Beiträge von Blombos
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dann will ich auch nochmal
aber die beschriftung könntest du schon abschneiden am bild !? und vielleicht ein neues gesicht ?
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wie kommst du auf die idee, dass du das sein sollst ? du hast dich doch beschwert, dass meine frauen alle wenig anhaben ? bezüglich ki ist das halt besser als geklaute fotos ?
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FreeFantasyGirl : wer auch immer du bist, bzw. was auch immer du bist und ob mit oder ohne ki, das war jetzt richtig amüsant !

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... und das in einem forum wo ständig geklaute bilder gepostet werden und alle nur ein pseudonym haben. ganz abgesehen davon, dass hier manche mehrere accounts laufen haben und die gefakten weiber uns männer verarschen !

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gegen faker vorzugehen ist definitv rechtens !
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Ein Mann, eine Frau, ein Keller und die literarische Feinfühligkeit eines Vorschlaghammers
Ich habe in meinem Leben schon vieles gelesen. Geschäftsberichte, die offenkundig unter Sauerstoffmangel entstanden waren. Werbeprospekte, deren Verfasser das Wort "Innovation" offenbar nach Kilogramm bezahlt bekamen. Und sogar Bedienungsanleitungen für chinesische Elektronik, bei denen spätestens auf Seite drei der Verdacht aufkam, daß sämtliche beteiligten Übersetzer während der Arbeit schwer alkoholisiert gewesen sein mußten. Aber dieser Text besitzt seine ganz eigene Qualität.
Zunächst einmal möchte ich dem Autor zu einer bemerkenswerten literarischen Leistung gratulieren: Er schafft es tatsächlich, eine Frau über eine komplette Szene hinweg vorkommen zu lassen, ohne daß daraus irgendwann ein Mensch wird. Das muß man erst einmal hinbekommen. Die Dame hat keinen Charakter, keine Gedanken, keine Vorgeschichte und im Grunde nicht einmal eine Persönlichkeit. Sie besitzt einen Körper, mehrere Körperöffnungen und die Aufgabe, möglichst häufig zu beteuern, daß sie etwas nicht möchte. Das ist ungefähr die Figurenzeichnung eines Fleischkatalogs, nur mit schlechterem Lektorat. Unser männlicher Protagonist ist dagegen ein wahres Füllhorn an Handlungsmöglichkeiten. Er entscheidet, befiehlt, benutzt, demütigt und kassiert die vollständige Kontrolle über die Szene. Sie darf im Gegenzug weinen. Emanzipation 2026. Man ist gerührt.
Besonders bemerkenswert ist allerdings, daß der Autor die Ablehnung der Frau nicht etwa als störendes Beiwerk behandelt. Nein. Ihr Widerstand ist praktisch das dramaturgische Rückgrat der ganzen Angelegenheit. Je deutlicher sie sagt, daß sie etwas nicht will, desto ausführlicher wird beschrieben, daß der Mann genau damit fortfährt. Das ist keine etwas derbe Erotik. Das ist die Erotisierung von Machtlosigkeit. Und da hilft es auch nicht sonderlich, wenn am Ende plötzlich Geldscheine durchs Bild flattern. Offenbar soll diese Wendung dem Leser nachträglich zuflüstern: Keine Sorge, war vielleicht irgendwie vereinbart. Ein faszinierendes Rechts- und Moralverständnis. Nach dieser Logik könnte ich auch jemanden mit dem Gabelstapler überfahren und ihm anschließend siebenhundert Euro in die Hand drücken. Dann war es vermutlich Performancekunst.
Wenn der Autor tatsächlich eine inszenierte BDSM-Situation erzählen wollte, hätte er dafür überraschenderweise ein paar literarische Möglichkeiten gehabt. Er hätte zeigen können, daß die Beteiligten vorher Grenzen vereinbart haben. Er hätte einen Rollenwechsel nach Ende der Szene darstellen können. Er hätte seiner weiblichen Figur danach eine Stimme geben können. Vielleicht sogar einen vollständigen Satz. Welch revolutionäre Idee. Stattdessen bleibt sie selbst im Schminkraum Objekt. Sie nimmt das Geld. Der Mann redet. Ende. Damit ist die Hierarchie des Textes abgeschlossen: Er handelt, sie wird behandelt. Geradezu rührend konsequent.
Sprachlich bewegt sich das Ganze übrigens auf dem Niveau eines Pornoskripts, dessen Autor Angst hatte, der Zuschauer könnte nach zwanzig Sekunden vergessen haben, worum es geht. Deshalb werden dieselben Bezeichnungen, dieselben Erniedrigungen und dieselben Reaktionsmuster wieder und wieder verwendet. Frau leidet. Mann freut sich. Frau bittet. Mann ignoriert es. Wiederholen, bis die Seite voll ist. Das besitzt tatsächlich etwas Maschinenhaftes. Ich weiß selbstverständlich nicht, ob hier eine KI mitgeschrieben hat. Vielleicht hat ein Mensch diesen Text ganz allein zustande gebracht. Die Menschheit hat schon größere Katastrophen ohne technische Unterstützung bewältigt.
Aber der Aufbau erinnert durchaus an Texte, die durch schrittweises Nachprompten entstehen: erst Dominanz, dann mehr Erniedrigung, anschließend noch eine Eskalationsstufe, schließlich ein kurzer Epilog, der das Ganze irgendwie einordnen soll. Nur hat offenbar niemand irgendwann den Prompt eingegeben: "Bitte jetzt noch Persönlichkeit hinzufügen." Das eigentlich Interessante an diesem Text ist deshalb nicht einmal seine sexuelle Derbheit. Menschen haben sexuelle Fantasien. Manche sind ungewöhnlich, manche dunkel, manche möchte ich persönlich lieber nicht beim Mittagessen diskutieren. Damit kann ich leben.
Problematisch wird es dort, wo eine Frau ausschließlich dadurch interessant wird, daß sie keinen eigenen Willen mehr besitzt. Und genau das geschieht hier. Ihre Angst ist Dekoration. Ihr Schmerz ist Stimulans. Ihr Nein ist kein Nein, sondern Bestandteil des Unterhaltungsprogramms. Und ihr Wert bemißt sich am Ende offenbar darin, was der Mann mit ihrem Körper machen durfte und welchen Geldbetrag er dafür auf den Tisch legt. Das ist nicht besonders provokant. Es ist nicht besonders mutig. Und erotisch raffinierter wird es durch möglichst viele vulgäre Wörter ebenfalls nicht. Es ist schlicht eine ausgesprochen primitive Machtfantasie, die Frauen auf Benutzbarkeit reduziert und anschließend versucht, diese Reduktion durch maximale sprachliche Grobheit irgendwie aufregend erscheinen zu lassen.
Vielleicht findet Herr Blombos das ungeheuer verrucht. Ich finde es hauptsächlich ungeheuer einfallslos. Denn wirkliche Erotik braucht Spannung zwischen zwei Menschen. Hier gibt es nur einen Menschen. Und Inventar. Literarischer Anspruch: überschaubar. Sprachliche Eleganz: mit unbekanntem Aufenthaltsort vermißt. Frauenbild: ungefähr aus jener Epoche, in der man noch glaubte, Ehefrauen gehörten zum Hausrat. Erotischer Reiz: hängt vermutlich stark davon ab, ob man Persönlichkeit bei Frauen für ein störendes Zusatzfeature hält. Gesamturteil: Zwei von zehn Punkten. Einen für korrekte Satzzeichen und einen dafür, daß der Text irgendwann aufhört.
Küßchen, eure Dorothee
gut geschrieben von deiner ki !

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Nun denn, eine Woche Urlaub/Bedenkzeit für Blombos
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