Beiträge von die.nackte

    Schöne Fortsetzung deiner Erzählung. Bleib in dem Flow und lass dich nicht von Kleinigkeiten irritieren. Verbessern und gut. 😉

    Alles Liebe

    Nuée

    Ich find's toll, was hier inzwischen abgeht. Total unterschiedliche, aber durchweg richtig gute Musik.🎤🎹🎸🎧

    Danke euch allen und weiter so. 👍


    Ich höre gerade

    Wim Mertens

    Close Cover



    Alles Liebe

    Nuée

    Heute hast du Zeit.

    Das merke ich schon morgens bei meinem Weckdienst. Du liegst ganz entspannt auf dem Rücken und lässt mich machen. Ich umzüngle deine Eichel, lutsche daran langsam und genüßlich herum, lecke deinen Schaft hinunter und wieder hinauf, und sauge ihn immer wieder tief in meine Kehle hinein.

    Ich spiele verzückt mit deinem schönen, inzwischen hoch aufgerichteten, mächtigen Schwanz, der heute ganz und gar mir gehört, und rufe mir all die unzähligen Lektionen aus meiner Lehrzeit in Erinnerung, als du mich meine Fähigkeiten als Blasemäulchen noch am lebenden Objekt erproben ließest. Später ging es dann vor allem darum, meinen Deep Throat zu trainieren und ich übte oft allein für mich mit immer größer werdenden Dildos, bis dir meine Kehle voll und ganz zur Verfügung stand. Von da an hast du meinen Mund eigentlich nur noch wie ein Geschlecht benutzt, und Lutschen, Lecken und Saugen dienten nur noch der Erlangung deiner Erektion.

    Doch heute ist es beinahe wieder so wie früher und ich spüre beinahe wieder die aufgeregt prickelnde Erregung, die meine anfangs noch so ungeschickten Bemühungen damals begleitet hat. Du hast mir genaueste Anweisungen erteilt und ich habe sie genauestens befolgt, doch du warst nie ganz zufrieden damit, was ich mit meinem Mund an deinem Schwanz zustande brachte. Ein ganzes Jahr lang übte ich mehrmals täglich bei jeder noch so kleinen sich bietenden Gelegenheit, kauerte unter deinem Schreibtisch, während du telefoniertest oder Mails beantwortest, vor deinem Lesesessel, wenn du in ein Buch vertieft warst, oder vor der Couch, wenn du die Nachrichten im Fernsehen anschautest. Und ich habe gelernt. Heute beherrsche ich alle Facetten der Fellatio in Perfektion und es dauert nicht allzu lange, bis dein warmer Samen meine Mundhöhle füllt. Ich schlucke, ohne mit dem Lutschen aufzuhören, doch heute bremst du mein Bemühen, deinen Schwanz erneut steif zu blasen, was ja sonst zu meinen unverzichtbaren Pflichten gehört. Du legst deine Hand auf meinen Kopf und streichelst sanft darüber, bevor du brummend sagst:

    “Es ist gut. Lass uns frühstücken.”

    Ich bin ein wenig erstaunt, doch natürlich bin ich, so wie immer, gehorsam. Ich säubere deinen Schwanz noch von Sperma und setzte mich dann auf. Ich betrachte deinen nun nur noch halbsteifen Schwanz und finde ihn auch in diesem Zustand wunderschön. Er ist es, den ich begehre, wenn ich deine Hose öffne oder meine Schenkel für dich spreize, er ist mein wahrer Gebieter, mein einzigartiges Lustobjekt.

    Ich habe inzwischen schon so einige Schwänze kennengelernt, doch keiner ist wie deiner, keiner zieht mich derart magisch an, keiner lässt mich immer wieder so sehr alles vergessen, was um mich herum geschieht.

    Du schaust mir einen Moment lang dabei zu, wie ich deinen Schwanz anhimmle, dann entziehst du ihn lächelnd meinem Blick, rappelst dich hoch und verschwindest im Badezimmer. Ich murre dir hinterher, doch dann besinne ich mich auf meine Pflichten und tapse in die Küche.

    Ich bereite unser Frühstück zu und decke, so wie immer, den Tisch auf dem Balkon.

    Du lässt dir auch im Bad Zeit und ich drehe mir eine Zigarette. Genüßlich sauge ich den Rauch in mich hinein und nehme einen Schluck von meinem Kaffee. Als das Rauschen der Dusche aufhört, gehe ich zurück in die Küche, um deinen zuzubereiten. Wir kommen beinahe zeitgleich an der Balkontür an, und heute trägst du nur einen Bademantel, den schönen, alten aus Seide, der dir so gut steht.

    Du setzt dich und ich serviere dir den Kaffee, doch heute lässt du mich nicht zurück auf meinen Platz dir gegenüber. Du ziehst mich auf deinen Schoß und ich schmiege mich überglücklich an dich. Solche Momente zwischen uns sind rar geworden, und ich möchte jede Millisekunde davon genießen.

    “Wann fahrt ihr?” fragst du, und ich weiß, dass du Zoé und mich meinst, unseren gemeinsamen Urlaub, der aus der Not deiner Verpflichtungen geboren wurde.

    “Am Sonntag.” gebe ich zur Antwort und fühle mich mit einem Mal gar nicht mehr so euphorisch, wie ich es an dem Abend war, als Zoé und ich diese Reise ausgeheckt haben.

    “Du wirst mir fehlen.” brummst du in mein Ohr und mir wird beinahe schlecht bei diesen Worten. “Du mir auch.” hauche ich dir zu.

    “Es ging nicht anders.” In deiner Stimme klingt echtes Bedauern mit.

    “Ich weiß.” gebe ich zurück.

    Deine Hand umfasst meine rechte Brust und streichelt sie zärtlich, während dein Mund den meinen sucht und du deine Zunge tief in meinen Hals schiebst. Ich löse mich beinahe auf in diesem leidenschaftlichen Kuss und als deine andere Hand sich zwischen meine Schenkel schiebt, spreizen sie sich wie von selbst bis zum Anschlag. Deine Zunge wühlt zwischen den Lippen meines Mundes, deine Hand zwischen den Lippen meines Geschlechts, und meine kleinen festen Brüste werden von dir abwechselnd geknetet und liebkost. Ich bin im siebten Himmel und es ist fast schon eine Zwangsläufigkeit, dass ich kurz darauf meinen ersten Orgasmus in deinen Mund hinein stöhne. Doch du lässt es dabei nicht bewenden und machst ohne jede Atempausen ganz einfach weiter und schon bald folgen Nummer zwei und drei, und auch sie sind nicht die letzten. Als du schließlich mit deiner Stimulation aufhörst und meinen Mund freigibst, hänge ich wie eine schlaffe Puppe auf deinem Schoß und keuche meine Atemlosigkeit lauthals in den Morgenhimmel. Nur sehr langsam kommt es mir zu Bewusstsein, dass ich mit dir auf dem Balkon sitze und wahrscheinlich gerade die Nachbarn mit meinem Liebesrausch beglücke, doch das stört mich nicht. Im Gegenteil.

    Es gehört wohl zu den Verrücktheiten des Verliebtseins, dass man die ganze Welt daran teilhaben lassen möchte. Ich lasse mich in diese wohlig ermattete Agonie hineinfallen und du umfängst mich mit deinen starken und doch so sanften Armen.

    Als ich meine Augen öffnen, schaue ich direkt in deinen liebevollen, zärtlichen Blick hinein, der mit unendlicher Güte und Wärme auf mir ruht.

    “Damit du mich nicht vergisst.” sagst du grinsend und zwickst noch einmal kurz und heftig in die Knospe meiner rechten Brust.

    Ich quietsche, extra theatralisch, und lache dir ins Gesicht.

    “Wie könnte ich das?” frage ich und spüre verblüfft den Stich der Verlassenheit, der in deinem Blick liegt. Bis jetzt warst immer du es gewesen, der durch Abwesenheit glänzte und es war beinahe erschreckend, zu sehen, dass es dir in einem solchen Moment genauso erging wie mir. Nun war es an mir, dich zu küssen und all meine Leidenschaft und Liebe in diesen Kuss zu legen. Auch ich werde dich vermissen, aber ich freue mich auch darauf, mit Zoé mal wieder so richtig loszuziehen und zu tun, was Mädchen in unserem Alter halt nunmal tun.

    Als sich unsere Lippen voneinander lösen, ist es für einen Moment erst einmal ganz still an unserem Frühstückstisch. Schließlich bist du es, der die Stille bricht.

    “Der Kaffee wird kalt.” sagst du und ich nicke und rutsche von deinem Schoß herunter, setze mich auf meinen Platz dir gegenüber. Wie von selbst öffnen sich meine Schenkel, geben den Blick frei auf das, was dir schon sehr bald für eine ganze Weile entzogen sein wird. Am liebsten würde ich dich aus dem Bademantel schälen und mich meinerseits an deinem wundervollen Geschlecht ergötzen, doch das steht mir nicht zu. Ich schneide ein Brötchen auf und beschmiere die Hälften mit Butter und Honig, doch so richtig Appetit habe ich nicht.

    Die bevorstehende Trennung liegt mir auf dem Magen und ich tue etwas, das ich so bisher noch nie getan habe. Ich stehe auf und gehe um den Tisch herum zu dir hinüber. Ich nehme dir dein Brötchen aus der Hand und öffne deinen Bademantel. Du lässt es, verwundert grinsend, geschehen und wehrst dich auch nicht dagegen, als dein Schwanz zum zweiten Mal an diesem Morgen in meinem Mund verschwindet. Ich lutsche ihn zu neuer Leistungsfähigkeit und klettere dann auf deinen Schoß, setzte mich rittlinks darauf, und schiebe deinen Schwanz in mich hinein. Nun gibt es keinerlei Halten mehr. Ich reite dich mit aller Inbrunst, zu der ich in der Lage bin und schreie drei weitere Orgasmen in den Hinterhof, bevor auch du soweit bist und dich in mich verströmst. Ich gleite von deinem Schoß herunter und lecke deinen Schwanz sauber.

    “Wow!” höre ich dich stöhnen, doch ich gönne dir keinen Moment der Ruhe.

    “Komm!” sage ich und greife nach deiner Hand. Du schaust mich, immer noch etwas derangiert, mit großen Augen an, aber du lässt dich von mir vom Balkon hinein und ins Schlafzimmer ziehen. Ich bin noch lange nicht mit dir fertig.

    Ich bin gerade fertig geworden mit dem dritten Teil von Der Mittelaltermarkt.

    Er ist jetzt online und ich bin gespannt auf eure Reaktionen. Ich hoffe, dass sie diesmal wirklich bei der Geschichte bleiben und nicht über meine Lebensführung diskutieren wollen. Wenn es da Bedarf gibt, gerne per PN, aber bitte nicht seitenlang im Geschichtenthread. Ich wünsche mir Feedback zu der Geschichte und freue mich über jede ernsthafte Anmerkung dazu.

    Ansonsten gibt es auch heute wieder Fußball, Argentinien : Ägypten, und ich freue mich schon auf Messis Spaziergänge über den Rasen. 😀


    Alles Liebe

    Nuée

    Im Verlies (Fortsetzung von Der Mittelaltermarkt)


    Du führst mich wieder zurück in das Gebäude, aber du nimmst einen anderen Eingang als vorher. Dahinter erwartet uns ein kleiner, aber überaus edel eingerichteter Raum und ein livrierter Bediensteter undefinierbaren Alters, den du mir als Jean vorstellst.

    “Jean wird sich von nun an um dich kümmern. Du wirst ihm folgen und ihm in allem gehorchen, was er dir sagt. Morgen steht der Sklavenmarkt auf dem Programm und er wird dafür sorgen, dass du entsprechend vorbereitet bist.”

    Ich muss wohl ein wenig besorgt ausgesehen haben, denn du nimmst mich auf einmal und völlig unerwartet in den Arm und fügst noch hinzu:

    “Du musst keine Angst haben. Jean wird nichts tun, als das, was du dir im tiefsten Inneren wünschst. Er hat von mir sehr genaue Anweisungen bekommen und weiß über deine Neigungen und Bedürfnisse Bescheid.”

    Ich schmiege mich nackt an dich, an deinen steifen Gehrock, den du dir irgendwann angezogen haben musst, und ich frage mich sofort, wann du das wohl getan hast. Hast du mich etwa dort draußen am Pranger alleine gelassen?

    Doch du lässt mir nicht allzu viel Zeit, über diese Fragen nachzudenken, denn du übergibst das Ende der Kette an Jean, der geduldig wartet, bis ich soweit bin, mich aus deinen Armen zu lösen. Dabei verzieht er keine Miene und lässt keinerlei Regung erkennen. Du spürst meine Unruhe und öffnest meine Lippen mit einem sehr innigen und leidenschaftlichen Kuss. Ich schmelze förmlich unter deiner Zunge, die sehr forsch und besitzergreifend in mich eindringt, und mir die Hilflosigkeit meiner Hände, meiner Arme, die sich so gerne um deinen Hals legen würden, noch einmal schmerzlich bewusst macht. So ist es, und so habe ich es gewollt. Ich gehorche dir nun schon seit mehr als zwei Jahren in allem, was du von mir forderst, und es wird auch diesmal wieder so sein. Du löst deine Zunge von meiner, deine Lippen von meinem Mund, und bringst sie ganz dicht an mein Ohr.

    “Vertrau mir!” raunst du dort hinein, und jedweder Widerstand in mir zerbricht in tausend Stücke. Ich nicke, streife noch einmal deine Lippen mit meiner Zunge, lecke darüber, ganz kurz nur, hinweg und spüre den kurzen Druck deiner Arme an meinen Schultern, aufmunternd und vertrauenerweckend. Dann löse ich mich von dir und nicke Jean ganz kurz zu, um zu signalisieren, dass ich jetzt so weit bin. Er deutet eine leichte Verbeugung an und zieht mich dann erstaunlich ruckartig hinter sich her, und auf eine Tür auf der anderen Seite des Raumes zu.

    Als er sie öffnet, sehe ich eine gewundene Steintreppe, die steil nach unten führt, und ich bete, dass ich nicht stolpere, denn mit den auf dem Rücken gefesselten Händen wäre ich wohl kaum in der Lage, einen Sturz abzufangen.

    Es geht tief und immer tiefer hinunter und die Luft wird immer stickiger und verbrauchter. Auch die Kühle der steinernen Mauern nimmt stetig zu und ich fröstele ein wenig in meiner Nacktheit. Zweimal geht auf einem Absatz eine Tür ab, doch er hat für sie ganz offensichtlich keine Verwendung. Erst die dritte der Türen wird von ihm geöffnet und ich tapse hinter ihm her in ein Kellergewölbe von enormen Ausmaßen. Bogengänge erstrecken sich in alle Richtungen, doch er läuft sehr zielstrebig durch dieses Labyrinth, biegt links ab, dann rechts, und noch einmal rechts. Ich bekomme ein wenig Angst davor, hier alleine nie wieder herauszufinden, doch irgendetwas in mir sagt mir auch, dass ich ohnehin nicht in diese Verlegenheit kommen werde. Der letzte Gang, in den er einbiegt, erweist sich als eine Sackgasse mit einer eisenbeschlagenen, massiven Holztür an ihrem Ende, in die in Augenhöhe ein vergittertes Guckloch eingelassen ist. Ein kalter Schauer läuft mir über den Rücken, als ich erkenne, dass hinter dieser Tür aller Voraussicht nach ein Verlies auf mich wartet. Jean zieht einen großen Schlüssel aus seiner Jackentasche und schließt damit die Tür vor uns auf, die sich knarrend öffnet.

    Der Raum dahinter ist etwa drei mal drei Meter groß, hat Wände aus grob behauenen Felsgestein und ein winziges Fenster knapp unter der vielleicht drei Meter hohen Decke, durch das schwaches Tageslicht herein dringt. In einer Ecke ist Stroh aufgeschüttet und in einer anderen stehen zwei Zinkeimer. Ringsum an den Wänden sind auf unterschiedlichen Höhen zahllose, schwere Eisenringe in die Wand eingelassen, und auch im Boden sind so einige davon zu entdecken. In der Mitte des Raumes ist an der Decke eine Art Seilwinde befestigt, von der eine schwere Eisenkette bis auf etwa zwei Meter Höhe herunterhängt. An der Wand neben der Tür sind verschiedene Peitschen an der Wand befestigt, die fein säuberlich durchnummeriert sind.


    1. Reitgerte

    2. Rohrstock

    3. Riemenpeitsche

    4. Neunschwänzige Katze

    5. Stockpeitsche

    6. Snakewhip


    Sie alle sind mir nicht unbekannt, denn sie gehören auch zu deinem Equipment im Spielzimmer, doch hier machen sie mir ein bisschen Angst, weil ich nicht einschätzen kann, wer sie wie benutzen wird. Und was sich in der großen, massiven Truhe auf der anderen Seite der Tür befindet, will ich gerade lieber gar nicht so genau wissen. Verängstigt und zugleich fasziniert starre ich auf all das und habe wieder einmal das Gefühl, einem meiner dunkelsten Träume näher zu kommen. Bewunderung breitet sich in mir aus, als mir wieder einmal bewusst wird, wie viel Zeit und Mühe du investiert haben musst, um das alles für mich zu arrangieren.

    Jean führt mich hinüber zu dem Strohhaufen in der Ecke und befestigt die Kette in seiner Hand an einem der Ringe darüber. Dann holt er eine kurze schwere Kette aus der Tasche seines Rockes und verbindet damit meine Fußschellen miteinander. Von nun an werde ich wohl nur noch sehr kleine Schritte machen können. Nach einem kurzen Seitenblick rückt er die beiden Eimer ein bisschen näher heran. Nun erst sehe ich, dass einer von beiden mit Wasser gefüllt ist. Er zeigt auf die beiden Eimer und sagt:

    “Der zweite Eimer ist für Ihre Notdurft. Verwechseln Sie sie möglichst nicht.”

    Bei dem letzten Satz huscht tatsächlich so etwas wie ein Lächeln über sein Gesicht, was mich sehr verwundert. Anscheinend ist er ja doch ein menschliches Wesen.

    Aber am Ende bleibt es bei diesem kurzen Aufflackern von persönlichem Bezug zu mir und der Situation. Er dreht sich wortlos um und lässt mich dort vor dem Stroh in der Ecke einfach stehen. Nicht einmal meine Handfesseln hat er gelöst, und mir wird erschreckend bewusst, dass ich wohl die nächste Zeit nackt und gefesselt hier in diesem Verlies verbringen werde. Die Kette an meinem Hals lässt mir gerade genug Spielraum, um die beiden Eimer in der Ecke zu erreichen, und er hat mir noch nicht einmal eine Decke hier gelassen. Wie lange werde ich wohl hier bleiben?

    Erschöpft von diesem sehr herausfordernden Tag lasse ich mich auf das Stroh sinken, das sich sofort pieksig in meine zarte Haut bohrt, und muss spontan irgendwie grinsen, weil ich mal wieder eine meiner Phantasien im wahrsten Sinne des Wortes hautnah erlebe. Gefangen im Kerker hat immer genau so ausgesehen, aber nackt auf pieksigem Stroh zu schlafen, fühlt sich dann doch anders an, als in den nächtlichen Filmen. Auch der muffige Geruch und die feuchte Luft sind live weit weniger erregend als in meiner Vorstellung. Es ist kühl hier unten im Keller der Burg und ich friere so ganz nackt und ohne Decke, doch genau das ist es doch, was ich mir gewünscht habe, oder?

    Du hast mir einen meiner intensivsten Träume erfüllt und ich bin fest entschlossen, auch diese Erfahrung dankbar anzunehmen. Ich versuche, es mir auf dem Stroh so gemütlich wie nur möglich zu machen

    Irgendwann fallen mir einfach die Augen zu…


    Ein Schwall kaltes Wasser reißt mich aus meinen wirren Träumen. Ich huste und pruste und rapple mich auf dem pieksigen Stroh auf, so gut es mit auf den Rücken gefesselten Händen geht. Ich habe keine Ahnung, ob es Tag oder Nacht ist, geschweige denn, welcher Tag, denn ich habe hier unten jegliches Gefühl für diese Dinge verloren. Jean steht vor mir und neben ihm seine beiden Henkersknechte, die mich auf ihre plumpe und debile Art gierig anstarren.

    “Mylady wünscht sie zu sehen” sagt er. “Wir sind gekommen, um Sie ein wenig ansehnlicher herzurichten. Schließlich kann man Sie so stinkend und verwahrlost, wie Sie derzeit daherkommen, den hohen Herrschaften nicht zumuten.”

    Jedes seiner Worte ist ein kleiner Stich in meine Seele, denn so fühle ich mich tatsächlich, stinkend und verwahrlost. Seine beiden Schergen verschwinden nach draußen und karren unter Ächzen und Stöhnen einen riesigen Holzbottich herein, der auf Rädern steht und mit Wasser gefüllt ist. Jean löst inzwischen die Kette an meinem Hals von dem Wandhaken und führt mich in die Mitte des Raumes, wo der Bottich zum Stehen gekommen ist. Die beiden Männer fassen mich jeweils unter die Achseln und meinen Kniekehlen und hieven mich hinein. Das Wasser ist eiskalt, doch es tut gut, es mal wieder auf der Haut zu spüren. Sie rücken mir mit Wurzelbürsten zu Leibe und schrubben grob und ohne jedwedes Mitgefühl an mir herum, drehen und wenden mich in dem Bottich, wie sie mich gerade brauche, und ich lasse all das ohne Widerrede geschehen. Es tut gut, mal wieder gründlich gereinigt zu werden, auch wenn es auf die denkbar schmerzhafteste Art und Weise geschieht. Als die Bürste den Weg zwischen meine Schenkel findet, schreie ich kurz auf, doch zu meinem eigenen Erstaunen erregt mich auch diese hochgradig grobe Behandlung so sehr, dass ich beinahe an die Schwelle zu einem Orgasmus gerate. Am Ende ist mein ganzer Körper gerötet und fühlt sich wund an, doch man gönnt mir keine Pause. Ich werde aus dem Bottich herausgehoben und mit kratzigen Handtüchern abgerubbelt. Auch hier widmen die beiden Handlanger meinem Geschlecht ganz besondere Aufmerksamkeit, als wollten sie um jeden Preis verhindern, dass ich mit feucht schimmernden Schamlippen vor Mylady erscheine.

    Irgendwann ist es dann scheinbar genug, denn Jean ergreift erneut die Kette an meinem Halsreifen und zieht mich hinter sich her hinaus aus der Zelle, die nun so lange mein einziger Horizont gewesen ist. Meine Füße tapsen über den steinigen Boden, vorbei an den anderen Zellen, in denen, zu meinem Erstaunen, inzwischen reichlich Leben herrscht. Fast alle sind belegt und ich sehe unzählige, ausschließlich nackte, Männer und Frauen, die dort angekettet sind.

    Am Ende des Ganges öffnet sich, zu meinem Erstaunen, eine massive Stahltür und gibt den Zugang zu einem Fahrstuhl frei, dessen von Neonlicht beleuchteter, verspiegelter Innenraum mir nach meiner Zeit im Verließ seltsam surreal vorkommt.

    Ich sehe mich zum ersten Mal seit langem wieder selbst, im Spiegel, und ich erschrecke ein wenig darüber, was ich da zu sehen bekomme.

    Meine Augen sehen müde und erschöpft aus, mein Körper ist leicht gerötet von den Wurzelbürsten und ich hänge eher, als zu stehen. Ich versuche, mich einigermaßen zu straffen und spüre erst jetzt so richtig die steifen Glieder, die diese Nacht auf dem Stroh mir beschert hat.

    Jean führt mich in einen prunkvollen Salon mit riesigen Kronleuchtern an den Decken, opulenten, barocken Gemälden an den Wänden, und wuchtigen Sesseln auf dem Boden, von denen zwei von einer älteren Dame und einem noch älteren Herrn eingenommen werden, die uns erwartungsvoll entgegen blicken.

    Jean führt mich zu einem Punkt etwa zwei Meter vor ihnen und entfernt dann, zu meiner völligen Verwunderung, die Ketten, die meine Hand- und Fußfesseln miteinander verbinden. Dass er dazu vor mir niederknien muss, erscheint mir ein wenig befremdlich, doch inzwischen wundert mich hier gar nichts mehr.

    “Setzen Sie sich, meine Liebe.” lässt sich Mylady vernehmen und weist auf einen ihr direkt gegenüber stehenden Sessel.

    “Ich hoffe, es ist alles zu Ihrer Zufriedenheit. Master M hat uns wissen lassen, dass ein Kerker wie der unsere genau nach Ihrem Geschmack sein könnte, und wir waren gerne dabei behilflich, Ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

    Möchten Sie Tee?”

    Auch diese Frage erscheint mir aufgrund der Tatsache, dass ich vollkommen nackt und mit eisernen Schellen am Hals und meinen Arm- und Fußgelenken vor ihr sitze, und zudem, so wie ich es gewohnt bin, meine Schenkel weit gespreizt habe, einigermaßen absurd, doch ich nicke und Mylady greift nach einem kleinen, silbernen Glöckchen. Nur ein einziger Ton und die großen Flügeltüren des Raumes öffnen sich. Herein kommt ein junges Mädchen in der Karikatur einer Dienstmädchen-Tracht, die aus einer schwarzen Korsage und einem winzigen, weißen Spitzenschürzchen besteht, das das haarlose Geschlecht des Mädchens kaum bedeckt und der Korsage in nichts nachsteht, deren verstärkten Halbschalen die runden, festen Apfelbrüste unbedeckt lassen und sie dem Auge des Betrachters auf nahezu obszöne Weise entgegen recken. Das Tablet mit den drei Teetassen wird keineswegs von den Händen getragen, sondern zum Einen von einem breiten, eisernen Ring um die Taille, und zum anderen von dünnen Kettchen, die an den kleinen Ringen befestigt sind, die die winzigen Knospen durchbohren. Die Hände des Mädchens sind auf dem Rücken gekreuzt, als es sich vorbeugt, um mir eine der drei Tassen zu kredenzen. Ich spüre die Anspannung, die es das Mädchen kostet, dies ohne die geringste Verschiebung der Statik auf dem Tablett und ohne Zuhilfenahme der Hände zu bewerkstelligen. Als ich nach einer der Tassen greife, versuche ich, diesen Aspekt zu berücksichtigen und diejenige auszuwählen, die das Gleichgewicht am wenigsten gefährden würde. Ein dankbares Lächeln ist mein Lohn dafür. Danach ist Mylady an der Reihe und ich kann sehen, dass das Mädchen, vor ihr stehend, die Beine ziemlich weit spreizt, um deren Hand den optimalen Zugang zu seinem Geschlecht zu ermöglichen. Mylady fingert ein wenig daran herum, dann stößt sie einen etwas genervt klingenden Seufzer aus. Sie wendet sich an den Herrn neben ihr, der bis jetzt vollkommen unbeteiligt dem Geschehen gefolgt ist.

    “Die Schlampe ist schon wieder klatschnass. Ob sie wohl jemals kapieren wird, dass es hier nicht um ihre Lust geht, sondern um unsere?”

    Kopfschüttelnd nimmt sie eine der Tassen vom Tablett und wedelt das Mädchen mit einer theatralischen Geste hinüber zu dem Herrn, der nun seinerseits eine gründliche Inspektion vornimmt, die diesmal auch den rektalen Zugang beinhaltet.

    “Sie haben, so wie immer, absolut Recht, meine Teure. Ein solches Fehlverhalten kann nicht geduldet werden. Jean!”

    Der Gerufene tritt aus dem Schatten des Raumes heraus wie ein Geist und er wird mir mehr und mehr unheimlich in seiner kaum merklichen und völlig unbeteiligt wirkenden Präsens. Er braucht nur wenige Handgriffe, um das Tablett vom Körper des Mädchens zu lösen, das sofort vor dem Herrn niederkniet und den Reißverschluss seiner Hose öffnet. Ein winziger und ziemlich schrumpelig erscheinender Schwanz kommt zum Vorschein und verschwindet sofort wieder zwischen den vollen, leicht aufgeworfenen Lippen des Mädchens, das ohne Umschweife damit beginnt, daran zu zügeln und zu saugen.

    Jean geht zu einer sehr alt wirkenden Vitrine hier hinüber und entnimmt ihr einen kurzen Lederriemen mit Griff, den er kurz, aber wirkungsvoll einmal in seine geöffnete Hand schnalzen lässt.

    Mylady wendet sich derweil an mich.

    “Ich kann nicht dulden, dass sich in meinem Haus die Sklavinnen an ihren Pflichten aufgeilen. Sie haben zu dienen, sonst nichts. Jean wird der kleinen Hure hier eine Lektion erteilen und ihren Schlampenschlitz solange mit der Peitsche bearbeiten,wie sie braucht, um seine Lordschaft zufrieden zu stellen. Das wird von nun an immer so sein, bis sie gelernt hat, dass einzig ihr Schmerz, aber niemals ihre Lust ihr gehören.”

    Jean tritt nun hinter das Mädchen, das augenblicklich die Schenkel noch ein klein wenig mehr spreizt, ohne das Lutschen des herrschaftlichen Schwanzes zu unterbrechen. Dann holt er aus und lässt den Riemen mit voller Wucht zwischen die Beine und auf das so offen dargebotene Geschlecht des Mädchens niederfahren. Ich zucke unwillkürlich zusammen, doch wieder einmal muß ich feststellen, dass mich ein solcher Anblick auch kolossal erregt und ich mich bei dem Gedanken ertappe, wie es wohl wäre, an Stelle des Mädchens zu sein. Schlag um Schlag trifft mit unbarmherziger Präzision das empfindsamste Körperteil und ich schaue diesem bedauernswerten Geschöpf dabei zu, wie es sich abmüht, dem ja vielleicht schon abgestorbenen Schwanz in seinem Mund Leben einzuhauchen, und zugleich die unbeschreiblichen Schmerzen zu erdulden, die Jean mit seinem Riemen verursacht.

    Mylady hat aber schon wieder anderes im Sinn und nimmt das Gespräch mit mir in dem gleichen säuselnden Plauderton wieder auf, mit dem sie es begonnen hat.

    “Nun, meine Liebe, ich sehe sie einigermaßen erstaunt über mein Vorgehen, doch seien sie versichert, dass die kleine Schlampe alles, was sie hier tut, aus freien Stücken und absolut freiwillig tut. Wir haben eine lange Warteliste für die Stellung, die sie hier bei uns einnehmen darf und es gab im Vorfeld mehrere ganz eindeutig präzisierte Gespräche über die von uns präferierten Umgangsformen mit unseren Bediensteten. Es liegt eine notariell beglaubigte Niederschrift dieses Austausches vor, der zwar nicht die Rechtsgültigkeit eines Vertrages hat, wohl aber das dokumentiert, was man gemeinhin ein Agreement nennt.”

    Ich bin völlig überrascht, sowohl von dem nach wie vor freundlichen, beinahe freund-schaftlichen Ton, in dem Mylady mit mir spricht, als auch vom Inhalt ihrer Mitteilung, und frage mich, was dieses sogenannte Agreement wohl so alles beinhalten würde, und wie rechtsgültig so etwas wirklich ist. Doch ich bin ja keine Juristin und nehme das alles erst einmal so hin.

    “Jean hat sie ja bereits informiert, dass sie etwas länger, als geplant, unser Gast sein werden. Es liegt eine knappe Woche vor ihnen und seine Lordschaft und ich haben uns gefragt, ob sie diese Woche lieber hier oben in einem unserer Gemächer, als Dienstmagd wie dieses völlig inakzeptable, nichtsnutzige Geschöpf der Wollust, oder weiterhin unten im Verlies verbringen möchten. Letzteres hätte dann allerdings auch die in solchen Situationen üblichen Bedingungen zur Folge. Dort unten wären sie quasi Freiwild für alle, von den Wärtern angefangen bis hin zu jedem Besucher dieser Burg, der bei der Besichtigung unserer Besitztümer zufällig auf sie stößt. Master M. hat uns gebeten, ihnen diese Frage noch einmal ausdrücklich zu stellen und jede gegebene Antwort zu akzeptieren.”

    Ich spüre, wie bei ihren Worten ein zunehmendes Kribbeln meinen ganzen Körper ergreift und zwischen meinen Schenkeln der Fluss jener Sekrete einsetzt, die bei der Penetration hilfreich sind. Die von ihr aufgelisteten Optionen erregen mich allesamt gleichermaßen, zum Teil, weil ich mich nach der Nacht im Verlies nach einem weichen Bett sehne, teils weil ich dem Mädchen zuschaue, das sich immer noch an dem halbtoten Schwanz abmüht und permanent Schlag auf Schlag zwischen die Schenkel bekommt, und zum wohl größten Teil von allen, weil meine so lange gehegte Phantasie von der Gefangenschaft in so einem Kerker nun in wahrhaft greifbarer Nähe ist. Letztere ist von vornherein mein Favorit, doch ich habe auch Angst vor der realen Bedeutung, die Mylady ja sehr plastisch ausgemalt hat.

    Ich weiß auch, dass es keine zweite Möglichkeit geben würde, meine Entscheidung zu korrigieren. Was soll ich also antworten?

    Mylady schaut mir eine Weile beim Nachdenken zu. Dann räuspert sie sich und setzt sich kerzengerade auf.

    “Ich sehe, sie brauchen noch etwas Zeit. Jean wird sie wieder hinunter geleiten und sie für eine weiteren Nacht dort unten unsere Gastfreundschaft genießen lassen. Das sollte ihnen dabei helfen, zu einer Entscheidung zu kommen.”

    Wie aus dem Nichts steht der Gerufene plötzlich neben mir und befestigt erneut eine Kette an meinem Halsband. Es bedarf keiner weiteren Aufforderung, um mich dazu zu veranlassen, mich zu erheben. Ich weiß nicht warum, aber etwas in mir veranlsst mich dazu, eine Art Hofknicks vor Mylady zu versuchen, doch ein Ruck an der Kette zeigt mir, dass die Plauderei vorbei ist. Jean zieht mich fort, durch den Raum und hin zu dem Fahrstuhl, der uns wieder hinab in die Düsternis des Verlieses tragen würde.

    Die Tür schliesst sich hinter uns und ich weiß, dass es nun an mir liegt, ob sie sich noch einmal innerhalb der nächsten Woche öffnen würde.

    Was will ich wirklich?

    Ran an die Momente?


    Gerade eben bist du nach Hause gekommen und hast mir schon vorher eine Mail geschrieben, dass du heute keinen Wert auf die übliche Begrüßung legst. Ich blieb also am Schreibtisch sitzen und schrieb weiter im Forum und auch an inzwischen zwei neuen Geschichten. Ich hörte den Schlüssel in der Tür und deine Schritte im Flur, aber ich drehte mich nicht um. Ich roch dich, bevor ich dich hörte, diese Mischung aus mittlerweile verblasstem Rasierwasser und du, diese unfassbar männliche, sinnliche Präsenz in dem Raum hinter mir, und dann spürte ich deine Hände auf meinen Schultern, die sich auf sie legten und über meine Arme hinunter zu meinen Händen streichelten. Sie ergriffen meine und nahmen sie ganz sanft von den Tasten, legten sie in meinen Schoß und dann raunte deine Stimme mir Komm für mich ins Ohr. Wie von selbst setzen sich meine Hände in Bewegung, noch bevor ich wirklich verstanden habe, was du mir da gerade aufgetragen hast. Meine Finger tanzen mit meiner Perle, meine Schenkel öffnen sich, meine Füße stützen sich auf die Schreibtischkante, während deine Hände sich um meine kleinen, festen Brüste legen. Sie spielen mit meinen Knospen, zwirbeln sie und ziehen sie in die Länge, während ich mich selbst immer mehr in die Nähe eines bebenden, keuchenden Orgasmus fingere. Auch heute fehlt mir ein Teil dieses Erlebens, weil ich zwischendurch einfach weg bin. Als meine Augen wieder sehen können, schaue ich in dein grinsendes Gesicht.

    "Hallo." sagst du.

    "Wow...danke." seufze ich dir entgegen und meine es genau so.


    Alles Liebe

    Nuée

    Hast keinen lieben Nachbarn der das für Dich erledigt während Du gemütlich ein Sonnenbad nimmst Susi? Dann hätte er auch noch was davon 😉😍

    Wer war nochmal der beinahe Nachbar am Mädelsabend?

    Scorpion?

    Hat er sein Nicht-Nachbar-Sein nicht bedauert?

    Also, was das Profilbild hergibt, ist er wohl sowas wie die Idealbesetzung für den Job.

    Hast du seine Nummer?

    Toller Song. Ich hoffe immer, dass es bei uns niemals so weit kommt, aber wer kann das schon sagen. Meine Eltern sind hier für mich immer ein Beispiel gewesen. Sie sind schon ewig zusammen und doch lieben sie sich immer noch, vielleicht sogar heute mehr denn je.

    Heute nieselt es hartnäckig und es ist eigentlich ideal zum Schreiben, weil es mich nicht so nach draussen zieht. Ich sitze gerade mal wieder an der Fortsetzung von Der Mittelaltermarkt, und es geht einfach nicht vorwärts. Vielleicht hat das ja mit der Entstehungsgeschichte zu tun. 🤔

    Zoé ist zu Besuch bei der Schwiegermutter und war völlig fertig deswegen, dabei hat Jean ihr ein paar Mal versichert, dass seine Mama eine ganz Liebe ist. Und wenn ich mir Jean so anschaue, kann ich mir auch gar nichts anderes vorstellen. Meine Schwiegermutter habe ich ja leider nie kennengelernt. Sie starb zwei Jahre bevor ich meinen Meister traf. Irgendwie schade. Ich hätte gerne erfahren, woher er kommt und wo seine Wurzeln sind.

    So manches an ihm ist mir immer noch ein Rätsel und vielleicht hätte ja so ein Gespräch unter Frauen ein bisschen Aufschluß darüber gegeben. Doch wer weiß, vielleicht hätten wir uns ja auch gar nicht verstanden und solche Gespräche wären nie zustande gekommen. Ist schon komisch, dass ich darüber bis heute eigentlich nie so besonders viel nachgedacht habe. Zoé ist mal wieder ein Auslöser für mich, über Dinge nachzudenken.

    Na ja, dafür habe ich ja heute genug Zeit.


    Alles Liebe

    Nuée

    Genau. Die Geschichte war ein Versuch, der nicht wirklich funktioniert hat, aber trotzdem schön, wenn sie dir gefällt.


    Alles Liebe

    Nuée

    Dankeschön. 🙏

    Ich hab schon an einer Fortsetzung gearbeitet, aber dann war mir Ein ganz normaler Morgen wichtiger. Vielleicht bringe ich es ja doch noch zu Ende. 🤔


    Alles Liebe

    Nuée