Beiträge von die.nackte

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    Hat ein bisschen gedauert. Ich musste mir erst selber klar werden, wo es hin gehen wird. Auch dabei hab ich mir von KI helfen lassen, sonst wäre die Geschichte nicht fertig geworden.

    Die Idee zu der Geschichte hinter dem Bild ist wirklich sehr erotisch. Ich habe solche Momente schon selbst erlebt und kann mich gut in die junge Königin einfühlen. Leider nimmt die KI der Beschreibung ihrer Gefühle die Lebendigkeit.

    Ich möchte dich ermutigen, deinen eigenen Worten und deiner eigenen Stimme zu vertrauen. 😉


    Alles Liebe

    Nuée

    Es war auf einem unserer Waldspaziergänge, als wir auf diesen kleinen, heruntergekommenen Kinderspielplatz stießen, der ziemlich versteckt hinter einer Gruppe von hochgewachsenen Sträuchern, aber in unmittelbarer Nähe eines schmalen Waldweges lag. Du kanntest ihn wohl schon, denn du führtest mich zielsicher um das Gebüsch herum und präsentiertest ihn mir mit einer ausladenden Geste und einem “Tadaaa!” auf den Lippen. Ich schaute mich um. Es gab hier nicht allzu viel, nur eine Schaukel, ein Klettergerüst aus kuppelförmig angeordneten, halb verrosteten Stangen und eine verwitterte Wippe aus Holz, die eindeutig schon etwas baufällig war. Das raue Holz war splissig und an einigen Stellen gespalten. Die Schaukel sah, im Gegensatz dazu, noch recht stabil aus und zog mich sofort magisch an. Das Kind in mir ist nie wirklich verloren gegangen und das wusstest du natürlich genau, als du mich hierher führtest. Ich kletterte auf das Brett und stieß mich vom Boden ab. Ich holte immer mehr Schwung, bis sich dieses altvertraute Ziehen in der Bauchgegend einstellte und ich, so wie früher, das Gefühl hatte, zu fliegen. Mein kurzes Sommerkleidchen wehte nach oben und entblößte immer wieder mein vollkommen nacktes Geschlecht, denn ich trug, so wie immer, wenn wir uns trafen, weder Slip noch BH. Du schautest mir amüsiert dabei zu und ich spreizte übermütig meine Beine noch ein klein bisschen mehr, um dir einen noch besseren Einblick zwischen meine Schenkel zu ermöglichen. Immer höher und höher flog ich hinauf in den azurblauen Himmel und fühlte mich wieder so glücklich, wie ich es früher in solchen Momenten immer gewesen war. Du setztest dich derweil auf den einen Schenkel der Wippe und schautest mir weiterhin mit wachsendem Vergnügen zwischen die Beine. Es war dir anzusehen, dass du von dem, was du sahst, nicht unberührt bliebst.

    Nach einer Weile hatte ich genug und sprang mit einem mächtigen Satz von der Schenkel herunter. Ich landete im Sand und lachte, aufgeheizt von diesem schönen Erlebnis, übermütig und glücklich. Du lachtest auch und winktest mir, mich zu dir zu setzen. Ich rappelte mich auf und ging langsam auf dich zu. Ich weiß nicht, was mich plötzlich geritten hat, aber ich streifte im Gehen mein Kleidchen über den Kopf, wollte das Spiel von vorher fortsetzen. Du grinstest und deutetest mit der Hand auf den Wippenschenkel dir gegenüber. Deine Beine stemmten sich ein wenig nach oben, um ihn nach herunter zu lassen. Als ich näher kam, wurde mir die Beschaffenheit des Holzes augenscheinlich bewusst und ich setzte mich nur sehr vorsichtig darauf, um mir keinen Splitter einzureißen. Du sahst mir dabei zu und sagtest dann, nach einer Weile: “Du bist echt mutig. Aber was machst du, wenn jetzt plötzlich eine Kindergruppe um die Ecke kommt?”

    Ich erschrack und schaute hektisch zu meinem Kleidchen hinüber, das gut drei Meter entfernt auf dem Boden lag.

    Du lachtest und beruhigtest mich dann.

    “Dieser Spielplatz ist schon seit Jahren gesperrt, weil alle Geräte hier nicht mehr den Standards genügen. Und das wissen alle Erzieher.innen.”

    Das klang einleuchtend, aber man konnte ja nie wissen. Ob ich nicht doch lieber mein Kleidchen wieder anziehen soll?


    (Dieses Bild ist KI generiert)


    Wir erreichen München gegen Mittag.

    Zoé kennt hier eine alte Schulfreundin aus der Oberschule, bei der wir für ein paar Nächte unterkommen können. Mia ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in einem ziemlich großen, luxuriösen Haus in Schwabing, direkt an der Isar. Ihr Mann arbeitet im Vorstand einer Bank und ist, so wie du, zwanzig Jahre älter als sie. Als die Tür sich öffnet, steht Mia zu unserer Überraschung in einem sehr kurzen, schneeweißen, seidenen Kimono vor uns, der vorne sehr nachlässig gebunden ist und die Ansätze ihrer Brüste erkennen lässt. Sie begrüßt uns sehr herzlich und umarmt uns beide lange und inniglich. Dann bittet sie uns herein und eine monumentale Treppe hinauf. Nicht ohne Stolz führt sie uns durch die Räume und wir bestaunen die luxuriöse Einrichtung dieses Palastes, einen geschmackvollen Mix aus alt und neu, der in jedem Detail bis ins Kleinste aufeinander abgestimmt ist.

    In der oberen Etage gibt es ein Schlafzimmer mit einem riesigen Himmelbett und einem begehbaren Kleiderschrank, ein Arbeitszimmer mit einem mächtigen Eichenholzschreibtisch und unzähligen Regalen mit Büchern und Aktenordnern, ein Badezimmer mit Dusche und einer riesigen, freistehenden Badewanne, zwei Kinderzimmer, deren Türen für uns allerdings geschlossen bleiben, sowie ein Gästezimmer, das sehr gemütlich eingerichtet ist und über ein separates Badezimmer verfügt, das dem anderen in nichts nachsteht.

    Das riesige Bett, auf dem unzählige kleine und große Kissen drapiert sind, zieht mich augenblicklich magisch an, und ich merke, dass ich in der letzten Nacht ein bisschen zu wenig Schlaf hatte. Die Geräusche aus dem Bus haben mich eine ganze Weile wach gehalten. Mias Stöhnen hat mich neidisch gemacht und mich erkennen lassen, dass es keineswegs immer nur dein Wille war, der mich zu einem Objekt der Begierde gemacht hat. Ich war es auch ausgesprochen gerne.

    Mia schlägt vor, dass wir erst einmal “ankommen” und, wenn wir so weit sind, nach unten kommen. Den riesigen Kleiderschrank lassen wir unbenutzt, packen nur unsere Waschtaschen aus, denn wir wollen hier ja nur Station machen und nicht ewig bleiben. Wir duschen ausgiebig und cremen uns gegenseitig mit Sonnencreme ein, denn es ist auch heute wieder sehr sonnig und ziemlich heiß.

    Wir schlüpfen beide in luftige Kleidchen und steigen die beeindruckende Treppe wieder hinunter. Ich fühle mich wie ein Filmstar bei seinem großen Auftritt und kann es kaum glauben

    Wir finden Mia in der Küche, wo sie gerade dabei ist, einer Art verspätetes Frühstück zusammen zu stellen. Es gibt Müsli, Obst und Joghurt, frische Semmeln und Brezeln, zwei Teller mit Aufschnitt aus Wurst und Käse, Honig und zwei verschiedene Sorten Marmelade, Butter, Frischkäse und gekochte Eier in Eierbechern. Mia trägt das Tablett hinaus auf die Terrasse, durchquert ein großes, gemütlich eingerichtetes Wohnzimmer mit Stuck an der Decke und mehreren, sehr einladend wirkenden Sofas und Sesseln, und stellt es auf einem großen alten Holztisch ab, um den herum sechs ebenso alte Holzstühle drapiert sind. Wir nehmen Platz und wie von selbst streift meine Hand dabei den Saum meines kurzen Kleidchens nach hinten, um zu verhindern, dass der Stoff zwischen die Sitzoberfläche und die nackten Halbkugeln meiner Pobacken gerät.

    Diese Bewegung ist mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich sie kaum noch bemerke. Ich habe gelernt, sie so beiläufig auszuführen, dass sie niemandem auffällt, und doch sehe ich aus dem Augenwinkel Mias fragenden Blick, der allerdings folgenlos bleibt. Sie fragt nicht nach, aber sie hat es gesehen und wohl auch eingeordnet, was mich ein wenig verwundert.

    Wir essen genüsslich und Zoé und ich erzählen von der ersten Etappe unserer Reise. Die Sache mit der Plakette lassen wir aus, aber die Geschichte mit uns als nackten Beifahrerinnen löst bei Mia ein so herzliches und ansteckendes Gelächter aus, dass es uns kaum gelingt, zu Ende zu erzählen. Als wir dennoch bei unserer Ankunft hier in München angekommen sind, atmet sie tief durch. Es klingt wie ein sehnsuchtsvoller Seufzer.

    “Manchmal träume ich von so einem Trip, wie ihr ihn gerade macht." sagt sie mit wehmütig klingender Stimme.

    “Einfach los, ohne nachzudenken. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe meine Familie, aber manchmal denke ich, dass das alles viel zu früh gekommen ist. Es ist, als würde eine Etappe in meinem Leben fehlen, als hätte ich eine Klasse übersprungen.”

    Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr zwei völlig verschiedene Lebensentwürfe zu dem gleichen Ergebnis führen können.

    “Das geht mir genauso.” sage ich, etwas zögerlich, weil mir wieder einmal erst beim Sprechen klar wird, was ich sagen möchte. Für mich ist diese von mir erkannte Parallele auch etwas Neues und ich versuche sie dennoch zu erklären.

    “Als ich meinen Meister kennenlernte, war ich noch sehr jung. Drei Jahre lang hat er mich so gut wie gar nicht beachtet. Erst an meinem achtzehnten Geburtstag hat er mich entjungfert. Seitdem lebe ich mit ihm in seiner Wohnung zusammen und tue alles, was er mir sagt, bin 24/7 in allem gehorsam und gefügig. Diese Reise ist die erste Erfahrung seit langem, die ich ganz und gar ohne ihn mache.”

    Mia schaut mich mitfühlend an und nickt.

    “Frederick ist auch sehr dominant. Er hat von Anfang an unser Zusammensein bestimmt und ich habe mich gerne in seine Vorstellungen eingefügt. Ich liebe den Luxus und die Unbeschwertheit, in der ich hier lebe und bin ihm unendlich dankbar dafür, dass ich mir nie um irgendetwas Sorgen machen muss. Doch seit die Kinder da sind, hat sich einiges zwischen uns verändert. Er ist kaum noch zu Hause und wenn, mache ich nur noch die Beine breit, damit er sich an mir abreagieren kann. Das Spielerische der ersten zwei Jahre ist verloren gegangen. Ich muss vor allem funktionieren, als Mutter, als Gastgeberin und als Hure, die immer und überall kann und will, wenn er gerade einmal Lust auf mich hat.”

    Jetzt sind wir beide platt. Auch Zoé ist im wahrsten Sinne des Wortes die Kinnlade heruntergeklappt. Sie starrt Mia mit offenem Mund an.

    “Davon… hast du… mir noch nie etwas erzählt.” stammelt sie ein wenig verwirrt und klingt dabei fast ein bisschen ärgerlich.

    “Stimmt.” gibt Mia zu. “So etwas erzählt man auch nicht am Telefon oder per videocall.”

    Zoé nickt, aber ich sehe ihr an, dass sie dennoch ein wenig gekränkt ist.

    “Bei uns hat sich auch einiges verändert.” sage ich nach einem Moment der Stille, der auf Mias Geständnis folgt. “Mein Meister hat mich auch oft ziemlich warten lassen. Manchmal hat er mich tagelang nicht angefasst, obwohl ich mich ihm permanent angeboten habe, ständig nackt in der Wohnung herum lief und mit weit gespreizten Beinen vor ihm saß oder kniete. Früher hat er mich mehrmals am Tag gefickt und wenn nicht, musste ich ihm den Schwanz lutschen. Damals war es mir oft zu viel, doch heute ist es mir zu wenig. Andererseits haben wir Zoé und sogar ihren Freund bei uns aufgenommen und er war der einzige von uns, der tatsächlich Geld verdient hat.

    Ich bin ihm sehr dankbar dafür, aber auch mir fehlt die Intensität der ersten Zeit.”

    Mia hat schweigend zugehört und ab und zu mal genickt. Sie scheint sehr gut zu wissen, wovon ich rede. Mia ist mir, wie es scheint, sehr viel ähnlicher, als ich gedacht habe. Doch bevor ich weiter nachhaken kann, wechselt sie spontan und entschlossen das Thema. Natürlich gibt es im Garten auch einen großen Pool, der geradezu dazu einlädt, sich ein wenig abzukühlen, und als Mia vorschlägt, ein wenig schwimmen zu gehen, erklärt Zoé ihr, dass wir keine Badesachen dabei haben.

    Mia zieht eine Augenbrauen hoch und sagt dann trocken.

    “Die braucht ihr hier auch nicht." Erstaunt schauen wir sie an.

    “Das Grundstück ist rundum gut blickgeschützt. Niemand außer mir kann euch sehen. Und die Kinder sind bei Oma.”

    Jetzt sind wir beide ehrlich überrascht. Das hätten wir von Mia nicht erwartet.

    Noch überraschter sind wir, als Mia ihren Bademantel abstreift und darunter vollkommen nackt und vor allem absolut nahtlos gebräunt ist.

    Sie grinst und sagt: “Ich hasse Tanlines.”

    Sie sagt das in einem gespielt echauffierten Ton, legt dabei ihren Handrücken an die Stirn, wie man es aus Filmen aus den fünfziger Jahren kennt, und Zoé und ich müssen lachen. Jetzt ist das Eis endgültig gebrochen und wir schlüpfen aus unseren Kleidchen. Als Mia realisiert, dass wir beide nichts darunter tragen, lacht sie erneut ihr mitreißendes Lachen.

    “Zwei Schwestern im Geiste, wie ich sehe.” prustet sie zwischen zwei Lachern.

    “Schön, dass ihr da seid.”

    Wir planschen eine Weile ausgelassen im Pool herum und liegen anschließend nebeneinander auf breiten, bequemen Teakholzliegen in der Sonne. Mia erzählt von ihrem Dasein als Hausfrau und Mutter, das sie zwar meistens sehr glücklich macht, aber manchmal auch langweilt.

    “Liebst du ihn noch?” fragt Zoé, mal wieder ganz direkt.

    Mia öffnet gerade den Mund, um etwas zu sagen, doch dann steht sie wortlos auf und geht ins Haus. Ein paar Minuten später kommt sie mit drei Gläsern Weißwein zurück, die sie auf einem kleinen Tisch neben dem Pool abstellt, um den herum drei Stühle stehen. Wir stehen auf und setzen uns zu ihr.

    “Ich weiß es nicht.” nimmt sie den Faden des Gespräches wieder auf.

    “Manchmal denke ich, dass ich nur noch wegen der Kinder hier bleibe. Doch in anderen Momenten schaue ich ihn an und sehe wieder den energischen, leidenschaftlichen und so unendlich souveränen Mann, in den ich mich damals verliebt habe.”

    Es macht mich traurig, sie so reden zu hören und ich möchte gerade etwas fragen, als ein Motorengeräusch uns aufhorchen lässt. Der Kies vor dem Haus knirscht unter Autoreifen. Ein Wagen fährt eindeutig vor unserem Haus vor, doch Mia bleibt vollkommen ruhig sitzen.

    “Das ist Frederick.” sagt sie träge. “Er wollte heute mal ein bisschen früher zu Hause sein.”

    Zoé steht schlagartig auf, doch Mia bedeutet ihr, entspannt zu bleiben.

    “Sollten wir uns nicht etwas anziehen?” fragt sie, doch Mia schüttelt den Kopf.

    “Bitte nicht. Es wäre schön, wenn ich mal nicht die einzige Nackte hier im Haus wäre.”

    sagt sie, beinahe flehentlich, und fügt augenzwinkernd hinzu:

    “Und ich denke mal, Frederick ist da ganz meiner Meinung.”

    Frederick betritt den Garten und scheint keinerlei Notiz davon zu nehmen, dass wir alle drei nackt hier herumliegen. Er grüßt Zoé und mich knapp mit einem Kopfnicken und seine Frau mit einem Küsschen auf die Wange. Dann geht er über die Terrasse ins Haus.

    An der Terrassentür bleibt er kurz stehen und dreht sich zu uns um.

    “Kommst du bitte.” sagt er ganz beiläufig zu Mia und die steht augenblicklich auf, nicht ohne dabei verstohlen mit den Augen zu rollen. Sie folgt Frederick ins Haus und ich kann es fast nicht glauben, was ich hier gerade erlebe. Auch Zoé ist sichtlich erstaunt.

    “Denkst du, was ich denke?” fragt sie und ich nicke.

    Kurz darauf hören wir aus dem offenen Fenster im ersten Stock Fredericks Stöhnen. Von Mia ist nichts zu vernehmen und ich stelle mir vor, wie sie da oben auf dem Bett liegt und darauf wartet, dass es vorbei ist. So habe ich es mit dir nie erlebt. Selbst wenn du mich manchmal auch einfach so benutzt hast, hatte ich immer auch etwas davon. Das zweite Mal auf dieser Reise spüre ich diesen kleinen Stich der Sehnsucht nach dir, doch diesmal wenigstens nicht mit Neid vermischt.

    Es dauert keine zwanzig Minuten, bis Mia wieder aus der Terrassentür tritt und sich sofort in den Pool stürzt. Sie schwimmt ein paar sehr kraftvoll durchgezogene Bahnen, als müssen nun auch sie sich abreagieren, und ich kann sie gut verstehen.

    Als es genug ist, steigt sie aus dem Pool, schüttelt sich wie ein nasser Hund und setzt sich wieder zu uns.

    “So ist es immer.” sagt sie und rollt erneut mit den Augen. “Er kommt, fickt mich und setzt sich dann an den Schreibtisch. Dort arbeitet er dann für ein paar Stunden und irgendwann kommt er dann herunter und verlangt sein Abendessen.”

    Frederick wird mir, mit jedem Wort, dass sie sagt, unsympathischer. Doch dies scheint irgendwie noch nicht alles zu sein, was Mia bedrückt. Ich frage nach und sie beginnt, zögerlich, zu erzählen.

    “Der Holländer kommt morgen Abend zu Besuch. Er ist einer der Großkunden, die die Bank gerne für sich gewinnen würde. Ein Kollege von Frederick hat es bereits versucht und ist krachend gescheitert.

    Er hat Frederick erzählt, dass der Holländer ihn zu sich nach Hause bestellt hat und ihn dort mit zwei wunderschönen, völlig nackten Mädchen erwartete, die während des ganzen Gespräches links und rechts von ihm auf dem Boden knieten. Er habe gar nicht gewusst, wo er zuerst hinschauen soll und sei ganz durcheinander gekommen. Am Ende hat der Holländer ihn regelrecht weggeschickt.

    Frederick hat ihn zu uns eingeladen und jetzt hat er zugesagt. Und zwar ausgerechnet für morgen, wo ihr doch noch zu Besuch seid.”

    “Aber das macht doch nichts.” sage ich. “Wir können doch oben in unserem Zimmer bleiben, oder irgendwas unternehmen.”

    “Moment mal.” wirft Zoé ein. “Glaubst du, er wird die Mädchen mitbringen?”

    Mia nickt und wirkt dabei ziemlich beunruhigt.

    “Frederick ist sich da sogar ziemlich sicher. Deshalb hat er mich gebeten, bei diesem Treffen ebenfalls nackt zu sein, um seinen Status mir gegenüber zu unterstreichen.”

    Es ist nicht zu übersehen, dass ihr bei dem Gedanken daran nicht wirklich wohl ist.

    "Du sagst, es sind zwei Mädchen gewesen?” fragt Zoé erneut nach.

    Mia nickt und ich kann mir gut vorstellen, wie es sich anfühlt, nackt mit zwei jungen, schönen Mädchen konkurrieren zu müssen. Doch Zoé hat offenbar anderes im Sinn.

    “Nun…” murmelt sie vor sich hin. “Wir sind drei, oder?”

    Mia nickt erneut. Es braucht einen Moment, bis sie kapiert, was Zoé da gerade gesagt, oder besser, gemeint hat. Dann hellt sich ihre Miene auf und sie schaut Zoé ungläubig an.

    “Du meinst…ihr beide würdet…” stammelt sie, und schaut zwischen Zoé und mir hin und her.

    Auch ich bin überrascht, doch eher von Zoé's Mut, als von ihrem Vorschlag an sich. Nackt zu sein war für mich noch nie ein Problem, auch nicht bei einer geschäftlichen Besprechung. Im Gegenteil. Die Exhibitionistin in mir bricht bei dieser Vorstellung geradezu in Freudentänze aus.

    “Klar.” sage ich deshalb einfach nur und Mia kann es kaum fassen.

    “Das wäre…einfach krass geil…” stammelt sie erneut.

    “Ich wäre dann auch nicht so allein mit meinem Nacktsein."

    Ein breites Grinsen taucht in ihrem Gesicht auf.

    “Und das ist wirklich euer Ernst?”

    Zoé und ich schauen einander an und nicken unisono.

    Mia ist ganz aus dem Häuschen.

    “Das muss ich sofort Frederick erzählen.” juchzt sie und ist schon aus der Tür.

    Zoé und ich schauen uns an und grinsen beide bis über die Ohren.

    “Schön, dass du dich langsam wieder fängst.” sage ich und Zoé nickt.

    “Ja. Es fühlt sich halt viel besser an, wenn ich solche Dinge selber entscheide.”

    “Hast du schon eine Idee, wie wir den beiden helfen können?”

    “Na ja. Zunächst einmal sind drei Mädchen mehr als zwei.” sagt sie grinsend.

    “Und über den Rest sollten wir reden, wenn Frederick dabei ist.

    Wir könnten zum Beispiel so etwas wie nackte Dienstmädchen sein, so nur mit Schürze oder so, während Mia die Dame des Hauses gibt. Dann könnte sie angezogen bleiben und gegenüber dem Holländer ihre Würde als Fredericks Gattin wahren.”

    Du bist verrückt.” sage ich grinsend. Auch Zoé grinst bis über beide Ohren.

    “Aber mit Bindestrich.” sagt sie.

    “Mit Bindestrich?”

    “Na ver-rückt.” erklärt sie. “Ein bisschen neben dem, was alle machen.”

    Jetzt muss ich lachen. Und bin sehr gespannt, was Frederick dazu sagen wird.

    Das weiß ich auch nicht. Ich hatte diese Version eigentlich gelöscht. Aber sie wurde, warum auch immer, wiederhergestellt.🤔


    Alles Liebe

    Nuée

    Wie immer wunderbar erzählt.

    Du verstehst es, den Leser mitzunehmen auf eure Reise und in die ganz besonderen Momente. Schön auch, dass du uns an deiner "Geschichte" teilhaben lässt. Ich hoffe, es geht noch weiter.

    Dankeschön, lieber Ananda.

    Ob es weiter gehen wird, weiß ich noch nicht, denn ich habe das Gefühl, dass es hier momentan noch weniger Interesse an Geschichten gibt als vor unserer Reise. Ich hab mal so quer gelesen und auch bei den anderen gab es im Grunde nur wenig bis gar keine Resonanz. Ich hab mich jedenfalls schon mal auf der Hauptseite angemeldet. Vielleicht gibt es dort ja mehr Leser.


    Alles Liebe

    Nuée

    Eine ganz klassische CMNF-Situation ist die eines Aktmodells in einer Zeichenklasse oder bei einem Fotoshooting.

    Viele machen das zunächst vor allem aus finanziellem Interesse. Aber wer von euch hat sich schon einmal getraut, die eigene Scham zu überwinden – und dabei vielleicht sogar festgestellt, dass es einem gefällt? Hat euch die Erfahrung selbstbewusster gemacht, sodass ihr mit der Zeit mutiger und freizügiger wurdet, als ihr es euch anfangs hättet vorstellen können?


    Ich habe bisher nur für meinen Liebsten Modell gestanden. Aber die Exhibitionistin in mir findet solche Situationen natürlich sehr reizvoll. An meiner Uni gibt es solche Zeichenklassen nicht. Du müsste ich z. B. an die UdK. Also keine Gefahr für die Anonymität. 😉

    Mein Liebster fotografiert sehr gerne, viel und oft und natürlich gibt es von mir jede Menge Nacktfotos. Einige hängen sogar bei uns zuhause an der Wand. Doch im Netz haben die nichts zu suchen.

    wie hast du dich dabei gefühlt?

    Das war ganz unterschiedlich. Es gibt die klassischen, künstlerischen Aktaufnahmen. Die waren mitunter anstrengend, weil er genaue Vorstellungen davon hatte und wir manchmal ein Motiv gefühlt hundertmal geshootet haben. Am liebsten waren mir immer die ganz spontanen Schnappschüsse, z. B. nach dem Sex im zerwühlten Bett oder in der Küche beim Kochen. Die meisten davon finde ich auch sehr erotisch und bin immer wieder erstaunt, dass ich das bin.


    Alles Liebe

    Nuée

    Bist du sicher? Ich hätte es defintiv SEHR komisch gefunden, wenn mein Vater wegen mir nen Ständer bekommt...

    Ich bin auch in einer naturistischen Familie aufgewachsen und wurde nie mit Erektionen meines Vaters konfrontiert. Das lag wahrscheinlich daran, dass er mich als seine Tochter wahrgenommen hat und keinerlei pädophile Neigungen hatte.


    Alles Liebe

    Nuée

    (Dieses Bild ist KI-generiert)


    Am nächsten Morgen werde ich von Kaffeeduft geweckt und höre zugleich das Knistern eines kleinen Lagerfeuers. Max hockt davor und stochert mit einem Stock in der Glut von gestern Abend herum, um sie wieder vollends zu neuem Leben zu erwecken. Eine kleine Flamme loderte bereits. Auf einem Metallgestell steht mittendrin eine Caffetiere, in der das Wasser schon kräftig am Blubbern ist. Der Kaffeeduft zieht mich magisch an und ich schlüpfe vorsichtig unter der Schlafsackhülle hervor, um Zoé nicht zu wecken. Ich fröstele leicht in der kühlen Morgenluft und überlege kurz, in meinem Rucksack nach meinem Pullover zu suchen, doch als mir klar wird, dass ich ihn ganz nach unten gestopft habe, lasse ich es sein. Außerdem ist der Rucksack im Bus und ich möchte Lea nicht wecken. Mein Kleidchen liegt noch irgendwo unten am Wasser, also setze ich mich, nackt wie ich bin, zu Max ans Feuer auf einen Baumstumpf. Schließlich hat er mich ja schon gestern Abend die ganze Zeit über nackt gesehen und sollte damit wohl kein Problem haben.

    Er scheint mein Nacktsein tatsächlich gar nicht zu bemerken, ist müde, hatte wahrscheinlich wenig Schlaf, wenn ich die Dauerhaftigkeit des Stöhnens in der letzten Nacht als Maßstab nehme. Lea und er waren sehr ausdauernd und auch sehr intensiv. So viel ungebremste Leidenschaft hätte ich den beiden gar nicht zugetraut, obwohl es eigentlich vor allem Lea war, die ich gehört habe. Doch jetzt gerade sieht Max eher aus wie ein schläfriger, alter Hund, und weniger wie der feurige Liebhaber, der Lea heute Nacht zu ekstatischen Schreien veranlasst hat.

    Ich schaue ihn an und denke, wie es wohl wäre, wenn er mit mir das machen würde, was er heute Nacht mit Lea gemacht hat. Zum ersten Mal, seit ich dich kenne, habe ich solche Gedanken bei einem anderen Mann als dir.

    “Morgen.” sage ich und meine Stimme klingt rau und kratzig.

    Max lächelt mich mitfühlend an und fragt: “Kaffee?”

    “Das wäre ganz wundervoll.” antworte ich und er greift nach einem Geschirrtuch, mit dessen Hilfe er die Caffetierra aus dem Feuer holt. Ich krame dabei in dem Seitenfach meines Rucksacks und hole meinen Tabak heraus. Ich drehe mir eine Zigarette, während Max mir Kaffee in einen großen Emaille-Becher gießt.

    “Zucker?” fragt er und deutet auf einen großen Haufen Papiertütchen, die in einem Korb auf dem Boden liegen. “Milch gibt's leider nicht.”

    “Ja, danke. Und Milch brauche ich nicht. Ich trinke ihn genau so am liebsten.”

    Er reicht mir den Korb und ich schütte den Inhalt von drei Tütchen in meinen Kaffee.

    Max stochert weiter im Feuer herum und schaut zwischendurch immer mal wieder zu mir herüber.

    “Darf ich dich was fragen?”

    Ich nicke.

    “Machst du das immer so?”

    “Was denn?”

    “Na so…ähm,... so ohne Höschen? Als du dein Kleid gestern ausgezogen hast,...na ja…, da habe ich gesehen,... dass du keins anhattest.”

    Er ist so süß verlegen bei seiner Frage, dass ich unwillkürlich lächeln muss.

    “Ich hab sowas gar nicht.”

    Max macht große Augen.

    “Wie? Du meinst…du hast…, gar keine dabei?”

    Ich schüttle den Kopf.

    “Und wenn du mal eins brauchst?”

    “Wozu?”

    Er nickt. Versteht anscheinend, was ich meine.

    “O.K.,...ähm…, darf ich dich noch etwas fragen?”

    Das Gespräch fängt an, mir richtig Spass zu machen. In Abwesenheit von Lea scheint Max leichter aus sich heraus zu kommen und ich habe gerade große Lust darauf, ihn ein bisschen aus der Reserve zu locken.

    “Klar,” sage ich. “Du darfst alles fragen, was du willst.”

    Max zögert noch einen Moment. Dann fasst er sich ein Herz.

    “Ähm …, also,...nicht das du denkst, ich hätte da absichtlich hingeguckt,... aber ich… hab’s halt gesehen.”

    Ich weiß genau, worauf er hinaus will, aber ich lasse ihn zappeln.

    Es macht mir Spaß, ein bisschen mit ihm zu spielen.

    “ Ähm… was ist…das da?”

    Er deutet zwischen meine Schenkel und mir wird bewusst, dass ich aus alter Gewohnheit mal wieder mit offenen Schenkeln da sitze. Es war eine weitere der Lektionen, die ich bei dir gelernt habe, und die mir in Fleisch und Blut übergegangen ist, niemals meine Schenkel zu schließen oder meine Beine übereinander zu schlagen. Du hast mich in meinen ersten Wochen bei dir in der Wohnung oft stundenlang in diesem Gebilde aus drei Stühlen sitzen lassen, bei dem ein Stuhl dazu da war, darauf zu sitzen, und die anderen beiden, die sehr weit auseinander standen, für meine Füße gedacht waren. Es bedurfte beinahe eines Spagats, um so dazusitzen, und mein Schlitz klaffte dabei jedes Mal auf wie ein Scheunentor. Ich habe noch nie irgendwelche Komplexe wegen meines Körpers gehabt und zeige mich gerne. Doch selbst für mich war es sehr gewöhnungsbedürftig, mein Geschlecht derart zu exponieren. Am Anfang hast du dies nur von mir verlangt, wenn wir alleine waren. Doch irgendwann hast du auch zugelassen, dass Gäste mich so zu Gesicht bekamen. Natürlich waren sie gute Freunde von dir, die daran keinen Anstoß nahmen. Aber für mich waren sie trotzdem Fremde, und ich empfand zum ersten Mal in meinem Leben so etwas wie Scham. Doch genau darum ging es dir ja. Heute bin ich vollkommen schamlos und das verdanke ich dir.

    Meine Schenkel öffnen sich beim Sitzen wie von selbst und das hat Max wohl nun zu unerwarteten Einblicken verholfen. Doch wahrscheinlich hat er ohnehin schon gestern beim Nacktbaden gesehen, was ihn jetzt so brennend interessiert. Doch auch jetzt komme ich ihm nicht entgegen. Ich möchte, dass er es ausspricht.

    “Was meinst du?” frage ich scheinheilig und er tut sich sichtlich schwer mit der Antwort.

    “Na,... die… Plakette…, da an deiner… Muschi.” bringt er schließlich heraus.

    “Was glaubst du?” fordere ich ihn heraus.

    “Was steht da drauf?

    Die Exhibitionistin in mir beginnt, in Jubelstürme auszubrechen. Ich weiss, dass ich hier gerade ein bisschen mit dem Feuer spiele, aber irgendwie kann ich gerade nicht anders. Etwas in mir will jetzt einfach nur flirten, verführen, will die Bestätigung dieses Mannes als begehrenswerte junge Frau, will seine Gier nach mir entfachen. Ich war immer nur auf dich fixiert, verliebt und ohne eine wirkliche Wahl. Doch jetzt will ich mich ausprobieren, will meine offensichtliche Macht über diesen jungen Mann aus vollem Herzen genießen.

    “Schau doch nach.” sage ich zu ihm und spreize einladend meine Schenkel noch ein bisschen mehr, während ich ihn herausfordernd angrinse.

    Max schaut mich mit großen Augen an, dann ein bisschen hektisch hinüber zum Bus.

    Dort rührt sich nichts.

    Lea ist wohl noch im Land der Träume. Man sieht ihm an, wie sehr er mit sich ringt.

    “Was ist?” fordere ich ihn heraus.

    Max schaut noch einmal zum Bus hinüber. Dann fasst er plötzlich Mut, rückt zu mir herüber und greift tatsächlich zwischen meine Schenkel, die er dabei unabsichtlich streift. Die zarte, kaum merkliche Berührung löst einen heftigen Schauer aus, der meinen Körper durchläuft und der leichte Zug an der Vorhaut meiner Lustperle lässt mich augenblicklich feucht werden.

    Begehre ich diesen Mann?

    Macht er mir tatsächlich Lust auf solche Schreie, wie ich sie heute Nacht von Lea gehört habe?

    Ist er es, der mich erregt oder einfach nur die Situation?

    Um die Inschrift zu lesen, muss er sich ein wenig herunterbeugen.

    Ich sitze mit weit gespreizten Beinen vor einem bis gestern noch völlig fremden Mann und seine Nase ist nur knapp zehn Zentimeter von meinem Geschlecht entfernt.

    Wenn er keinen Schnupfen hat, kann er meine Lust riechen.

    Und wenn er nicht blind ist, kann er sehen, das meine feucht glitzernde Spalte für ihn mehr als nur bereit ist.

    Er ist gerade mit seinem Kopf zwischen meinen Schenkeln angekommen, als plötzlich Leas Stimme ertönt.

    “Und? Was steht drauf?”

    Max zuckt zusammen und lässt augenblicklich die Plakette los.

    Er richtet sich ruckartig auf und eine satte Röte macht sich auf seinem Gesicht breit.

    Lea lacht herzlich und sehr laut über sein erschrockenes Gesicht. Sie kommt mit energischen Schritten auf und zu und ist vollkommen nackt.

    “Entspann dich!” sagt sie, immer noch lachend zu ihm. “Ich hab dir doch gesagt, du sollst sie fragen. Also, was steht drauf?”

    Er beugt sich erneut zwischen meinen Schenkeln nach unten, liest, stutzt, und liest noch einmal. Diesmal laut.



    (Dieses Bild ist KI-generiert)


    Er schaut auf und zu Lea hinüber, die sie inzwischen zu uns gesetzt hat.

    Auch sie schaut ein wenig erstaunt drein, wirkt aber eher interessiert, als erschrocken.

    Sie rückt näher und nimmt Max die Plakette aus der Hand. Sie ist nun schon die zweite, die heute Morgen an meinem Geschlecht herumfummelt und inzwischen wünsche ich mir mehr als alles andere eine echte Berührung.

    “Eigentum?” fragt sie und ich nicke.

    Ich hatte diesen Teil unseres Zusammenlebens am Abend zuvor nur gestreift und nicht wirklich davon erzählt. Nun wird es sich wohl nicht mehr vermeiden lassen.

    “Der Mann, mit dem ich zusammenlebe, ist nicht nur mein Liebster.” sage ich zögerlich.

    ”Er ist auch mein Meister.”

    Lea zieht eine Augenbraue hoch.

    “Du meinst, du bist…sowas wie…eine Sklavin?”

    Genau da bin ich mir ja im Moment gar nicht mehr so sicher.

    Eigentlich wollte ich das alles mal für eine Weile hinter mir lassen.

    Du hast mir erlaubt, mein Halsband in Berlin zurückzulassen. Doch auf die Plakette hast du bestanden. Sie ist schließlich nicht so offensichtlich zu sehen, und doch holt mich mein bisheriges Leben schon am ersten Abend der Reise wieder ein.

    Ich wiege den Kopf bedächtig hin und her und zögere mit einer Antwort.

    Lea versteht sofort und sagt, beinahe entschuldigend: “Du musst nicht darüber reden, wenn du nicht willst. Sorry, aber ich bin einfach von Natur aus neugierig.”

    Ihr zerknirschter Gesichtsausdruck bringt mich ein wenig zum Schmunzeln und es tut mir fast leid, dass sie sich jetzt mit ihrer Frage unwohl fühlt.

    “Schon gut.” sage ich und lege ihr die Hand auf den Arm. “Ich weiß es nur gerade selber nicht mehr so richtig.”

    “Magst du darüber reden?” fragt Lea und legt ihre Hand auf meine. Das fühlt sich gut an und ich spüre, wie in mir das Vertrauen wächst. Ich mag die beiden und sie ganz besonders. Und irgendwie bin ich froh, dass mein Verführungsversuch mit Max nun ein Ende gefunden hat. Ich hätte ihr wohl kaum mehr so wie jetzt in die Augen sehen können, wenn er geklappt hätte.

    Lea und Max hören zu und unterbrechen mich nicht ein einziges Mal.

    Es tut gut, mir das alles einmal von der Seele zu quatschen und nicht sofort irgendwelche Meinungen und Ratschläge zu hören. Ich erzähle den beiden die ganze Geschichte, und formuliere dabei wie von selbst auch mir bis dahin weniger bewusste Gründe für diese Reise. Mit jedem Satz, den ich ausspreche, entsteht mehr Klarheit in meinen Gedanken und ich komme regelrecht in eine Art Flow.

    Am Ende fühle ich mich regelrecht leergequatscht und höre ganz von selber auf zu erzählen. Lea schaut mich eine ganze Weile lang schweigend und mit einem versonnenen Lächeln an an.

    “Schreibst du mir mal?” fragt sie dann mit einem Mal plötzlich. “Ich würde gerne erfahren, wie es mit dir und ihm weitergegangen ist.”

    Ich nicke und wir tauschen unsere Daten aus. Ich schreibe sie in mein Tagebuch, weil ich ja mein Handy in Berlin gelassen habe.

    Zoé hat sich inzwischen ziemlich verschlafen zu uns gesellt und nippt und pustet an ihrem Kaffee herum. Es ist ihr gar nicht in den Sinn gekommen, sich etwas anzuziehen und so sind wir sind

    wir, so wie schon gestern Abend, alle drei wieder in trauter Nacktheit vereint.

    Lea bemerkt das auch und hat plötzlich eine Idee.

    "Wie wär's, wenn wir bis München nackt bleiben?" schlägt sie vor und ich glaube fast, mich verhört zu haben. "Wir wechseln uns auf dem Beifahrersitz ab. Es sind noch ungefähr anderthalb Stunden bis München. Das wäre für jede von uns eine halbe Stunde."

    Jetzt bin ich wirklich platt. So etwas hatte ich nicht erwartet, als ich in diesen alten, klapprigen VW-Bus gestiegen bin. Doch die Exhibitionistin in mir ist natürlich sofort begeistert von der Idee.

    Wir frühstücken und räumen dann alles zusammen. Die letzte Etappe nach München beginnt.

    Wir haben ausgemacht, dass ich anfange, Zoé mich ablöst, und Lea am Schluss an der Reihe ist. Schließlich müssen wir ja als erste aussteigen und sollten dann wieder angezogen sein.

    Ich kletterte also auf den Beifahrersitz und Max kurvt zurück über die kleinen Wege auf die E 43. Es ist schon so einiges los, aber ich sitze hier im Bus doch ziemlich erhöht, was es den Fahrern der PKW’s fast unmöglich macht, mich zu sehen. Nur die Brummifahrer sitzen hoch genug um mich hier in meiner ganzen Blöße zu entdecken und das dann durch lautes, langgezogenes Hupen dem Rest der Welt zu verkünden. Es ist eine aufregende halbe Stunde. die ich auf diesem Beifahrersitz verbringe und die Exhibitionistin in mir ist Lea unendlich dankbar für diese Idee.

    Dann löst Zoé mich ab und ich kletterte wieder nach hinten zu Lea.

    “Und? Wie war’s?” fragt sie und grinst so breit, dass ihre Mundwinkel beinahe die Ohren erreichen.

    “Super.” antworte ich. “War ‘ne klasse Idee.”

    “Schreibst du mir wirklich?” fragt sie und ich nicke energisch.

    “Klar. Wenn ich sowas verspreche, halte ich es auch.”

    Lea freut sich sichtlich über diese Bestätigung und nimmt mich spontan in den Arm.

    Ich spüre ihre weichen Brüste an meinen und ihre Hände auf meinen Hüften. Sie drückt mich an sich und gibt mir einen sehr zarten Kuss auf den Mund.

    Dann löst sie sich wieder von mir und schaut mir tief in die Augen.

    “Gut, dass ich rechtzeitig gekommen bin und du Max nicht verführt hast. Das hätte ich dir sehr übel genommen.”

    Sie zwinkert mir zu und ich bin ganz ihrer Meinung.

    Sie nimmt mich noch einmal in neuen Arm und wir bleiben lange so sitzen.

    Dann löst sie Zoé ab und es wird langsam Zeit, uns wieder anzuziehen.

    In München wartet Mia auf uns, eine alte Schulfreundin von Zoé.

    Was wird uns wohl dort erwarten?

    “Wir haben heute Nachmittag einen Termin bei Pasquale. Du bekommst ein neues Kleid für einen ganz besonderen Anlass.”

    Pasquale ist dein bevorzugter Schneider und er steht für erlesene Stoffe und ausgesucht exquisite Schnitte. Die von ihm gefertigten Anzüge sitzen absolut perfekt und sind im wahrsten Sinne des Wortes wie für dich gemacht. Dass er auf Damenbekleidung schneidert, habe ich nicht gewusst.

    “Es ist gleich dort drüben.” Sagst du und deutet mit der Hand zu einem Haus auf der anderen Straßenseite. Wir sitzen in einem Café, haben gerade gemütlich gefrühstückt, und ich habe mit so einer plötzlichen Wendung nicht im Geringsten gerechnet.

    Du nimmst mich bei der Hand und ich folge dir, wie immer, ohne jedweden Widerstand. Wir steigen eine Treppe in einem Altbau aus der Gründerzeit hinauf und erreichen schließlich das Dachgeschoss.

    Eine junge Frau öffnet uns die Tür. Sie ist in etwa so alt wie ich und trägt ein sehr kurzes Etuikleid aus roter Seide, die einen schönen Kontrast zu ihrer schwarzen, unbändigen Lockenmähne bildet.

    Sie stellt sich als Pasquales Assistentin vor und geleitet uns ins angrenzende Atelier. Pasquale erwartet uns schon und beeindruckt mich durch seine Eleganz und Präsenz. Er trägt einen maßgeschneiderten, blauen Anzug und hat einen sorgsam gepflegten Dreitagebart. Er begrüßt uns herzlich und wir tauschen die üblichen Floskeln miteinander aus. Dann wird es Ernst

    “Ich müsste dann jetzt deine Maße nehmen. Zieh bitte dein Kleid aus.”

    Ich schaue dich hilfesuchend an. Hast du vergessen, dass ich, so wie immer, auf deinen Wunsch hin weder einen Slip, noch einen BH trage? Doch du lächelst mich nur an und nickt mir aufmunternd zu.

    Ich öffne den Reißverschluss meines Kleides und lasse es zu Boden gleiten. Von einer Sekunde auf die andere stehen ich vollkommen nackt in diesem Schneideratelier und vor diesem völlig fremden Mann. Ich spüre, wie mir die Hitze ins Gesicht schießt und eine leichte Röte meine Wangen überzieht. Ich bin es nicht gewohnt, splitterfasernackt vor anderen zu posieren.

    So etwas gehört ins Private, und nicht in die Öffentlichkeit. Der Scheider zieht eine Augenbraue hoch. Damit hat er wohl nicht gerechnet. Normalerweise stehen seine Kundinnen bei diesem Prozedere in Unterwäsche vor ihm. Er zögert einen Moment, doch dann gibt er sich einen Ruck und tritt an mich heran, Aus der Tasche seines Jacketts fördert er ein Maßband hervor und legt es behutsam um meine Taille. Die Berührung löst einen leichten Schauer aus, der meinen Körper durchrieselt und, zu meiner Verwunderung, auch jenes erwartungsfrohe, heiße Kribbeln zwischen meinen Schenkeln, das mit der Feuchtigkeitsbildung meiner nun für alle im Raum deutlich sichtbaren Schamlippen stets einhergeht. Ich kann spüren, wie sie leicht anschwellen und wahrscheinlich auch, meinem Gesicht nicht unähnlich, die Farbe wechseln. Diese Erkenntnis treibt mein Gefühl der Scham noch ein ganzes Stück weit mehr in die Höhe und damit aber auch den Pegel der in mir aufsteigenden Erregung. Ich stehe völlig nackt in einem Schneideratelier und bin hochgradig erregt, während der Schneider seiner Assistentin eine Zahl zuruft und dann das Maßband weiter nach oben wandern lässt. Als er es unter die Wölbungen meiner Brüste schiebt, berührt er, unabsichtlich, aber wohl unvermeidbar, auch ihre sanft hängenden Rundungen und bringt mich erneut dazu, leicht zu schaudern.

    Das Maßband gleitet noch weiter nach oben, legt sich über meine Brüste und touchiert dabei unweigerlich auch die steil aufgerichteten, rosigen Knospen, was eine Art Stromschlag durch meinen Körper jagt. Diesmal zucke ich, wohl für alle sichtbar, auch ein bisschen zusammen und löse bei dir ein leises, aber gut hörbares Glucksen aus. Du scheinst dich gut zu amüsieren, während ich hier innerlich durch einen der peinlichsten Momente meines Lebens gehe. Täusche ich mich oder hält der Schneider sich bei meinen Brüsten deutlich länger auf als an meiner Taille?

    Als er danach meinen Hüften zuwendet, gleitet das Maßband auf meiner nun schon so sehr sensibilisierten Haut hinunter und mir entfährt ein leises Stöhnen. Der Schneider schaut, ein wenig irritiert, zu dir hinüber, als bräuchte er deine Einwilligung, in seinem Tun fortzufahren. Es dürfte nicht oft vorkommen, dass er eine derart hocherregte Kundin im Beisein ihres Mannes vermisst.

    Doch du nickst einfach nur lächelnd und machst mit den Händen eine Art “Weiter so!-Bewegung”. Der Schneider fährt also fort und als er das Maßband zusammenführt, streift seine Hand ganz leicht die Härchen des kleinen, zurechtgestutzten Pelzchens auf meinem Schamhügel, was mich erneut zum Stöhnen bringt. Inzwischen habe ich das Gefühl, auszulaufen und hoffe inständig, dass man das nicht zu sehr sehen kann. Riechen kann ich noch nichts, aber mein Geruchssinn ist beileibe nicht so ausgeprägt wie deiner.

    Das Maßband wird von meinen Hüften entfernt und ich glaube erleichtert, es nun überstanden zu haben. Doch plötzlich wird es noch einmal angelegt, und zwar in Höhe des Brustbeins zwischen den Halbkugeln und, noch einmal, unmittelbar oberhalb des Dreiecks meiner Schamhaare. Was soll das denn? Was genau misst er denn jetzt aus? Nutzt er vielleicht die Situation aus, um seine männlichen Bedürfnisse zu befriedigen?

    Du bemerkst die Entstehung der Zornesfalte auf meiner Stirn und greifst erklärend ein.

    “Dein Kleid wird einen ganz besonderen Schnitt haben. Unter anderem wird es in Höhe deines Schamhügels eine Aussparung bekommen, die dein süßes, kleines Kätzchen freilässt und für alle sichtbar machen wird. Wie schon gesagt; es wird ein ganz besonderer Abend werden.”

    Ein Kleid, das meine Scham freilegt?

    Was hast du mit mir vor?

    Seid ihr wieder in Berlin?

    Wir sind schon seit letzter Woche wieder da.

    Am 12. gehen die Vorlesungen an der Uni wieder los und wir wollten uns auch ein bisschen Zeit geben, um wieder rein zu kommen. Wir haben viel erlebt und ich werde nach und nach davon erzählen. Ob hier oder auf der neuen Hauptseite, werden wir sehen. 😉

    Ich liege nackt auf dem Bett und schreibe zum ersten Mal seit fast zwei Monaten wieder auf einer Tastatur und nicht mit der Hand.

    Wir sind in Marseille angekommen, dem letzten Ziel unserer Reise, wo ich dich treffen werde, um gemeinsam zu entscheiden, wie es nun weiter gehen soll. Das Bett, auf dem ich liege, steht in einer kleinen, aber traditionsreichen Pension, nur wenige Straßen entfernt vom Restaurant Le Jardin, in dem das Treffen stattfinden soll. Es ist schon übermorgen, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen, um all das, was wir erlebt haben, in die digitale Form zu übertragen.

    Man war hier so freundlich, mir ein Notebook zur Verfügung zu stellen und nun sitze ich wieder einmal vor einem Bildschirm, auf dem Wort für Wort das erscheint, was meine Finger in die Tastatur eingeben, all das Schöne und weniger Schöne dieser zweimonatigen Auszeit von meinem bisherigen Leben. Ich wollte mich selbst wiederfinden, nachdem ich fast drei Jahre lang nur die sein wollte, die du lieben kannst. Das will ich immer noch, aber ist das schon alles? Alles, was mein ganzes Leben in den kommenden Jahrzehnten bestimmen soll? Bis zu dieser Reise hätte ich diese Frage unwidersprochen bejaht. Doch seit Zoé und ich quer durch Europa unterwegs sind, bin ich davon nicht mehr vorbehaltlos überzeugt. Das Mädchen in mir ist immer noch bis über beide Ohren verliebt in dich, aber es ist dabei, sich in eine Frau zu verwandeln, die in sich auch noch andere Wünsche und Träume findet, als nur dein Geschöpf zu sein.

    Auch darüber möchte ich schreiben und vielleicht ja, wie so oft, beim Schreiben erst zu verstehen, wovon ich da eigentlich rede.

    Auch jetzt gerade wird mir klar, dass ich zwar immer noch an dich schreibe, aber eigentlich eine Art Selbstgespräch führe.

    Ich versuche, mir selbst zu erklären, wie ich dorthin gekommen bin, wo ich vor dieser Reise war, und frage mich zugleich, ob ich dorthin wieder zurück möchte.

    Ich liege hier, nackt auf diesem Bett in einer altehrwürdigen Pension, und mache mir bewusst, dass mein Nacktsein nichts mit dir zu tun hat, und auch nichts mit Gehorsam. Ich BIN die Nackte, bin La Nue, bin Nuée, und das war ich schon immer, lange, bevor ich dich kannte. Schon als Kind habe ich mich nackt am wohlsten gefühlt, und das ist bis heute so geblieben. die.nackte ist mein wahres Wesen und wird es wohl auch immer bleiben, ganz egal, was sonst noch so alles geschieht.

    Auf dieser Reise habe ich gelernt, dass ich mehr bin als nur deine ergebene Dienerin und auch darüber möchte ich schreiben.

    Diese Reise war voller Abenteuer und ich habe sie allesamt jeden Abend, meistens im Schein einer Taschenlampe, so detailliert wie möglich in meinem Tagebuch festgehalten. Zu viel, um alles zu einer Geschichte zu machen?

    Ich weiß es nicht.

    Aber wo fange ich an und was möchte ich eigentlich erzählen?


    (Dieses Bild ist KI-generiert)


    Für Zoé und mich ist von Anfang an klar, dass wir in den Süden wollen. Italien, Griechenland, Kroatien, Spanien, Portugal,…so sehen unsere primären Reiseziele aus, die wir vorher miteinander besprochen haben. Doch zugleich wollen wir so preiswert wie möglich reisen und das heißt vor allem trampen. Wir haben von Anfang an ziemliches Glück und erwischen gleich zu Beginn ein junges Pärchen mit einem altersschwachen VW-Bus, das uns bis nach München mitnimmt. Die beinahe 600 km vergehen wie im Flug, trotz oder gerade wegen der vielen Pausen, die wir immer wieder einlegen. Die beiden sind sehr gechillt unterwegs und auch wir haben keinerlei Grund zur Eile. Bei Kinding fährt Max plötzlich von der Autobahn ab und kurvt über ein paar kleinere Straßen bis zu einem Parkplatz, der direkt an der Altmühl liegt. Er erklärt, dass er keinen Bock mehr zum Weiterfahren habe und wir hier übernachten können.

    Es ist ein idyllisches Plätzchen, dass er da für uns ausgesucht hat, direkt am Ufer des Flußes und einem kleinen Strand mit Kieselsteinen. Zoé und ich packen unsere Isomatten und die Schlafsäcke aus und errichten daraus ein ziemlich bequemes Lager.

    Lea und Max werden wohl im Bus schlafen, aber auch sie holen ein paar Decken heraus, die sie auf dem Boden uns gegenüber ausbreiten. Schon nach kurzer Zeit sitzen wir alle gemütlich beieinander und Lea öffnet eine Flasche Rioja, während Max einen Grill aufbaut. Es gibt vegane Bratwürstchen, die erstaunlich gut schmecken, und dazu noch auf Alufolie gegarte Maiskolben, die Max wirklich auf den Punkt genau hinbekommt. Sie sind weder zu hart, noch zu weich, richtig knackig und lecker. Was für ein schöner, erster Abend.

    Wir rauchen, essen und trinken und erzählen uns gegenseitig von unseren Leben.

    Und als Lea einen Joint baut und ihn mir nach einigen tiefen Zügen daran hinhält, sage ich nicht Nein.

    Ich habe noch nie gekifft, doch ich fand den Geruch immer schon ganz schön. Wie ein Räucherstäbchen.

    Ich ziehe ein-, zweimal daran, unterdrücke den Hustenreiz, und reiche ihn dann an Zoé weiter, die damit schon Erfahrungen gesammelt hat. Sie inhaliert tief und hält den Rauch für einen Moment fest, bevor sie ihn wieder ausatmet.

    Das sieht sehr professionell aus und ich nehme mir vor, das beim nächsten Mal genau so zu machen.

    Max lehnt ab, denn er ist der Fahrer für die letzte Etappe bis München, was ich sehr verantwortungsbewusst finde.

    Ich warte auf eine Wirkung, doch eigentlich passiert gar nichts. Ich bin ein bisschen enttäuscht, aber Zoé erklärt mir, dass das meistens so ist, weil sich Cannabis erst im Körper aufbauen muss, bevor es eine Wirkung hat.

    Plötzlich steht Lea kichernd auf und streift ihr buntes, langes Hippiekleidchen über den Kopf und den Baumwollschlüpfer, den sie trägt, über die Hüften nach unten. Einen BH hat sie nicht an und ist nun vollkommen nackt. Sie tapst vorsichtig über die spitzen Steine hinunter zum Ufer und watet in das zunächst noch flache Wasser.

    “Huh!” entfährt es ihr. “Ist das kalt!”

    Doch sie watet unbeirrt weiter ins Wasser hinein, bis es ihr bis zum Bauchnabel reicht. Dann wagt sie einen Hechtsprung nach vorne und taucht nun vollends ein. Sie kreischt vor Vergnügen und lacht wie ein überglückliches Kind.

    Zoé und ich schauen uns an und nicken beide entschlossen.

    Ich streife mein Reisekleidchen über den Kopf und bin -schwubbs- ebenso nackt wie Lea. Zoé hat es da ein bisschen schwerer mit ihren Jeans Shorts und dem Bandeau, doch auch sie ist in wenigen Sekunden startklar. Wir nehmen uns bei den Händen und waten Lea hinterher. Das Wasser ist wirklich eiskalt und wir beeilen uns sehr, vollends hinein zu kommen, weil es dann erfahrungsgemäß nicht mehr so schlimm ist. Als meine Schamlippen die Wasseroberflächen berühren, durchläuft mich ein eisiger Schauer, und ich wage den Sprung schon ein bisschen früher als Lea. Es fühlt sich an, als würden eisige Splitter in meine Haut pieksen, und doch ist es herrlich. Auch Zoé findet den Weg ins eiskalte Nass und dann planschen wir ausgelassen miteinander in der Altmühl herum, spritzen uns gegenseitig nass. Wir sind wirklich wie ausgelassene Kinder, nur Max bleibt unserem Vergnügen fern und kümmert sich um seinem Grill. Zoé ruft nach ihm, will ihn dazu bewegen, zu uns zu stoßen, doch Lea rollt nur mit den Augen.

    “Max ist ein Feigling. Wir waren schon öfter hier und er war noch nie im Wasser. Schön, dass ihr da seid. Da bin ich nicht mehr so allein mit dem Spaß.”

    Wir lachen und Max zeigt Lea vom Grill aus den Stinkefinger, aber auch er lacht dabei und ist ihr anscheinend nicht wirklich böse. Nach einer Weile haben wir genug vom Wasser und trollen uns wieder zurück zum Bus. Zoe und ich kramen unsere Handtücher aus den Rucksäcken, während Lea sich zunächst einmal auf Max stürzt und ihn, klatschnass, wie sie ist, von hinten liebevoll umarmt.

    Er sträubt sich nur pro Forma dagegen und schon kurz danach liegen sich beiden knutschend in den Armen. Sie sind wirklich unwahrscheinlich zärtlich zueinander und ich werde beinahe ein bisschen neidisch, als Max Lea’s Pobacken massiert und sie ihr Geschlecht an seinem Oberschenkel reibt. Ich muss unwillkürlich ans Forum denken und an das Thema CMNF, das hier gerade in Perfektion vor unseren Augen zelebriert wird. Max ist immer noch vollständig angezogen, trägt zu seinen Jeans ein weites, weißes Hemd und hat sogar noch seine Sandalen an. Alle Frauen in diesem Szenario sind vollkommen nackt. Jetzt ein Foto denke ich, aber wir haben ja unsere Handys zu Hause gelassen und Max und Lea haben gerade etwas ganz anderes im Sinn.

    Sie knutschen und fummeln noch ein bisschen weiter, dann besinnen sie sich auf uns und lassen voneinander ab. Lea grinst verschmitzt und Max ein wenig verlegen.

    Dann wendet sich Max wieder dem Grill zu Lea setzt sich, nackt und tropfnass, wie sie ist, zu uns auf eine der Decken.

    Ich schaue sie an und finde sie wunderschön mit ihrer wilden, kastanienbraunen Lockenmähne, den strahlenden, hellblauen Augen, den vollen, runden, weichen Brüsten und dem üppigen Busch aus gekräuselten Härchen zwischen den Schenkeln. Sie ist so ganz anders als ich, auch als Zoé, so natürlich und uneitel, und doch so unglaublich sinnlich. Vor allem der ungebremste Haarwuchs in ihrem Intimbereich fasziniert mich. Ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas heute noch gibt. In Berlin sind alle Mädchen, die ich kenne, rasiert oder zumindest zurechtgestutzt. Einen solchen Urwald habe ich nirgendwo gesehen, auch in der Sauna nicht.

    Mir wird in diesem Moment noch einmal die Endgültigkeit meiner Laserbehandlung klar, das “Nie wieder” meiner Schamhaare für den Rest meines Lebens. War ich damit zu voreilig? Zu gehorsam? Zu sehr verliebt?

    Auch wir bleiben nackt und genießen die leichte Abendbrise, die nach diesem sehr heißen Tag noch mehr an Erfrischung bringt.

    Als Max mit dem Grill fertig ist, gesellt auch er sich zu uns und das CMNF-Szenario ist wieder komplett. Eigentlich wollte ich das alles hinter mir lassen, mich einmal ganz anders und neu erleben, aber so wie es aussieht, werde ich dieses Thema einfach nicht los.

    Wo ich bin, ist es auch. Wir rauchen noch einen Joint, dann werden wir müde und Lea und Max verziehen sich in den Bus.

    Zoé und ich kuscheln uns aneinander unter einen der Schlafsäcke und sind beinahe am Wegdämmern, als plötzlich sehr eindeutige Geräusche aus dem Bus zu hören sind. Lea und Max beschließen den Abend wohl auf ihre Weise, und ich spüre zum ersten Mal den leisen Stich der Sehnsucht nach dir, nach deinen fordernden Händen, nach deinem Schwanz in mir, in meinem Mund, in meinem Arsch, und vor allem in meinem augenblicklich klatschnassen Schlitz. Zoé geht es wohl ähnlich, denn sie schmiegt sich noch intensiver an mich, legt ein Bein über meinen Schenkel, reibt ihr haarloses Geschlecht daran, und beginnt meine Brüste zu streicheln.

    Sie ist wirklich vollkommen dicht, während ich immer noch so gut wie gar nichts spüre. Dennoch erwidere ich ihre Zärtlichkeiten und beginne ebenfalls, sie zu streicheln. Sie schnurrt im Halbschlaf wie ein Kätzchen, doch sie ist schon längst nur noch in Traumgefilden unterwegs und beginnt irgendwann mittendrin, zu schnarchen. Ich schmunzle über ihre noch immer sehr ausgeprägte Libido, die selbst im Schlaf noch auf Erfüllung aus ist, eine Eigenschaft, die Jean wahrscheinlich sehr zu schätzen weiß.

    Ich streichle sie noch ein bisschen weiter. Dann fallen auch mir die Augen zu.

    Ich liege nackt auf dem Bett und schreibe zum ersten Mal seit fast zwei Monaten wieder auf einer Tastatur und nicht mit der Hand.

    Wir sind in Marseille angekommen, dem letzten Ziel unserer Reise, wo ich dich treffen werde, um gemeinsam zu entscheiden, wie es nun weiter gehen soll. Das Bett, auf dem ich liege, steht in einer kleinen, aber traditionsreichen Pension, nur wenige Straßen entfernt vom Restaurant Le Jardin, in dem das Treffen stattfinden soll. Es ist schon übermorgen, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen, um all das, was wir erlebt haben, in die digitale Form zu übertragen.

    Man war hier so freundlich, mir ein Notebook zur Verfügung zu stellen und nun sitze ich wieder einmal vor einem Bildschirm, auf dem Wort für Wort das erscheint, was meine Finger in die Tastatur eingeben, all das Schöne und weniger Schöne dieser zweimonatigen Auszeit von meinem bisherigen Leben. Ich wollte mich selbst wiederfinden, nachdem ich fast drei Jahre lang nur die sein wollte, die du lieben kannst. Das will ich immer noch, aber ist das schon alles? Alles, was mein ganzes Leben in den kommenden Jahrzehnten bestimmen soll? Bis zu dieser Reise hätte ich diese Frage unwidersprochen bejaht. Doch seit Zoé und ich quer durch Europa unterwegs sind, bin ich davon nicht mehr vorbehaltlos überzeugt. Das Mädchen in mir ist immer noch bis über beide Ohren verliebt in dich, aber es ist dabei, sich in eine Frau zu verwandeln, die in sich auch noch andere Wünsche und Träume findet, als nur dein Geschöpf zu sein.

    Vielleicht hilft es mir ja, das alles niederzuschreiben und vielleicht ja, wie so oft, beim Schreiben erst zu verstehen, wovon ich da eigentlich rede.

    Auch jetzt gerade wird mir klar, dass ich zwar immer noch an dich schreibe, aber eigentlich eine Art Selbstgespräch führe.

    Ich versuche, mir selbst zu erklären, wie ich dorthin gekommen bin, wo ich vor dieser Reise war, und frage mich zugleich, ob ich dorthin wieder zurück möchte. Ich liege hier, nackt auf diesem Bett in einer altehrwürdigen Pension, und mache mir bewusst, dass mein Nacktsein nichts mit dir zu tun hat, und auch nichts mit Gehorsam. Ich BIN die Nackte, bin La Nue, bin Nuée, und das war ich schon immer, lange, bevor ich dich kannte. Schon als Kind habe ich mich nackt am wohlsten gefühlt, und das ist bis heute so geblieben. die.nackte ist mein wahres Wesen und wird es wohl auch immer bleiben, ganz egal, was sonst noch so alles geschieht.

    Auf dieser Reise habe ich gelernt, dass ich mehr bin als nur deine ergebene Dienerin und auch darüber möchte ich schreiben.

    Diese Reise war voller Abenteuer und ich habe sie allesamt jeden Abend, meistens im Schein einer Taschenlampe, so detailliert wie möglich in meinem Tagebuch festgehalten. Zu viel, um alles zu einer Geschichte zu machen?

    Ich weiß es nicht.

    Aber wo fange ich an und was möchte ich eigentlich erzählen?




    Für Zoé und mich ist von Anfang an klar, dass wir in den Süden wollen. Italien, Griechenland, Kroatien, Spanien, Portugal,…so sehen unsere primären Reiseziele aus, die wir vorher miteinander besprochen haben. Doch zugleich wollen wir so preiswert wie möglich reisen und das heißt vor allem trampen. Wir haben von Anfang an ziemliches Glück und erwischen gleich zu Beginn ein junges Pärchen mit einem altersschwachen VW-Bus, das uns bis nach München mitnimmt. Die beinahe 600 km vergehen wie im Flug, trotz oder gerade wegen der vielen Pausen, die wir immer wieder einlegen. Die beiden sind sehr gechillt unterwegs und auch wir haben keinerlei Grund zur Eile. Bei Kinding fährt Max plötzlich von der Autobahn ab und kurvt über ein paar kleinere Straßen bis zu einem Parkplatz, der direkt an der Altmühl liegt. Er erklärt, dass er keinen Bock mehr zum Weiterfahren habe und wir hier übernachten können. Es ist ein idyllisches Plätzchen, dass er da für uns ausgesucht hat, direkt am Ufer des Flußes und einem kleinen Strand mit Kieselsteinen. Zoé und ich packen unsere Isomatten und die Schlafsäcke aus und errichten daraus ein ziemlich bequemes Lager. Lea und Max werden wohl im Bus schlafen, aber auch sie holen ein paar Decken heraus, die sie auf dem Boden uns gegenüber ausbreiten. Schon nach kurzer Zeit sitzen wir alle gemütlich beieinander und Lea öffnet eine Flasche Rioja, während Max einen Grill aufbaut.

    Es gibt vegane Bratwürstchen, die erstaunlich gut schmecken, und dazu noch auf Alufolie gegarte Maiskolben, die Max wirklich auf den Punkt genau hinbekommt. Sie sind weder zu hart, noch zu weich, richtig knackig und lecker. Was für ein schöner, erster Abend.

    Wir rauchen, essen und trinken und erzählen uns gegenseitig von unseren Leben.

    Und als Lea einen Joint baut und ihn mir nach einigen tiefen Zügen daran hinhält, sage ich nicht Nein. Ich habe noch nie gekifft, doch ich fand den Geruch immer schon ganz schön. Wie ein Räucherstäbchen. Ich ziehe ein-, zweimal daran, unterdrücke den Hustenreiz, und reiche ihn dann an Zoé weiter, die damit schon Erfahrungen gesammelt hat. Sie inhaliert tief und hält den Rauch für einen Moment fest, bevor sie ihn wieder ausatmet. Das sieht sehr professionell aus und ich nehme mir vor, das beim nächsten Mal genau so zu machen. Max lehnt ab, denn er ist der Fahrer für die letzte Etappe bis München, was ich sehr verantwortungsbewusst finde. Ich warte auf eine Wirkung, doch eigentlich passiert gar nichts. Ich bin ein bisschen enttäuscht, aber Zoé erklärt mir, dass das meistens so ist, weil sich Cannabis erst im Körper aufbauen muss, bevor es eine Wirkung hat.

    Plötzlich steht Lea kichernd auf und streift ihr buntes, langes Hippiekleidchen über den Kopf und den Baumwollschlüpfer, den sie trägt, über die Hüften nach unten. Einen BH hat sie nicht an und ist nun vollkommen nackt. Sie tapst vorsichtig über die spitzen Steine hinunter zum Ufer und watet in das zunächst noch flache Wasser. “Huh!” entfährt es ihr. “Ist das kalt!” Doch sie watet unbeirrt weiter ins Wasser hinein, bis es ihr bis zum Bauchnabel reicht. Dann wagt sie einen Hechtsprung nach vorne und taucht nun vollends ein. Sie kreischt vor Vergnügen und lacht wie ein überglückliches Kind.

    Zoé und ich schauen uns an und nicken beide entschlossen. Ich streife mein Reisekleidchen über den Kopf und bin -schwubbs- ebenso nackt wie Lea. Zoé hat es da ein bisschen schwerer mit ihren Jeans Shorts und dem Bandeau, doch auch sie ist in wenigen Sekunden startklar. Wir nehmen uns bei den Händen und waten Lea hinterher. Das Wasser ist wirklich eiskalt und wir beeilen uns sehr, vollends hinein zu kommen, weil es dann erfahrungsgemäß nicht mehr so schlimm ist. Als meine Schamlippen die Wasseroberflächen berühren, durchläuft mich ein eisiger Schauer, und ich wage den Sprung schon ein bisschen früher als Lea. Es fühlt sich an, als würden eisige Splitter in meine Haut pieksen, und doch ist es herrlich. Auch Zoé findet den Weg ins eiskalte Nass und dann planschen wir ausgelassen miteinander in der Altmühl herum, spritzen uns gegenseitig nass. Wir sind wirklich wie ausgelassene Kinder, nur Max bleibt unserem Vergnügen fern und kümmert sich um seinem Grill. Er löscht die Kohle ab und beginnt, sie in einen Zinkeimer zu schippen.

    Zoé ruft nach ihm, will ihn dazu bewegen, zu uns zu stoßen, doch Lea rollt nur mit den Augen. “Max ist ein Feigling. Wir waren schon öfter hier und er war noch nie im Wasser. Schön, dass ihr da seid. Da bin ich nicht mehr so allein mit dem Spaß.”

    Wir lachen und Max zeigt Lea vom Grill aus den Stinkefinger, aber auch er lacht dabei und ist ihr anscheinend nicht wirklich böse. Nach einer Weile haben wir genug vom Wasser und trollen uns wieder zurück zum Bus. Zoe und ich kramen unsere Handtücher aus den Rucksäcken, während Lea sich zunächst einmal auf Max stürzt und ihn, klatschnass, wie sie ist, von hinten liebevoll umarmt. Er sträubt sich nur pro Forma dagegen und schon kurz danach liegen sich beiden knutschend in den Armen. Sie sind wirklich unwahrscheinlich zärtlich zueinander und ich werde beinahe ein bisschen neidisch, als Max Lea’s Pobacken massiert und sie ihr Geschlecht an seinem Oberschenkel reibt. Ich muss unwillkürlich ans Forum denken und an das Thema CMNF, das hier gerade in Perfektion vor unseren Augen zelebriert wird.

    Max ist immer noch vollständig angezogen, trägt zu seinen Jeans ein weites, weißes Hemd und hat sogar noch seine Sandalen an. Alle Frauen in diesem Szenario sind vollkommen nackt. Jetzt ein Foto denke ich, aber wir haben ja unsere Handys zu Hause gelassen und Max und Lea haben gerade etwas ganz anderes im Sinn.

    Sie knutschen und fummeln noch ein bisschen weiter, dann besinnen sie sich auf uns und lassen voneinander ab. Lea grinst verschmitzt und Max ein wenig verlegen.

    Dann wendet sich Max wieder dem Grill zu und Lea setzt sich, nackt und tropfnass, wie sie ist, auf eine der Decken. Ich schaue sie an und finde sie wunderschön mit ihrer wilden, kastanienbraunen Lockenmähne, den strahlenden, hellblauen Augen, den vollen, runden, weichen Brüsten und dem üppigen Busch aus gekräuselten Härchen zwischen den Schenkeln. Sie ist so ganz anders als ich, auch als Zoé, so natürlich und uneitel, und doch so unglaublich sinnlich. Vor allem der ungebremste Haarwuchs in ihrem Intimbereich fasziniert mich. Ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas heute noch gibt. In Berlin sind alle Mädchen, die ich kenne, rasiert oder zumindest zurechtgestutzt. Einen solchen Urwald habe ich nirgendwo gesehen, auch in der Sauna nicht. Und mir wird in diesem Moment noch einmal die Endgültigkeit meiner Laserbehandlung klar, das “Nie wieder” meiner Schamhaare für den Rest meines Lebens. War ich damit zu voreilig? Zu gehorsam? Zu sehr verliebt?

    Zoé und ich setzten uns zu ihr. Auch wir bleiben nackt und genießen die leichte Abendbrise, die nach diesem sehr heißen Tag noch mehr an Erfrischung bringt.

    Als Max mit dem Grill fertig ist, gesellt auch er sich zu uns und das CMNF-Szenario ist wieder komplett. Eigentlich wollte ich das alles hinter mir lassen, mich einmal ganz anders und neu erleben, aber so wie es aussieht, werde ich dieses Thema einfach nicht los. Wo ich bin, ist es auch. Wir rauchen noch einen Joint, dann werden wir müde und Lea und Max verziehen sich in den Bus. Zoé und ich kuscheln uns aneinander unter einen der Schlafsäcke und sind beinahe am Wegdämmern, als plötzlich sehr eindeutige Geräusche aus dem Bus zu hören sind. Lea und Max beschließen den Abend wohl auf ihre Weise, und ich spüre zum ersten Mal den leisen Stich der Sehnsucht nach dir, nach deinen fordernden Händen, nach deinem Schwanz in mir, in meinem Mund, in meinem Arsch, und vor allem in meinem augenblicklich klatschnassen Schlitz. Zoé geht es wohl ähnlich, denn sie schmiegt sich noch intensiver an mich, legt ein Bein über meinen Schenkel, reibt ihr haarloses Geschlecht daran, und beginnt meine Brüste zu streicheln. Sie ist wirklich vollkommen dicht, während ich immer noch so gut wie gar nichts spüre. Dennoch erwidere ich ihre Zärtlichkeiten und beginne ebenfalls, sie zu streicheln. Sie schnurrt im Halbschlaf wie ein Kätzchen, doch sie ist schon längst nur noch in Traumgefilden unterwegs und beginnt irgendwann mittendrin, zu schnarchen. Ich schmunzle über ihre noch immer sehr ausgeprägte Libido, die selbst im Schlaf noch auf Erfüllung aus ist, eine Eigenschaft, die Jean wahrscheinlich sehr zu schätzen weiß. Ich streichle sie noch ein bisschen weiter. Dann fallen auch mir die Augen zu.

    Heute ist es soweit. Zoé und ich starten zu unserer ersten gemeinsamen Reise.

    Wir haben uns einiges vorgenommen, wollen die Handys zuhause lassen und auf alle unnötigen Verkehrsmittel verzichten. Wir wollen trampen und campen, und wir reisen mit leichtem Gepäck. Zwei Schlafsäcke und ein superleichtes Zelt, das gerade einmal Platz für uns beide bietet, zwei selbstaufblasende Isomatten, ein Campingkocher, und auch sonst von allem so wenig wie irgend möglich.

    Ich habe nur ein paar dünne Baumwolltücher, zwei leichte, kurze Sommerkleidchen und einen dicken Pullover eingepackt, falls es Abends mal kühler wird. Unterwäsche und Badekleidung besitze ich ohnehin nicht, und auch Schuhe trage ich nie, was das Gewicht ganz erheblich reduziert. Ansonsten die üblichen Hygieneartikel, ein kleines und ein großes Handtuch zum Duschen, zwei dicke Bücher und eine Taschenlampe zum Lesen, das muss reichen.

    Zoé hat außerdem noch einen winzigen Bikini und ein Paar Sneakers im Gepäck, weil sie nicht ganz so konsequent barfuß läuft wie ich, und sich auch in Sachen Nacktheit ein wenig mehr Gedanken macht. Als sie mir ihren Bikini vorgeführt hat, musste ich unwillkürlich lachen, weil der Stoffanteil des Höschens gerade so ausreicht, um ihren Schlitz zu bedecken und auch das Oberteil kaum mehr als ihre winzigen, rosigen Knospen verhüllt.

    “Man weiß ja nie.” erklärte sie, ein klein wenig beleidigt. “An manchen Stränden ist halt Textilzwang.” Ich dachte, dass sie in diesem Bikini wahrscheinlich mehr Aufsehen erregt, als ich es nackt jemals könnte, aber das behielt ich für mich. Sie war so stolz auf ihre Idee, den Tanlines ein Schnippchen zu schlagen, dass ich es nicht übers Herz brachte, sie zu ent-täuschen.

    Es erstaunt mich auch heute noch immer wieder, was aus der braven Bäckerstochter geworden ist, die ich an der Eisbude unseres Heimatstrandes kennen- und vom ersten Moment an liebengelernt habe. Damals hat sie am Strand immer einen ganz normalen Bikini getragen und es wäre ihr nie in den Sinn gekommen, auch nur das Oberteil abzulegen. Ihre Eltern hatten ihr eingebläut, sich immer und überall anständig zu benehmen und bloß keine Schande über das heilige Familienunternehmen zu bringen, das sie in der dritten Generation führten. Als wir uns kennenlernten, stand sie in der Schlange vor der Eisbude hinter mir und starrte mich völlig entgeistert an, weil ich, als Einzige vollkommen nackt, ganz und gar unbefangen zwischen all den angezogenen Menschen stand. Ich sprach sie an und wir kamen zögerlich ins Gespräch. Zoé’s anfängliche Zurückhaltung löste sich sehr schnell auf und als ich mich auf den Weg zu meinem Strandabschnitt machte, kam sie einfach mit. Inzwischen wusste ich um ihr Dilemma mit ihren Eltern und war ziemlich erstaunt darüber, denn schließlich konnte sie ja jeder am Strand sehen, als sie mit der Verrückten, wie mich hier viele nannten, unterwegs war. Doch sie hatte schon damals die Veranlagung zum Dickschädel und setzte sich einfach über das elterliche Gebot hinweg. Wie ich später erfuhr, bekam sie auch reichlich Ärger, aber trotzdem war sie am nächsten Tag wieder bei mir an meinem Strand, der noch ein wenig hinter dem FKK-Abschnitt lag und völlig menschenleer war. Und es hat nicht sehr lange gedauert, bis sie zum ersten Mal ihr Oberteil und dann auch ihr Höschen auszog.

    Und jetzt steht sie vor mir und scharrt mit den Hufen, weil du noch immer nicht mit mir fertig bist. Ihren Abschied von Jean hat sie schon gestern Abend bei ihm in der Wohnung gefeiert, weil sie solche Szenen wie die, deren Zeugin sie gerade wird, hasst.

    Sie kam wundgefickt und rotgeweint hier bei uns an und hatte großen Anteil daran, dass wir gestern Abend noch zwei Flaschen Weißwein und fast ein ganzes Päckchen Tabak vernichtet haben. Jetzt steht sie neben ihrem Rucksack in der Tür zum Flur und rollt mit den Augen, während du mich gegen die Tischkante des Küchentischs drängst und noch einmal meinen immer noch nackten Körper mit deinen Händen in Besitz nimmst, so als müsstest du ihn dir Zentimeter für Zentimeter ganz genau einprägen, um nur ja kein einziges Detail zu vergessen. Schon gestern hast du mich den ganzen Tag lang immer wieder ziemlich hart rangenommen, nachdem du mich mehr als eine Stunde den kaum noch abebbenden Wogen meiner Orgasmen überlassen hattest. Nachdem du die Vibratoren entfernt hattest, wurde die Kette an meinen Handgelenken ein wenig heruntergefahren, so dass meine schon so sehr überreizten Körperöffnungen auf der richtigen Höhe waren, um beide noch einmal genüßlich von dir selbst gefickt werden zu können. Den ganzen restlichen Tag hatte ich gefühlt nahezu immer deinen Schwanz irgendwie in mir, meistens im Mund, oft auch ohne zu lutschen. Dann kniete ich vor dir mit deinem Schwanz im Mund und wartete auf dein GO. Und auch jetzt scheinst du mich einfach nicht loslassen zu wollen

    Als du zwischen meinen Schenkeln ankommst, nimmst du die kleine, massive, silberne Plakette in die Hand, die du gestern im Spielzimmer an meinem Klit-Ring befestigt hast und ziehst leicht daran, als wolltest du sie mir noch einmal in Erinnerung rufen. Eigentum von Master M steht darauf, in herrlich verschnörkelten Lettern, und ich bin sehr gerührt davon, dass du dir offenbar Sorgen darum machst, dass dein Alleinanspruch an mich auf dieser Reise in Gefahr kommen könnte. Aber natürlich kennst du mich gut genug, um zu wissen, wie schwer es mir fällt, mich zu widersetzen, wie sehr mein gefügiges Wesen immer wieder Situationen kreiert, in denen ich Berührungen erfahre, die ich in Wahrheit gar nicht will.

    Doch ich bin mit Zoé unterwegs und du brauchst dir darum nun wirklich keine Sorgen machen. Sie wird mich im Notfall mit den Klauen und Zähnen einer wahren Löwin verteidigen und ich bin wieder einmal dankbar, sie an meiner Seite zu haben.

    Du drückst mich hinunter auf die Knie und ich öffne gehorsam deine Hose. Dein Schwanz ist bereits voll erigiert und dringt mit einer einzigen, kraftvollen Bewegung tief in meine Kehle ein. Noch einmal deine Hände, die meinen Kopf fixieren, noch einmal dein ungestümes Stoßen, noch einmal mein heftiges Schnaufen durch die Nase, noch einmal das Zucken des Schwellkörpers und dann noch einmal der warme Schwall deines Nektars, der sich in meine Mundhöhle verströmt, weil du deinen Schwanz im letzten Moment aus meiner Kehle herausziehst, um mir in den Mund zu spritzen und mich deinen Saft auch schmecken zu lassen. Früher musste ich, wenn du das tatest, dein Sperma immer noch für eine ganze Weile im Mund behalten, um mich an den Geschmack zu gewöhnen, und auch heute hast du dabei etwas Besonderes im Sinn.

    “Ich will, dass du das Sperma so lange im Mund behältst, wie es irgend geht. Du darfst es erst dann schlucken, wenn es unumgänglich ist, weil du reden oder essen musst.”

    Ich nicke stumm und denke, dass dich dieser Abschied weit mehr mitnimmt, als ich es je für möglich gehalten habe. Ich schaue hinüber zu Zoé, die bereits vollständig angezogen ist, auch wenn dieses Wort mir bei ihrem Anblick als maßlos übertrieben erscheint.

    Von den selbst abgeschnittenen Jeans die sie trägt, ist beim Abschneiden nicht mehr allzu viel übrig geblieben und das um die Brust geknotete Dreieckstuch, das ihr als Oberteil dient, verhüllt auch nur das Nötigste. Nur mit Mühe konnte ich sie davon abhalten, stattdessen ihr Bikini-Oberteil zu tragen. Sie hat sich nach dem Vorfall im Biergarten wahrlich zurückgekämpft in ein selbstbestimmtes, furchtloses Sein, und ich bewundere sie dafür sehr.

    Ich rapple mich von den Knien hoch und schiebe mich an dir vorbei auf sie zu.

    Mein Reisekleidchen hängt, so wie immer, an der Garderobe im Flur, und ich schlüpfe hinein, bevor ich meinen Rucksack schultere und dich noch ein letztes Mal umarme.

    “Mach's gut, kleiner Nacktfrosch. Pass auf dich auf.” raunst du mir ins Ohr und ich muss mich nun ganz schnell losreißen und gehen, um nicht zu heulen.

    Zoé greift nach meiner Hand und zieht mich hinaus ins Treppenhaus. Dann fällt die Tür zu und wir sind endgültig unterwegs ins große Abenteuer.