Beiträge von die.nackte

    Ich freue mich gerade, dass das Forum wieder in Frieden existieren kann.

    Nicole hat aufgeräumt und ich hoffe, dass nun wieder einfach nur miteinander geredet wird, ohne plump und dumm auf andere loszugehen.

    Ob das auch nächste Woche noch so sein wird, weiß ich nicht, aber ich vertraue Nicoles Urteil.

    Ich freue mich über FKK-Flos Geschichte und hoffe, dass auch andere den Mut finden, sich auf diese Art auszudrücken. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass auch meine Geschichten mit jedem Mal ein kleines bisschen besser geworden sind.

    Also traut euch.


    Alles Liebe

    Nuée

    Hey, Flo.

    Schön, dass du dich getraut hast und auch eine Geschichte beisteuerst. 👍

    Ich freue mich immer sehr, wenn das Forum zu seinem eigentlichen Sinn zurückfindet.

    CMNF-Geschichten und Fotos steht darauf, aber das ist nur noch selten da.

    Was mich zu deiner Geschichte bringt.

    Als FKK-ler ist dein eigenes Nacktsein, so wie bei mir auch, ein zentrales Selbstbild.

    Das Ding ist, dass meines hierher passt und deines halt nicht. 😉

    Deine Geschichte ist eine durchaus schön geschriebene Männerphantasie, aber sie verfehlt halt das Thema. Hättest du ihr einfach nur dabei zugeschaut, wie sie nackig und draußen baden geht, während du angezogen am Ufer sitzt, wäre das anders.

    Ich hoffe, das klingt nicht zu sehr belehrend. Es ist eher konstruktiv gemeint.

    Ich freue mich auf die nächste Geschichte von dir.


    Alles Liebe

    Nuée

    Danke, liebe Nicole, dass du den Müll in meinem Thread beiseite geräumt hast und wir ja vielleicht wieder zu einem echten und respektvollen Austausch finden können. Was die Pause von blombos angeht, muss ich zugeben, dass ich an seiner Fähigkeit zur plötzlichen Entdeckung sozialer Kompetenz zweifle, aber ich traue an diesem Punkt deiner Erfahrung.

    Letztlich hat auch er dazu beigetragen, deutlich zu machen, was das Forum NICHT braucht.


    Alles Liebe

    Nuée

    🤣🤣🤣

    Schönen Gruß an deine Mama. Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können.

    Diese Erzählungen sind so schön, dass ich sie gelesen habe, wie ich ganz teure und gute Schokolade esse:

    Ganz langsam, um lange was davon zu haben. 🥰

    Leider geht es auch hier nicht weiter. Urlaub?

    Noch nicht. 😉

    Danke für deine wirklich sehr poetischen Worte, aber es hat nur einfach keinen Spaß mehr gemacht, mein Innerstes nach Außen zu kehren und dann solche Kommentare zu ernten. 😒

    Kritik ist ja O.K., aber so etwas

    mann wie unsexy, "frauen" als sportbegeisterte ! es gibt nichts dümmeres als fussbal, ein richtiges bekenntnis zum proletentum !

    Da gibt es auch andere Meinungen.


    tja, die japaner wissen wie man fussball richtig spielt ! :D

    zerschreddert einfach den Thread weg von der Geschichte zu einer Gruppenwichserei pubertärer Jungs, die an einer Geschichte gar nicht wirklich interessiert sind.

    Der eine von beiden hat gerade Pause und deshalb schreibe ich vorerst einmal weiter.


    Ein ganz normaler Morgen (Fortsetzung)


    Heute ist es wieder schön und Zoé und ich machen uns schon früh auf an den See.

    Es ist dort um diese Zeit noch nicht so viel Betrieb und es herrscht eine Stille, die man förmlich greifen kann. Für mich ist das beinahe der schönste Teil des Tages, Zeit für meinen Yoga und für eine ausgedehnte Meditation am Ufer mit Blick auf das spiegelglatte Wasser, das noch nicht von unzähligen Schwimmern aufgewühlt wird.

    Zoé ist heute ausnahmsweise schon vor mir fertig und seufzt ein paar Mal demonstrativ ungeduldig, als ich noch dies und das suche und in meinen Rucksack packe. Doch wir wollen ja den ganzen Tag dort bleiben und da gibt es so manches, das ich im Laufe des Tages gerne dabei haben werde.

    Als ich mich schließlich in eines meiner Baumwolltücher wickle und meinen Rucksack schultere, atmet sie laut hörbar aus, und wir müssen beide lachen, weil wir wissen, dass es sonst eben genau umgekehrt ist.

    Einen Teil des Weges fahren wir mit der Bahn und dann das letzte Stück durch den Wald mit den Rädern. Auch hier erweist sich der Sarong als das nahezu perfekte Kleidungsstück für eine Nudistin wie mich, da er sich, wenn man ihn nicht mit dem Po am Sattel festhält und ihn seiner Flatterhaftigkeit überlässt, während der Fahrt vorne öffnet. Um diese Zeit sind nur sehr wenig Leute unterwegs, ein paar Jogger und ein paar Gassigeher, und so fahre ich, von ein paar wenigen Momenten abgesehen, mehr oder weniger nackt durch den Wald. Zoé, die von ihrem kurzen Neckholderkleidchen vergleichsweise brav verhüllt wird, amüsiert sich köstlich über die Glotzanfälle der Passanten, wenn es mir einmal nicht schnell genug gelingt, das Tuch wieder so zu drapieren, dass es zumindest das Nötigste bedeckt. Kurz hinter der Kiesgrube, einem Ökobiotop auf dem Weg zum See, begegnen wir dann sogar einer ganzen Gruppe von Nordic-Walking-Aktivisten, die uns in stoischem Gleichklang der Bewegungen entgegen kommen. Leider geht der Weg von da an bergab bis zum See und ich habe gerade die Bremsen losgelassen, um den Rest des Weges ohne jedwede Kraftanstrengung zu bewältigen. Das Tachometer zeigt 30 km/h, was sich auf einem Fahrrad ziemlich schnell anfühlt, und ich wage nicht, meine Hände von der Lenkstange zu lösen. Ich rausche mit wehendem Sarong an den älteren Herren vorbei und höre neben mir Zoés glucksendes Lachen, die sich auch dann noch nicht wieder ein kriegt, als wir schon längst an der Kopfseite der Wiese angekommen sind.

    “Hast… du… den Typen… mit dem Trachtenhut… gesehen?” prustet sie los, kaum dass wir angehalten haben und von den Rädern steigen.

    Ich weiß beim besten Willen nicht, wovon sie redet, denn ich habe mir die Männer aus der Gruppe nicht wirklich angeschaut.

    “Der ist beinahe… kollabiert,... als er… dich gesehen hat.”

    “Na, das wollen wir doch nicht wirklich hoffen.” denke ich und hieve mein Rad über die Baumstämme hinweg, die die Begrenzung zur Wiese bilden.

    Wir folgen dem Trampelpfad hinunter an den See und schlagen den Weg zu unserem Lieblingsplatz ein, doch als wir dort ankommen, dröhnt uns laute Techno-Musik entgegen. Eine Gruppe von jungen Leuten hat sich dort niedergelassen und zwei Zelte künden davon, dass sie offenbar die Nacht hier verbracht haben. Ungeachtet der Tatsache, dass der See in einem Naturschutzgebiet liegt, und offenes Feuer im Wald sowieso nicht erlaubt ist, haben sie ein züngelndes Lagerfeuer entfacht, und überall auf der Wiese liegen leere Bierflaschen, Plastikverpackungen von Grillfleisch und -würstchen, und anderer Müll herum. Die Techno-Musik übertönt alles, was mir hier an diesem Ort so heilig ist, den Gesang der Vögel, das Raunen des Windes, das Plätschern des Wassers, und ich frage mich wieder einmal, warum Menschen einen stillen Ort aufsuchen müssen, um ihn dann mit ihrem Lärm zuzudröhnen. Sie sitzen angezogen auf einer als FKK-Area ausgeschriebenen Grünfläche und machen Party an einem Ort, der nicht für ihresgleichen gedacht ist. Leider weiß ich aus Erfahrung, dass es in der Regel nicht allzu viel nutzt, an die Vernunft oder gar die Rücksichtnahme solcher Leute zu appellieren, doch Zoé ist da natürlich mal wieder ganz anderer Meinung.

    Sie marschiert schnurstracks auf die Typen zu, baut sich vor ihnen auf und schreit gegen die laute Musik an.

    “Habt ihr sie noch alle? Das hier ist ein Naturschutzgebiet!”

    In der Runde der Lagerfeuergruppe gibt es kaum Resonanz auf ihren Auftritt.

    Nur einer hebt mit glasigen Augen den Kopf und sagt lallend:

    “I don’t care.”

    Die Dumpfheit in seinem Blick macht mich wieder einmal betroffen. Er ist in etwa in meinem Alter und jetzt schon innerlich so tot, dass er nichts mehr spüren kann.

    Zoé wendet sich wutschnaubend ab und greift nach ihrem Handy. Sie ruft bei der Polizei an, doch man sagt ihr, dass momentan alle verfügbaren Kräfte anderweitig im Einsatz sind, man sich aber unverzüglich um den Vorfall kümmern würde. Wütend wirft sie ihr Handy ins Gebüsch und ich sehe ihr an, dass sie kurz davor ist, selbst tätig zu werden. Ich gehe auf sie zu und nehme sie in den Arm.

    “Hey.” sage ich. “Lass nicht zu, dass die uns den Tag versauen. Lass uns schwimmen gehen.”

    Es ist fast wie eine Fügung des Schicksals, dass in diesem Moment Deva und Natan auftauchen, zwei Ureinwohner des Sees, die schon immer hier waren und es wohl auch noch nach mir sein werden.

    Sie erfassen mit einem Blick die Situation und wenden sich beruhigend an Zoé.

    “Du kannst hier gerade gar nichts tun. Kühl dich mal ein bisschen ab und geh mit Nuée schwimmen. Wir passen auf eure Sachen auf.”

    Zoé ist noch viel zu sehr unter Strom, um diese Botschaft zu hören, doch ich ziehe meinen Sarong aus und breite das Tuch auf der Wiese aus. Dann trete ich auf sie zu und greife nach dem Saum ihres Kleidchens. Sie murrt ein bisschen, doch dann hebt sie die Arme und ermöglicht es mir, ihr den dünnen Stoff vom Körper zu streifen. Nun stehen wir beide nackt auf der Wiese und mir wird klar, warum Zoé sich so gegen diesen Moment gewehrt hat. Nackt inmitten von zehn angezogenen Männern ist für sie immer noch schwierig. Ich nehme sie an der Hand und ziehe sie hinter mir her ins Wasser. Sie watet ein Stück hinein. Dann lässt sie meine Hand los und stürzt sich kopfüber in das spiegelglatte Wasser. Sie taucht lange und kommt erst in der Mitte des Sees wieder an die Oberfläche. Ihre Beine peitschen auf die Oberfläche des Sees ein und sie strampelt sich den Frust regelrecht von der Seele. Dann brüllt sie quer über den See: “Wo bleibst du!” und wendet sich der Plattform im See zu, die dort zum Verweilen einlädt. Ich folge ihr und hoffe, dass es ihr gelingt, sich wieder zu fangen.

    Die Plattform haben wir ganz für uns alleine und ich kann sehen, wie gut ihr das tut.

    Ihr Körper hört langsam auf zu zittern und ich rücke noch ein wenig dichter an sie heran.

    Sie schmiegt sich an mich und knurrt in meine Achsel hinein.

    "Ich hasse solche Typen, die nur sich selber und ihr Bedürfnis sehen und denen alle anderen scheissegal sind. Wie wird man so?"

    Ich habe keine Antwort für sie, weil das auch für mich, trotz Studium, auch immer noch letztlich ein Rätsel bleibt.

    Nach einer ganzen Weile schwimmen wir wieder ans Ufer zurück und die Typen sind, wie durch ein Wunder, verschwunden.

    Ich schaue zu Deva hinüber und sie weist mit einer Bewegung ihres Kinns auf Natan.

    Der alte Mann hat es wohl Mal wieder geregelt.

    Ich lasse mich auf meinem Tuch nieder und drehe mir eine Zigarette.

    Heute beginnt die WM und Zoé und ich fiebern schon dem Sonntag entgegen, an dem es dann für Deutschland so richtig losgeht. Wir sind schon seit der EURO 2012 bewusst dabei, damals noch als Kinder und später dann als Jugendliche im Vereinsheim des Dorfes, und seit Berlin und der EURO 24 natürlich dann bei den großen Public-Viewing Events. Auch diesmal haben wir uns mit Freunden aus der Uni verabredet, und auch Alara und Luca aus dem Vorderhaus wollen mit dabei sein. Ich habe sie gestern noch aufgesucht und sie für heute zu uns eingeladen, so wie du es mir aufgetragen hattest, und sie haben, ein wenig erstaunt, aber auch sehr erfreut darüber, sofort zugesagt. Dabei kamen wir auch auf die WM zu sprechen und ich erfuhr, dass Alara bis zu ihrem Umzug nach Berlin selbst Fußball gespielt hat und hier noch auf der Suche nach einem Verein ist. Sie ist gerade total happy über die Qualifikation der Frauen-Nationalmannschaft und hofft nun, dass die Männer diesmal auch weiter kommen als bis in die Vorrunde.

    Der gestrige Tag mit dir hat mir gut getan. Du hast dir für mich sehr viel Zeit genommen und wir konnten über viele Dinge reden, die vorher zwischen Tür und Angel viel zu kurz gekommen waren. Inzwischen bin ich auch nicht mehr so enttäuscht darüber, dass du unseren Urlaub so kurzfristig gecancelt hast, denn Zoé tut wirklich alles, um mich für unser gemeinsames Abenteuer zu begeistern. Aus ihrer Zeit in der WG kennt sie wirklich erstaunlich viele Leute, die wiederum Leute kennen, die Leute kennen…usw., und stellt irgendwie auf wundersame Weise Verbindungen zu Menschen entlang der gesamten Algarve her, die uns zu wirklich ganz wundervollen Events vom Whale-Watching bis zum Surf-Lehrgang verhelfen sollen. Und natürlich kennt Jean, so wie in Lagos auch an anderen Orten die Leute, die uns in die angesagten Clubs hineinbringen. Apropos Jean. Das ist das wohl größte Geschenk, das sie mir macht. Sie trennt für die Dauer dieser drei Wochen das fast Untrennbare, lässt Jean in Berlin zurück, nur um mir über meine Frustration hinweg zu helfen. Als ich, genau deswegen, Bedenken äußerte, wurde sie richtig sauer, und ich habe verstanden, dass sie mir auch ein bisschen was zurückgeben möchte für die Unterstützung nach ihrem überstürzten Auszug aus der WG, in der sie nicht mehr bleiben konnte.

    Weißt du noch, sie sie damals vor unserer Tür stand, heulend und mit einem kleinen Rucksack, in dem sich nicht mehr befand, als das Allernötigste, das sie bei ihrem Auszug schnell darin verstauen konnte. Sie war dort an eine absolute Grenze gestoßen, an die sie ihr Arschloch von damaligen Freund getrieben hatte, und hat wirklich lange gebraucht, um sich davon zu erholen.

    Jetzt sitze ich ihr und Jean gegenüber, und ich bin ein bisschen neidisch, wenn ich dabei zusehe, wie sie ihn, nackt auf seinen Schoß geschmiegt, mit einem Nutella getränkten Croissant füttert, und seine Hand dabei lässig zwischen ihren Schenkeln ruht. Du hast es heute Morgen schon wieder eilig gehabt, doch es steht mir nicht zu, dich dafür zu kritisieren. Schließlich bist du es, der es uns ermöglicht, hier in einer so mega entspannten WG zusammenleben zu können, ohne uns irgendwelche Sorgen machen zu müssen. Ich bin dankbar dafür, dass du zuerst Zoé, und nun auch immer häufiger Jean hier beherbergst, ohne das auch nur im Geringsten in Frage zu stellen. Doch es macht mich trotz allem ziemlich traurig, dass aus unseren gemeinsamen Wochen auf dem Boot diesmal nichts wird. Ich zehre immer noch von den Eindrücken von unserem Bootstrip im letzten Jahr, und ich hatte mich sehr darauf gefreut, viele weitere hinzuzufügen.

    Ich lasse die beiden Turteltäubchen alleine und gehe erst einmal unter die Dusche, wo ich so lange bleibe, dass irgendwann Zoé an die Tür klopft und fragt, ob alles in Ordnung ist.

    “Ja, klar! Alles gut!” antworte ich und höre selbst, dass es nicht sonderlich überzeugend klingt.

    Als ich aus dem Badezimmer komme, ist Jean verschwunden und Zoé erwartet mich alleine auf dem Balkon. Wir trinken Kaffee und drehen gerade quasi synchron die zweite Zigarette des Tages. Wieder einmal merke ich, dass es auch dieses Ritual des Drehens ist, das mich an das Rauchen bindet. Es hat so etwas wunderbar Beruhigendes, Meditatives. Zoé scheint es genauso zu gehen, denn sie ist voll und ganz auf das Tun ihrer Hände fokussiert. Schweigend basteln wir zuende, als es plötzlich an der Tür klingelt. Wir schauen uns verwundert an. Keine von uns erwartet um diese Zeit Besuch. Ich lege meine fertig gedrehte Kippe auf den Tisch und tapse hinein und zur Wohnungstür.

    Arne steht davor, die Vater der Familie aus dem dritten Stock unter uns, und er müsste die Augen schon zu machen, um nicht unwillkürlich auf meine Brüste zu gucken, bevor er sich fängt und zu dem Grund seines Hierseins kommt.

    “Hi. Sorry, dass ich dich so überfalle, aber es ist wirklich ein Notfall. Julia ist für eine Woche in Hamburg und ich habe spontan ein Casting herein bekommen für eine Serie bei RTL, das ich ziemlich gut gebrauchen kann. Es ist hier in Berlin, aber es überschneidet sich mit der Abholzeit in der Kita. Könnte vielleicht eine von euch Ronja von der Kita abholen und da sein, wenn Leo aus der Schule kommt?”

    “Ja, klar!” sage ich und freue mich schon auf die beiden, die mir in den letzten Monaten richtig ans Herz gewachsen sind.

    Weißt du noch, wie wir Julia, Arnes Frau, unten beim Inder begegnet sind?

    Sie saß mit ihrer Familie am Nachbartisch und auf dem Weg nach drinnen zur Toilette hielt sie an unserem Tisch inne.

    “Hey.” sagte sie und lächelte mich freundlich an.

    “Weißt du eigentlich, dass du das Idol unserer Kinder bist.”

    Ich war überrascht. Ich und Idol? Das schien mir nicht so Recht zu passen. Doch Julia fuhr fort: “Die sind nämlich auch am allerliebsten nackt und immer, wenn wir sie bitten, sich beim Rausgehen etwas anzuziehen, sagen sie: “Aber die Frau, die immer nackig ist, macht das auch nicht.” Natürlich versuchen wir ihnen dann zu erklären, dass das halt nicht immer und überall geht, aber letzte Woche habe ich sie im Hinterhof alle beide dabei erwischt, als sie splitterfasernackt auf dem großen Trampolin herumhüpften. Sie waren dabei so unglaublich glücklich und ausgelassen, so frei und unbefangen, dass ich es einfach nicht über’s Herz brachte, sie zu reglementieren.

    Ich habe Arne davon erzählt und wir haben lange darüber gesprochen.

    Im Grunde finden wir es toll, dass sie so frei und unbefangen sind, aber wir machen uns auch Sorgen, dass sie dadurch in Gefahr geraten.”

    Ich verstand ihre Sorge und machte mir gleichzeitig Gedanken darüber, dass allzu große Vorsicht für die Kinder auch leicht zum Gefängnis werden kann.

    Wir sprachen an diesem Abend lange miteinander, auch dann noch, als du und auch Arne und die Kinder schon längst hinauf gegangen waren, und es ist mir wohl gelungen, Julia ein wenig von ihrer Angst zu nehmen.

    Von diesem Tage an waren wir Freundinnen und ich habe sie bisher schon zweimal besucht. Sehr zur Freude der Kinder saß ich in ihrer Küche und wurde von ihnen mit Fragen gelöchert. Sie waren ein bisschen enttäuscht, weil ich mir ein Kleidchen übergezogen hatte, und noch mehr, als sie erfuhren, dass ich draußen auf der Straße eigentlich immer etwas anhatte. Andererseits waren sie hellauf begeistert davon, als sie hörten, dass ich immer barfuß unterwegs war, was ein weiteres Reizthema zwischen ihnen und ihren Eltern war. Julia verdrehte lachend die Augen, als sie sich sofort triumphierend an sie richteten, um meine Regel zu der ihren zu machen. Doch das Schönste für mich ist, dass Julia und Arne ihre Angst um ihre Kinder ein wenig zurückgeschraubt haben und sie so sein lassen, wie sie eben sein wollen.

    Ich kehre zurück an den Frühstückstisch und berichte Zoé von dieser Begegnung. Sie grinst, als ich von den verstohlenen Blicken erzähle und sagt nur: “Männer.”

    Damit ist alles gesagt und auch ich muss wieder einmal feststellen, dass ich es bemerkenswert finde, wie sehr so etwas im Grunde genommen Standard ist.

    Es ist wie eine Art Reflex. Dabei ist Julia wirklich eine wunderschöne junge Frau, die ganz bestimmt nichts zu wünschen übrig lässt. Aber es scheint da tatsächlich so etwas wie einen Jägerinstinkt zu geben, der automatisch auf bestimmte Reize reagiert.

    Wir räumen den Frühstückstisch ab und machen uns fertig für die Uni. Heute fahren wir mal zusammen, weil Zoé nicht bis auf die letzte Sekunde an Jean kleben muss.

    Wieder einmal ein ganz normaler Morgen, und doch auch wieder einmal einer, der auf seine Art besonders ist. Ich denke an Thich Nhat Hanh, den Zen-Meister, der einmal schrieb:

    “Ich wache auf und lächle. Vierundzwanzig brandneue Stunden liegen vor mir.”

    Muss Jugend schön sein, eine Clubnacht mit Euch beiden und ich wäre platt wie ne Briefmarke😵‍💫. Die Zeiten sind längst vorbei 🙈

    Ach, lieber Loewe. Wahrscheinlich wird es gar nicht so wild, wie du es dir gerade vorstellst. O.K., Zoé ist da echt 'ne wilde Hummel, aber mich zieht es dann doch eher in die Natur und an die einsamen Orte. Wir werden also einen Kompromiss zwischen Party & Kater und Natur & Stille finden müssen.😉

    Alles Liebe

    Nuée

    Manchmal ist hier Stundenlang nichts los,wieviele Leute registrieren sich hier,und nach 2 Tagen hört man nichts mehr von ihnen.

    Das ist mir auch schon passiert, erst schreibt man angeregt mit jemandem und nach ein zwei Wochen, sind sie wie vom Erdboden verschluckt. Ich habe auch nicht immer so viel Zeit für den Chat, aber ab und zu gibt es dann von mir ein Lebenszeichen.

    Vielleicht haben sie sich ja mit bestimmten Absichten hier angemeldet. Zoé hat mich darauf gebracht, dass ich ja oft Nachrichten von Usern bekomme, von denen ich vorher noch nichts im Forum gelesen habe. Solche Nachrichten ignoriere ich inzwischen grundsätzlich, weil sie bislang immer nur auf dasselbe hinausliefen.

    Danke euch beiden für eure Beiträge.


    Alles Liebe

    Nuée

    Ich kann mich Zoé da nur anschließen. Wunderbar poetisch und sinnlich geschrieben und für mich sehr gut nachzuempfinden. 🌞


    Alles Liebe

    Nuée

    Schön, dass du es dir noch einmal überlegt hast. 🙏

    "Vergiftet" finde ich die Athmosphäre jetzt eigentlich nicht, oder täusche ich mich da und das Gift spritzt nur in den privaten Chats?

    Na ja, in meinen jedenfalls nicht. Da schreibe ich nur mit sehr sehr netten Menschen. 🌞

    Die unangemeldeten Besucher hatte ich jetzt gar nicht so auf dem Schirm, aber natürlich sind das immer eine ganze Menge, wenn man mal so schaut. 🤔

    Und was das Thema angeht, so gibt es ja vielleicht auch noch viele andere, die damit eigentlich gar nicht so viel am Hut haben. Das hatte Loewe ja auch schon vermutet.

    Dann sind Threads wie die von ab222 über CMNF-Abende und die Lust sich zu zeigen natürlich von vorn herein relativ aussichtslos, weil kaum jemand antwortet, bzw. immer dieselben vier bis fünf User.innen, für die das Thema relevant ist.

    Danke bis hierher für die sehr erhellenden Posts.


    Alles Liebe

    Nuée

    Heute ist es ziemlich frisch auf dem Balkon, gerade einmal 16°C und auch leicht windig. Ein grauer Tag, und ich bin ein wenig frustriert, weil nun auch noch das Wetter mich im Stich lässt. Aber der Kaffee und die Zigarette müssen trotzdem sein. Es ist erstaunlich, wie schnell mich diese Gewohnheit in den Griff bekommen hat. Es hat mit Zoés Einzug hier begonnen, eine Reminiszenz an alte Zeiten, die wir an gemeinsamen Abenden wieder aufleben ließen, und hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.

    Heute Nacht hatte ich einen Traum. Ich saß im Hörsaal der Uni mit weit gespreizten Schenkeln vor einem gut gefüllten Auditorium und rieb meine Perle vor allem Augen zu einem gigantischen Orgasmus. Schon seit Samstag hast du mich, was das angeht, immer wieder bis kurz vor den freien Fall getrieben, um dann doch im letzten Moment noch abzubrechen. Am Freitag Abend im Café Einstein hast du mich das letzte Mal gefickt, nackt und vor den Augen des Personals, das gerade dabei war die Stühle hochzustellen, und viel zu müde, um zu protestieren.

    Doch seitdem hast du mich nicht mehr angerührt, hattest dazu ohnehin ja kaum wirklich Gelegenheit, weil du ständig unterwegs warst. Vier Tage ohne jedwede sexuelle Aktivität, von meinem Weckdienst einmal abgesehen, und ich bin so untervögelt, dass ich alles dafür tun würde, endlich kommen zu dürfen. Wenn du mir das Szenario aus meinem Traum vorschlagen würdest, könnte ich für nichts garantieren.

    Doch es kommt, so wie eigentlich immer, ganz anders als gedacht.

    Du kommst aus dem Badezimmer und trägst zu meinem Erstaunen nur deinen seidenen Kimono, als du dich mit gegenüber in den Korbsessel fallen lässt. Ich serviere dir deinen Kaffee, setze mich wieder hin, und dann tue ich etwas, das ich bislang nur auf deine Anweisung hin getan habe. Ich hebe meine Füße an und lege die Kniekehlen meiner Schenkel über die hohen Armlehnen des Sessels. Nun sitze ich maximal gespreizt vor dir und das mehr als feuchte Glitzern meiner rosigen Lippen fleht förmlich um Befriedigung.

    Du grinst.

    “So dringend?” fragst du und ich nicke, geradezu bettelnd, mit dem niedlichsten Augenaufschlag, zu dem ich in der Lage bin..

    “Tu dir keinen Zwang an.” sagst du so, als wäre das nie ein Problem gewesen, und ich verfluche dich innerlich für diese dreiste Verharmlosung meiner letzten Tage.

    Natürlich hast du mir diese Option auch vorher schon beinahe täglich angeboten, aber ich war bislang immer davor zurückgeschreckt. Jetzt denke ich an Alara und ihr im Hinterhof widerhallendes Stöhnen und wie von selbst finden meine Finger den Weg hin zu meinem Lustzentrum, zu meiner sehnsuchtsvoll wartenden Perle, zu den erwartungsfroh geöffneten Lippen, und es dauert nicht allzu lange, bis ich nun meinerseits den Hof mit Tönen fülle, die nur sehr bedingt menschlich, aber sehr kreatürlich klingen. Ich falle wieder einmal regelrecht in Trance, vergesse alles um mich herum, und nach dem dritten Orgasmus höre ich auf, zu zählen.

    Als ich meine Augen wieder öffne, sitzt du mir immer noch breit grinsend gegenüber.

    Ich komme nur sehr langsam wieder runter, habe immer noch einen Puls wie eine Sprinterin nach dem Zieleinlauf, und keuche wie eine dieser alten Dampflokomotiven.

    “Na endlich.” schmunzelst du. “Ich dachte schon, dieses Tabu bleibt für immer bestehen.”

    Ich traue meinen Ohren nicht. Hast du all das ganz bewusst inszeniert?

    “Hast du Alara und Luca schon zum Kaffee eingeladen?”

    Ich schüttele den Kopf und mir wird bewusst, dass deine diesbezügliche Anweisung schon zwei Wochen her ist.

    “Tu es bitte noch in dieser Woche. Es ist wichtig für deine Entwicklung.”

    Ich nicke erneut, wieder einmal sprachlos vor deiner offensichtlichen Klarheit in deinem Handeln. Du begleitest mich Schritt für Schritt zu meinem wahren Selbst und siehst mich in einer Art und Weise, die mehr über mich zu wissen scheint, als ich selbst.

    “Heute muss ich nirgendwo hin.” sagst du und mein Herz macht vor lauter Überraschung und Freude einen durch und durch spürbaren Hüpfer.

    “Was hältst du davon, wenn wir wieder ins Bett gehen und all das nachholen, was wir in den letzten Tagen verpasst haben?”

    Jetzt tanzt mein Herz geradezu vor Freude und ich starre dich beinahe ungläubig an.

    Du wartest meine Antwort nicht ab, stehst einfach auf und gehst hinein. Ich sitze noch für einen Moment wie paralysiert auf meinem Sessel, doch dann hieve ich meine Beine von den Armlehnen und tapse hinter dir her. Ich finde dich im Schlafzimmer, malerisch hingestreckt auf das Bett, und ich denke wieder einmal, wie schön du doch bist. Deine honigbraune Haut schimmert geradezu im Kontrast zu den seidenen, schneeweißen Laken, dein durchtrainierter, muskulöser Körper straft dein tatsächliches Alter Lügen, und deine kornblumenblauen Augen scheinen von Innen her zu leuchten, strahlen Vitalität und Lebensfreude aus. Dein graumeliertes, schulterlanges Haar gibt dir die Aura eines Weisen, und die vielen Lachfältchen um die Augen zeugen von deinem unschlagbaren Humor, der sich sehr oft vor allem in deinen Momenten der Selbstironie äußert. Ich krabble auf das Bett und verspüre dabei wieder einmal jene Dankbarkeit, dass ich die sein darf, die du lieben kannst.

    Ich küsse und lecke mich deine Beine hinauf bis zu deinem schon angenehm halbsteifen Schwanz und lasse ihn zum zweiten Mal an diesem Morgen in meinem Mund verschwinden. Doch diesmal lutsche ich ihn nur, bis er steil wie ein Mast vor mir aufragt. Dann klettere ich über deinen Unterleib und lasse mich auf ihm nieder. So nass, wie ich bin, hat er keinerlei Mühe, in mich hinein zu flutschen und als ich beginne, mich auf ihm zu bewegen, weiß ich dass es diesmal keine Grenze, kein Stopschild und keine Frustration geben wird. Unsere Körper beginnen, miteinander zu tanzen, werden ein einziges Wirrwarr aus Händen, Armen, Beinen und Geschlechtern, werden Drehungen und Wendungen, heftige Stöße und sanftes Wiegen, doch vor allem ein unaufhörlicher Flow an ineinanderströmender Liebe.

    Momente wie dieser sind es, die ich tief in meinem Inneren ersehne, doch ich weiß auch, dass dazu eben auch ihre Entbehrung gehört, dieses Hinfiebern darauf in den Zeiten der Abstinenz, so wie es die letzten Tage wieder einmal gewesen sind. Du hast mich ganz schön zappeln lassen, aber wenn es dann, so wie jetzt, passiert, ist es ein so eruptives, unvergleichliches geschehen, dass es jeden frustrierten Moment im Vorfeld wert ist.

    Jetzt sitzen wir uns erneut auf dem Balkon gegenüber. Ich rauche noch eine vor dem Losgehen und du schaust mir lächelnd dabei zu, wie ich diese Zeilen in die Tasten klimpere. Du warst schon unter der Dusche und bist bereits vollständig angezogen, weil wir noch in unserem Kiezcafé frühstücken gehen wollen.

    Ich habe dich gebeten, mir noch Zeit für diesen Text zu geben und du hast schmunzelnd eingewilligt. Ich weiß, dass du nicht wirklich verstehst, warum mir das so wichtig ist, aber ich weiß, dass du weißt, dass ich es gerade irgendwie brauche, mich als Schreiberlinchen auszuprobieren.

    “Es tut mir leid.” sagst du auf einmal und ich bin wie vom Donner gerührt, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass du auf dieses Thema noch einmal eingehen würdest. Und mit einer Entschuldigung schon einmal gar nicht.

    “Ich kann diese Geschäftsreise leider nicht verschieben. Ich habe es versucht, aber es sind zu viele sehr beschäftigte Leute daran beteiligt.”

    Ich nicke, und spüre bei aller Einsicht immer noch den Stachel der Enttäuschung.

    Du fragst: “Hast du gestern mit Zoé etwas alternativ geplant?”

    Wieder nicke ich.

    “Wir wollen mit dem Zelt an die Algarve. Nur den Flug nach Faro und dann einfach los.”

    Jetzt nickst du und schaust mich einen Moment lang nachdenklich an.

    “Gut.” sagst du dann und stehst langsam auf.

    “Mach nicht mehr so lange. Ich habe Hunger.”

    Im Schlafzimmer wartet heute ein kurzes Strickkleidchen aus Kaschmir auf mich, denn es ist immer noch relativ frisch, wenn auch nicht mehr ganz so wie am Morgen bei meinem ersten Besuch auf dem Balkon. Und auch das Grau ist inzwischen zu einem Mix aus Wolken und blauem Himmel geworden, am Himmel und in meinem Herzen.

    Meine Lieblingsversion ist das Original von Bob Marley.

    Meine auch. 😉

    Was ich an diesem Video mag ist die Unbeschwertheit, die Freude und die unverstellte Dankbarkeit von Joss im Umgang mit ihren Fans. Das ist es, was sie für mich, bis heute, ausmacht und was mich jedes Mal wieder auf's Neue berührt, wenn ich in einem ihrer Konzerte bin. Sie hat nie aufgehört, dankbar zu sein und ist bei allem Erfolg und Grammy-Award ein sehr nahbarer und freundlicher Mensch geblieben.

    Das erste Konzert von ihr, das ich erlebt habe, ist schon eine ganze Weile her.

    Ich war sieben Jahre alt und meine Mutter hatte mich mitgenommen, weil Joss, wie sie sagte, "so wie du ist". Das hat mich damals neugierig gemacht und seit diesem Konzert bin ich ihr Fan. 😀

    Ein neues Video kann ich gerade nicht einstellen, weil YOUTUBE "denkt, ich sei ein bot". 🤔


    Edit: Jetzt geht's wieder. 😀



    Alles Liebe

    Nuée

    Zoé hat recht, das sich vieles hier auch in privaten Chats abspielt. Ich gönne das jedem, wenn er einen Austausch findet, so wohl privat, als auch öffentlich. Nach meinen Erlebnissen aus dem vergangenen Jahr, kann ich nur sagen, das mich der private Chat davon abgehalten hat, das Forum zu verlassen, wären da nicht die tollen Kontakte gewesen. Hier gab es nämlich schon sehr kontroverse Diskussionen und nicht selten kam ein Chat Thema, dadurch zum Erliegen. Auch Anfeindungen und Beschimpfungen gab es häufig und Nicole hatte definitiv mehr zu tun, wie jetzt gerade.

    Danke für deine Rückmeldung, lieber Loewe.🙏

    Kontroverse Diskussionen sind für mich in einem Forum eigentlich das Salz in der Suppe, Anfeindungen und Beschimpfungen allerdings nicht. Wir haben es ja gerade wieder erlebt, was passiert, wenn jemand alle Regeln von Anstand und Rücksichtnahme hinter sich lässt.

    Aber im Moment ist es doch, mit dieser einen Ausnahme, eher ruhig im Forum.

    Das könnte doch auch einladend sein. 🤔

    Am Anfang war ich auch sehr schüchtern hier im Forum, und so mancher Kommentar, hat mich davon abgehalten mich hier mehr öffentlich zu äußern. In den privaten Chats, fand ich dann schnell das, was ich eigentlich suchte, das waren teilweise ganz wunderbare Gespräche und auch erotische Erlebnisse.

    Danke, liebe Eva. 🙏

    Zoé hat mir von diesen stürmischen Zeiten erzählt und ich kann verstehen, dass solche Umgangsformen nicht gerade einladend wirken. Aber jemand, der JETZT hier ins Forum kommt, hat doch dieses Problem gar nicht.

    Aber vielleicht sind ja die privaten Chats von Anfang an das Ziel aller Wünsche. 😉

    Vielleicht liegt es auch an der Jahreszeit. Man hat einfach im Frühling und Sommer anderes zu tun als zu schreiben. Man ist doch näher an realen Leben dran ( mehr Freizeitaktivitäten im Freien etc. ).

    Danke für diesen, für mich, sehr plausiblen Gedanken, lieber Scorpion. 🙏

    Ich bin ja auch bei schönem Wetter eigentlich ständig am See.

    Trotzdem finden sich ja in der Statistik z. B. für ab222's Thread über

    Die Lust sich zu zeigen 560 Zugriffe. Außerdem sehe ich, wenn ich online bin, unten rechts die User, die es auch sind. Die meisten verschwinden wieder, ohne sich zu beteiligen. Deshalb habe ich ja gefragt, weil ich gerne verstehen möchte, woran das liegt.


    Alles Liebe

    Nuée

    "Seltsamer Link" deshalb, weil mit einem Mal in meinem Text ein Link auftauchte, den ich da nicht reingesetzt habe und ich fünf Anläufe brauchte, um ihn da wieder rauszukriegen.


    Alles Liebe

    Nuée

    Heute ist wieder Vorlesung und ich treibe mich erst einmal an der Uni herum. Am Nachmittag bin ich dann mit Zoé in einem Café verabredet, um unseren gemeinsamen Urlaub zu planen. Das wird eine sehr spontane Geschichte, weil ich eigentlich andere Pläne hatte, die sich nun aber in Luft aufgelöst haben. 😡

    Aber zu meinem Glück ist Zoé, so wie eigentlich immer, für mich da und wir wollen jetzt mal schauen, was wir aus der Situation machen können. 😘


    Alles Liebe

    Nuée

    Am Samstag ist mir bewusst geworden, dass Ein ganz normaler Morgen dabei ist, sich zu einer Art BLOG zu entwickeln und ich habe mir ein paar Tage Auszeit davon genommen, um darüber nachzudenken, ob ich das überhaupt möchte. Es ist eine Sache, hier Phantasien und Geschichten zu teilen, und eine andere, hier im Forum ein öffentliches Tagebuch zu führen. Durch diese Abstinenz ist mir aufgefallen, wie wenig hier überhaupt noch geschrieben wird. Wo sind all die noch vor einem Jahr so aktiven User.innen geblieben? Und was ist mit den “Neuen”? Fast jeden Tag wird hier ein neuer Name unten links eingeblendet, doch von den meisten ist dann hier im Forum nichts zu bemerken, weder in den Likes noch in den Kommentaren. Wo seid ihr alle?

    Alles nur stille Voyeure?

    Was ich nicht verstehe, ist die Tatsache, dass ihr “Lesen” doch auch ohne Registrierung könnt. 🤔

    Aber vielleicht hat ja Zoé auch Recht, wenn sie sagt, dass das Eigentliche hier im Forum hinter den Kulissen läuft.

    Wie dem auch sei, ich merke, dass mich diese Frage beschäftigt und ich wollte euch zu einem Austausch darüber einladen.

    Wie erlebt ihr es, und wisst ihr vielleicht mehr als ich?


    Alles Liebe

    Nuée

    Es ist nicht nur der Wattebausch. Es ist noch mehr als das.

    Immer, wenn ich Hüther sehe, muss ich an einen anderen Vortrag von ihm denken, in dem er sagte:

    "Es gibt zwei wesentliche Neuigkeiten aus der Hirnforschung.

    Die eine ist, dass ein bestimmter Hirnbereich, der traditionell immer sehr ausgeprägt und aktiv gewesen ist, von Generation zu Generation immer mehr wegschrumpelt.

    Die zweite ist, dass ein anderer Hirnbereich, der eigentlich noch nie wirklich eine große Rolle gespielt hat, so groß ist, wie noch nie zuvor, seit es diese bildgebenden Verfahren gibt, mit denen man so etwas abbilden kann.

    Der erste Bereich ist der, der uns befähigt, uns in andere Menschen hineinzufühlen.

    Und der andere ist der, der für die Daumenbewegungen zuständig ist.

    Sie glauben, sie kommunizieren, doch in Wahrheit bewegen sie nur ihre Daumen, weil all das, was bei einer realen Kommunikation ganz nebenbei eben auch noch stattfindet, Blickkontakt, der Klang der Stimme, die Einschätzung der momentanen Verfassung meines Gegenübers, die mögliche daraus erfolgende Anpassung meines Verhaltens, in der Schriftform nicht stattfinden kann. Das Gehirn wird so, wie man es benutzt, und was nicht benutzt wird, wird aussortiert."


    Alles Liebe

    Nuée