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  • 🥱 irgendwie hab ich das Gefühl alles schonmal in ähnlicher Weise hier gesehen zu haben.......

    Ich glaube das ist so bei KI, oder Blombos gehen die Ideen aus, beim schreiben seiner Prompt‘s. Gleicht sich alles sehr, nur in etlichen Variationen.

  • Ein Mann, eine Frau, ein Keller und die literarische Feinfühligkeit eines Vorschlaghammers


    Ich habe in meinem Leben schon vieles gelesen. Geschäftsberichte, die offenkundig unter Sauerstoffmangel entstanden waren. Werbeprospekte, deren Verfasser das Wort "Innovation" offenbar nach Kilogramm bezahlt bekamen. Und sogar Bedienungsanleitungen für chinesische Elektronik, bei denen spätestens auf Seite drei der Verdacht aufkam, daß sämtliche beteiligten Übersetzer während der Arbeit schwer alkoholisiert gewesen sein mußten. Aber dieser Text besitzt seine ganz eigene Qualität.


    Zunächst einmal möchte ich dem Autor zu einer bemerkenswerten literarischen Leistung gratulieren: Er schafft es tatsächlich, eine Frau über eine komplette Szene hinweg vorkommen zu lassen, ohne daß daraus irgendwann ein Mensch wird. Das muß man erst einmal hinbekommen. Die Dame hat keinen Charakter, keine Gedanken, keine Vorgeschichte und im Grunde nicht einmal eine Persönlichkeit. Sie besitzt einen Körper, mehrere Körperöffnungen und die Aufgabe, möglichst häufig zu beteuern, daß sie etwas nicht möchte. Das ist ungefähr die Figurenzeichnung eines Fleischkatalogs, nur mit schlechterem Lektorat. Unser männlicher Protagonist ist dagegen ein wahres Füllhorn an Handlungsmöglichkeiten. Er entscheidet, befiehlt, benutzt, demütigt und kassiert die vollständige Kontrolle über die Szene. Sie darf im Gegenzug weinen. Emanzipation 2026. Man ist gerührt.


    Besonders bemerkenswert ist allerdings, daß der Autor die Ablehnung der Frau nicht etwa als störendes Beiwerk behandelt. Nein. Ihr Widerstand ist praktisch das dramaturgische Rückgrat der ganzen Angelegenheit. Je deutlicher sie sagt, daß sie etwas nicht will, desto ausführlicher wird beschrieben, daß der Mann genau damit fortfährt. Das ist keine etwas derbe Erotik. Das ist die Erotisierung von Machtlosigkeit. Und da hilft es auch nicht sonderlich, wenn am Ende plötzlich Geldscheine durchs Bild flattern. Offenbar soll diese Wendung dem Leser nachträglich zuflüstern: Keine Sorge, war vielleicht irgendwie vereinbart. Ein faszinierendes Rechts- und Moralverständnis. Nach dieser Logik könnte ich auch jemanden mit dem Gabelstapler überfahren und ihm anschließend siebenhundert Euro in die Hand drücken. Dann war es vermutlich Performancekunst.


    Wenn der Autor tatsächlich eine inszenierte BDSM-Situation erzählen wollte, hätte er dafür überraschenderweise ein paar literarische Möglichkeiten gehabt. Er hätte zeigen können, daß die Beteiligten vorher Grenzen vereinbart haben. Er hätte einen Rollenwechsel nach Ende der Szene darstellen können. Er hätte seiner weiblichen Figur danach eine Stimme geben können. Vielleicht sogar einen vollständigen Satz. Welch revolutionäre Idee. Stattdessen bleibt sie selbst im Schminkraum Objekt. Sie nimmt das Geld. Der Mann redet. Ende. Damit ist die Hierarchie des Textes abgeschlossen: Er handelt, sie wird behandelt. Geradezu rührend konsequent.


    Sprachlich bewegt sich das Ganze übrigens auf dem Niveau eines Pornoskripts, dessen Autor Angst hatte, der Zuschauer könnte nach zwanzig Sekunden vergessen haben, worum es geht. Deshalb werden dieselben Bezeichnungen, dieselben Erniedrigungen und dieselben Reaktionsmuster wieder und wieder verwendet. Frau leidet. Mann freut sich. Frau bittet. Mann ignoriert es. Wiederholen, bis die Seite voll ist. Das besitzt tatsächlich etwas Maschinenhaftes. Ich weiß selbstverständlich nicht, ob hier eine KI mitgeschrieben hat. Vielleicht hat ein Mensch diesen Text ganz allein zustande gebracht. Die Menschheit hat schon größere Katastrophen ohne technische Unterstützung bewältigt.


    Aber der Aufbau erinnert durchaus an Texte, die durch schrittweises Nachprompten entstehen: erst Dominanz, dann mehr Erniedrigung, anschließend noch eine Eskalationsstufe, schließlich ein kurzer Epilog, der das Ganze irgendwie einordnen soll. Nur hat offenbar niemand irgendwann den Prompt eingegeben: "Bitte jetzt noch Persönlichkeit hinzufügen." Das eigentlich Interessante an diesem Text ist deshalb nicht einmal seine sexuelle Derbheit. Menschen haben sexuelle Fantasien. Manche sind ungewöhnlich, manche dunkel, manche möchte ich persönlich lieber nicht beim Mittagessen diskutieren. Damit kann ich leben.


    Problematisch wird es dort, wo eine Frau ausschließlich dadurch interessant wird, daß sie keinen eigenen Willen mehr besitzt. Und genau das geschieht hier. Ihre Angst ist Dekoration. Ihr Schmerz ist Stimulans. Ihr Nein ist kein Nein, sondern Bestandteil des Unterhaltungsprogramms. Und ihr Wert bemißt sich am Ende offenbar darin, was der Mann mit ihrem Körper machen durfte und welchen Geldbetrag er dafür auf den Tisch legt. Das ist nicht besonders provokant. Es ist nicht besonders mutig. Und erotisch raffinierter wird es durch möglichst viele vulgäre Wörter ebenfalls nicht. Es ist schlicht eine ausgesprochen primitive Machtfantasie, die Frauen auf Benutzbarkeit reduziert und anschließend versucht, diese Reduktion durch maximale sprachliche Grobheit irgendwie aufregend erscheinen zu lassen.


    Vielleicht findet Herr Blombos das ungeheuer verrucht. Ich finde es hauptsächlich ungeheuer einfallslos. Denn wirkliche Erotik braucht Spannung zwischen zwei Menschen. Hier gibt es nur einen Menschen. Und Inventar. Literarischer Anspruch: überschaubar. Sprachliche Eleganz: mit unbekanntem Aufenthaltsort vermißt. Frauenbild: ungefähr aus jener Epoche, in der man noch glaubte, Ehefrauen gehörten zum Hausrat. Erotischer Reiz: hängt vermutlich stark davon ab, ob man Persönlichkeit bei Frauen für ein störendes Zusatzfeature hält. Gesamturteil: Zwei von zehn Punkten. Einen für korrekte Satzzeichen und einen dafür, daß der Text irgendwann aufhört.


    Küßchen, eure Dorothee



  • gut geschrieben von deiner ki ! :thumbup:

  • gut geschrieben von deiner ki ! :thumbup:

    was ist der Sinn davon, sich gegenseitig vorzuwerfen, dass das KI-Content ist?


    Inhaltlich safe voll bei Dorothee, auch wenn das Szenario schon irgendwie einen Trigger ausgelöst hat – vom Style mal abgesehen.


    Ob das jetzt KI war oder nicht, ist doch piss egal

  • gut geschrieben von deiner ki ! :thumbup:

    Aha! So ist das also. Alles wird von Dir ausschließlich auf KI reduziert. Das ist äußerst aufschlußreich und offenbart einmal mehr einen tiefen Einblick in Deine doch mutmaßlich recht krude Persönlichkeit. In Deinem Weltbild existieren wohl keine Frauen, die in der Lage sind, eine komplexe, strukturierte, gut lesbare und von Rechtschreibfehlern freie Analyse zu verfassen. Deutsch ist ja eine so schwere Sprache. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das simpel, unreflektiert, paternalistisch und – ich muß das so drastisch sagen – einfach nur widerwärtig.


    Wie wäre es denn, wenn Du Dich mal bequemst, sich mit der Kritik auseinanderzusetzen? Aber ich vermute, daß das offenbar zuviel verlangt ist. Herr Blombos sitzt lieber auf seinem hohen Roß, schaut herablassend durch seine Sonnenbrille auf die seiner Auffassung nach geistig minderbemittelten Leser dieses Forums herab und reduziert jedes Widerwort, jede Kritik, jede Meinung wie ein Pawlowscher Hund reflexartig auf eine KI als Urheberschaft.


    Da fehlen mir doch echt die Worte. Du erdreistest Dich tatsächlich, diesen Thread mit Dutzenden Deiner KI-generierten Bilder zu fluten, unterstellst aber nahezu allen anderen Usern, die hier tatsächlich etwas kreativ beitragen, selbst die Nutzung von KI? Lieber Blombos, bitte kehre erst einmal vor Deiner eigenen Tür, bevor Du Deinen Dreck woanders ablädst. Ich empfehle mich.


    Kein Küßchen für Dich, Dorothee

  • mit Dutzenden Deiner KI-generierten Bilder

    die aber zum Teil echt was haben - find ich ...