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  • Es ist die Tochter des Bäckers. Sie hat Leid über unser Kloster gebracht. Wobei der Teufel Ihren hübschen Körper übernommen hat. Wir werden an Ihr einen Exorzismus vornehmen müssen. Damit wir Ihre Seele vor dem Fegefeuer retten können.


    Holt den Foltermeister. Er soll sein Werk beginnen....

    Oje, tiefstes Mittelalter, fehlt nur noch, das sie am Ende als Hexe verbrannt wird, oder in die eiserne Jungfrau gesteckt wird🙈

    Und das alles nur, weil ein paar Mönche ihrer verdrängten Fleischeslust erlegen sind und mit süßen Backwaren angelockt wurden.

  • Das Kloster lag wie aus der Zeit gefallen zwischen schwarzen Tannen und schroffen Felsen. Wenn im Herbst die Glocke zur Vigil schlug, schien selbst der Wind vor den Mauern zu verstummen. Schwester Magdalena war erst seit drei Monaten Novizin. Sie sprach wenig, arbeitete schweigend im Skriptorium und senkte den Blick, sobald der Abt den Kreuzgang betrat. Doch in jenem Jahr fiel die Wahl auf sie.

    Niemand erklärte die alte Tradition. Sie existierte einfach — älter als die jüngsten Mauern, älter vielleicht sogar als die Regeln des Ordens selbst. Ein einziger Tag im Jahr, verborgen vor der Welt, getragen von Schweigen, Schuld und Opferbereitschaft. Als die älteren Schwestern sie für das Ritual vorbereiteten, zitterten ihre Hände nicht vor Angst, sondern vor der Schwere dessen, was sie erfüllen musste. Der Weihrauch hing schwer in der Luft, während draußen die Glocken langsam den Abend einläuteten.

    Die Glocke verklang langsam zwischen den steinernen Gewölben des Klosters. Danach blieb nur noch das Knacken der Kerzen und das ferne Heulen des Windes, der durch die engen Bergtäler zog. Magdalena stand allein im Vorraum des Kreuzgangs. Das grobe Wollgewand der Novizinnen lag längst gefaltet auf einer Bank aus dunkler Eiche. Die kalte Luft strich über ihre nackte Haut und ließ sie unwillkürlich erschauern. Doch sie machte keine Anstalten, sich zu bedecken.

    Schwester Agnes hatte ihr vor wenigen Minuten schweigend die Haare geöffnet. Nun fielen sie lose über ihre Schultern — ein Zustand, der im Orden sonst niemals erlaubt war. „Heute“, hatte die alte Schwester gesagt, „gehörst du nicht dir selbst.“ Diese Worte hallten noch immer in ihr nach. Der Kreuzgang vor ihr lag im Halbdunkel. Hinter den Arkaden bewegten sich Schatten. Männer, die den größten Teil ihres Lebens im Schweigen, im Gebet und im Verzicht verbracht hatten. Männer, deren Blicke sie sonst niemals direkt trafen.

    Heute jedoch spürte sie ihre Augen auf sich ruhen. Schwer. Prüfend. Hungernd. Der erste Mönch trat aus der Dunkelheit, langsam, beinahe ehrfürchtig. Er war älter, grauhaarig, mit schmalem Gesicht und rauen Händen, die nach Weihrauch und kaltem Stein rochen. Einen Moment lang blieb er vor ihr stehen, als müsse er sich vergewissern, dass sie wirklich dort war.

    Magdalena senkte den Blick nicht. Ihr Herz schlug schnell, doch unter der Nervosität lag etwas anderes — eine fiebrige Spannung, die sie sich selbst kaum eingestehen wollte. Seit Wochen hatte das Kloster von diesem Tag gesprochen, ohne ihn jemals offen zu benennen. Türen waren geschlossen worden, Gespräche verstummt, Blicke länger geworden.

    Der Mönch hob langsam die Hand und strich mit den Fingern über ihr Haar und ihre Brüste. Keine Hast lag in seiner Bewegung. Eher die vorsichtige Berührung eines Mannes, der sich selbst nicht mehr traute. Magdalena spürte seinen Atem nah an ihrer Haut. Die Wärme seines Körpers. Die Anspannung unter seiner kontrollierten Ruhe.

    Hinter ihm bewegten sich weitere Gestalten im flackernden Licht der Kerzen. Das Rascheln schwerer Kutten mischte sich mit dem dumpfen Echo von Schritten auf Stein. Niemand sprach ein Wort. Gerade dieses Schweigen machte alles intensiver. Jede Bewegung bekam Gewicht. Jeder Blick fühlte sich an wie eine Berührung.

    Die Reihen der Arkaden wirkten endlos im flackernden Licht der Öllampen. Zwischen den Säulen standen schweigende Gestalten in dunklen Kutten, reglos wie Figuren aus altem Stein. Doch Magdalena spürte die Spannung unter ihrer beherrschten Ruhe. Der ältere Mönch trat langsam zur Seite, als würde er etwas weitergeben, das ihm nie wirklich gehört hatte. Ein jüngerer Bruder näherte sich nun vorsichtiger. Sein Gesicht war schmal, beinahe asketisch, doch seine Hände verrieten Nervosität.

    Für einen Moment zögerte er vor ihr. Magdalena bemerkte, wie sein Blick über ihren Körper glitt und sofort wieder auswich — als kämpfe er gegen Jahre der Disziplin an. Gerade diese Unsicherheit berührte sie unerwartet tief. Das Kloster hatte diese Männer gelehrt, jede Regung zu verbergen. Heute jedoch lag alles offen unter dem Schein der Kerzen.

    Der junge Mönch hob langsam die Hand und berührte ihren Innenschenkel, erst kaum merklich, dann fester, als müsse er sich davon überzeugen, dass ihre Haut wirklich warm war. Ein leiser Atemzug entwich ihm. Magdalena stand still und spürte gleichzeitig die Kälte des Kreuzgangs und die Wärme der Körper um sie herum. Hinter den Bögen bewegten sich weitere Brüder, wartend, beobachtend, gefangen zwischen Frömmigkeit und Verlangen.

    Der Duft von Weihrauch hing schwer in der Luft, vermischt mit Wachs, feuchtem Stein und menschlicher Nähe. Als der junge Mönch schließlich nähertrat, konnte sie sein Herz durch den Stoff seiner Kutte schlagen hören. Schnell. Fast hektisch. Seine Finger berührten ihre Scham und glitten tief in sie .

    Niemand sprach. Das Ritual brauchte keine Worte. Die Glocke schlug erneut in der Ferne — dumpf, langsam, wie ein Herzschlag des alten Klosters selbst. Und während der Klang durch die Gewölbe wanderte, begriff Magdalena, dass die Nacht noch lang werden würde. Später führte man Magdalena tiefer in das Kloster hinein. Weg vom offenen Kreuzgang, hinein in die älteren Teile der Abtei, dorthin, wo die Mauern dicker wurden und die Luft nach Staub, Talg und uralten Büchern roch.

    Die wenigen Kerzen entlang des Ganges ließen das Licht zittern, sodass die Schatten der Mönche über die Wände krochen wie lebendige Wesen. Magdalena ging langsam zwischen ihnen hindurch. Nackt, schweigend, die Haut noch kühl vom Steinboden. Dennoch spürte sie inzwischen kaum noch Scham. Der Blick der Brüder hatte etwas verändert. Sie war nicht länger nur Novizin. Für diese eine Nacht war sie Mittelpunkt eines Rituals, das älter wirkte als jeder einzelne Mann hier.

    Manche der Mönche wagten kaum, sie anzusehen. Andere beobachteten sie offen, mit einer Intensität, die ihre Knie weich werden ließ. Im Scriptorium blieb der Zug schließlich stehen. Hohe Regale voller vergilbter Handschriften ragten bis zur Decke empor. Zwischen ihnen flackerte warmes Kerzenlicht. Der Abt wartete bereits dort.

    Seine Hände ruhten auf dem dunklen Holz eines schweren Tisches, während er Magdalena schweigend musterte. In seinem Gesicht lag keine rohe Gier, sondern etwas Gefährlicheres — vollkommene Kontrolle. „Du trägst die Bürde ruhig, leg dich nun auf den Tisch“, sagte er schließlich mit tiefer Stimme.

    Magdalena antwortete nicht sofort. Ihr Atem ging flacher als zuvor. Die Nähe all dieser Männer, die angespannte Stille, die unterdrückte Sehnsucht im Raum — all das hatte sich wie eine unsichtbare Last auf ihre Haut gelegt. Der Abt trat näher. Langsam genug, dass sie jede Bewegung wahrnahm. Seine Hände glitten über ihren liegenden Körper. Er öffnete ihre Beine, welche in Richtung Mönche lagen und vergewisserte sich, dass alle Mönche ihr Innerstes sahen.

    „Heute Nacht“, sagte er leise, „gibt es kein Verstecken mehr.“ Hinter ihr bewegten sich die Mönche kaum hörbar und alle Kutten glitten zu Boden. Die Atemzüge wurden schwerer und das flackernde Licht ließ Goldreflexe über nackte Haut spielen. Magdalena spürte, wie ihr Herz schneller schlug. Nicht nur aus Unsicherheit. Sondern weil die Atmosphäre selbst berauschend geworden war — dieses Gemisch aus Verbot, Hingabe und Nähe.

    Draußen begann irgendwo tief in den Bergen ein Gewitter zu grollen. Der Donner vibrierte durch das Gemäuer des alten Klosters, während im Scriptorium niemand den Blick von ihr abwandte. Das Gewitter kam näher. Regen peitschte gegen die hohen Bleiglasfenster des Scriptoriums, und jedes Aufflammen des Blitzes ließ die Reihen alter Bücher für den Bruchteil einer Sekunde gespenstisch aufleuchten.


    Magdalena lag auf dem schweren Eichentisch des Abtes und ihre Beine waren offen. Die Luft im Raum war warm geworden — erfüllt vom Atem vieler Männer, vom Geruch der Körper und flackernder Kerzen. Niemand wagte es, die Spannung zu brechen. Der Abt gab mit seiner Hand das Zeichen. Seine Ruhe wirkte beinahe einschüchternder als jedes offene Verlangen. Vor ihm standen die Mönche schweigend zwischen den Regalen verteilt, manche mit gesenktem Blick, andere unfähig, die Augen von Magdalena abzuwenden.

    Ein weiterer Donnerschlag rollte über das Kloster hinweg. Magdalena bemerkte plötzlich jedes Detail ihres eigenen Körpers: die kühle Luft auf ihrer Haut, den schnellen Puls in ihrem Hals, die Wärme der Kerzenflammen auf ihren Schultern. Sie fühlte sich verletzlich — und gleichzeitig seltsam mächtig. Der junge Mönch aus dem Kreuzgang trat langsam näher, als folge er einem unausgesprochenen Befehl. Seine Hände zitterten leicht, bevor er innehielt. Für einen Augenblick sah er eher wie ein Mann aus, der betete, doch dann schob er seine Rute in Magdalena ein.

    „Vergebung“, murmelte er kaum hörbar. Der Abt antwortete ruhig: „Heute verlangt niemand Vergebung.“ Diese Worte legten sich schwer über den Raum. Magdalena spürte, wie die Blicke der Brüder sich veränderten — weniger verborgen, weniger kontrolliert. Das Schweigen selbst wurde dichter, fast körperlich.

    Einer der älteren Mönche trat an ein Fenster und schloss langsam die hölzernen Läden gegen den Sturm. Mit dem dumpfen Schlag der Verriegelung wirkte das Scriptorium plötzlich vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Nur das flackernde Kerzenlicht blieb. Nur das Atmen. Nur diese eine seltsame Nacht, in der das Kloster seine unterdrückten Sehnsüchte wie ein verborgenes Geheimnis aus den Mauern atmen ließ.

    Dann traten die Mönche, einer nach dem anderen, an den schweren Tisch und stießen ihre Ruten in Magdalena bis die Gottessaat aus ihr hervorquoll. Die Stunden schienen ihren gewöhnlichen Ablauf verloren zu haben. Im abgeschlossenen Scriptorium existierten nur noch Kerzenlicht, Donner und das Schweigen der Männer.

    Als alle Mönche sich erleichtert hatten, stand Magdalena auf und bewegte sich langsam zwischen den Tischen und Regalen hindurch. Wo sie vorbeiging, teilten sich die Mönche beinahe ehrfürchtig vor ihr. Manche wagten kurze Berührungen — Fingerspitzen an ihrem Arm, eine zögernde Hand an ihrer Schulter, das kaum merkliche Streifen warmer Haut. Nichts daran wirkte hastig. Gerade diese Zurückhaltung machte jede Geste intensiver..

    Der junge Mönch folgte ihr mit etwas Abstand. Sein Gesicht war gerötet, seine Augen ruhelos. Als Magdalena schließlich vor einem schmalen Fenster stehen blieb, trat er neben sie. Draußen zerriss ein Blitz den Himmel über den Bergen. „Hattest du Angst?“, fragte er leise. Magdalena dachte einen Moment nach. „Ich weiß es nicht mehr“, antwortete sie ehrlich. Das Geständnis hing zwischen ihnen, begleitet vom dumpfen Rollen des Gewitters.

    Hinter ihnen saßen einige der älteren Brüder schweigend an den langen Schreibpulten, als wollten sie durch wiedererlangen der Disziplin die Ordnung des Klosters bewahren. Doch ihre Blicke verrieten etwas anderes, Erschöpfung. Vielleicht sogar Scham darüber, wie sehr diese eine Nacht sie veränderte. Der Abt beobachtete alles aus der Distanz. Reglos. Kontrolliert. Wie ein Mann, der ein uraltes Ritual zu Ende führen musste.

    Magdalena spürte plötzlich die Schwere dieser Erkenntnis. Dieses Kloster war nicht heilig, weil es frei von Begierde war. Sondern weil seine Bewohner jeden einzelnen Tag gegen sie kämpften. Und genau deshalb wirkte diese Nacht so gefährlich. Wieder zuckte ein Blitz über den Himmel. Für einen Augenblick wurde das ganze Scriptorium in kaltes weißes Licht getaucht: die schwarzen Kutten, die alten Bücher, die nackte Gestalt der Novizin zwischen den Männern des Ordens. Danach blieb nur Dunkelheit — und das flackernde Licht der Kerzen, das erneut über Stein und Haut wanderte

  • Wow, das war klasse zu lesen, ich habe förmlich den kalten Steinfußboden an den Füßen der Novizin gespürt 😊👌🏼

  • Beitrag von die.nackte ()

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  • Die fünf Männer standen zwischen schweren Samtvorhängen, Champagnergläsern und Zigarrenrauch. Ihre Dinnerjackets saßen makellos, ihre Gesichter wirkten geschniegelt vom Geld eines langen Lebens. Silberne Haare, schwere Uhren, dunkle Stimmen.

    In der Mitte des Raumes hing Clara, mit erhobenen Armen an zwei festen Ketten, die am kunstvoll verzierten Plafond befestigt waren. Nackt, reglos, den Blick gesenkt. Das Licht glitt über ihre Haut wie über eine Statue aus Elfenbein. „Eine außergewöhnliche Erscheinung“, murmelte einer der Männer und strich mit zwei Fingern über die Nippel von Clara, welche sofort Reaktion zeigten.

    Die anderen beobachteten sie schweigend. Nicht wie Menschen eine Frau betrachten — eher wie Sammler ein seltenes Kunstwerk. Die Musik eines Streichquartetts rauschte leise aus versteckten Lautsprechern, während draußen hinter den hohen Fenstern Regen gegen die Scheiben peitschte. Einer der älteren Herren trat näher. Sein Parfum roch nach Leder und Rauch. Er hob ihr Kinn mit zwei Fingern an, langsam, beinahe höflich und führte seinen Zeigefinger in Claras Mund. Clara schloss kurz die Augen, spürte die Blicke der Männer wie Hitze auf ihrer Haut.

    „Du weißt, warum du hier bist“, sagte er ruhig. Sie antwortete nicht. Ein anderer lachte leise. „Diese Stille macht den Abend erst interessant.“ Die Party hatte etwas Unwirkliches. Diener glitten lautlos durch den Raum, Silbertabletts spiegelten das Licht, und dennoch schien alles nur um die junge Frau im Zentrum zu kreisen. Wie Motten um eine Flamme.

    Clara atmete tief durch. Die Ketten klirrten leise über ihr, als sie sich bewegte. Für einen Moment begegnete ihr Blick dem eines der Männer — und dort lag etwas, das gefährlicher war als bloße Lust: Besitzanspruch. Jahrzehnte von Macht, Reichtum und Gewohnheit hatten aus diesen Männern Wesen gemacht, die glaubten, alles kaufen zu können, auch Menschen. Zwei Männer fasten Clara an Ihren Brüsten und ein Dritter schob ihr zwei seiner Finger in ihre Lustgrotte. Clara holte tief Luft, denn sie wusste dass diese Nacht noch lange dauern wird und sie hernach eine andere sein wird. Einer der Männer wird sie ersteigern und sie fortan benutzen wie und wann er will.





  • Die fünf Männer standen zwischen schweren Samtvorhängen, Champagnergläsern und Zigarrenrauch....



    Alternative Fassung:


    "Ja. Ihr könnt. Erhebt die Gläser auf diesen herrlichen Fang! Ja. Sehr gut und heben Sie ruhig die Titten von "Carla - The Cat". Sie hat mit Sicherheit nichts dagegen.", sprach der Vorsitzende Alex vor der lüsternen Runde. Bevor er einige Fotos schoss für sich und den Club schoss.


    Immer wieder hatte die raffinierte Diamantendiebin Carla Ihre Streifzüge durch den Lionsclub gemacht. Immer wieder war Sie durch Geschick und Dummheit einzelner Mitglieder zu Ihren Ziel gekommen.


    Nur diesmal nicht. Der Einsatz des neuen homosexuellen Mitgliedes John im Club hatte sich gelohnt. Er war nicht Ihren Scharm herein gefallen. Im Gegenteil. Carla war John's Schwarm erlegen und in die Falle mit dem Boot getappt.


    So außerhalb der 12 Meilenzone und eines kleinen Präsentes für die Ortsansässige Seepolizei garantierte den lüsternen Club einen unbeschwerten Abend.


    Während die Gruppe der reichen Männern eine nach der anderen Wein - Flasche zu sich nahmen. Wurde es Carla als mulmiger. Bisher waren Sie alle gut mit Ihr umgegangen. Leichte Klopfer auf Ihren braun gebrannten Arsch oder das kneifen in alle möglichen Stellen waren alles gewesen.


    Doch dann öffnete sich die große Tür. Einige Arbeiter strömten herein. Mit jede Mengen an Stühlen und sonstigen Dingen, die Carla bisher nicht genau sehen konnten.


    Dann wurde eine Art Zahnarztstuhl herein gefahren. Ausgerechnet in Ihre Richtung. Jetzt war die Frage, ob die Kerle Sadisten waren oder was sonst???


    Während Carla jetzt anfing an der Kette zu ziehen, begann Sie im Hintergrund ein surrendes Geräusch war zu nehmen. Sie schwitzte und fing an zu spüren, wie Ihre Hände als mehr nach oben gezogen wurden. Langsam. So das Sie sich erst auf die Zehen noch abstützen konnte. Doch es half nichts. Man zog Sie einen guten 3/4 Meter nach oben.


    Der Schmerz des Ziehens wurde stärker. Sie war zwar gut durch trainiert. Aber so da zu hängen, verursachten Ihr ein Unbehagen.


    Das der Seilzug, der jetzt Sie noch mal nach oben zog, als Ablenkung diente. Wurde Ihr zu spät erst klar. Unter Ihr waren in der Zwischenzeit 2 Matrosen an Sie heran getreten und hatten Ihr jeweils einen Knöchel mit einer weiter grünen Fessel befestigt.


    Da sich wehrte, begannen die kräftigen Matrosen Carola auseinander zu ziehen. Dabei wurde Ihre Schlitz als besser sichtbar.


    Ein anerkennendes "Wow" kam von dem einen oder andren hier im Raum. Sie gab auf. Sie ließ es über sich ergehen, dass sie so weit gespreizt 1 Meter über dem Erdboden hing.


    Weitere Mitarbeiter hatten inzwischen den Zahnarztstuhl unter Ihr positioniert und Ihn umgelegt. Ihr war ja klar, wo Sie jetzt landen würde. Aber nicht klar, ob Sie sich mit Sadisten angelegt hatte.


    Die Seilwinde über Ihr tat Ihr neues. Diesmal anderes herum. Womit Carla als tiefer Richtung eines weißen Zahnarztstuhls gelassen wurde. Dabei gingen die beiden Matrosen so in Richtung des Endes des Stuhles. Womit Ihre Füße breit auseinander stehend die Fußstütze erreichten.


    Die beiden gingen auch in die Hocke. Wobei die Seilwinde jetzt still stand. Keine Chance sich zu wehren. Keine Chance jetzt zu fliehen. Stattdessen wurden die grünen Fesseln unterhalb der Fußstütze verankert. Das man Sie so fest band, konnte man bestimmt nur von unten feststellen.


    Carla tat jetzt alles weh. In der Kletterwand hatte Carla öfters schon in Seilen fest gehangen. Aber noch nie so!


    Doch zum Glück gab man die Seilwinde wieder Luft und Carla ging ganz langsam mit Ihren Arsch und Ihren Rücken nach unten.


    Die Kälte des Stuhles war das Erste, was Sie durch floss. Doch anstelle diesen Augenblick zu nutzen begann man Ihre Fesseln zwischen den Handgelenken zu öffnen. Die kräftigen Matrosen machten auch jetzt Ihren Dienst. Sie zogen Ihre Handgelenke links und rechts hinter die Lehne. So das diese mit weiteren Hacken befestigt wurden.


    Erst jetzt wurde Ihr klar, dass Sie nackt vor einer Horde von Männern da lag. Ihre Haare waren das Einzige, was noch bewegbar war. Doch auch dies dauerte nicht lang. Eine Mittelalte Frau kam zu Ihr. Fasste mit geübten Griff Ihr langes Haar und befestigten ein Haargummi. So das Sie sich nicht mehr verstecken konnte.


    Über Ihr ging ein Licht an. Ein zweites aus der linken Ecke. Ein drittes aus der rechten Ecke. Bis Sie praktisch wie in einer Manege von allen Seiten angestrahlt wurde.


    Eine weitere Frau kam herein. Schob einen kleinen Beistelltisch neben sich. Was Carla die schlimmsten Gedanken in Ihren Kopf trieb. Die Frau begutachtete kurz Carla und meinte trocken. 57 kg. Was Sie erst nicht richtig verstand.


    Eine Assistentin hatte da schon eine Spritze aus einem Koffer geholt und stich in ein kleines Gläschen.

    "Nur zur Entspannung", meinte die erste Frau. Die die Spritze jetzt nahm. Eine freie Stelle an Ihrem Arm wurde mit einem Desinfektionsmittel besprüht. Bevor mit einem geübten Einstich eine fremde Substanz in Carla gepumpt wurde.


    Ihr Herzschlag schlug voller Kraft. Voller Angst. Was jetzt geschehen würde. Das Einsetzen der Wirkung machte Ihr klar, dass es eine Droge war. Eine Droge zur Entspannung...


    Während das Mittel anfing zu wirken. Konnte Carla leicht benommen zu schauen, wie die beiden Damen samt des Beistelltisches wieder verschwanden. Auch die beiden Matrosen waren nicht mehr da. Was Carla keineswegs sicherer machte.


    Sie war sich nicht sicher, ob Sie nicht lieber kotzen sollte. Da es anfing, alles sich nur zu drehen. Doch dann wurde Ihr klar, dass der Stuhl sich ganz langsam um die 360 Grad gedreht hat. Durch das grelle Licht, was wie eine Mauer gewirkt hat, hat Carla die geilen Böcke auf den Stuhl erkennen können.

    Wer das jetzt war, war aber nicht sichtbar.


    Ja und dann sah Carla über sich einen Monitor an der Decke hängen. Welche man jetzt wohl angeschaltet hatte. Sichtbar. Ihr Gesicht und Ihr Körper lagen gut sichtbar auf dem Stuhl. Wobei die grünen Fesseln gar nicht auf dem Bild erkennbar waren...


    Das immer stärker einsetzen der Droge verhinderten als stärker, dass Carla durch diese Scheinwerfer Wand hindurch schauen konnte. So das der Blick Richtung Himmel oder besser gesagt auf dem Monitor das Einzige war, was möglich war.


    Verschiedene Kameras waren wohl im Raum aufgerichtet und wurden systematisch durch probiert. Besonders eine welche genau auf Ihre Pussy gestellt war, wurde immer wieder getestet. Das gleiche galt Ihren makellosen Gesicht. Für das Sie einige Frauen beneidet hatten.


    Es war jetzt voll im Monitor sichtbar. Wobei ein Fenster aufging. Ein Button betätigt wurde und ein grünes Lämpchen beim Feld "Satellitenverbindung" anging. Sie schwitzte. Trotz des einsetzen der Droge war das für Sie doch zu sehr sichtbar. Was man auch erreichen wollte und dann gab es das Geräusch "Aktion".


    Wie von einem Regisseur, wobei Ihr jetzt klar war, dass jetzt die Show begann. Noch mal deutlich sah Sie auf dem Monitor, wie die Anzahl von Zuschauern nach oben ging. Wie Ihr Name voll deutlich eingeblendet wurde. Wie man Sie wohl fertig machen würde.


    Ein schreien war jetzt nicht mehr drin. Ein bitten an die Zuschauer. Es war nicht mehr drin. Stattdessen konnte Sie durch die Scheinwerfer nur erkennen. Wie ein Mann in den Raum trat. Wie er durch die Drehung in Ihren Blickwinkel verschwand. Wie wohl ein großer schwarzer Mann mit einem noch größeren Gemächt da stand und Sie noch mal kreisen ließ.


    Ja und dann begann das wohl, was andere einen Porno bezeichnen. Der Mann klettere entschlossen auf dem breiten Zahnarztstuhl. Genau zwischen Ihre Beine. Wobei er mit seinem Kopf Ihren Körper wie ein Raubtier beschnüffelt hat. Um Ihr dann seine Pranken unter Ihren Arsch zu heben. Ihn besser für sich zu positionieren. Um für den eigentlichen Start des Abends seine dicke schwarze Eichel an Ihrer Pussy zu spüren....


    Ja und dann könnt Ihr euch ja mal vorstellen, was die Truppe von Millionären sich so alles für einen guten Pornofilm ausgedacht haben!

  • Sie liebte Museen — zumindest behauptete sie das. Doch an diesem Nachmittag konnte sie sich auf kein einziges Bild konzentrieren. Langsam ging sie durch die stillen Säle, vorbei an schweren Gemälden und weißen Marmorstatuen. Der Klang ihrer Absätze hallte leise über den Steinboden. Unter ihrem karierten Rock trug sie wie immer keinen Slip, und genau dieser Gedanke verdrängte alles andere.

    Vor einem großen Ölgemälde blieb sie stehen. Neben ihr diskutierten zwei Besucher über Farben und Perspektive, doch sie hörte kaum hin. Ihr Herz schlug schneller, weil sich nur eine einzige Vorstellung immer wieder in ihren Kopf drängte: Den Rock kurz anheben. Nur einen Moment. Sie atmete ruhig weiter und tat so, als würde sie das Bild betrachten. Gleichzeitig glitten ihre Finger langsam über den Stoff ihres Rocks. In einem ruhigeren Seitensaal, fern von den meisten Besuchern, gab sie schließlich dem Impuls nach.

    Ganz langsam hob sie den Saum ein kleines Stück an. Die kühle Luft auf ihrer nackten Haut jagte ihr sofort einen Schauer über den Rücken. Für Außenstehende wirkte sie völlig ruhig — eine junge Frau, die konzentriert eine Statue betrachtete. Doch innerlich raste ihr Puls. Als Schritte näher kamen, ließ sie den Stoff sofort wieder fallen und verschränkte unschuldig die Hände vor sich.

    Niemand hatte etwas bemerkt. Und genau das machte den Reiz für sie so unwiderstehlich. Sie blieb noch einige Sekunden regungslos vor der Statue stehen, obwohl sie längst nichts mehr wahrnahm. Das Adrenalin rauschte angenehm warm durch ihren Körper. Gerade dieses Spiel zwischen Kontrolle und Risiko machte sie beinahe schwindelig.

    Langsam ging sie weiter in den nächsten Saal. Dort war es voller. Menschen standen dicht vor den Bildern, ein älterer Mann las konzentriert die Beschreibungstafeln, irgendwo flüsterte ein Paar miteinander. Mitten unter ihnen fühlte sich ihr Geheimnis plötzlich noch intensiver an. Sie setzte sich auf eine schmale Bank in der Mitte des Raumes und schlug elegant die Beine übereinander. Der Stoff ihres Rocks rutschte dabei ein wenig höher. Nicht genug, dass jemand etwas sehen konnte — aber genug, dass sie es spürte.

    Ihr Blick wanderte scheinbar interessiert durch den Saal, doch innerlich war sie vollkommen auf ihren eigenen Körper konzentriert. Wohliger Schauer zwischen ihren Beinen ließ ihren Körper beben. Jeder Schritt eines Besuchers, jede zufällige Bewegung in ihrer Nähe ließ ihren Puls erneut ansteigen. Ein Museumswärter ging langsam an ihr vorbei. Für einen winzigen Moment glaubte sie, sein Blick würde zu lange auf ihr ruhen. Vielleicht Einbildung. Vielleicht auch nicht.

    Sie senkte ruhig den Blick, als wäre sie ganz in Gedanken versunken. Doch tief in ihr wusste sie längst, dass sie heute nicht wegen der Kunst hier war. Sie stand von der Bank auf und ging mit langsamen Schritten weiter durch die Ausstellung. Mittlerweile fühlte sich jeder Blick in ihrer Nähe gefährlich an, selbst wenn vermutlich niemand ahnte, was unter ihrem Rock verborgen war.

    Im hinteren Teil des Museums wurde es ruhiger. Die Räume waren kleiner, das Licht gedämpfter. Zwischen hohen Skulpturen und dunklen Holzvertäfelungen blieb sie schließlich allein zurück. Ihr Puls beschleunigte sich sofort. Sie trat näher an eine breite Marmorsäule und blickte kurz über die Schulter. Niemand zu sehen. Nur entfernte Schritte irgendwo hinter den Türen.

    Langsam hob sie diesmal den Rock deutlich höher als zuvor — gerade lang genug, dass die kühle Luft ihre Schamlippen vollständig traf. Ihr Atem stockte kurz. Das Risiko machte sie beinahe benommen. Dann hörte sie plötzlich Stimmen näherkommen. Erschrocken ließ sie den Stoff fallen und trat hastig vor eine Statue, als würde sie deren Details studieren. Zwei Besucher betraten den Saal, unterhielten sich leise und gingen an ihr vorbei, ohne ihr besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

    Doch genau dieser Moment jagte ihr den stärksten Schauer des Tages über den Rücken. Sie merkte, wie sehr sie dieses Spiel inzwischen beherrschte: das unschuldige Gesicht, die ruhige Haltung, während es in ihrer Spalte brodelte. Als die Stimmen wieder verklungen waren, musste sie unwillkürlich lächeln. Nicht wegen der Kunst. Sondern wegen des gefährlichen Gefühls, jederzeit entdeckt werden zu können — und trotzdem vollkommen unauffällig zu wirken.

    Sie blieb noch einen Moment reglos stehen, bis die Schritte der Besucher verklungen waren. Dann ging sie weiter, tiefer in den hinteren Teil des Museums. Hier gab es nur wenige Menschen, und genau das machte ihre Gedanken immer wilder. Am Ende eines schmalen Ganges entdeckte sie einen kleinen Raum mit alten Fotografien. Fast leer. Nur das leise Summen der Beleuchtung war zu hören. Sie trat hinein und spürte sofort dieses vertraute Ziehen in ihrem Bauch das ihre Lustgrotte als Ursprung hatte.

    Vor einer Glasvitrine blieb sie stehen. Durch die Spiegelung konnte sie den Eingang hinter sich beobachten. Niemand kam. Langsam strich sie mit beiden Händen über ihre Hüften und hob den Rock diesmal deutlich höher als zuvor. Für einen kurzen Moment sah sie sich selbst verschwommen im Glas — elegant gekleidet, vollkommen ruhig wirkend, und gleichzeitig erfüllt von diesem verbotenen Nervenkitzel.

    Plötzlich knackte irgendwo eine Tür. Sie erschrak, ließ den Rock halb sinken, doch nicht schnell genug. Ein junger Mann trat in den Raum, blieb kurz stehen und sah in ihre Richtung. Nur ein Augenblick. Vielleicht hatte er nichts erkannt. Vielleicht doch. Ihr Herz raste jetzt so stark, dass sie meinte, man müsse es hören können.

    Trotzdem zwang sie sich, ruhig zu bleiben. Sie wandte sich langsam der Vitrine zu, als würde sie die Fotografien betrachten. Der Mann ging einige Schritte weiter durch den Raum, warf ihr jedoch noch einmal einen flüchtigen Blick zu. Dieses kleine Stück Unsicherheit traf sie stärker als alles zuvor. Nicht zu wissen, ob jemand etwas bemerkt hatte, machte die Situation fast unerträglich intensiv. Genau darin lag für sie der eigentliche Reiz: die Grenze zwischen vollkommen harmlos und gefährlich eindeutig — und wie leicht sie begann, diese Grenze immer weiter zu verschieben.

    Im letzten Saal der Ausstellung war es beinahe dunkel. Nur einzelne Spots beleuchteten die Skulpturen aus hellem Stein. Die meisten Besucher befanden sich längst im vorderen Bereich des Museums, und die gedämpfte Ruhe hier hinten fühlte sich fast unwirklich an. Sie blieb mitten im Raum stehen und lauschte. Keine Schritte. Keine Stimmen. Nur ihr eigener Atem.

    Das Kribbeln in ihrer Spalte hatte sich inzwischen zu einer fast unerträglichen Spannung aufgebaut. Der ganze Nachmittag hatte nur auf diesen Moment hingeführt. Langsam trat sie vor eine hohe schwarze Fensterfläche, in der sich ihr Körper schwach spiegelte. Dann fasste sie einen Entschluss.

    Mit langsamer Bewegung hob sie den Rock diesmal vollständig an. Kein hastiges Spiel mehr, kein kurzes Risiko — sondern für wenige Sekunden völlige Entblößung mitten zwischen Kunstwerken und kaltem Marmor. Ihr Herz hämmerte brutal gegen ihre Brust. Die Luft fühlte sich kühl auf ihrer Haut an, während gleichzeitig eine heiße Welle durch ihren ganzen Körper lief. Sie wusste genau, wie absurd dieser Moment war — elegant gekleidet in einem stillen Museum, und doch vollkommen beherrscht von diesem verbotenen Reiz.

    Sie ließ den Rock oben und hielt ihn mit der linken Hand, mit der rechten Hand griff sie nach ihrer Scham und schob sich Mittel- und Ringfinger tief in ihre Lustgrotte, fast hätte sie laut gestöhnt, augenblicklich kam es ihr und ihr Unterleib pulsierte rhythmisch. Sie zog die Finger wieder aus ihre Spalte und steckte sie sich in den Mund um zu realisieren, dass sie wirklich gekommen war. Plötzlich hörte sie Stimmen näherkommen. Sofort ließ sie den Stoff fallen, trat einen Schritt zur Seite und zwang sich zu ruhiger Haltung. Zwei Besucher betraten den Saal, unterhielten sich beiläufig und schenkten ihr kaum Beachtung. Doch sie stand noch immer unter Strom. In ihrem Kopf hallte nur ein Gedanke nach: Sie hatte es tatsächlich getan.




  • Beitrag von die.nackte ()

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  • Scheich Mustafa bin Sali war in ganz Nordafrika bekannt. Nicht nur wegen seines unermesslichen Reichtums, sondern auch wegen seiner Schwäche für außergewöhnliche Schönheit. Trotz seines hohen Alters bewegte er sich mit der ruhigen Selbstverständlichkeit eines Mannes, der nie Widerspruch erfahren hatte. Sein Bart war schneeweiß, seine Augen jedoch wach und prüfend wie die eines Händlers auf dem Pferdemarkt.

    An diesem heißen Abend saß er im ersten Stock des angesehensten Frauenhändlers von Kairo. Der Raum war mit schweren Teppichen ausgelegt, der Duft von Kardamom, Rosenöl und Tabak hing in der Luft. Durch die geöffneten Fenster drang der Lärm der Stadt hinauf. Vor ihm standen Diener, Schreiber und der Händler selbst, ein schmaler Mann mit goldbestickter Weste, der jede Bewegung seines reichen Gastes aufmerksam beobachtete.

    Eine nach der anderen wurden die jungen Frauen hereingeführt, der Scheich sprach prinzipiell nur von Stuten. Sie waren alle nackt und ihre Arme waren hinter dem Rücken gefesselt. Mustafa ließ sich Zeit. Er betrachtete Haltung, Haut, Haare und Gesicht mit beinahe wissenschaftlicher Genauigkeit. Manche mussten einige Schritte gehen, andere sich drehen und am wichtigsten war die Beschau der Scham.

    Dazu ließ Mustafa die Stuten mit geöffneten Beinen von zwei Dienern halten und er zog mit Vehemenz die Spalten der Frauen auf, denn er verabscheute lange, hervorstehende Schamlippen, am besten war es, wenn die inneren Schamlippen kaum in Erscheinung traten. Die Lustgrotte probierte der Scheich mit seinen Fingern, ob sie auch den Regeln entsprach und man ihm kein Scheunentor unterjubeln wolle.

    Er stellte Fragen nach Herkunft, Gesundheit und Ausbildung, während seine Finger in den Lustgrotten der Stuten ihre Prüfung fortführten. Doch keine schien ihn wirklich zufriedenzustellen. Erst spät in der Nacht wurde eine junge Frau mit dunklen Augen und kupferfarbener Haut hereingeführt. Anders als die anderen wirkte sie nicht eingeschüchtert. Ihr Blick blieb ruhig, beinahe stolz, obwohl sie wusste, dass sie geprüft wurde wie eine kostbare Ware.

    Mustafa hob langsam den Kopf. „Wie heißt sie?“ „Samira, Herr“, antwortete der Händler vorsichtig. „Aus dem Süden.“ Die junge Frau trat näher. Der Scheich betrachtete sie lange schweigend. Dann nickte er knapp. „Sie bleibt.“

    Der Händler lächelte erleichtert. Diener brachten Wein und süßes Gebäck, während draußen über den Dächern Kairos der Ruf des Nachtgebets erklang. Mustafa lehnte sich zurück und beobachtete die junge Frau weiter mit jener Mischung aus Besitzanspruch und Faszination, die ihn sein ganzes Leben begleitet hatte.




  • Scheich Mustafa bin Sali war in ganz Nordafrika bekannt. Nicht nur wegen seines unermesslichen...



    "Meine liebe Sherazade. Deine Geschichten haben mir so manchen Abend toll verwöhnt. Doch meine Zeit läuft und du weißt, was das heißt.", sprach der alte Sultan.


    Sherazade schluckte. Sie hatte sich immer mit Ihren selbst ausgedachten Geschichten um Ihre eigentlich Aufgabe gedrückt. Doch als heute Nachmittag die anderen Damen zu Ihr kamen und Sie den ganzen Tag wuschen. So war es Ihr klar, dass der Abend anderes verlaufen würde.


    Während man Ihre Schamhaare ordentlich gekürzt hatte. So war Ihr Kopfhaar zu einer ordentlichen Frisur zusammengebunden worden.


    Der Trotz. Immer wieder eine Ausrede zu finden hatten auch die anderen Damen an den Punkt des Wahnsinnes gebracht. Irgendwann am Nachmittag. Wo Sherazade türmen wollte, hatte man Sie geschnappt. Ab diesen Zeitpunkt hatte man Ihr die Kleidung weg genommen. Zusätzlich wurden Ihre Hände hinter Ihren Rücken verknotet. So das für eine Flucht keine Möglichkeit bestand.


    So saß jetzt Sherazade vor Ihrem alten Sultan. Nackt auf den Knien. In einer Position, die Sie gar nicht mochte.


    Sie hasste das. Hasste es, einem Mann so ausgeliefert zu sein. Doch im Inneren tobte ein Kampf. Das Gefühl, einfach Dienen zu müssen machte etwas in Ihr. Gerade weil der Mann von Ihr nicht mehr

    der Jüngste war.


    Er war alt. Viel älter als Sie. Mit vielen schönen Söhnen. Die jetzt die bessere Wahl gewesen wären. Aber er war auch erfahren und er wusste, was er wollte.


    Seine Hände, die gefaltet auf seinen Knien ruhten, griffen jetzt beherzt sein Gewand. Cm für cm zog er das Gewand nach oben und gab seine dünnen faltigen Beine Preis.


    Innerlich war es nicht das, was Sherazade jetzt sehen wollte. Aber halt der Druck, jetzt was gegen Ihren Willen machen zu müssen. Dieser Druck wurde halt größer und größer. Je höher das Gewand den Unterleib des Sultans Preis gab.


    Trotz des Alters war der Schwanz des Sultans ein Fleisch gewordenes Etwas, zwischen seinen Beinen. Schlaff, Dick und lang hing er herunter. Wobei erstes Blut in sein Teil floss.


    Sie schluckte. Während der Sultan die Augen von Sherazade genau beobachtet hatte. Sie verrieten Ihm, dass das was Sie sah Ihr auch gefiel.


    Dann sprach er freundlich. "Komm näher", wobei Sie erst einmal außer Konzept war. Sie schluckte erneut. Schaute noch mal nach links und rechts. Testete noch einmal Ihre Fesseln. Die einzige Möglichkeit war der Sprung aus dem Fenster. Doch dazu war Sie auch nicht bereit.


    Daher ergab Sie sich und rückte mit Ihren Knien als näher zu Ihm. Der Duft Ihres mit Öl bestrichenen Körpers kam Ihm in die Nase und sein Glied begann ganz langsam zu wippen.


    Sie stoppte. Doch Ihr Sultan zog seine Augen-braun so hoch, dass Sie wieder nach gab. Sie brauchte wohl die Ermahnung. Brauchte wohl den Befehl. So das Sie wieder näher zu Ihm auf dem Teppich zu Ihm gekrochen kam.


    Obwohl es Ihm schwer viel, öffnete er seine Beine. So das sein Gemächt jetzt noch größer aussah.


    Er wuchs und er wippte leicht. Wobei bei Sherazade der Angstschweiß auf der Stirn stand.


    Dem Sultan war klar, dass Sherazade die Erfahrung fehlte. Aber das konnte man mit Übung ja weg machen. Mit einem bestimmenden "Koooommmm", gab er seinen Unmut Preis.


    Sein Schwanz der Ihm sein Blut aus seinen Körper zog, war jetzt gut gefüllt. Lange konnte er diesen Zustand nicht aufrecht erhalten. So das er noch einmal "Los!" Ihr das Kommando gab, die Zeit zu nutzen.


    Sherazade schluckte. Gab aber nach. Ihr Oberkörper ging nach vorne und Ihr Kopf kam seinem mächtigen Schwanz als näher. Zum Glück war auch er wohl gewaschen. Was es leichter für Sie gemacht hat.


    Ihre Nase roch an Ihm. Berührte Ihm und glitt an Ihm entlang. Erstaunlich. Der ganze Körper war alt. Nur seine Schwanz stand da wie bei einem jungen Gott.


    Es war das, was Sie gebraucht hatte. Ein Zeichen, dass es nicht so schlimm war. Ein Zeichen, dass Sie etwas richtig gemacht hat. Schließlich stand der Schwanz wegen Ihr!


    Ihr Mund öffnete sich und Ihre Zunge kam als Gegenpart heraus. So als wäre es ein Eis, so strich Sie von oben an seinem Schwanz entlang. Trotz der Unerfahrenheit war Sherazade sehr wissbegierig und wusste daher, dass Schmierung viel aus machte.


    Deshalb fuhr Ihre Zunge immer wieder in Ihrem Mund zurück. Nahm wieder Spucke aus Ihrem Mund und überzog damit sein Glied. Besonders vorne. Wo die beschnittene Eichel rot durchblutet da stand nahm Sie sich Zeit. Bis Sie endlich von Ihm seinen Saft an dem Mund seiner Eichel spüren konnte.


    Der Saft lief langsam durch seinen Bohrer an die Spitze. Langsam genug, damit Sherazade Ihn als zusätzlichen Feuchtigkeitsspender benutzen konnte.


    Erstaunt schaut sich der Sultan das Schauspiel an. Sie war clever und lernte schnell! Doch lange konnte er seinen Zustand nicht mehr aufrecht erhalten. Dafür war sein Alter schon zu hoch.


    "Komm Sherazade. Komm beglücke mich.", gab er lächelnd von sich. Während Sie in diesem Moment Ihm zu geschaut hatte. Sie nickte und tat das, was jede gute Frau getan hat. Sie hat Ihre Augen auf dieses Glied gesenkt. Vorsichtig Ihren Mund vor seiner Eichel geöffnet und ganz langsam seinen Schwanz in ihren Mund gleiten lassen.


    Er war mächtig. Er war dick und wie gesagt er war lang! Sein Glied fühlte Ihren Mund aus und sein Glied brachte Sie um Ihren Verstand. Zu atmen. Während Sie das Gefühl hatte, zu ersticken. War alles nicht so einfach. Vor allem war das Gefühl des komplett aus -füllens Ihres Mundes alles andere als schön.


    Was er Ihr ansah. Er sah an Ihrem nackten Rücken herunter. Sah, wie Sie an den Fesseln zog. Wie viel Schwierigkeiten Sie mit seinem Glied hatte.


    Auch andere Damen und auch Herren hatten schon die Schwierigkeit damit gehabt. Aber jeder hatte auf die eine oder andere Art gelernt, damit um zu gehen.


    Und auch Sherazade fand Ihren Rhythmus. Sie ließ Ihn aus sich gleiten. Ließ Luft in Ihren Mund kommen um Ihn erneut in sich auf zu nehmen. Ihn nach und nach mit Ihrer frechen Zunge zu beglücken. Ihn zu streicheln und an Ihm zu saugen.


    Wobei der Sultan Ihr mit einem "Das machst du gut!" ein Lob gab. Um Sie mit einem "Du bist die Beste!" zu nächsten Leistungen zu motivieren.


    Bis Sie Ihn nach 5 Minuten soweit hatte, dass er sich in Ihr ergoss. Wie ein junger Gott pumpte er sein Sperma in Ihren Mund. Sie schluckte. Nicht schnell genug. Denn das Sperma was er die Wochen lang wegen Ihr gespeichert hatte, lief immer und immer wieder aus seinem Mund in Ihrem. So das es Ihr letzten Endes aus Ihrem Mund an den Seiten herab lief.


    Sherazade hatte es geschafft. Mit einem Stolz auf Ihren Lippen entließ Sie seinen Schwanz um dann traurig zu sehen, wie der Sultan mit auch offenen Mund und auch Speichel laufend vor Ihr verstarb.


    --- ENDE ---




  • Die Luft im Gang war kühl und roch nach feuchter Erde und altem Stein. Tinas Absätze klackerten in einem nervösen, unregelmäßigen Rhythmus auf den Steinplatten, während sie dem Butler folgte, einem schweigsamen Mann, der sie an der massiven Eichentür empfangen hatte. Die Einladung zum Vorstellungsgespräch war förmlich gewesen, gedruckt auf dickem, cremefarbenem Karton, und bot ein stattliches Gehalt für eine Stelle als Privatsekretärin auf Schloss Graf Orlof. Nach sechs Monaten voller Absagen kam ihr das wie ein Wunder vor.

    Nun, tief unter dem Schloss, lag der Zweifel wie ein kalter Knoten in ihrem Magen.

    „Hier entlang, Fräulein“, sagte der Butler feierlich und blieb vor einem Paar hoch aufragender Türen aus dunklem, geöltem Holz stehen. Ohne ein weiteres Wort stieß er sie auf.

    Der Raum dahinter raubte ihr den Atem. Es war eine kolossale, gewölbte Halle aus poliertem schwarzem Marmor. Vergoldete Fresken schwammen an den Wänden, ihre Details im schwachen Licht verschwommen. Für einen Moment dachte sie, sie stellten alte Tänze oder Feste dar, doch als sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, wurden die Szenen klarer: an Altären gefesselte Gestalten, Opfergaben aus Fleisch und Wein, ekstatische und schreckliche Tableaus. Sie wandte den Blick ab, ihr Gesicht wurde heiß.

    Die Hand des Butlers lag fest auf ihrem unteren Rücken und führte sie vorwärts. „Der Graf heißt Sie willkommen. Das Vorstellungsgespräch erfordert … einen Kompatibilitätstest.“

    „Einen Test?“ Tinas Stimme klang leise, verschluckt von dem riesigen Raum. „Für eine Stelle als Sekretärin?“

    Bevor er antworten konnte, näherten sich zwei Frauen in schlichten grauen Kleidern. Ihre Gesichter waren freundlich, ausdruckslos. „Hier entlang, bitte.“

    „Warten Sie, ich verstehe nicht –“ stammelte Tina, doch sie führten sie bereits weiter, nicht zu einem Stuhl oder einem Büro, sondern auf eine hohle, dreiseitige Eisenkonstruktion zu, die die Mitte des Raumes beherrschte. Eine Bühne. Der Boden vor ihr schien sich leicht zu neigen, als sie sich ihm näherte, eine lautlose, mechanische Anpassung.

    Hinter der Bühne fiel der Raum in Dunkelheit ab. Aber nicht in Stille. Ein leises Murmeln stieg aus den unsichtbaren Reihen empor, ein Chor aus Flüstern, der direkt aus den Wänden selbst zu kommen schien. Lichtflecken flackerten – Öllampen, die nichts als flüchtige Blicke auf edlen Stoff und den Schimmer von Schmuck in der Dunkelheit preisgaben.

    Panik, scharf und elektrisierend, durchfuhr sie. „Ich glaube, da ist ein Irrtum.“

    Die Hände der Frauen waren trügerisch stark. Sie führten sie auf die kalte Eisenplattform. Eine holte ein schmales Stahlhalsband aus einer Falte ihres Kleides hervor. Das Klicken des Schlosses war ohrenbetäubend.

    „Was macht ihr da? Hört auf!“ Tinas Widerstand war vergeblich. Eine Kette verlief vom Halsband zu einem Ring im Boden und ließ ihr gerade genug Spielraum, um auf der Bühne zu stehen, aber nicht zu fliehen. Ihre Bluse fühlte sich plötzlich dünn an, ihr Bleistiftrock wie ein Witz. Das Flüstern des Publikums wurde deutlicher, hungriger.

    Dann öffnete sich eine Tür, die sie nicht bemerkt hatte, auf der anderen Seite der Bühne.

    Drei Männer traten heraus.

    Es waren Riesen, jeder über zwei Meter groß, die sich mit der mühelosen Anmut kraftvoller Athleten bewegten. Und sie waren völlig nackt. Tinas Gehirn schlug kurz durch. Sie sah die definierten Muskeln auf ihren Brustkörben und Bäuchen, die massive Fülle ihrer Oberschenkel. Ihr Blick wanderte gegen ihren Willen nach unten. Sie waren bereits halb erregt, ein Zustand der Bereitschaft, der irgendwie furchterregender war als jede Aggression.

    Sie verteilten sich mit neutraler, professioneller Effizienz um sie herum. Keine lüsternen Blicke, kein grausames Lächeln. Ihre Konzentration war absolut, unpersönlich. Das machte alles noch viel schlimmer.

    Der Mann direkt vor ihr umfasste ihr Kinn. Seine Hände waren warm und trocken. „Öffne den Mund.“

    „Nein.“ Das Wort kam kaum mehr als ein Wimmern über ihre Lippen. Sie presste die Lippen fest aufeinander und schüttelte den Kopf.

    Der Mann hinter ihr machte eine Bewegung. Seine Hände legten sich um ihre Hüften und zogen sie mit einem Ruck an sich. Seine feste, heiße Präsenz war ein Schock. Er fühlte sich massiv und unnachgiebig an. Er hielt sie mit beleidigender Leichtigkeit fest.

    „Den Mund“, wiederholte der erste Mann, sein Tonfall war flach, befehlend.

    Als sie nicht gehorchte, fanden sein Daumen und seine Finger Druckpunkte an ihrem Kiefer. Ein scharfer, überraschender Schmerz ließ sie nach Luft schnappen, und er nutzte den Moment. Seine Finger waren in ihrem Mund, drückten ihren Kiefer nach unten und hielten ihn offen. Sie stieß ein ersticktes, würgendes Geräusch aus, Tränen der Demütigung traten ihr in die Augen.

    Der dritte Mann trat vor den ersten. Sie sah ihn, roch den sauberen, seifigen Duft seiner Haut. Er führte seinen Schwanz, nicht sanft, zu ihren geöffneten Lippen. Es gab kein Fragen, kein Warten. Er drang ein.

    Das Gefühl war das einer puren, überwältigenden Invasion. Das Dehnen, die fremde Beschaffenheit, der intime salzige Geschmack von ihm. Sie konnte nicht durch die Nase atmen, Panik verengte ihre Atemwege. Schwarze Flecken tanzten am Rande ihres Blickfelds. Eine Träne lief ihr über die Wange.

    Hinter ihr lockerte der Mann, der ihre Hüften festhielt, seinen Griff, nur um seine Hände nach vorne zu ihrem Rock gleiten zu lassen. Er öffnete den Knopf, zog den Reißverschluss herunter. Das Geräusch war obszön laut. Kalte Luft strömte über ihre Oberschenkel. Dann war seine Hand in ihrem Höschen, seine Finger stumpf und suchend.

    Sie zuckte zusammen, ein heftiger Krampf, doch die Kette spannte sich und der Mann in ihrem Mund hielt ihren Kopf fest. Ein leises, schmerzverzerrtes Stöhnen vibrierte in ihrer Kehle.

    Der Mann hinter ihr fand, wonach er suchte. Seine Berührung war kühl, abweisend. „Sie ist bereit“, sagte er, seine Stimme grollte gegen ihren Rücken.

    Scham, heiß und flüssig, überflutete sie. Bereit. Denn trotz der Angst, der Vergewaltigung, des kriechenden Grauens der beobachtenden Dunkelheit hatte ihr Körper sie verraten. Eine verräterische Feuchtigkeit antwortete auf seine tastende Berührung.

    Der Mann an ihrem Mund zog sich zurück und ließ sie hustend zurück. Er blickte mit einem abschätzenden, leeren Ausdruck auf sie herab. „Gut.“

    Der hinter ihr nahm seine Hand weg und zog ihr mit einer brutalen Bewegung Rock und Unterwäsche bis zu den Knöcheln herunter. Die Luft war kalt auf ihrer entblößten Haut. Dann lagen seine Hände wieder auf ihr, hoben sie hoch und beugten sie nach vorne über das eiserne Geländer der Bühne. Das Metall grub sich in ihre Hüftknochen.

    Sie sah den polierten schwarzen Boden, ihr eigenes weites, verängstigtes Spiegelbild als dunklen Fleck im Marmor. Sie hörte das gedämpfte, anerkennende Seufzen des unsichtbaren Publikums.

    Der erste Mann bewegte sich hinter sie. Es gab einen Moment des Drucks, unermesslich und unerträglich. Dann einen reißenden, blendenden Schock, als er in sie eindrang.

    Tina schrie. Der Schrei hallte vom Marmor wider und vermischte sich mit dem anschwellenden Gemurmel der Menge. Es war kein Vergnügen. Es war ein brutaler, zerreißender Schmerz. Doch unter dem Schmerz, unter der rohen Demütigung, hielt die Feuchtigkeit an, die er entdeckt hatte – ein demütigendes physiologisches Echo, das ihr Übelkeit bereitete.

    Er legte einen Rhythmus fest, tief und mechanisch. Jeder Stoß schleuderte sie gegen das kalte Eisen. Der Mann an ihrer Seite sah einen Moment lang zu, dann nahm er ihre Hand und führte sie zu sich. Sie versuchte, sich zurückzuziehen, aber ihre Kraft war verschwunden, vom Schock ausgesaugt. Ihre Finger schlossen sich um ihn, gehorchten seiner stillen Anweisung und bewegten sich automatisch.

    Der dritte Mann trat wieder in ihr Blickfeld. Er hob ihr Kinn erneut an und wischte ihr mit dem Daumen die Tränen ab. Sein Gesichtsausdruck war nach wie vor beunruhigend neutral. „Atme“, wies er sie ruhig an, als würde er sie durch eine schwierige Yoga-Übung führen. Dann schob er ihr wieder seinen Schwanz zwischen ihre geschwollenen, zitternden Lippen.

    Das Kapitel endete damit, dass sie von vorne und hinten ausgefüllt war, ihr Körper ein zerfetzter Kanal für ihren Gebrauch, das hohle Klirren ihrer Kette auf dem Boden einen Rhythmus markierend, den sie nicht mehr kontrollierte. Die Dunkelheit jenseits der Bühnenlichter schien im Takt damit zu pulsieren, ein lebendiges, atmendes Wesen, das sie ganz verschlungen hatte. Und das Schlimmste daran, das, was eine tiefe, zukünftige Angst in ihr säte, war der winzige, beschämende Funke roher Empfindung, der sich hartnäckig weigerte, unter der Verwüstung zu erlöschen.

    Die Zeit zerfiel in Bruchstücke, gemessen an Stößen und Atemzügen, die nicht ihre eigenen waren. Tinas Welt hatte sich auf das Aufprallen von Muskeln gegen ihren Hintern, den Schmerz in ihrem Kiefer und das kalte Eisen, das sich in ihre Hüften drückte, verengt. Das Gemurmel des Publikums war wie ein fernes Meer, das im Rhythmus ihrer Vergewaltigung an- und abschwoll. Ihre eigene Feuchtigkeit, dieser beschämende Verrat, hatte die brutale Penetration erleichtert – eine Tatsache, die sich in ihrem Kopf wiederholte, ein stummer Schrei der Demütigung.

    Der Mann in ihrem Mund zog sich wieder zurück und ließ sie nach Luft schnappen. Spucke und Tränen bedeckten ihr Kinn. Er beobachtete sie emotionslos und fuhr mit dem Daumen über ihre Unterlippe. „Augen auf. Sieh sie an.“

    Sie wollte nicht. Sie wollte verschwinden. Doch eine andere Angst – vor einer noch schlimmeren Strafe – ließ ihre Augenlider flatternd aufschlagen. Sie starrte in die Dunkelheit jenseits der Bühnenlichter. Die Öllampen schienen nun heller zu leuchten und enthüllten mehr: das Glitzern von Augen, die blassen ovalen Gesichter, alle ihr zugewandt wie Blumen einer grimmigen Sonne.

    Eine Gestalt löste sich aus der ersten Reihe und stieg die kurzen Stufen zur Bühne hinauf. Es war eine Frau, elegant in einem saphirblauen Abendkleid, ihr silbernes Haar makellos zu einer Lockenkrone geformt. Sie bewegte sich mit einer gelassenen, souveränen Haltung, als betrete sie eine vertraute Ausstellung. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen, glatten Gegenstand aus schwarzem Glas. Die Frau kniete sich auf den polierten Marmorboden, direkt in Tinas Blickfeld. Aus der Nähe konnte Tina ihre feinen Fältchen sehen, ihren meisterhaft aufgetragenen roten Lippenstift. Sie duftete nach Lavendel und Cold Cream. „Was für eine reaktionsfreudige Leinwand“, bemerkte die Frau mit kultivierter, sanfter Stimme. Sie sprach nicht Tina an, sondern den Raum, die Männer. „Man kann den Konflikt direkt auf ihrer Haut sehen. Entzückend.“

    Der Mann hinter Tina hielt sie fest, ohne seinen Rhythmus zu unterbrechen. Die anderen beiden traten leicht zurück und machten der Frau Platz. Sie waren Begleiter bei einer Vorführung.

    Die gepflegten Finger der Frau spreizten Tina grob auseinander und entblößten ihre Lustperle. Tina schrie auf, ein kurzer, schriller Protestschrei. „Pst“, tadelte die Frau, nicht unfreundlich. „Das ist der wichtigste Teil. Der Höhepunkt.“

    Das schwarze Glasobjekt erwachte mit einem unheimlichen, summenden Vibrieren zum Leben. Tina zuckte zusammen, als die Frau es direkt an ihre Lustperle drückte.

    Es war unerbittlich. Das Gefühl hatte nichts mit der brutalen, inneren Reibung zu tun. Dies war ein gezielter, intelligenter Angriff auf ihren empfindlichsten Nerv. Er umging ihre Angst, ihren Ekel und sprach direkt die rohe, animalische Veranlagung ihres Körpers an. „Nein“, wimmerte Tina und wehrte sich erneut. „Bitte, nicht –“

    „Das ist keine Bitte, meine Liebe“, sagte die Frau ruhig und passte den Winkel an. Ihre andere Hand ruhte auf Tinas zitterndem Oberschenkel. „Es ist Teil des Interviews. Wir müssen deine … Leistungsfähigkeit sehen. Deine authentische physiologische Reaktion.“

    Die Vibration verschmolz mit dem tiefen, hämmernden Rhythmus des Mannes, der sie von hinten nahm. Ihr Körper, gefangen zwischen den beiden Empfindungen, begann zu rebellieren. Eine andere Art von Spannung wickelte sich fest in ihren Bauch, heiß und unausweichlich. Sie kämpfte dagegen an, die Zähne zusammengebissen, den Kopf schüttelnd. Sie würde es nicht tun. Sie konnte ihnen das nicht geben.

    „Schau mal, wie sie versucht, sich zu wehren“, sagte die Frau mit einem leichten, fast mädchenhaften Lachen. „Das ist süß.“

    Der Mann vor Tina hockte sich hin. Sein neutraler Gesichtsausdruck milderte sich ein wenig. Er wischte ihr erneut über die Wange. „Wenn du dich wehrst, wird es nur schlimmer. Lass es einfach geschehen. Es ist nur ein Reflex.“

    Seine Worte, so vernünftig vorgetragen, brachen etwas in ihr. Die Spirale riss.

    Es war eine Welle, heftig und allumfassend, ein Anfall der Lust, der den Schmerz und die Demütigung durchbrach und sie völlig aushöhlte. Ihr Rücken bog sich heftig gegen den Mann, der sie festhielt. Ein abgehackter, erstickter Schrei entrang sich ihrer Kehle, teils Qual, teils Hingabe. Das Publikum brach in Lärm aus – kein Buhen, sondern warmer, zustimmender Applaus, höflich und rhythmisch.

    Die Krämpfe schienen ewig anzudauern, währenddessen beendete der Mann hinter ihr die Sache mit einem letzten, knirschenden Stoß, und die Frau hielt das summende Glas fest an Ort und Stelle, bis Tina schluchzte, überempfindlich und wund.

    Stille, bis auf Tinas keuchendes Atmen und das verklingende Echo des Klatschens. Die Frau stand auf und strich ihr Kleid glatt. Sie schaltete das Gerät aus und steckte es in eine kleine, mit Perlen verzierte Handtasche. Sie beugte sich dicht an Tinas Ohr, ihre Lippen streiften die Haut. Ihr Flüstern war klar und voller erschreckender Verheißung. „Sehr gut, Tina. Das war der erste Test. Eine einfache Beurteilung der körperlichen Empfänglichkeit.“ Sie tätschelte Tinas Wange, eine groteske Parodie einer tröstenden Geste. „Der Graf ist zufrieden. Dein Vorstellungsgespräch wird fortgesetzt.“

    Damit stieg sie von der Bühne herab und verschwand wieder in der Dunkelheit. Die Männer ließen von ihr ab. Die Kette an Tinas Halsband wurde schlaff, als sich der Mann hinter ihr löste. Sie sackte auf den kalten Marmor, ihre Glieder waren kraftlos, ihre Wange drückte gegen den polierten Stein. Sie sah wieder ihr eigenes Spiegelbild: ein Wrack, gerötet und tränenüberströmt, der Rock um ihre Knöchel, das Make-up verschmiert.

    Die drei Riesen standen einen Moment lang über ihr, eine Wand aus Muskeln und stiller Effizienz. Einer von ihnen – derjenige, der zu ihr gesprochen hatte – warf ein kleines Handtuch neben sie auf den Boden.

    „Mach dich sauber“, sagte er mit sachlicher Stimme. „Du hast zehn Minuten. Dann holen sie dich.“

    Sie drehten sich um und gingen so, wie sie gekommen waren, von der Bühne, ihre Nacktheit nun nur noch Teil des Mobiliars dieses Albtraums. Das Gemurmel des Publikums setzte wieder ein, ein zufriedenes Summen nach der Vorstellung. Tina lag da und zitterte. Die körperliche Empfindung hallte noch immer in ihren Nerven nach, ein Geist der Lust, die sich mehr als alles andere wie eine Vergewaltigung anfühlte. Die erste Prüfung. Die Worte kreisten wie Geier. Dein Interview wird fortgesetzt.

    Sie zog das Handtuch zu sich heran, wobei die Bewegung neue Schmerzen hervorrief. Sie wusste nicht, was sie damit anfangen sollte. Sie wusste nicht, wohin sie gehen sollte. Sie nahm nur den polierten schwarzen Marmor unter sich wahr, die beobachtenden goldenen Masken an den Wänden und die erschreckende Wahrheit, dass dies erst der Anfang war.





  • Irgendwo in der Dunkelheit setzte ein langsamer, anschwellender Applaus ein, höflich und endgültig, wie das Ende einer Symphonie. Dann scharrten Stühle leise über den Stein.

    Das Publikum erhob sich von seinen Plätzen und verließ den Saal.

    Das Geräusch der sich entfernenden Schritte und das Rascheln edler Stoffe verklangen, bis nur noch eine unermessliche, hohle Stille zurückblieb. Tina rührte sich nicht. Die Kälte des Bodens drang ihr in die Knochen, ein tiefes Frieren, das sich beständiger anfühlte als die Schmerzen, die sich auf ihrer Haut ausbreiteten. Schließlich näherten sich einzelne Schritte, bedächtig und ohne Eile.

    Es war der Butler von vorhin. Er trug eine gefaltete Decke, die er ihr mit distanzierter Effizienz über die Schultern legte. „Können Sie stehen?“, fragte er mit tonloser Stimme. Er war älter, sein Gesicht eine Landschaft aus strengen Linien, und er stellte sich vor, als befände er sich auf einer Cocktailparty. „Ich bin Karell.“

    Sie konnte nicht antworten. Ihr Körper fühlte sich zerlegt an, eine Ansammlung falscher Empfindungen. Er wartete einen Moment, dann beugte er sich einfach vor und öffnete das Stahlhalsband um ihren Hals. Das Klicken des sich lösenden Mechanismus war fast so schockierend wie sein Schließen. Dann half er ihr auf die Beine, sein Griff fest und unpersönlich, während sie unbeholfen versuchte, ihre Kleidung wieder einigermaßen in Ordnung zu bringen.

    Karell löste Tinas Fesseln und führte sie durch den Keller.

    Sie entfernten sich von der Bühne aus schwarzem Marmor, durch eine unscheinbare Tür, die in der Vertäfelung verborgen war, und in ein Netz älterer, rauerer Tunnel. Die Luft wurde kühler und roch nach Moos und altem Backstein. Er führte sie wortlos, während seine Öllampe bedrohliche Schatten auf die Steinwände warf, die mit vergessenen Weinfässern gesäumt waren. Tina ging mechanisch, die Decke fest um sich geschlungen, jeder Schritt eine zitternde Anstrengung.

    Er führte sie in ein prächtiges Badezimmer.

    Der Übergang war erschütternd. In einem Moment befanden sie sich noch in einem rustikalen Korridor, im nächsten öffnete Karell eine schwere Eichentür zu einem Raum von atemberaubender Opulenz. Dampf, duftend nach Jasmin und Bergamotte, waberte in der Luft. Die Wände waren mit grün gemasertem Marmor verkleidet, und eine versenkte Badewanne, groß genug für fünf Personen, glänzte im Licht von Kristallleuchtern. „Du wirst dich waschen“, erklärte Karell. „Alles, was du brauchst, ist hier. Lass dir Zeit.“

    Dann ging er und schloss die Tür mit einem leisen, aber entschlossenen Klicken.

    Tina stand wie erstarrt auf dem warmen Mosaikboden, die Decke immer noch fest um sich geschlungen. Die Stille hier war anders – dicht, luxuriös und zutiefst beunruhigend. Sie ließ die Decke fallen. Ihre Kleidung, befleckt und zerrissen, fühlte sich an wie eine ekelerregende zweite Haut. Mit zitternden Fingern zog sie sie aus und ließ sie zu einem Haufen auf den Boden fallen, ein verschrumpelter Kokon der Person, die sie noch vor wenigen Stunden gewesen war.

    Dort wusch Tina den ganzen Schmutz von ihrem Körper und genoss das warme Bad.

    Das Wasser war ein intensiver Hitzeschock. Sie sank langsam hinein, zischte, als es empfindliche Stellen berührte, und beobachtete, wie ein schwacher, trüber Schleier um sie herum aufblühte. Sie schrubbte ihre Haut mit einem Stück Lavendelseife, bis sie rosa und wund war, und wusch die Erinnerung an fremde Hände und das Salz von Schweiß, der nicht ihr eigener war, weg. Sie tauchte ihren Kopf unter, hielt unter Wasser den Atem an und wünschte sich, das Dröhnen in ihren Ohren könnte das Echo des Applauses übertönen.

    Sie blieb dort, bis ihre Finger schrumpelig wurden und das Wasser abkühlte, wobei die Hitze eine Art Taubheit hervorrief. Schließlich kletterte sie heraus und trocknete sich mit einem Handtuch ab, das so flauschig war, dass es sich wie eine Wolke anfühlte. Auf einer Marmorbank lag ein weiches, ärmelloses Leinenkleid, das offensichtlich für sie zurückgelassen worden war. Sie zog es an, und der saubere Stoff war ein einfacher, tiefgehender Trost auf ihrer Haut.

    Er kehrte so leise zurück, wie er gegangen war, und bedeutete ihr mit einer Geste, ihm zu folgen. Der nächste Raum raubte ihr den Atem. Er wurde von einem kolossalen Himmelbett dominiert, das mit durchsichtigen, silbernen Vorhängen drapiert war. In einem kunstvollen Kamin prasselte ein Feuer und warf tanzende Lichtflecken auf die reich gemusterten Teppiche. Es war ein Zimmer wie aus einem Märchen, wunderschön und zutiefst unwirklich. Karell deutete lediglich auf das Bett. „Schlaf. Du wirst nicht gestört werden.“

    Tina kroch zwischen die kühlen Laken mit ihrer unglaublich hohen Fadenzahl. Das Kissen umschloss ihren Kopf. Das Gewicht der Bettdecke fühlte sich an wie ein Anker, der sie hinab in eine sichere, dunkle Tiefe zog. Sie war bewusstlos, bevor sich ihr nächster Gedanke formieren konnte – ein totaler Systemstillstand.

    Am nächsten Morgen kam ihr alles wie ein böser Traum vor, und sie erhielt ein wunderschönes Tageskleid.

    Sonnenlicht strömte durch hohe Bleiglasfenster und malte helle geometrische Formen auf den Boden. Für einen glückseligen, verwirrten Moment dachte Tina, die vergangene Nacht sei ein bruchstückhafter Albtraum gewesen, geboren aus Reisestress. Dann bewegte sie sich, und die dumpfen, tiefen Schmerzen in ihrem ganzen Körper bestätigten eine schreckliche Realität. Auf einem mit Samt bezogenen Stuhl lag ein wunderschönes Kleid, ein schlichtes, aber exquisit geschnittenes Etuikleid in zartem Taubengrau mit einer passenden Seidenjacke. Daneben lagen Unterwäsche und weiche Lederballerinas bereit.

    Sie zog sich langsam an. Der Stoff flüsterte sanft an ihrer Haut, elegant und nachsichtig. Sie vermied den großen, vergoldeten Spiegel über dem Kamin.

    Der Butler erschien an ihrer Tür, genau als sie fertig war. Er nickte flüchtig. „Hier entlang, bitte.“ Er führte sie durch sonnendurchflutete Flure, die mit geschmackvoller moderner Kunst geschmückt waren – ein krasser Gegensatz zu dem kerkerartigen Theater. Der Frühstücksraum war hell, luftig und voller Pflanzen. An einem kleinen Tisch, gedeckt mit zartem Porzellan und einer silbernen Kaffeekanne, saß ein Mann.

    Er war auf eine scharfsinnige, beherrschte Art attraktiv, mit dunklem, an den Schläfen ergrauendem Haar und kühlen, abschätzenden blauen Augen. Er stand auf, als sie eintrat, ein höfliches, charmantes Lächeln auf den Lippen. „Tina. Bitte, setzen Sie sich. Ich hoffe, Sie haben gut geschlafen.“ Er deutete auf den Stuhl ihm gegenüber. „Ich bin Graf Viktor Orlof. Kaffee?“

    Er entschuldigte sich für den vergangenen Abend und erklärte Tina, dass all diese Prüfungen von seinem perversen 70-jährigen Vater stammten und dass auch er sich in einer schwierigen Lage befand.

    Tina setzte sich, ihr Körper war angespannt. Sie starrte ihn an, unfähig, ein Wort zu formieren. Er schenkte beiden Kaffee ein, eine Geste, die beunruhigend normal wirkte. „Ich muss mich natürlich für die … Schroffheit von gestern Abend entschuldigen“, begann er in einem gesprächigen Ton, als würde er über einen leicht fehlerhaften Wein sprechen. „Die Rituale, die Sie erdulden mussten, stammen nicht von mir. Sie sind das Erbe meines Vaters, ein Mann mit, sagen wir mal, archaischen und eigenwilligen Vorlieben.“

    Er rührte einen exakt abgemessenen Zuckerwürfel in seine Tasse. „Seine Gesundheit lässt nach, aber sein Einfluss auf die alte Garde des Anwesens nicht. Um die volle Kontrolle zu übernehmen, muss ich den Anschein erwecken, seine … Traditionen aufrechtzuerhalten. Meine Lage ist, wie Sie sich vorstellen können, heikel.“ Er nahm einen Schluck und beobachtete sie über den Rand der Tasse hinweg. „Sie haben sich bewundernswert geschlagen. Die erste Prüfung ist immer die verwirrendste.“

    Anschließend versprach er ihr eine hohe Belohnung, falls sie alle Prüfungen bestehen sollte.

    „Ich verstehe, dass dies nicht das ist, worauf Sie sich beworben haben“, fuhr er fort und beugte sich leicht vor. Seine Stimme senkte sich und klang verschwörerisch. „Aber Sie sind jetzt hier. Und es gibt einen Weg hierdurch. Einen lukrativen. Bestehe die verbleibenden Prüfungen – erfülle die zeremoniellen Anforderungen des alten Mannes – und du wirst eine Belohnung erhalten, die deine kühnsten Träume übertrifft. Eine Summe, die dir ein Leben lang Sicherheit bieten würde, überall auf der Welt. Keine Bedingungen, keine weiteren Verpflichtungen.“

    Er ließ diese Worte in der duftenden Luft zwischen ihnen schweben. „Alles, was du tun musst, ist weiterzumachen. Wirst du weitermachen, Tina?“

    Tina starrte auf den dünnen, bernsteinfarbenen Kaffeestrahl, der die zierliche Tasse füllte. Das Versprechen hing in der Luft, wie eine giftige Blüte. Eine Summe jenseits aller Vorstellungskraft. Die Schmerzen in ihrem Körper pulsierten als Kontrapunkt. Sie sah die Frau im saphirblauen Kleid, spürte den Geist jenes vibrierenden Glases. Nur ein Reflex. Ihre eigene verräterische Feuchtigkeit. Der höfliche Applaus.

    „Welche Prüfungen bestehen?“ Ihre Stimme klang wie Sandpapier. „Was gibt es sonst noch?“

    Viktors Lächeln war ein geübter Ausdruck, der beruhigen sollte. Es erreichte seine Augen nicht. „Protokolle. Zeremonien. Die Welt meines Vaters ist eine Welt symbolischer Handlungen. Manche sind … konfrontativ, wie du gesehen hast. Bei anderen geht es mehr um Präsentation, um Ausdauer. Deine Rolle wäre die einer zentralen Figur in seinen letzten Ritualen.“ Er lehnte sich zurück und nahm einen bekenntnishaften Ton an. „Ich brauche jemanden, der dem Spektakel standhalten kann, ohne zu zerbrechen. Die letzte Nacht hat bewiesen, dass du eine bemerkenswerte … Widerstandsfähigkeit hast. Sowohl physisch als auch psychisch.“

    Das Wort „Belastbarkeit“ fühlte sich wie ein Schlag an. Sie war zerbrochen. Sie war auf diesem Marmorboden zersplittert. Sie hatten gerade den Scherben Beifall gespendet.

    „Warum ich?“, flüsterte sie.

    „Warum nicht du?“, entgegnete er und breitete die Hände aus. „Du hast auf eine Anzeige geantwortet. Du bist hierhergekommen. Nach der Philosophie meines Vaters ist das eine Art Einwilligung. Schicksal.“ Er nippte an seinem Kaffee. „Bleib. Bring den Tag mit mir zu Ende. Keine Schatten, keine Tests. Einfach … Normalität. Dann, heute Abend, gibt es nur ein einfaches Abendessen. Mit ihm. Du schaust ihm in die Augen. Du isst zu Abend. Das ist alles. Wenn du danach gehen möchtest, werde ich Karell bitten, dich heute Abend zum Bahnhof zu fahren. Keine Konsequenzen.“ Er hielt inne. „Aber wenn du bleibst, ist die Belohnung, von der ich gesprochen habe, sehr, sehr real.“

    Der Gedanke, jetzt sofort in ein Auto zu steigen, war überwältigend. Der Bahnhof. Normale Menschen. Alles erklären müssen. Sie hatte kein Geld, keinen Plan, nur die Erinnerung an das kalte Halsband. Hier gab es weichen Stoff, Sonnenlicht und eine schwindelerregende Summe, die ihr zuflüsterte, dass sie sich nie wieder hilflos fühlen würde. Es war ein Pakt mit dem Teufel, aber der Teufel war gutaussehend und servierte exzellenten Kaffee.

    „Okay“, sagte sie, wobei ihr das Wort über die Lippen kam, bevor sie es zurückhalten konnte. „Ich bleibe den Tag über. Und zum Abendessen.“

    „Ausgezeichnet.“ Viktors Haltung entspannte sich, sein Charme wirkte nun fast schon echt. „Dann vergessen wir die feuchten Keller. Die Ostbibliothek hat Sonnenlicht. Und ich brauche schon lange eine Meinung zu einigen neu erworbenen Folianten.“

    Der Tag verlief in einer surrealen, ruhigen Schleife. Er war, wie er versprochen hatte, erholsam. Erholsam. Sie spazierten durch gepflegte Formschnittgärten, wo das einzige Geräusch das Knirschen von Kies unter den Füßen und entferntes Vogelgezwitscher war. Er sprach von Kunstgeschichte, von obskuren Komponisten, seine Stimme ein ruhiger, dozierender Tonfall, der über sie hinwegspülte. Sie hörte zu, nickte, spürte, wie die Sonne ihre Haut wärmte. Es war romantisch auf eine inszenierte, leere Art – eine Darbietung von Normalität, so akribisch wie die Brutalität der vergangenen Nacht.

    Er war aufmerksam, zog ihr den Stuhl zurück, führte sie mit einer leichten Hand auf ihrem unteren Rücken – eine Berührung, die sie nun innerlich zusammenzucken ließ. Sie wartete darauf, dass die Maske fiel, auf einen grausamen Witz, eine verräterische Bemerkung. Es kam nie dazu. Er war nur ein gutaussehender, etwas gelangweilt wirkender Mann, der einem Gast sein riesiges Haus zeigte. Die kognitive Dissonanz war ein leises, ständiges Summen in ihrem Schädel.

    Das Mittagessen war ein Picknick auf einer weitläufigen Terrasse mit Blick auf den Wald. Kalter Fasan, säuerliche Beeren, ein spritziger Weißwein. „Gefällt es Ihnen hier?“, fragte er irgendwann mit neutralem Blick.

    „Es ist wunderschön“, antwortete sie, was stimmte. Es war aber auch ein vergoldeter Käfig.

    Als das Nachmittagslicht allmählich schwächer wurde, erschien Karell. „Verzeihen Sie die Störung, Sir. Die Vorbereitungen für den Abend müssen getroffen werden.“

    Viktor nickte und sah Tina in die Augen. „Hier muss ich mich von Ihnen verabschieden. Die … Anforderungen des Abends fallen in den Zuständigkeitsbereich meines Vaters. Wir sehen uns später.“ In seinem Ton lag eine gewisse Endgültigkeit. Der freundliche Gastgeber war verschwunden, wieder ersetzt von dem Mann, der eine heikle Nachfolge aushandelte.

    Karell führte sie nicht in ihr Traumschlafzimmer, sondern in eine Suite, die sie noch nicht gesehen hatte. Sie war opulent und kalt, ganz aus weißem Marmor und Blattgold, wie ein Museumsstück. Dort warteten drei schweigsame Frauen, nicht die ausdruckslosen Helferinnen aus dem Theater, sondern strenge Fachkräfte in gestärkten weißen Kitteln.

    „Sie werden vorbereitet“, erklärte Karell und ging.

    Die nächsten Stunden waren ein Wirrwarr unpersönlicher Berührungen. Die Frauen waren Visagistinnen, Make-up-Künstlerinnen von erschreckendem Können. Sie bearbeiteten ihr Gesicht mit Pinseln und Schwämmen, ihre Bewegungen waren effizient und wortlos. Sie verwandelten die Blässe, die Schatten unter ihren Augen, in eine leuchtende, porzellanartige Perfektion. Sie formten ihr Haar und türmten ihre brünetten Wellen zu einer komplizierten Frisur auf, die sich sowohl schwer als auch sicher anfühlte, geflochten mit winzigen, fast unsichtbaren Kristallnadeln, die das Licht einfingen.

    Dann brachten sie das Kleid.

    Es war ein Abendkleid, das einer Prinzessin würdig war. Ein Etuikleid aus fließendem silbernem Satin, trägerlos, mit einem Hauch von Schleppe. Es war nicht wie das graue Etuikleid vom Morgen. Dies war ein Statement. Als sie ihr halfen, es anzuziehen, und der kühle Stoff über ihre Hüften glitt, sah sie ihr Spiegelbild in einem Ganzkörperspiegel. Die Frau, die sie dort anblickte, war eine Fremde. Das Kleid schmeichelte ihrem Körper nicht nur; es machte ihn zu einer Waffe, formte sie zu einer Statue aus eleganten Kurven und geschmeidigen Linien. Ihre Figur, über die sie nie viel nachgedacht hatte, war nun unübersehbar, präsentiert mit gnadenloser Kunstfertigkeit.

    Sie sah mächtig aus. Sie sah teuer aus. Sie fühlte sich wie ein Lamm, das mit silbernen Bändern gefesselt wurde.

    Eine letzte Frau legte ihr ein schmales, platinfarbenes Halsband um den Hals. Es war kühl und lag eng an. Kein Kragen, doch sein Echo war ohrenbetäubend.

    Als sie fertig waren, neigten sie einfach den Kopf und zogen sich zurück. Tina stand allein in dem stillen, glänzenden Raum, ein Meisterwerk der Kunstfertigkeit. Die Tür öffnete sich. Karell stand dort, unverändert in seiner strengen Butler-Uniform. Seine Augen musterten sie, ein Blick zur Qualitätskontrolle. Er nickte einmal zustimmend.

    „Der alte Graf erwartet Sie“, sagte er. Er reichte ihr den Arm, nicht wie ein Gentleman, sondern wie ein Führer, der einem die Hand auf die Brüstung legt.

    Sie legte ihre Hand auf die schwarze Wolle seines Ärmels. Ihr Magen war wie leergefegt. Der Flur erstreckte sich vor ihnen, beleuchtet von Kristallleuchtern, und führte tiefer ins Herz des Schlosses. Das Klicken ihrer Absätze auf dem Parkett war das einzige Geräusch, ein Metronom, das den Countdown zählte. Sie erreichten ein Paar hoch aufragende, geschnitzte Türen. Karell ließ ihren Arm los und stieß sie auf.

    Der Speisesaal war riesig, dominiert von einem Tisch, der so lang wie eine Landebahn schien. An den Wänden hingen alte Wandteppiche mit Jagdszenen. Die Luft roch nach Bienenwachs und, ganz schwach, nach Mottenkugeln. Kerzen flackerten in monströsen silbernen Kerzenleuchtern, ihr Licht reichte kaum bis zur gewölbten Decke.

    Am anderen Ende des Tisches saß, vom schwachen Schein umrandet, ein Mann.

    „Fräulein“, verkündete Karell, wobei seine Stimme von den Steinwänden widerhallte. Er trat zurück und ließ sie in der Tür stehen.

    Die Gestalt am Tisch erhob sich nicht. Tina machte sich auf den langen Weg zu ihm, wobei die silberne Schleppe ihres Kleides leise über den Boden raschelte. Als sie näher kam, enthüllte das Kerzenlicht seine Gestalt. Der alte Graf war ein ausgemergeltes Wesen, das in einem hochlehnigen, thronartigen Stuhl aufgerichtet saß. Seine Haut glich Pergament, das über scharfe Knochen gespannt war, seine Augen tiefe, feuchte Pfützen in der Dunkelheit. Er war in eine Samtrobe gehüllt, doch eine knorrige, fleckige Hand lag auf dem Tisch, die Finger wie Krallen.

    Er sah ihr nach, während sie näher kam, sein Kopf zitterte leicht vor Lähmung. Sein Blick wanderte an ihr entlang, vom Kristall in ihrem Haar bis zum silbernen Satin an ihren Füßen. Ein langsames, dünnes Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus und enthüllte Zähne, die zu gleichmäßig und zu weiß waren, um echt zu sein.

    „Ah“, krächzte er, der Klang glich dem von trockenen Blättern, die verstreut werden. „Die Kandidatin. Du hast dich … angemessen herausgeputzt.“

  • Das ist sogar mir zu heftig.😒

    Ein NEIN ist auch in meiner Welt ein NEIN, wenn es keine Absprache darüber gibt, wie damit umzugehen ist. Ein NEIN zu ignorieren, wenn die Person nicht vorher schon eingewilligt hat, ist für mich nicht akzeptabel.


    Alles Liebe

    Nuée

    Mein Avatar wurde von Zoé mit Hilfe von KI kreiert. Dazu musste sie mich mit Worten beschreiben.😵‍💫

    Ich finde, es ist ganz gut geworden, auch wenn die Person auf dem Bild mir nur sehr ähnlich sieht.😉

  • Das ist sogar mir zu heftig.😒

    Ein NEIN ist auch in meiner Welt ein NEIN, wenn es keine Absprache darüber gibt, wie damit umzugehen ist. Ein NEIN zu ignorieren, wenn die Person nicht vorher schon eingewilligt hat, ist für mich nicht akzeptabel.


    Alles Liebe

    Nuée

    Aber es ist doch klar, was ihr widerfahren wird ... und was sie braucht und gesucht hat

  • Das ist sogar mir zu heftig.😒

    Ein NEIN ist auch in meiner Welt ein NEIN, wenn es keine Absprache darüber gibt, wie damit umzugehen ist. Ein NEIN zu ignorieren, wenn die Person nicht vorher schon eingewilligt hat, ist für mich nicht akzeptabel.


    Alles Liebe

    Nuée

    Das sehe ich genauso.