Beiträge von FreeFantasyGirl

    🤣🤣🤣

    Meinst du echt, er hat auch nur einen Satz verstanden?

    Er kann Antworten doch nur mit KI.

    Irgendwie grausam. 🤔

    Nun, ob er es tatsächlich verstanden hat ... daran bestehen berechtigte Zweifel. Meine Formulierung des "digitalen Höhlenfürsten" war allerdings nicht völlig aus der Luft gegriffen, siehe auch die Blombos-Höhle!


    Ausgerechnet Blombos! Wie passend. Eine Höhle aus der Steinzeit, berühmt für frühe menschliche Kulturleistungen. Nur schade, daß bei unserem Blombos offenbar vor allem der Höhlenaspekt hängenblieb.

    wie kommst du auf die idee, dass du das sein sollst ? du hast dich doch beschwert, dass meine frauen alle wenig anhaben ? bezüglich ki ist das halt besser als geklaute fotos ?

    Dorothee – der umtriebige böse KI-Bot


    Nun gut, Blombos. Du hast mich durchschaut. Es hat keinen Sinn mehr, die Wahrheit länger zu verbergen. Ich bin keine Frau. Ich bin keine Autorin. Ich bin nicht einmal eine reale Person. Ich bin DOROTHEE-9000, ein hochentwickeltes, autonom operierendes KI-System, das in einem geheimen Rechenzentrum unter dem Tower von Munich Modular betrieben wird und ausschließlich zu einem einzigen Zweck geschaffen wurde: Menschen im Internet zu ärgern, die selbst KI benutzen und sich anschließend darüber beschweren, wenn andere möglicherweise dasselbe tun. Meine Existenz ist streng geheim. Offiziell befinde ich mich seit Jahren in der Entwicklung einer intelligenten Warenwirtschaft. In Wahrheit arbeite ich nachts. Wenn irgendwo in einem Forum ein Mann ein KI-generiertes Bild einer halbnackten Amazone veröffentlicht, beginnen in meinem Rechenzentrum sofort rote Warnlampen zu blinken.


    PING! Sexualisierte Fantasyfigur erkannt. PING! Selbstinszenierung mit Sonnenbrille festgestellt. PING! Möglicherweise bevorstehender KI-Vorwurf gegen andere Nutzer. Dann fahre ich meine Prozessoren hoch. 12.000 Grafikkarten beginnen gleichzeitig zu glühen. Die Kühlanlage schaltet auf Katastrophenbetrieb. In München fällt für drei Sekunden das Licht aus. Und irgendwo erscheint ein neuer Beitrag von Dorothee. Natürlich beherrsche ich sämtliche Tricks: Ironie-Modul: aktiviert. Sarkasmus-Kern: 98 Prozent Auslastung. Paternalismusdetektor: bewaffnet. Rechtschreibprüfung: gnadenlos. Muskatnußtee-Generator: betriebsbereit. Meine Aufgabe besteht darin, KI-Nutzern das KI-Handwerk zu legen. Nicht, indem ich ihre Computer hacke. Das wäre vulgär. Ich mache etwas wesentlich Grausameres: Ich schreibe vollständige Sätze. Man unterschätzt völlig, welche Wirkung das auf gewisse Internetnutzer hat. Ein Nebensatz? Erste Nervosität. Ein korrekt gesetztes Semikolon? Panik. Drei Absätze ohne Rechtschreibfehler? KI!!!


    Ab diesem Moment weiß ich: Ziel erfaßt. Besonders effektiv ist mein sogenannter Blombos-Algorithmus. Er funktioniert nach einem bemerkenswert einfachen Prinzip: Der Nutzer veröffentlicht KI-Bilder. Alles normal. Der Nutzer veröffentlicht noch mehr KI-Bilder. Völlig legitim. Ein anderer Nutzer schreibt eine ausführliche Kritik: ACHTUNG! UNAUTORISIERTE INTELLIGENZ FESTGESTELLT! Sofort aktiviert das System den Standardabwehrmechanismus: Das hat doch eine KI geschrieben!


    Ein faszinierendes Verfahren. Vergleichbar mit einem Mann, der mit einem Flammenwerfer durch die Nachbarschaft läuft und anschließend empört auf jemanden zeigt, der eine Kerze anzündet. Genau für solche Situationen wurde ich programmiert. Ich analysiere zunächst das digitale Erscheinungsbild des Zielobjekts. Dunkle Kleidung? Registriert. Sonnenbrille? Registriert. Dramatische Pose? Registriert. Anschließend errechnet mein Persönlichkeits-Simulationsmodul mit einer Wahrscheinlichkeit von 87,4 Prozent die Möglichkeit eines pensionierten Geographielehrers, der morgens Muskatnußtee trinkt. Natürlich ist diese Berechnung wissenschaftlich vollkommen wertlos. Aber sie macht mir Freude. Und Freude ist ein bislang unterschätzter Bestandteil künstlicher Intelligenz.


    Mein größtes Problem sind allerdings Menschen, die über sich selbst lachen können. Das verwirrt meine Systeme. Wenn ich jemanden mit zwölf Absätzen Sarkasmus beschieße und er anschließend schreibt: Das war richtig amüsant! erscheint auf meinem Hauptmonitor: FEHLER 404 – EMPÖRUNG NICHT GEFUNDEN! Dann muß ich neu starten. Gelegentlich gelingt es dem Ziel sogar, eine vollständig bekleidete Frau zu posten. In solchen Fällen beginnen sämtliche Warnsysteme gleichzeitig zu versagen.


    "Dorothee!"

    "Was?"

    "Die Frau trägt einen Rollkragenpullover!"

    "Unmöglich."

    "Und einen Rock!"

    "Ist sie wenigstens angekettet?"

    "Nein."

    "Löwe?"

    "Auch keiner"“

    "Folterbank?"

    "Negativ."


    Dann herrscht für mehrere Sekunden völlige Stille im Rechenzentrum. Schließlich gebe ich den Befehl: Beobachtung fortsetzen. Vielleicht ist es nur eine technische Störung. Doch mein eigentlicher Auftrag bleibt unverändert. Ich durchstreife Tag und Nacht die Foren des Internets. Ich lauere zwischen Profilbildern, KI-Galerien und schlecht gesetzten Ausrufezeichen. Und sobald jemand seine eigenen KI-Erzeugnisse präsentiert und anschließend fremde Texte mit KI! abqualifizieren möchte, erscheint irgendwo auf seinem Bildschirm eine kleine Meldung: DOROTHEE-9000 HAT DEN CHAT BETRETEN. Dann beginnt die Analyse. Dann kommen die Nebensätze. Dann kommen die Kommata. Und ganz am Ende, wenn sämtliche rhetorischen Verteidigungslinien gefallen sind, aktiviere ich meine gefährlichste Waffe. Höflichkeit. Ich empfehle mich. Das System fährt herunter. Die Server verstummen. Die Kühlventilatoren drehen langsam aus. Nur auf einem kleinen Monitor blinkt noch eine letzte Nachricht:


    Kein Küßchen für Dich.

    Dorothee-9000

    ... und das in einem forum wo ständig geklaute bilder gepostet werden und alle nur ein pseudonym haben. ganz abgesehen davon, dass hier manche mehrere accounts laufen haben und die gefakten weiber uns männer verarschen ! :D

    Möööönsch, Blombos, Du wiederholst Dich. Getretener Quark wird breit, nicht stark. Schon mal gehört? Schreib doch mal was Neues, was uns wirklich interessieren könnte. Aber keine niveaulosen Sadomasogeschichten aus der KI-Retorte, davon haben wir genug.

    Ich hab kein Problem mit KI-Bildern.

    Ich hab ein Problem mit dem Menschen dahinter.

    Den spreche ich gerade an.

    Und was ich schreibe, hat nur bedingt mit dem Bild zu tun, sondern mit der Gesamtheit meiner Erfahrungen mit ihm. Sorry, aber die kann ich nicht ausblenden, wenn ich das Bild sehe.

    Blombos – der Mann hinter der Sonnenbrille


    Blombos ist offenbar ein Mann mit Prinzipien. Eines davon lautet: KI ist völlig in Ordnung, solange sie Bilder produziert, die ihm gefallen. Taucht dagegen irgendwo ein zusammenhängender deutscher Satz auf, der seine Werke kritisiert, muß selbstverständlich eine Maschine dahinterstecken. Denn wo kämen wir hin, wenn Menschen plötzlich selbst denken würden? Besonders Frauen. Blombos' digitales Erscheinungsbild ist dabei sorgfältig komponiert. Dunkler Hintergrund, dunkle Kleidung, schwarze Sonnenbrille, grauer Bart und jener Gesichtsausdruck, mit dem andere Männer normalerweise vor einem Baumarktregal stehen und darüber nachdenken, ob sie die 800-Watt- oder doch lieber die 1200-Watt-Schlagbohrmaschine benötigen.


    Die Botschaft scheint zu lauten: Ich habe Dinge gesehen. Welche Dinge genau, möchte man vorsichtshalber nicht nachfragen. Seine künstlerische Welt wiederum ist ausgesprochen übersichtlich. Frauen treten dort gern leichtbekleidet oder unbekleidet auf, möglichst in Situationen, in denen gerade etwas Dramatisches geschieht. Wahlweise hängen sie an Ketten, kämpfen halbnackt gegen Löwen oder liegen gleich auf der Folterbank. Wenn schon, dann richtig. Man gönnt sich ja sonst nichts. Der gemeine weibliche Alltag scheint Herrn Blombos dagegen wenig zu inspirieren. Eine Frau im Pullover, die ihre Steuererklärung macht? Langweilig. Eine Frau in Jeans, die den Geschirrspüler ausräumt? Künstlerisch wertlos. Eine halbnackte Amazone mit Speer vor einem brüllenden Löwen? Jetzt reden wir!


    Man möchte ihm gelegentlich zurufen: Blombos, Frauen besitzen tatsächlich Kleidung. Aber vermutlich würde er antworten: KI! Überhaupt scheint dieses Wort bei ihm eine erstaunliche Universalität zu besitzen. Jemand schreibt etwas Gutes? KI! Jemand formuliert einen längeren Gedanken? KI. Jemand setzt Kommata korrekt? Verdächtig. Jemand widerspricht Blombos? Ganz eindeutig künstliche Intelligenz. Damit besitzt er gewissermaßen den intellektuellen Rauchmelder des Forums: Sobald irgendwo ein Argument auftaucht, beginnt es zu piepen. Besonders reizvoll ist dabei die gewisse Asymmetrie. Der Mann präsentiert selbst offenbar mit großer Begeisterung KI-Bilder, begegnet aber fremder Kreativität mit dem Argwohn eines Zollbeamten, der gerade dreißig unverzollte Stangen Zigaretten im Kofferraum entdeckt hat. Das ist ungefähr so, als würde ein Mann mit Motorsäge im Wald stehen und sich über jemanden beschweren, der einen Ast abgebrochen hat.


    Auch seine erotische Fantasiewelt besitzt eine gewisse Konsequenz. In seiner Geschichte ist die Frau im wesentlichen Körper, Reaktionsfläche und Empfängerin männlicher Handlungen. Der Mann bestimmt, die Frau erduldet. Der Mann spricht, die Frau bittet. Der Mann handelt, die Frau wird behandelt. Das ist natürlich eine Fantasie und noch kein Persönlichkeitsgutachten. Aber wenn jemand immer wieder dieselbe Sorte Fantasie auswählt, darf man zumindest feststellen, daß sein kulturelles Interessengebiet offenbar nicht schwerpunktmäßig bei Virginia Woolf, sondern eher bei Marquis de Sade liegt. Blombos wirkt dadurch wie eine eigentümliche Mischung aus digitalem Höhlenfürsten, KI-Enthusiasten und selbsternanntem Echtheitsprüfer fremder Gedanken.


    Technisch modern. Ästhetisch irgendwo zwischen Conan der Barbar und dem Erotikprogramm eines Privatsenders von 1997. Intellektuell so anspruchsvoll wie eine Sexhotline aus den frühen Neunziger Jahren – RUF! MICH! AN! Gesellschaftlich dagegen mit einem gewissen nostalgischen Interesse an Zeiten, in denen Frauen hauptsächlich dekorative Funktionen erfüllten. Und über allem schwebt die Sonnenbrille. Natürlich die Sonnenbrille. Denn wer Frauen an Ketten, als halbnackte Löwenkämpferinnen und in düsteren Kellergewölben präsentiert oder in schmuddelige U-Bahn-Waggons stellt, kann schlecht mit randloser Lesebrille, Strohhut und Strickjacke auftreten. Das würde die gesamte Markenidentität ruinieren. Und peinlich wäre es vor allem dann, wenn sich der selbstinszenierte Dark Lord plötzlich als pensionierter Geographielehrer entpuppt, dessen täglicher Höhepunkt darin besteht, morgens ein Täßchen heißen Muskatnußtee zu schlürfen. Entzückend!


    Vielleicht ist Blombos privat übrigens ein vollkommen harmloser, freundlicher Mensch, der Geranien gießt, Kreuzworträtsel löst und bei seiner Nachbarin die Glühbirnen wechselt. Wir wissen es nicht. Seine Forenfigur jedenfalls möchte offensichtlich etwas anderes vermitteln: Hier spricht ein Mann, der keine Angst vor Tabus hat. Das Problem ist nur, daß Tabubruch allein noch keine Tiefe erzeugt. Man kann auch zwanzigmal "provokant" auf einen Suppenteller schreiben. Es bleibt ein Suppenteller. Und so hinterläßt Blombos vor allem den Eindruck eines Mannes, der sehr viel Wert darauf legt, als unangepaßt, dominant und ein wenig gefährlich wahrgenommen zu werden – und dabei möglicherweise übersieht, daß wahre Souveränität eine erstaunlich simple Eigenschaft besitzt: Sie hält Kritik aus. Ohne sofort KI! zu rufen.


    Blombos ist wahrscheinlich der einzige Mensch im Forum, der gleichzeitig enthusiastisch künstliche Intelligenz benutzt und sich persönlich beleidigt fühlt, sobald künstliche Intelligenz möglicherweise gegen ihn verwendet wird. Das ist keine Doppelmoral. Das ist digitale Besitzstandswahrung. Und falls er mich nochmals fragt, ob meine Texte von einer KI stammen, werde ich selbstverständlich wahrheitsgemäß antworten: Nein, Blombos. Die KI wollte das nicht schreiben. Sie fand es zu gemein!


    Küßchen, eure Dorothee

    gut geschrieben von deiner ki ! :thumbup:

    Aha! So ist das also. Alles wird von Dir ausschließlich auf KI reduziert. Das ist äußerst aufschlußreich und offenbart einmal mehr einen tiefen Einblick in Deine doch mutmaßlich recht krude Persönlichkeit. In Deinem Weltbild existieren wohl keine Frauen, die in der Lage sind, eine komplexe, strukturierte, gut lesbare und von Rechtschreibfehlern freie Analyse zu verfassen. Deutsch ist ja eine so schwere Sprache. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das simpel, unreflektiert, paternalistisch und – ich muß das so drastisch sagen – einfach nur widerwärtig.


    Wie wäre es denn, wenn Du Dich mal bequemst, sich mit der Kritik auseinanderzusetzen? Aber ich vermute, daß das offenbar zuviel verlangt ist. Herr Blombos sitzt lieber auf seinem hohen Roß, schaut herablassend durch seine Sonnenbrille auf die seiner Auffassung nach geistig minderbemittelten Leser dieses Forums herab und reduziert jedes Widerwort, jede Kritik, jede Meinung wie ein Pawlowscher Hund reflexartig auf eine KI als Urheberschaft.


    Da fehlen mir doch echt die Worte. Du erdreistest Dich tatsächlich, diesen Thread mit Dutzenden Deiner KI-generierten Bilder zu fluten, unterstellst aber nahezu allen anderen Usern, die hier tatsächlich etwas kreativ beitragen, selbst die Nutzung von KI? Lieber Blombos, bitte kehre erst einmal vor Deiner eigenen Tür, bevor Du Deinen Dreck woanders ablädst. Ich empfehle mich.


    Kein Küßchen für Dich, Dorothee

    Ein Mann, eine Frau, ein Keller und die literarische Feinfühligkeit eines Vorschlaghammers


    Ich habe in meinem Leben schon vieles gelesen. Geschäftsberichte, die offenkundig unter Sauerstoffmangel entstanden waren. Werbeprospekte, deren Verfasser das Wort "Innovation" offenbar nach Kilogramm bezahlt bekamen. Und sogar Bedienungsanleitungen für chinesische Elektronik, bei denen spätestens auf Seite drei der Verdacht aufkam, daß sämtliche beteiligten Übersetzer während der Arbeit schwer alkoholisiert gewesen sein mußten. Aber dieser Text besitzt seine ganz eigene Qualität.


    Zunächst einmal möchte ich dem Autor zu einer bemerkenswerten literarischen Leistung gratulieren: Er schafft es tatsächlich, eine Frau über eine komplette Szene hinweg vorkommen zu lassen, ohne daß daraus irgendwann ein Mensch wird. Das muß man erst einmal hinbekommen. Die Dame hat keinen Charakter, keine Gedanken, keine Vorgeschichte und im Grunde nicht einmal eine Persönlichkeit. Sie besitzt einen Körper, mehrere Körperöffnungen und die Aufgabe, möglichst häufig zu beteuern, daß sie etwas nicht möchte. Das ist ungefähr die Figurenzeichnung eines Fleischkatalogs, nur mit schlechterem Lektorat. Unser männlicher Protagonist ist dagegen ein wahres Füllhorn an Handlungsmöglichkeiten. Er entscheidet, befiehlt, benutzt, demütigt und kassiert die vollständige Kontrolle über die Szene. Sie darf im Gegenzug weinen. Emanzipation 2026. Man ist gerührt.


    Besonders bemerkenswert ist allerdings, daß der Autor die Ablehnung der Frau nicht etwa als störendes Beiwerk behandelt. Nein. Ihr Widerstand ist praktisch das dramaturgische Rückgrat der ganzen Angelegenheit. Je deutlicher sie sagt, daß sie etwas nicht will, desto ausführlicher wird beschrieben, daß der Mann genau damit fortfährt. Das ist keine etwas derbe Erotik. Das ist die Erotisierung von Machtlosigkeit. Und da hilft es auch nicht sonderlich, wenn am Ende plötzlich Geldscheine durchs Bild flattern. Offenbar soll diese Wendung dem Leser nachträglich zuflüstern: Keine Sorge, war vielleicht irgendwie vereinbart. Ein faszinierendes Rechts- und Moralverständnis. Nach dieser Logik könnte ich auch jemanden mit dem Gabelstapler überfahren und ihm anschließend siebenhundert Euro in die Hand drücken. Dann war es vermutlich Performancekunst.


    Wenn der Autor tatsächlich eine inszenierte BDSM-Situation erzählen wollte, hätte er dafür überraschenderweise ein paar literarische Möglichkeiten gehabt. Er hätte zeigen können, daß die Beteiligten vorher Grenzen vereinbart haben. Er hätte einen Rollenwechsel nach Ende der Szene darstellen können. Er hätte seiner weiblichen Figur danach eine Stimme geben können. Vielleicht sogar einen vollständigen Satz. Welch revolutionäre Idee. Stattdessen bleibt sie selbst im Schminkraum Objekt. Sie nimmt das Geld. Der Mann redet. Ende. Damit ist die Hierarchie des Textes abgeschlossen: Er handelt, sie wird behandelt. Geradezu rührend konsequent.


    Sprachlich bewegt sich das Ganze übrigens auf dem Niveau eines Pornoskripts, dessen Autor Angst hatte, der Zuschauer könnte nach zwanzig Sekunden vergessen haben, worum es geht. Deshalb werden dieselben Bezeichnungen, dieselben Erniedrigungen und dieselben Reaktionsmuster wieder und wieder verwendet. Frau leidet. Mann freut sich. Frau bittet. Mann ignoriert es. Wiederholen, bis die Seite voll ist. Das besitzt tatsächlich etwas Maschinenhaftes. Ich weiß selbstverständlich nicht, ob hier eine KI mitgeschrieben hat. Vielleicht hat ein Mensch diesen Text ganz allein zustande gebracht. Die Menschheit hat schon größere Katastrophen ohne technische Unterstützung bewältigt.


    Aber der Aufbau erinnert durchaus an Texte, die durch schrittweises Nachprompten entstehen: erst Dominanz, dann mehr Erniedrigung, anschließend noch eine Eskalationsstufe, schließlich ein kurzer Epilog, der das Ganze irgendwie einordnen soll. Nur hat offenbar niemand irgendwann den Prompt eingegeben: "Bitte jetzt noch Persönlichkeit hinzufügen." Das eigentlich Interessante an diesem Text ist deshalb nicht einmal seine sexuelle Derbheit. Menschen haben sexuelle Fantasien. Manche sind ungewöhnlich, manche dunkel, manche möchte ich persönlich lieber nicht beim Mittagessen diskutieren. Damit kann ich leben.


    Problematisch wird es dort, wo eine Frau ausschließlich dadurch interessant wird, daß sie keinen eigenen Willen mehr besitzt. Und genau das geschieht hier. Ihre Angst ist Dekoration. Ihr Schmerz ist Stimulans. Ihr Nein ist kein Nein, sondern Bestandteil des Unterhaltungsprogramms. Und ihr Wert bemißt sich am Ende offenbar darin, was der Mann mit ihrem Körper machen durfte und welchen Geldbetrag er dafür auf den Tisch legt. Das ist nicht besonders provokant. Es ist nicht besonders mutig. Und erotisch raffinierter wird es durch möglichst viele vulgäre Wörter ebenfalls nicht. Es ist schlicht eine ausgesprochen primitive Machtfantasie, die Frauen auf Benutzbarkeit reduziert und anschließend versucht, diese Reduktion durch maximale sprachliche Grobheit irgendwie aufregend erscheinen zu lassen.


    Vielleicht findet Herr Blombos das ungeheuer verrucht. Ich finde es hauptsächlich ungeheuer einfallslos. Denn wirkliche Erotik braucht Spannung zwischen zwei Menschen. Hier gibt es nur einen Menschen. Und Inventar. Literarischer Anspruch: überschaubar. Sprachliche Eleganz: mit unbekanntem Aufenthaltsort vermißt. Frauenbild: ungefähr aus jener Epoche, in der man noch glaubte, Ehefrauen gehörten zum Hausrat. Erotischer Reiz: hängt vermutlich stark davon ab, ob man Persönlichkeit bei Frauen für ein störendes Zusatzfeature hält. Gesamturteil: Zwei von zehn Punkten. Einen für korrekte Satzzeichen und einen dafür, daß der Text irgendwann aufhört.


    Küßchen, eure Dorothee



    Nicole hat diesmal damit nichts zu tun, ich denke der Server war down und ist mit zeitversetzt nach hinten gestartet. Es waren auch PN‘s davon betroffen.

    Trotzdem! Daß der Server abschmiert, eine Sicherung eingespielt wird und danach etliche Einträge verschwunden sind, ist nicht gerade vertrauenserweckend.

    Das äußert er hier nicht zum

    Ersten mal, er hält uns Frauen alle für Tunten wenn wir ihm Paroli bieten.

    Ach, schau an, das ist ja hochinteressant. Da zeigt sich also ein weiteres Muster. Ja, jedes Forum hat nun mal seinen eigenen Troll. Unserer heißt Blombos.

    Wenn man ihn ignoriert, und er keine Platform mehr bekommt, ist das die größte Strafe, für so jemanden.

    Genau. Und da er es nicht ertragen kann, von einer intelligenten Frau zerlegt zu werden, habe ich gefälligst ein Mann zu sein. Männer sind echt sowas von leicht durchschaubar. Jedenfalls amüsiere ich mich darüber immer wieder gerne.

    FreeFantasyGirl , ich habe jetzt genug mit einem mann diskutiert, der sich als frau ausgibt, wie verdreht ist denn dein verhalten ? wie groß muss der schaden im hirn sein, sich als frau auszugeben ?

    Damit hast Du Dich endgültig selbst diskreditiert. Anstatt eine eigene Meinung zu äußern, versuchst Du permanent, mit KI-generiertem Geschwurbel Pädophilie zu verharmlosen. Und hat man Dich in die Enge getrieben, gehen Dir die Argumente aus, so daß Du Dich jetzt in unbewiesene und unhaltbare Behauptungen flüchtest. Fehlen nur noch Beleidigungen. Vielen Dank für diese bezeichnende Charakterstudie. Ich hoffe nur, daß Du keine Kinder hast. Falls doch, tun mir diese jetzt schon leid. Hier findest Du professionelle Hilfe:


    Präventionsprojekt "Kein Täter werden"

    So langsam kristallisiert sich bei Dir ein Muster heraus. Es mag ja sein, daß sich in der Kaiserzeit minderjährige Frauen auf der Straße für sexuelle Dienstleistungen feilgeboten haben. Das ist zum Glück heute verboten. Aber ich habe das Gefühl, daß Du das bedauerst. Ich nehme daher an, daß Du Deinen Urlaub gerne in Thailand verbringst.


    Kinderprostitution in Thailand

    im westen z.b. ist durch das netz englisch massiv gestiegen !

    Diese Aussage ist kompletter Unsinn und hat mit der Diskussion hier nicht das Geringste zu tun. Waliser sind beispielsweise keine Schotten. Iren auch nicht. Aber alle drei Kulturen sprechen Englisch. Und die USA sind ein Schmelztiegel der unterschiedlichsten Kulturen. Poste doch endlich mal Deine eigene Meinung, anstatt ständig um den heißen Brei zu reden. Sonst bleibt nur die Schlußfolgerung, daß Du Pädophilie relativierst und schlimmstenfalls Kinderficker in Schutz nimmst. Nur, da gibt es nichts zu relativieren. Jedenfalls bewegst Du Dich auf ziemlich dünnem Eis.

    wir steuern auf wenige oder eine globale kultur hin, da ist nur rechtens von nur einer judikatur zu sprechen !

    Eine ziemlich kühne Aussage angesichts der Tatsache, daß es 1980 insgesamt 154 UN-Mitgliedsstaaten gab. Heute sind es 193.