auf der Erde unzählige Spezies entstanden und wieder vergangen bis die Evolution den Homo Sapiens hervorgebracht hat. Während unser Sonnensystem vor ca. 10 Milliarden jähren entstanden ist, sprechen wir von einer Zivilisation seit ca. 4000 vor der Zeitrechnung. Ein absolut unbedeutender Abschnitt in der Geschichte des Universums.

    Dabei ist die Zeit ein wichtiger Größe, die zur Entstehung von Leben und dessen Entwicklung zu Höherentwickelten Formen erforderlich ist. Die aber nicht unbegrenzt zur Verfügung stand, (das Universum hat einen zeitlichen Anfang – Urknall vor ca. 18 Mrd. Jahren) und auch nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Das Lebensalter jedes Sternes ist begrenzt. Auch der unserer Sonne.

    Und noch ein Aspekt kommt hinzu. Einmal entstandenes Leben, welches sich bis zur Intelligenz entwickelt hat, Muss auch mögliche intenen Krisen, überwunden - sich nicht selbst wieder vernichtet zu haben. Auf Grund seiner Intelligent, gegen die eigen Art gerichtet, Systeme entwickelt hat, den Planeten vernichten zu können.

    Darüber hinaus gibt es keine Spezies in der Geschichte des Lebens auf diesem Planeten, welches 1 Million Jahre auf der Erde gelebt hat. So wird es auch den Menschen irgendwann nicht mehr auf der Erde geben, während die Evolution neue Lebensformen hervorbringt.

    Das Klima auf dem Planeten Erde ist ein dynamischer Prozess. Im ständigen Wechsel folgen Warm- und Kaltzeiten. Warmzeiten waren immer ein Klimaoptimum. Beste Bedingungen für die Entwicklung von Leben. Während Kaltzeiten, Eiszeiten ein Ende dieser Entwicklung bewirkten. Auf der Erde sind keine Lebensformen, Spezies bekannt die eine mehrere Hunderttausend Jahre währende Eiszeit überlebt, vor der letzten Eiszeit den Planeten besiedelt hatten. Und so wird es die Spezies Homo Sapiens nach der nächsten Eiszeit ebenfalls nicht mehr geben. Die Natur wird ganz einfach neue Lebensformen hervorbringen. Klimatisch gesehen befinden wir uns immer noch in der letzten Eiszeit, lediglich in einer wärmeren Phase davon. Zu wirklich Eiszeitfreien Zeiten, also den Zeiten zwischen zwei Eiszeiten, waren die Pole der Erde immer eisfrei.

    Die Natur konstruiert nicht, die Natur probiert aus. Die Natur bedient sich der Evolution um ihren Fortbestand zu sichern. Durch eine ständige Selektion wird unzweckmäßiges verworfen und bewährtes weiter verbreitet.

    Triebkraft der Natur, der lebenden Materie, ist die Erhaltung der Art. Intelligenz in unserem Sinne hat sich für die Natur als unzweckmäßig erwiesen, da diese die einzige Lebensform ist, welche sich selbst vernichtet. (Vernichtung seiner Lebensgrundlage, unüberwindbare soziale Krisen / Konflikte, Kriege usw.) Die Natur wird im Rahmen der Evolution, neue Formen finden und Intelligenz in unserem Sinne als eine Fehlentwicklung wieder verwerfen.

    Ich sage wir sind alleine im Universum. Und schon aus dieser Tatsache heraus haben wir die Verpflichtung alles Leben auf diesem Planeten zu schützen.

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    * * *

    Sind wir allein im Universum? Diese Frage kann ich für mich mit JA beantworten.

    Die Zeit ist dabei das entscheidende Kriterium welches in allen Hypothesen außer Acht gelassen wird.

    Die Lichtgeschwindigkeit ist eine Konstante unseres Universums. Es geht nicht schneller. Die, die das Gegenteil behaupten bewegen sich im Bereich von Esoterik.

    Messfehler Überlichtgeschwindigkeit? http://www.wissenschaft.de/hom…_content/56/12054/930189/ Es war eine sensationelle Meldung, die letztes Jahr um die Welt ging: 15.000 Myon-Neutrinos, die im Lauf mehrerer Jahre vom Kernforschungszentrum CERN bei Genf 730 Kilometer durch die Erde zum OPERA-Detektor im Gran Sasso geschossen wurden, sollen ein wenig schneller gewesen sein, als es die Spezielle Relativitätstheorie erlaubt ? um 57,8 Milliardstel Sekunden. Anders gesagt: Sie hätten die Vakuum-Lichtgeschwindigkeit um 0,0025 Prozent übertroffen. NIX mit Überlichtgeschwindigkeit. Ein Messfehler lag vor. Und das Experiment konnte mit diesem Ergebnis auch nicht wiederholt werden. Neutrinos sind ganz normal Der Cern-Forschungsdirektor hat auf einer Konferenz bestätigt: Neutrinos sind NICHT schneller als Licht. Messungen aller vier Detektoren unter dem Gran Sasso haben ergeben, dass sich die Elementarteilchen an die kosmische Geschwindigkeitsbegrenzung halten.

    http://www.sueddeutsche.de/wis…o-daten-zurueck-1.1324082

    Die kleinste Zeiteinheit, die im Zusammenhang mit der Quantenphysik auftritt, ist die Zeitspanne, die das Licht (300 000 km/s) braucht, um einen Femtometer (0,000000000000001 m; Größe eines großen Atomkerns) zurückzulegen. Für diese Zeitspanne würde das Quark-Gluon-Plasma im Experiment im DESY existieren. Angeblich ist die Attosekunde (=1000 Femtosec) die kleinste Zeitspanne, mit der derzeit experimentiert wird. Raum ist nach Einstein ohne Zeit nicht Existent. Es währe die Singularität. Der Zustand der Materie vor dem Urknall. Erst mit dem Urknall beginnt die Zeit und die Existenz des Universums in einem Raum. Und Einstein sagt in seiner Relativitätstheorie weiter, Zeit ist relativ. Sie wird von der Krümmung des Raumes beeinflusst. Bei Lichtgeschwindigkeit währe die Zeit unendlich groß, sie würde still stehen. Daraus resultiert das Phänomen, dass die Zeit für die Besatzung eines Raumschiffes langsamer abläuft als auf der Erde. Rein theoretisch währe es dadurch möglich, dass wenn eine Raumschiffbesatzung nach einem 1-jährigen Flug auf die Erde zurückkehrt, dass währenddessen auf der Erde 50 oder 100 Jahre vergangen sind. Eine Art Reise in die Zukunft. Die Raumfahrer könnten z. B. ihre Kinder erleben wo diese älter sind als sie selbst. Ein zurück in die Zeit aus der sie gekommen sind, (Start des Raumfluges) ist NICHT möglich. Gleichbedeutend einer Reise in die Vergangenheit. (Damit könnte man den Verlauf der Geschichte beeinflussen. Das geht nicht! Sowohl wisschenschftlich-theoretisch- als auch philosophisch nicht.)

    Derartiges ist aber nur eine mathematische Spielerei. Um Messbare relativistische Effekte zu erzielen muss sich die Materie (Raumschiff) mit einer Geschwindigkeit von annährend 99 % der Lichtgeschwindigkeit bewegen. Was aus mehreren Gründen praktisch unmöglich ist. Ungeachtet dessen dass es dafür keine Antriebstechnologie gibt. Das Raumschiff müsste auf 99 % Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und anschließend auch wieder abgebremst werden. Um 1 kg Masse auf annähernd Lichtgeschwindigkeit zu Beschleunigen bzw. abzubremsen wird gem. E=m x c2 äquivalent zur Masse die entsprechende Energie benötigt. (Energie in der Größenordnung aller Kraftwerke der Erde zusammen) Wohl bemerkt für 1 kg Raumschiff – MASSE Um ein Raumschiff dementsprechend zu beschleunigen würde mehr Energie benötigt als auf der Erde erzeugt werden kann. Auch Antimaterie kämen als Energiequelle nicht in Frage. Als Energiequelle wird künstlich erzeugte Antimaterie nie genutzt werden können: Für die Erzeugung wird immer mindestens so viel Energie benötigt, wie die Vernichtung wieder freisetzt. Aus technischen Gründen läge außerdem der Wirkungsgrad bei der Erzeugung unter 100%.

    Der Menschliche Organismus kann nur eine begrenzte Beschleunigung aushalten. Kurzzeitig max. 15 G. (Meine Mama hat das in einem chinesischen Kampfjet beim Flugmanöver “Cobra“ mehrmals, für jeweils etwa 10 Sekunden selbst erlebt. In weniger als einer Minute aus annähernd 3-facher Schallgeschwindigkeit auf NULL abzubremsen. Es ist extrem wie es da an den Titten zerrt. Als währen die mit Blei gefüllt.) Bei einer Langzeitbeschleunigung über mehrere Tage darf 1 G nicht wesentlich überschritten werden. Um bei einer konstanten Beschleunigung von 1 G auf Lichtgeschwindigkeit zu kommen würde man ca. 200 Jahre benötigen. Es ist also ausgeschlossen dass ein menschlicher Organismus derartige Reisen durchführen kann.

    Ein weiterer Gedanke wäre eine 4-dimensionale Welt in dem die Zeit zu den 3 Raumkoordinaten Länge, Breite, Höhe eine weitere frei wählbare Koordinate darstellt. So wie man sich in den Raumkoordinaten frei bewegen kann, könnte man sich dann auch in der Zeit bewegen. Man könnte mit einer zweiten Person z. B. Räumlich am gleichen Ort aber in einer anderen Zeit sein. Auch eine uns noch unbekannte Art der Kommunikation könnte darüber erfolgen. Zu derartigen Experimenten fehlen uns jedoch noch jegliche Grundlagen. Sind aber nicht gänzlich unrealistisch da auch Telepathie damit erklärbar währe. Ein Phänomen das im Tierreich wesentlich stärker anzutreffen ist. Die gleichzeitige Richtungsänderung von Vogel oder Fischschwärmen z. B. Oder dass ein Hund unruhig wird wenn sein Besitzer aus mehreren km Entfernung sich auf den Heimweg begibt. Auch zu vollkommen ungewohnten Zeiten. Es besteht weder ein Sichtkontakt, noch ein Akustischer- oder Geruchskontakt. Auch aus Gewohnheit scheitet aus. Aus Instinkt ? Ja was ist das? Ist das die 4. Dimension? Über die Zeit kommunizieren? Dinge Wahrnehmen, wozu wir nicht in der Lage sind und damit auch nicht erklären können.

    Die Welt in der wir leben

    Das Alter der Erde wird mit 4.5 Milliarden Jahren angenommen.

    Den Menschen gibt es seit ca. 200.000 Jahren auf dem Planeten

    Von einer Zivilisation sprechen wir seit 5.000 Jahren

    Und nun eine mathematische Spielerei: 4,5 Milliarden Jahre = 4.500.000.000 1 Jahr = 31.536.000 Sekunden

    Wenn man das Alter der Erde auf 1 Jahr (365 Tage) festlegt Würde es in diesem Modell den Menschen seit 1.401,6 sec. = 23 min. 21 sec. geben. dto. Zivilisation seit 35 sec. / vor 14 sec. begann unsere Zeitrechnung / vor 1,1 sec. das techn. Zeitalter.

    Das erste direkte Leben ( erste einzellige Lebensformen ) entstanden vor 3,9728 Milliarden Jahren in flachen Ur – Ozeanen. Die Atmospäre war 80 % CO² mit etwas Stickstoff, Methan und Ammoniak und ohne jeden Sauerstoffgehalt. Der erste Sauerstoff kam erst vor 2,9455 Milliarden Jahren, als Cyano – Bakterien ( besser bekannt als Blaualgen ) die Photosynthese entwickelten. Und auch dann war er nur im Wasser enthalten.

    Allerdings gab es auch mehrere Massenausterben, mindestens bis heute 7 Stück. Das erste war im übrigen vor 2,1 Milliarden Jahren, als der erste freihe Sauerstoff in die Atmosphäre gelangte. Für die ersten Lebewesen ausser den Cyanobakterien war Sauerstoff absolutes Gift. Danach war im sogenannten Cryogenium ( 910 – 700 Millionen Jahren VNZ [ vor normaler Zeitrechnung ]), als es eine fast totale Abkühlung der Erde gab ( Schneeball Erde ), ein Massenausterben, im ZR der Grenze zwischen Ordovicium / Silur ( 448 Mio Jahre VNZ ), Devon ( 379 Mio J VNZ ), zum Ende des Perm vor 250 Mio J VNZ ( dem größten Massenausterben aller Zeitperioden ), in der Mitte der Trias vor 220 Mio J VNZ und am bekanntesten, im Übergang Kreide / Tertiär vor 65,0 Millionen Jahren VNZ. Also haben auch viele Arten wieder den Planeten mittlerweile verlassen, und heute arbeitet die Menschheit am nächsten Massenaussterben.

    Ausgehend vom Urknall vor 16 – 18 Milliarden Jahren, DER URSPRUNG VON ALLEM, bedurfte es ca. 12 Milliarden Jahre, dass erst einmal Bedingungen entstanden (Entstehung der Erde vor 4,5 Milliarden Jahren), welche die Entstehung von Leben ermöglichen. Was aber nicht zwangsläufig zur Entstehung von leben führen muss. Siehe die anderen Planeten unseres Sonnensystems. Entstandenes leben muss sich dann im Rahmen der Evolution bis zur Intelligenz weiterentwickelt haben. Auch wieder ein Prozess der nicht zwingend von statten gehen muss. Das erste direkte Leben ( erste einzellige Lebensformen ) entstanden vor 3,9728 Milliarden Jahren in flachen Ur – Ozeanen. Den Menschen gibt es seit 200.000 Jahren und von einer Zivilisation sprechen wir seit 5.000 Jahren. Immer gemessen an der Zeitspanne seit dem Urknall bzw. der Entstehung der Erde.

    Ferne Objekte, teils Milliarden Lichtjahre entfernt, präsentieren sich uns in einem Zustand vor eben Milliarden von Jahren. Dementsprechend dicht nach dem Urknall. Wo die Bedingungen zur Entstehung von Leben überhaupt nicht gegeben waren.

    Darüber hinaus gibt es keine Spezies in der Geschichte des Lebens auf diesem Planeten, welches 1 Million Jahre auf der Erde gelebt hat. So wird es auch den Menschen irgendwann nicht mehr auf der Erde geben, während die Evolution neue Lebensformen hervorbringt. Das Klima auf dem Planeten Erde ist ein dynamischer Prozess. Im ständigen Wechsel folgen Warm- und Kaltzeiten. Warmzeiten waren immer ein Klimaoptimum. Beste Bedingungen für die Entwicklung von Leben. Während Kaltzeiten, Eiszeiten ein Ende dieser Entwicklung bewirkten. Auf der Erde sind keine Lebensformen, Spezies bekannt die eine mehrere Hunderttausend Jahre währende Eiszeit überlebt, vor der letzten Eiszeit den Planeten besiedelt hatten. Und so wird es die Spezies Homo Sapiens nach der nächsten Eiszeit ebenfalls nicht mehr geben. Die Natur wird ganz einfach neue Lebensformen hervorbringen.

    Und derartiges würde auch auf hypothetische fremde Zivilisationen zutreffen.

    Die Zeit die zu ihrer Entstehung notwendig wäre. Stand und steht nicht unbegrenzt zur Verfügung. Und so sind alle Lebensformen einschließlich Intelligenz in ihrer EXISTENZ ZEIT begrenzt.

    ERGÄNZUNG: Die Natur konstruiert nicht, die Natur probiert aus. Die Natur bedient sich der Evolution um ihren Fortbestand zu sichern. Durch eine ständige Selektion wird unzweckmäßiges verworfen und bewährtes weiter verbreitet.

    Triebkraft der Natur, der lebenden Materie, ist die Erhaltung der Art. Intelligenz in unserem Sinne hat sich für die Natur als unzweckmäßig erwiesen, da diese die einzige Lebensform ist, welche sich selbst vernichtet. (Vernichtung seiner Lebensgrundlage, unüberwindbare soziale Krisen / Konflikte, Kriege usw.) Die Natur wird im Rahmen der Evolution, neue Formen finden und Intelligenz in unserem Sinne als eine Fehlentwicklung wieder verwerfen. 

    * * *

  • Konstantin Wecker - Sexual Correctness


    Darf ich mich zu Ihnen hinbewegen?

    Darf ich Ihnen in die Augen sehen?

    Darf ich meinen Arm um Ihre Schultern legen,

    ohne daß Sie gleich vorn Kadi gehen?


    Dürfte ich Sie eventuell auch küssen?

    Nötige ich Sie mit etwas Wein?

    Ach, was muß man heute alles wissen müssen,

    um auch sexuell korrekt zu sein?


    Dürfte ich dann auch mal in Sie dringen,

    oder schweigen wir zunächst verstört?

    Würd Sie gern einmal zum Lachen bringen,

    sein Sie nur nicht prinzipiell empört.


    Fühlen Sie sich sexuell belästigt,

    wenn Sie jemand so wie ich verehrt.

    Oder wär'n Sie dann genug gefestigt,

    wenn Sie dessenthalben niemand mehr begehrt.


    Nein, ich habe nie getrunken.

    Ja! Ich bin für Sicherheit.

    Sollten wir nicht beide ganz versunken

    in den Mond schaun, nur für kurze Zeit.


    Dürfte ich vielleicht mal in Sie dringen,

    ach, erst eine Diskussion.

    Nein! Ich würde Sie nie zwingen.

    Nein! Da ist kein geiler Unterton.


    Ja! Ich habe eine Steuernummer,

    und ich rauch nicht heimlich auf dem Klo.

    Unsre Umwelt macht mir ständig Kummer,

    und der Feminismus stimmt mich froh.


    Und jetzt könnten wir doch in uns dringen.

    oft wird was zu Tode diskutiert.

    Wie soll jemand irgendwas gelingen,

    wenn er niemals irgendwas riskiert.


    Kaum kommt etwas übern Teich geflogen,

    wieder mal Moral aus Ju, Es, Ei,

    wird die Narrenkappe aufgezogen,

    stammelt man debil: okay.


    Aber sehn Sie nicht die Männerhände ringen.

    Niemand weiß mehr, ob und was ihm steht.

    Nebenbei: Was halten Sie vom Dringen?

    Rein platonisch - wenn's nicht anders geht.


    Ach, ich will mich all dem nicht mehr beugen,

    meinetwegen sei wer will korrekt.

    Ich wag's weiterhin zu zeugen ohne Zeugen,

    und mein Anwalt ist nicht unterm Bett versteckt.


    Es verschwimmt die klare Überlegung,

    wenn man sich wie ich verzehrt,

    und bei Ihnen ist mir die Erregung

    schon fast jede Strafe wert.


    Lassen Sie sich einmal noch verführen

    in die Bilderfluten meiner Phantasie.

    Ach, wie könnten wir uns schmerzlich spüren,

    sexuell korrekt gelingt das nie.


    Ach, fast hätt ich's schon vergessen,

    was die Lust im Mann entfachen kann.

    Frei von ideologischen Exzessen

    will ich in Sie dringen - irgendwann.


    Ach, fast hätt ich's schon vergessen,

    und die Lust schmeckte schon so schal.

    Frei von ideologischen Exzessen

    will ich in Sie dringen - endlich mal