Starke Frauen

  • Kampfsport, bäh ... 🙄😝


    Ich bin vor über 20 Jahren, damals über einen Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungskurs für Frauen an der Uni, zur traditionellen chinesischen Kampfkunst gekommen 😍


    Der Unterschied? Keine Sparrings oder Showvorführungen mit pekingopernhaftem Herumgehopse. Keine Wettkämpfe mit Punktwertungen, Medaillen, Pokalen. Keine bunten Gürtel oder Abzeichen.


    Nur die ständige Verbesserung der eigenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten durch Training und Meditation 💪😇

    Meine erste Kurzgeschichte zum Herunterladen: Das Mädchen am Bahnhof 😊


    Mein Avatar ist KI-generiert, und könnte mir ähnlich sehen oder nicht. Wenn ich reale Nacktfotos von mir ins Netz stellen wollte, würde ich das auf OnlyFans tun, um damit Geld zu verdienen - Anfragen hier sind dementsprechend zwecklos!

  • Nur die ständige Verbesserung der eigenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten durch Training und Meditation 💪😇

    Das klingt sehr interessant, ist für mich als Yogini vielleicht genau das, was ich immer gesucht habe. Ich sehe es wie Ela und denke dass wir Mädchen uns wehrhafter machen sollten.💪

    Hat die Kampfkunst, von der du sprichst, einen Namen, der mir da Orientierung bieten kann?

  • Das klingt sehr interessant, ist für mich als Yogini vielleicht genau das, was ich immer gesucht habe. Ich sehe es wie Ela und denke dass wir Mädchen uns wehrhafter machen sollten.💪

    Hat die Kampfkunst, von der du sprichst, einen Namen, der mir da Orientierung bieten kann?

    Tai Chi ist eine Traditionelle Art des Kampfsports ( Schattenboxen ), nur langsamer, aber darin liegt der Reiz, weil man die Muskelspannung lange halten muss, um einen möglichst fließenden Übergang zwischen den Figuren zu gewährleisten.

    Zudem ist es gut, um zur Ruhe zu kommen und die innere Mitte ( Gleichgewicht ) zu finden.

    Aber wer Joga macht, kennt das ja auch mit der inneren Mitte😄.

  • Das klingt sehr interessant, ist für mich als Yogini vielleicht genau das, was ich immer gesucht habe. Ich sehe es wie Ela und denke dass wir Mädchen uns wehrhafter machen sollten.💪

    Hat die Kampfkunst, von der du sprichst, einen Namen, der mir da Orientierung bieten kann?

    Der Oberbegriff für die chinesischen Kampfküste ist schon seit Jahrzehnten im Westen, und von dort witzigerweise mittlerweile reimportiert auch in China, Kung Fu oder Gongfu.


    Unter diesem Oberbegriff gibt es zahlreiche verschiedene philosophische und regionale Stile.


    Wie EvaEngel schon sagte, ist Tai Chi oder Tai Chi Chuan - manchmal auch Taiji bzw. Taijiquan geschrieben - ein aus bereits seit der Antike praktizierten Meditations- und Bewegungstechniken entwickelter Kampfkunststil, der darauf ausgelegt ist, durch Konzentration, Atmungsweise und komplexe Bewegungsabläufe zu einer innerlich ruhigen und unerschütterlichen Abwehr von Angriffen zu kommen, die den Angreifer ermüdet und letztlich zu einem vom Verteidiger auszunutzenden Fehler treibt.


    Ich erlerne zum Vergleich dazu seit ca. 25 Jahren einen Stil des Shaolin Kung Fu, der - immer noch im Rahmen des friedliebenden Grundkonzepts der chinesischen Kampfkunst, versteht sich - konzeptionell darauf ausgelegt ist, einen Angreifer durch den relativ offensiven Einsatz überlegener Stärke und Geschwindigkeit bereits auszuschalten, noch bevor dieser seinen eigenen Angriff voll entfalten kann.


    Wushu hingegen meint meistens einen im Gegensatz zu den traditionellen Kampfküsten, aus denen er unter dem Eindruck des Hongkong-Kinos und seiner westlichen Ableger (Bruce Lee, Jackie Chan u. ä.) entwickelt wurde, wettkampffähigen Kampfsport, der dabei besonderen Wert auf den Schauwert seiner Kämpfe für das Publikum legt.


    Allerdings gibt es auch Kampfkunstschulen, die Kung Fu etwa unter der Bezeichnung "traditionelles Wushu" - in Abgrenzung zum oben beschriebenen "modernen Wushu" - lehren.

    Meine erste Kurzgeschichte zum Herunterladen: Das Mädchen am Bahnhof 😊


    Mein Avatar ist KI-generiert, und könnte mir ähnlich sehen oder nicht. Wenn ich reale Nacktfotos von mir ins Netz stellen wollte, würde ich das auf OnlyFans tun, um damit Geld zu verdienen - Anfragen hier sind dementsprechend zwecklos!

  • Danke Gwen. 🙏

    Ich werde mich gleich mal schlau machen, wo ich hier in Berlin etwas derartiges finden kann. Tai Chi gibt es hier sicher ohne Ende, aber von wushu habe ich noch nie was gehört. 🤔

    Und die spezielle Kung Fu Sache ist sicher so speziell, dass man schon wissen muss, was man sucht.

    Aber für den Anfang reichen wohl erst mal die andern. 😀

  • Ich bin vor 28 Jahren zum Kampfsport (Kickboxen) gekommen, weil ich durch... ich sage mal, "unschöne Erlebnisse", so eine unbändige Wut in mir hatte. Ich brauchte einfach ein Ventil, um überhaupt wieder ins Leben zurück zu finden...😔. Ich habe damals körperlich schon Monate gebraucht und seelisch... 😔

    Meinem Trainer, der mich die ganzen siebzehn aktiven Jahre begleitet hat, bin ich wirklich für seine Geduld mit mir sehr dankbar. Er hat immer gesagt... "Mädchen, du musst lernen deine Aggressionen zu kontrollieren"... und dank ihm habe es echt gelernt 🤗.

    Das war nicht einfach nur Kampfsport... nein, es war meine Rettung...🤗

    Ich denke, das man auch eine eventuelle Motivation, die dahinter steckt, nicht außer acht lassen sollte.

    Aber, man kann es ja auch nicht immer sehen oder wissen, warum wer was macht...🤷


    Ela

  • und was zieht ihr dabei an?

    ist das nur unter Frauen oder Männern oder auch gemischt?

    Geht das auch nackt?


    https://mixedwrestling.video/w…uG5L/list/1h7lvxf3nnwlqet


  • Das ist so ein typischer Fall, von den eigene Gedanken, die nicht mit dem, des Absenders übereinstimmen müssen.

    Denn Kampfsport, ist nicht unbedingt das, was Du da als solchen plakativ beschreibst.
    Wenn es Selbstverteidigung und eben auch um die Verbesserung der eigene Bewegungen geht, hat das nichts mit von Dir beschriebenen zu tun.

    Jedem das Seine.

  • und was zieht ihr dabei an?

    Da es wie gesagt keine Sportart ist und man keine reglementierten Wettkämpfe austrägt, gibt es auch keine festgelegte Wettkampfkleidung.


    Praktisch und angenehm sind jeweils weite und bequeme Hosen und Oberteile, z. B. aus Baumwolle.

    ist das nur unter Frauen oder Männern oder auch gemischt?

    Wie gesagt, trägt man keine Wettkämpfe aus, sodass sich die Frage, inwiefern Frauen und Männer dabei sinnvoll gegeneinander antreten könnten, nicht stellt.


    Lerngruppen in westlichen Ländern sind vielfach geschlechtergemischt, schon weil die Auswahl an Lehrern und Lernpartnern eng begrenzt ist.


    Trotzdem gibt es Männer, die es als "unmännlich" empfinden, mit einer Frau Kampfkunst zu studieren bzw., wenn "unweiblich" für eine Frau, Kampfkunst zu studieren. Und genauso gibt es Frauen, die beim Studium der Kampfkunst lieber unter sich sein wollen, ohne Männer.


    Traditionalistisch eingestellte Schüler und Lehrer in China, die ihr ganzes Leben dem Studium und der Lehre der Kampfkunst widmen, akzeptieren hingegen sowieso weder Frauen überhaupt, noch Männer anderer ethnischer Gruppen als Chinesen als Schüler, und würden sie auch bei Erreichen entsprechender Fähigkeiten und Erfahrung niemals als Meister anerkennen.

    Grundsätzlich ja, es kommt auf die jeweils studierte Übung bzw. Technik an:


    Ist diese eher meditativ angelegt, kann Nacktheit dabei sogar sehr angenehm und inspirierend sein.


    Geht es hingegen um Kraft und Geschwindigkeit, empfiehlt sich aus praktischen Gründen für Frauen das Tragen insbesondere eines Sport-BHs, und für Männer nicht zu weiter Boxershorts o. ä. 😉


    Und ergänzend noch in Richtung jener, die jetzt eingeschnappt sind ( Ela5000 ; Just_Different ), weil ich mich geringschätzig über Kampfsport geäußert habe:


    Das war doch nur neckisch gemeintes Overstatement 🙈


    Und in nicht unwesentlichem Maße speist sich dies eben aus Erfahrungen des Unverständnisses und der Geringschätzung wiederum dem Wesen und den Prinzipien der Kampfkunst gegenüber, auch und gerade von Kampfsportlern:


    Erzähle ich jemandem beim Kennenlernen, dass ich seit ca. 25 Jahren Kung Fu studiere, sind die ersten Reaktionen immer hellauf begeistert:


    "Wow, was hast du dann für einen Gürtel? Einen schwarzen? Oder schon so einen rot-weißen, oder so? Bist du Vereinsmeisterin, Landesmeisterin, Deutsche Meisterin? Gibt es Kung Fu eigentlich auch bei Olympia?"


    Wenn ich dann erläuterte, dass die Antwort auf die erste Frage lautet: "Keinen", und auf alle weiteren Fragen: "Nein", weil es all so was in der Kampfkunst eben weder gibt, noch wesensgemäß geben kann, löst das schnell Belustigung, wenn nicht sogar Herablassung aus - gerade auch von Leuten, die selbst oder deren Familienangehörige oder Freunde Kampfsport betreiben oder mal betrieben haben:


    "Ha ha, also ich hatte [mein Bruder, meine Schwester hatte, mein Sohn, meine Tochter hat] ja schon mit so-und-so-viel Jahren den so-und-so-farbigen Gürtel im Judo [Karate, Tae-Kwon-Do], war [ist] Vereins- [Stadt-, Kreis-, Bezirks-]Meister[in] der D- [C-, B-, A-]Jugend" usw.


    So muss das wohl sein in einem Land, in dem man seine akademischen Grade oder sonstigen Bildungsabschlüsse auf Visitenkarten und in E-Mail-Signaturen schreibt, notfalls bei der Dissertation betrügt, um die begehrte Promotion zu erlangen, oder wenn man es auch ohne höhere Bildung zu beruflichem Erfolg und Vermögen gebracht hat, sich eben für viel Geld dubiose Fantasietitel aus dem Ausland kauft 😂😬


    Nun, wir Schüler der Kampfkunst haben eben unseren ganz eigenen Stolz, in Deutschland verstehen uns im Ergebnis darin wirklich wohl nur die Hanseaten 😉- auch wenn deren Ablehnung von Adelsprädikaten und Orden einen noch mal anderen philosophischen Hintergrund hat, als unser prinzipielles Desinteresse an förmlichen Graduierungen und sportlichen Wettkämpfen.


    Also: Es ist toll und bewundernswert, wenn ihr - oder eure Kinder, z. B. - Kampfsport betreibt, oder betrieben hat, und zwar egal, ob rein zur körperlichen und geistigen Verbesserung, zur Selbstverteidigung und Selbstbehauptung, oder zum Erreichen wettkampfmäßiger Erfolge.


    Nur meinen dezidierten Stolz als Kampfkünstlerin - und die damit standesgemäß verbundene gelegentliche Spöttelei in eure Richtung - lasse ich mir trotzdem nicht nehmen! 😈

    Meine erste Kurzgeschichte zum Herunterladen: Das Mädchen am Bahnhof 😊


    Mein Avatar ist KI-generiert, und könnte mir ähnlich sehen oder nicht. Wenn ich reale Nacktfotos von mir ins Netz stellen wollte, würde ich das auf OnlyFans tun, um damit Geld zu verdienen - Anfragen hier sind dementsprechend zwecklos!

  • Praktisch und angenehm sind jeweils weite und bequeme Hosen und Oberteile, z. B. aus Baumwolle.


    Ist diese eher meditativ angelegt, kann Nacktheit dabei sogar sehr angenehm und inspirierend sein.


    Geht es hingegen um Kraft und Geschwindigkeit, empfiehlt sich aus praktischen Gründen für Frauen das Tragen insbesondere eines Sport-BHs...

    Wie hältst du es also?