Beiträge von die.nackte

    Heute muss ich in die Uni. Um 10°° Uhr ist Vorlesung und ich muss mich ein bisschen beeilen, nachdem du das Haus verlassen hast. Ich springe unter die Dusche und eile hinterher zurück ins Schlafzimmer, wo ich heute kein Kleidchen vorfinde, sondern nur eines meiner Baumwolltücher, die du so sehr an mir liebst, weil sie, wie du sagst, so praktisch sind, wenn ich sie wie einen Sarong um den nackten Körper wickle und im Nacken verknote. Diese Art der Bekleidung macht es für dich sehr einfach, mich zu entblößen, weil du nur die beiden vorne überlappenden Stoffbahnen auseinanderschlagen musst, um meinen nackten Körper in seiner vollen Schönheit vor dir zu haben. Und nicht nur das. Ein Ruck an dem Knoten im Nacken und ich bin -schwubbs- gänzlich nackt. Ich frage mich, ob diese Kleiderwahl mir deinen Besuch in der Uni ankündigen soll, denn was hättest du sonst davon?

    Ich stopfe mein Tablet in die Umhängetasche und schließe die Wohnungstür hinter mir ab.

    Im Hinterhof treffe ich auf Julia, die Mutter der Familie aus dem dritten Stock gegenüber im Vorderhaus. Sie fragt mich, ob ich Lust habe, heute Nachmittag auf einen Kaffee vorbeizukommen und ich sage zu. Nun aber schnell, hinüber zum S-Bahnhof und dabei immer ein bisschen aufpassen, denn mein Sarong ist manchmal sehr flatterhaft in seinem Bemühen, meinen nackten Körper ausreichend zu bedecken. In der Bahn dann die üblichen Blicke, zuerst auf meine nackten Füße, dann auf das deutlich hervortretenden Relief meiner Knospen auf der Oberfläche des dünnen Stoffes, und dann erst in mein Gesicht. Es ist immer wieder spannend, zu sehen, wie sehr ein offenes Lächeln in solchen Momenten entwaffnend für all diejenigen sein kann, die eigentlich gerade etwas ganz anderes im Sinn haben als Freundlichkeit. Doch auch für die, die einfach nur noch nicht ganz wach in diesen Tag hineinstolpern, ist es oft eine Tür, die diesen Morgen von einem Moment auf den anderen zu einem schöneren macht, als er es vorher gewesen ist.

    Ich denke an Thich Nhat Hanh, einen vietnamesischen Zen-Meister, der über hundert Bücher geschrieben hat, und hier speziell an das eine:

    Ich pflanze ein Lächeln.

    Es geht darin um die Notwendigkeit, Meditation und Mitgefühl vom Zafu her in den Alltag zu tragen, und genau das ist es, was ein Lächeln in solchen Momenten bewirkt.

    Jetzt sitze ich in der Uni-Mensa und schreibe diesen heutigen Beitrag zu diesem Thread. Er kommt heute ein bisschen später als sonst, aber es wäre ja auch langweilig, wenn ich jetzt hier wieder über den Geschmack von Sperma oder den ausgiebigen Morgenfick schreiben würde, die es heute natürlich auch gegeben hat.

    Stattdessen möchte ich heute einmal davon erzählen, wie es ist, im Grunde genommen halbnackt auf einem dieser Klappsitze in einem Vorlesungsraum voller Menschen zu sitzen.

    Als ich dort ankomme, ist der Raum schon ziemlich gut gefüllt und ich muss mich durch eine der Sitzreihen hindurch zu einem der wenigen noch freien Plätze drängeln. Tuchfühlung mit etlichen Menschen, die ich teilweise schon vom Sehen kenne, und solchen, denen ich das erste Mal begegne. Zweimal streift eine Hand dabei kaum merklich über meinen Po, aber es ist so hauchzart, dass es als Versehen durchgehen kann. Dann kommt der schwierigste Moment: Das Hinsetzen.

    So praktisch mein Sarong in anderer Hinsicht auch sein mag, so stellt er in einem solchen Moment jedes Mal eine Herausforderung dar. Er liegt hautnah am Körper an und reicht bis hinunter zu den Knien, was es sehr schwierig macht, ihn, wie meine Kleidchen, beiläufig hochzuschlagen, um den Stoff nicht zwischen die Sitzoberfläche und meinen nackten Po geraten zu lassen. Seit ich mit knapp vierzehn Die Geschichte der O gelesen, ach was sage ich, verschlungen habe, ist mir diese beiläufige Geste in Fleisch und Blut übergegangen, doch hier nützt sie mir herzlich wenig. Ich muss den Saum des Sarongs regelrecht mit beiden Händen nach oben raffen, und das ist dann doch ziemlich auffällig, abgesehen davon, dass der Klappsitz auch noch festgehalten sein will. Aber inzwischen verfüge ich auch in dieser Hinsicht über einiges an Übung und schaffe es, ohne großes Aufsehen zu erregen. Wie von selbst öffnen sich nun meine Schenkel, natürlich nicht ganz so weit, wie zu Hause, aber immerhin bis hin zu den Armlehnen, und ich spüre sofort den leisen Hauch der Raumluft an den immer noch feuchten Lippen meines Geschlechts, doch natürlich wird jedwede Sicht darauf durch die vor mir befindliche Sitzreihen versperrt. Die Exhibitionistin in mir ist darüber ein bisschen enttäuscht und redet meinem Hirn sehr nachdrücklich ein, darüber nachzudenken, stattdessen den Knoten im Nacken zu öffnen. Links und rechts neben mir sitzen zwei ziemlich gut aussehende Jungs und sie beschreibt sehr plastisch eine Situation, in der ich vollkommen nackt zwischen ihnen in diesem Hörsaal sitze, aber das Mädchen in mir überstimmt sie an diesem Punkt sehr klar und bestimmt. Das hier ist keine Spielwiese für solche Experimente, sondern ein Ort, der für meine Zukunft entscheidend sein kann, und deshalb reiß dich zusammen, Nuée. CMNF findet hier definitiv nicht statt!

    Mein Handy vibriert und dein Foto erscheint auf dem Display. Ich rufe die what's app auf und lese: “Komm in der Pause in die Mensa.”

    Und hier sitze ich nun und schreibe, während ich auf dich warte. Was hast du mit mir vor? Was wirst du dieses Mal mit mir anstellen?

    Die Tür zur Mensa öffnet sich und ich sehe dich hereinkommen, energetisch wie immer und bis zu den Ohren lächelnd. Du kommst auf mich zu und ich erhebe mich erwartungsfroh von meinem Plastikstuhl. Der Stoff meines Sarongs gleitet auf der Rückseite meiner Oberschenkel herunter und bedeckt meinen nackten Hintern wieder vollständig. Du nimmst mich in den Arm und flüsterst mir ins Ohr:

    “Gib mir nur einen guten Grund, warum ich nicht jetzt, hier und sofort über dich herfallen soll.”

    Ich weiß, dass du keine Antwort erwartest und küsse dich stattdessen so inbrünstig, wie es mir nur möglich ist und schmiege mich dabei sehr eng an dich. Deine Hände streifen die Stoffbahnen zwischen uns beiseite und ohne, dass die anderen hier in der Mensa es sehen können, reiben sich nun meine nackten Brüste an dem Revers deines Jacketts. Dein Knie drängt sich zwischen meine Schenkel und reibt sehr energisch an den Lippen meines Geschlechts, bringt mich innerlich zum Beben und es gelingt mir nur mit Mühe, nicht laut aufzuseufzen. Von außen gesehen gibt es hier wohl nur einen sehr intensiven Kuss, doch mich bringt das ganze schon beinahe an den Point of No Return. Die Situation bringt die Exhibitionistin auf Hochtouren und die Reibung deines Knies an meiner Perle lässt auch das Mädchen weiche Knie bekommen. Doch bevor es in die Verlegenheit gerät, hier mitten in der Uni-Mensa einen lautstarken Orgasmus zu erleben, zieht sich dein Knie von meinem Lustzentrum zurück und hinterlässt ein wieder einmal bis kurz vor den Höhepunkt stimuliertes, klatschnasses Geschlecht, das mich nun wohl durch den weiteren Tag begleiten wird.

    Dein Grinsen ist noch breiter geworden, als du dich von mir löst und dich meinem Klammergriff entwindest.

    “Wann hast du heute Schluß?” fragst du leise, und ich antworte: “Um Sechs.”

    “O.K., dann erwarte ich dich um 18³° Uhr im Café Einstein.”

    Ich nicke, immer noch mit weichen Knien, und du wendest dich zum Gehen, lässt mich in diesem Zustand einfach so zurück, und ich setze mich wieder hin, um diesen Text zuende zu schreiben.

    Ich finde das Toll mit dem Musik Trade, da ich Eure tollen Vorschläge immer gleich an der Arbeit genießen und Kunden damit begeistern kann. Es lebe der Hifi Einzelhandel 😊

    🤣🤣🤣

    O.K.

    Gibt mir einen Anlaß, und ich liefere dir den Soundtrack. 📀

    Mein Papa hatte mehr als fünftausend Platten und mein Meister steht ihm in nichts nach, auch wenn es bei uns Zuhause mehr CD's als Platten gibt.

    Alles Liebe

    Nuée

    Das ist ein Thread für alle :


    Besserwisser, Oberlehrer, Fakes, Weltverbesserer, Möchtegerne, Streitsucher , Rechtschreibkorrekturler... (Kan gerne beliebig erweitert werden)

    Noch fühle ich mich nicht wirklich gemeint, wobei Weltverbesserer schon auch gut klingt, wenn man mal den zynischen Unterton weglässt. Dennoch finde ich es spannend, ebensolche zum Dialog aufzufordern.

    Was wir hier im Forum so gar nicht brauchen sind die Fake User, diejenigen die Zwietracht säen, die die andere bevormundigen oder verbal angreifen, die das Wort Netiquette nicht kennen, die einfach rumstänkern, die jede Diskussion mit dummen Beiträgen zum erliegen bringen oder die die einfach immer ihren Senf dazu geben. (kann gerne erweitert werden )

    Ich erweitere jetzt einmal um diejenigen, die in der konkreten Diskussion scheitern und dann unter neuem Namen beweisträchtig zurückkehren und mit KI alles beweisen wollen, was sie argumentativ nicht hinbekommen haben.

    Bin gespannt ob sich die richtigen User die gemeint sind, sich angesprochen fühlen, fasst euch an die Nase und denkt mal nach.

    Ob ich gemeint war, weiß ich nicht. Das müsste ich Freddie13 fragen.

    Mir macht gerade eine bestimmte Tendenz in der Welt und auch hier im Forum ein bisschen Angst.

    Und jetzt kommt mein Senf, so wie er hier ja gewünscht ist. ;)

    So lange es hier User gibt, für die Frauen ein Urin getränkter Haufen zu seinen Füßen sind, werden sich Frauen hier auch nicht wirklich aus der Deckung trauen. Ich bin da relativ schmerz- und schamfrei, weil ich halt so bin, wie ich bin. Aber ich kann mir gut vorstellen, wie es für andere an der Schwelle zur Registrierung wirkt, was hier gerade abgeht. Blombos entschuldigt sich, aber nur dafür, dass er nicht geschnallt hat, wie man hier Punkte kriegt. Er löscht die Geschichten, aber nicht die Beleidigungen gegen mich, Zoé und Eva. Die tun ihm nämlich nicht wirklich leid und deshalb muss er sich dafür auch nicht entschuldigen. Es ist, für mich, eine Grundsatzentscheidung, die die User.innen des Forums gerade treffen.

    Wollen wir ein Forum für CMNF-Geschichten und Fotos?

    Oder wollen wir ein Forum für jede noch so durchgeknallte persönliche Phantasie?

    Wollen wir Dickpicks, nackte Männer, die nach einem Ort suchen, an dem sie sich Mal zeigen können?

    Wollen wir nackte Mädchen, ganz für sich allein, hauptsache nackt?

    Wollen wir Fickgeschichten, die mit CMNF nix mehr zu tun haben?

    Alles kann, nix muss?

    Für mich ist die Frage, wohin sich dieses Forum gerade entwickelt und diese Frage gebe ich an euch weiter.


    Alles Liebe

    Nuée

    Herrlich sinnlich geschrieben und man ist gleich in dieser Szene angekommen. Dieses Stadthaus mit dem typischen Innenhof und seien Balkonen. Zimmern mit hohen Decke in denen Platz ist zum wandeln ist.:)

    Genau so, lieber Loewe. Der Balkon geht auf den Innenhof, was ich nie verstanden habe, weil auf der anderen Seite vom Haus ein Fussballplatz ist und dort der Balkon schlicht kein Gegenüber hätte. :/

    Aber es ist, wie es ist, und für mich ist es ja sowieso nicht wirklich ein Problem, weil ich schon sehr lange davon im Grunde profitiere. Mein Nacktsein ist im Grunde genommen für niemanden mehr etwas, das ihn überrascht. Alle wissen im Grunde Bescheid, und niemand konstruiert ein Problem daraus. Das ist Berlin, und ich habe neulich einen Satz von Friedrich, dem Großen, dem Preußenkönig, gelesen, nach dem jeder nach seiner Facon seelig werden soll.

    Ich habe schon so einige Erlebnisse gehabt, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein ander Mal erzählt werden. ;)


    Alles Liebe

    Nuée

    Da bekommt man ja Gänsehaut nur vom zuhören 🥰

    Jocelyn ist über zwanzig Jahre lang ungefähr einmal im Monat im Quasimodo in Berlin aufgetreten und war so etwas wie der Geheimtipp der Szene. Wenn sie dort auftrat, war die Bude rappelvoll. Bekannt wurde sie durch den deutschen Soundtrack von DER KÖNIG DER LÖWEN, wo sie die Gesangsparts von Elton John übernahm.



    Aber im Quasimodo war und blieb sie eine Göttin.


    Alles Liebe

    Nuée

    Ich werde immer der Sonnenscheintyp sein 🤗... der alles rosig findet... aber ich weiß auch, das Vertrauen ins Leben keine Naivität ist, sondern manchmal die mutigste Entscheidung überhaupt...😏


    Ela

    Meine Yogameisterin hat mal zu mir gesagt:


    "Weißt du, Süße, alles, was man im Grunde genommen lernen muss, lässt sich in drei Worten zusammenfassen:

    VERTRAUEN INS LEBEN."


    Alles Liebe

    Nuée

    Was du beschreibst, ist in etwa das, was mich mit Zoé verbindet. Wir kennen uns, seit wir zwölf waren, haben zusammen die Pubertät und die manchmal seltsam widersprüchlichen Verhaltensweisen der Erwachsenen überlebt und sind bis heute immer noch herzallerliebste, beste Freundinnen. Wir teilen wirklich alles miteinander, auch wenn wir manchmal ganz verschieden ticken. Aber wahrscheinlich ist es genau das, was unsere Freundschaft so stark und unverwundbar macht. Wir ergänzen einander jeden Tag und ich liebe sie über alles.

    Alles Liebe

    Nuée

    Heute ist es anders als gestern. Du hast dir mehr Zeit für mich und unser Morgenritual genommen. Ich durfte nicht nur lutschen, sondern wurde auch von dir mit mehreren Orgasmen beschenkt, als du mich sehr leidenschaftlich und hart durchgefickt hast. Heute läuft mir dein Sperma an den Oberschenkeln herunter, während ich, so wie gestern, den ersten Kaffee am Morgen genieße und eine selbstgedrehte Zigarette rauche. Ich winke Alara aus dem Vorderhaus zu, die gerade den Müll in die Tonne schmeißt, und denke an unsere erste Begegnung auf dem Hinterhof, als ich mich mal wieder nackt hinaus getraut habe.

    Schon eine Woche nach meinem Erlebnis mit Frau Giesicke wagte ich mich, diesmal ganz bewusst, nackt aus der Wohnung heraus und tapste, diesmal mit dem Papiermüll in der Hand die Treppe hinunter.

    So lernte ich Alara kennen, die eine Hälfte eines frisch verliebten Pärchens, das gerade zusammengezogen war, und deren heftiges Stöhnen oft über den Hinterhof hallte.

    Als ich es zum ersten Mal hörte, saß ich gerade auf dem Balkon und schaute neugierig, wie ich nunmal bin, über die Brüstung nach unten.

    Im ersten Stock wurde ich fündig, sah von oben durch ein weit geöffnetes Fenster auf eine auf dem Boden liegende Matratze, auf der ein sehr muskulöser, nackter Männerrücken mit einem ziemlich knackigen Hintern sich rhythmisch zwischen zwei gespreizten Frauenbeinen bewegte, deren Unterschenkel von den Schultern herabhingen und bei jedem Stoß mitwippten.

    Ich sah auch das in Extase aufgelöste Gesicht einer schönen jungen Frau, die mit geschlossenen Augen ihren Kopf mit hin und her warf und kehlige, dumpfe Laute ausstieß. Plötzlich öffnete sie ihre Augen und sah ganz direkt in meine Richtung, sah mich hier stehen, nackt auf dem Balkon und erschrak sichtlich bei meinem Anblick, doch nur für einen Moment. Dann schlossen sich ihre Augen wieder und sie bockte nun noch heftiger dem in ihr steckenden Schwanz ihres Lovers entgegen.

    Wohl deshalb war Alara sichtbar ein klein wenig verlegen, als wir uns im Hinterhof gegenüber standen, doch meine ungezwungene Nacktheit und meine völlige Ignoranz gegenüber dem Gesehenen nahm dieser Peinlichkeit schnell den Stachel.

    Sie fragte mich nach meiner Beziehung zu dir und ich gab bereitwillig Auskunft. Sie war zunächst erstaunt und dann zunehmend interessiert, fragte immer wieder detailliert nach, wollte manches sehr genau wissen.

    Am Ende hatte sie es sehr eilig, nach oben zu kommen und schon Minuten später hallte nicht nur Alaras Stöhnen über den Hinterhof, sondern auch das typische, klatschende Geräusch eines Gürtels, der auf der nackten Haut tanzt.

    Auch davon erzählte ich dir und bekam den Auftrag, die beiden nun meinerseits auf einen Kaffee einzuladen.

    JETZT sitze ich hier vor meinem tablet und denke an Zoé, die gerade völlig durchgeknallt aus dem Haus gerannt ist, weil sie heute Zwischenprüfung hat und vorher noch zwei Kommilitoninnen treffen will, die scheinbar mehr wissen als sie, jedenfalls in Zoés völlig panischem Gedankenflow.

    Ich trinke meinen Kaffee aus und höre die Dusche immer noch rauschen. Heute lässt du dir anscheinend nicht nur mit mir Zeit. Verführt von diesem Gedanken wage ich die Prognose, dass es ja vielleicht auch zwischen uns nicht bei dem einen Fick am Morgen bleiben könnte, und nun ist es nicht nur Sperma, das meine Schenkel nässt. Ich kann es immer noch nicht rational erklären, was es mit mir macht, wenn ich auch nur an dich und die so ungemein auf- und erregenden Dinge denke, die du mit mir anstellst, wenn du mich fickst. Es ist wie eine Art Rauschzustand, der sich in mir entfaltet und sich mit all meinen Phantasien, Träumen, und meinem ganz realen Erleben zu einem gigantischen Climax an Emotionen verbindet.

    Mein Telefon klingelt und Zoé ist dran. Sie hat noch ein paar Fragen und wollte aber vor allem noch einmal meine Stimme hören, wie sie sagt, weil sie sich bei mir immer so sicher fühlt. Das schmeichelt mir natürlich und ist auf der anderen Seite irgendwie seltsam, weil ich mich selbst ja gar nicht so sehr viel schlauer fühle. Natürlich kenne ich dieses Gefühl von dir, weil es mir bei dir genauso geht, aber, na ja, du bist halt auch älter und weiser. ;)

    Mit einem Mal verspüre ich eine unendliche Sehnsucht nach dir, schalte das tablet aus und schlüpfe zu dir unter die Dusche. Du empfängst mich lachend, fragst mich, ob ich immer noch nicht genug habe, und seifst mich augenblicklich mit dem Shampoo ein, das du gerade an den Händen hast. Die Seife läuft mir in die Augen und ich kneife sie fest zusammen, reibe darin herum, während du auch den Rest meines Körpers gründlich einseifst. Es ist fast wie früher, wenn meine Mutter mich in der Badewanne mit dem Schwamm bis in die letzte Ritze gereinigt hat, und ich mich immer ein bisschen darüber geärgert habe, weil ich das doch eigentlich schon alleine konnte. Doch für ihre Mutterliebe gab es keinerlei Grenzen und sie hat lange dafür gebraucht, mich als Kind tatsächlich loszulassen.

    Dir fällt das mit dem Loslassen wesentlich leichter und mit einem Mal bist du weg, stehst draußen vor der Duschkabine und trocknest dich ab. Ich bleibe, und lasse das warme Wasser noch ein bisschen länger über Kopf und Körper laufen, während du in deine bereitgelegten Klamotten schlüpfst. Heute ist es der dunkelblaue Armani-Anzug, und ich frage mich, was du wohl heute noch vorhast. Du gehst vor in die Küche und ich höre durch das Wasserrauschen hindurch das laute Brummen der DeLonghi.

    Noch einen Kaffee mit dir? Jaaaa...

    Ich springe aus der Dusche und rutsche beinahe aus auf dem nassgeplanschten Boden, entscheide mich gegen das Abtrocknen und eile dir hinterher in die Küche. Du reichst mir grinsend den gerade fertig gewordenen Kaffee und stellst eine neue Tasse auf den Rost. Dann greifst du nach einem Geschirrtuch und fängst an, meine Haare zu frottieren. Ich lasse es geschehen, während ich gleichzeitig versuche, einen Schluck von dem Kaffee zu nehmen, was völlig mißlingt. Ich entziehe mich deiner Fürsorglichkeit und flüchte auf den Balkon, wo du schon wenige Minuten später ebenfalls eintriffst.

    "Das war schön." brummst du vor dich hin und ich kann dir nur zustimmen. Du setzt dich mir gegenüber und ich spreize weisungsgemäß meine Schenkel. Du grinst und streichst mit einem Finger vom Anus bis zur Perle über meine Schamlippen. Mir wird schon wieder ganz anders, doch du belässt es bei diesem einen Mal.

    "Sei nicht so gierig." sagst du lächelnd, und nun ist mir meine Lust fast schon ein wenig peinlich.

    "Ich rufe dich an, wenn ich Schluss habe." gibst du mir noch mit auf den Weg, bevor du aufstehst und dich wortlos zum Gehen wendest. Heute begleite ich dich nicht bis zur Tür. Ich bleibe auf dem Balkon sitzen und spüre dem Echo deines Fingers nach...

    Ich sitze nackt auf dem Balkon, rauche eine Zigarette, und trinke den ersten Kaffee des Tages.

    Ich habe gerade meinen morgendlichen Weckdienst absolviert, der zu meinen täglichen Pflichten gehört, und dich pünktlich aus dem Schlaf gelutscht. Heute war keine Zeit für einen anschließenden, lang anhaltenden Fick und nun stehst du unter der Dusche und ich habe immer noch den Geschmack von deinem Sperma im Mund, der sich nun mit dem Zigarettenrauch und dem Kaffeearoma vermischt. Ich mag alle drei Geschmäcker, jeden für sich und auch alle drei gemeinsam in einer sinnlichen Melange der Gegebenheiten. Mehr noch:

    Inzwischen gehören diese drei Geschmäcker für mich genauso zusammen, wie früher Kaffee ohne Zigarette nicht denkbar gewesen wäre, gehören zu diesem Moment am Morgen, an dem der Tag noch still und voller Möglichkeiten ist.

    Ich atme die frische Morgenluft ein und nehme einen weiteren Schluck des schwarzen Gebräus, schmecke die Süße der vier Stückchen Zucker darin, die für mich unabdingbar sind, auch wenn ich weiß, dass gesund anders geht.

    Mich fröstelt ein wenig, denn noch braucht die Sonne ein bisschen, um sich über das Dach des Vorderhauses zu kämpfen, und doch ist auch das Teil meines Morgenrituals, das ich ganz für mich allein genieße.

    Ich höre, wie das rauschende Geräusch aus dem Badezimmer verebbt, drücke meine Kippe im Aschenbecher aus und trinke den letzten großen Schluck aus meiner Tasse. Dann gehe ich hinein und in die Küche, schalte den Eierkocher ein und stecke Weißbrot in den Toaster. Die DeLonghi hat sich ja schon für mich warm gelaufen und ich mahle die Bohnen zu Pulver, fülle es in den Siebträger, drücke auf den Knopf und hole die Teller aus dem Schrank und das Besteck aus der Schublade. Ich decke den Tisch auf dem Balkon, weil ich weiß, dass auch du es liebst, am Morgen noch einmal so einen Moment des Innehaltens an der frischen Luft zu genießen. Ich laufe ein paar Mal hin und her, doch dann steht alles auf dem Tisch, was du für ein gutes Frühstück brauchst. Butter, Honig, frisches Obst, selbst eingekochte Marmelade und knusprig geröstetes Weißbrot, dazu ein doppelter Espresso und ein Medium gekochtes Frühstücksei, in dem das Gelbe nicht ganz flüssig und nicht ganz fest ist.

    Du kommst aus dem Schlafzimmer und bist, so wie jeden Morgen, vollständig angezogen, als du an den Frühstückstisch kommst, trägst einen von deinen hellen Leinenanzügen, die ich an dir so liebe, weil sie einerseits lässig, aber andererseits auch elegant wirken.

    Dieser Kontrast zwischen deinem Bekleidet sein und meiner vollständigen Nacktheit ist für mich jedes Mal immer wieder auf’s Neue ungemein erregend und ich schmiege mich an dich, als du mich in den Arm nimmst. Du gibst mir einen langen und leidenschaftlichen Kuss und lässt deine Hände über meinen nackten, und inzwischen leicht in der kühlen Morgenluft fröstelnden, mit Gänsehaut überzogenen Körper wandern. Das Revers deines Jackets scheuert an meinen Knospen und lässt sie sich noch mehr aufrichten, als es ohnehin schon der Fall ist, und du spürst die schon wieder vorhandene Nässe zwischen meinen Schenkeln, als du deine Finger in mich hinein schiebst.

    Du lachst darüber, wie du es beinahe jeden Morgen tust, fröhlich, aber auch ein bisschen schadenfroh, denn du weißt, dass es mir nicht erlaubt ist, mir selbst ganz alleine für mich Befriedigung zu verschaffen. Dann setzt du dich hin und ich nehme dir gegenüber Platz, spreize meine Schenkel bis zum Anschlag, wie es sich gehört.

    Gemeinsam mit dir zu frühstücken ist für mich immer einer der schönsten Momente des Tages und ich genieße es jedes Mal, ihn mit dir erleben zu dürfen. Leider dauert er meistens nicht allzu lange, weil du eigentlich immer viel zu tun hast, auch am Wochenende. Irgendwann piept dann dein Handy und zeigt dir an, dass es Zeit ist, von mir und dem Frühstückstisch Abschied zu nehmen, und mir die Frage zu stellen, die du mir jeden Morgen stellst, wenn es für einen Fick nicht gereicht hat:

    “Ich weiß noch nicht, wann ich wieder zu Hause bin. Wenn du es dir selbst machen willst, dann jetzt und hier. Willst du?”

    Ich schüttle den Kopf. Masturbation samt dem dazugehörigen Stöhnen und Seufzen hier auf dem Balkon ist selbst für mich eine Nummer zu heftig, und das weißt du ganz genau. Wenn du es anordnen würdest, wäre ich natürlich gehorsam, aber wenn ich die Wahl habe…

    Du verabschiedest dich von mir an der Wohnungstür, die du jedes Mal bis zum Anschlag öffnest, um mich maximal der Gefahr der Entdeckung auszusetzen, obwohl es inzwischen hier im Haus, und selbst im Vorderhaus, niemanden mehr gibt, der mich nicht schon nackt gesehen hätte.

    Weißt du noch, wie es mir das erste Mal passierte, dass ich nackt unten an den Mülltonnen vor Frau Giesicke aus dem Vorderhaus stand, einer älteren Dame in den Siebzigern, und sie mir lächelnd sagte, ich hätte wirklich schöne Brüste?

    Das war drei Wochen nach meinem Einzug bei dir und die Gewöhnung an das ständige Nacktsein in deiner Wohnung ließ es mich manchmal regelrecht vergessen. Schon ein paar Tage vorher hatte ich mich nackt unten am Briefkasten wiedergefunden, doch da hatte mich niemand gesehen.

    Nackt im Hinterhof im freundlichen Dialog mit Frau Giesicke war dann die folgerichtige Steigerung.

    Ich erschrak mich zu Tode, aber die freundliche alte Dame hatte ganz offensichtlich weniger ein Problem mit der Situation als ich.


    “Ach, Kindchen, mach dir ma’ keen Kopp. Ich hab sowat allet schon ma’ jeseh’n.

    Ick wohne im Zweeten und hab dir schon öfter ma’ nackig uff’n Balkong jeseh’n.

    Janz schön mutig, hab ick jedacht, aba du bist ja och ‘ne janz besonders Hübsche. Musst ja nix verstecken.”


    Ich stellte wieder einmal fest, dass ich eigentlich keinerlei Scham empfand, nur das unbestimmte Gefühl, mich schämen zu müssen. Doch Frau Giesicke ließ mit ihrer unverbrüchlichen Freundlichkeit keinen Zweifel daran, dass dies vollkommen unnötig war. Weder sie, noch ich, hatten mit der Situation ein Problem und als sie mich irgendwannmal zum Kaffee einlud, wurde mein Gefühl für dieses Haus und die Nachbarschaft beinahe schon ein bisschen so wie familiär.

    Als ich dir davon erzählte, hast du dich beinahe kaputt gelacht darüber, und dann sogleich scherzhaft angeordnet, dass ich von nun an immer nackt den Müll runterbringen muss. Das war natürlich nicht ernst gemeint, doch seitdem arbeitet dieses Thema in mir.

    Aber ich schweife ab.

    Das Thema heute ist mein Tagesablauf und der geht zunächst einmal damit weiter, dass nun auch ich unter die Dusche springe. Heute kann ich mir Zeit damit lassen, weil ich erst am frühen Nachmittag in die Uni muss. Ich lasse mich von der Wärme des Wassers verwöhnen, nachdem ich zuvor auf dem Balkon ein klein wenig kalt geworden bin. Wieder einmal bin ich froh und dankbar dafür, dass die lästige Prozedur der täglichen Rasur seit meiner Laserenthaarung kein Thema mehr ist.

    Es spart nicht nur Zeit, sondern verschont mich auch mit dem bei mir so häufig aufgetretenen Rasurbrand und den oft winzig kleinen Schnittwunden, die immer mal wieder beim Rasieren entstanden sind.

    Der tägliche Einlauf zur Reinigung meines Darms bleibt mir allerdings nicht erspart, und er ist für mich immer noch gewöhnungsbedürftig.

    Nach dem Duschen öle ich mich ausgiebig am ganzen Körper mit Babyöl von Penaten ein, und verwende besonders viel davon auf meinen Anus, um es dem Plug, den ich auf dein Geheiß tagsüber tragen muss, leichter zu machen, meinen Schließmuskel zu penetrieren. Inzwischen habe ich Übung darin, ihn mir schnell und problemlos einzuführen, und auch diesmal flutscht er mit nur ganz wenig Druck einfach so in mich hinein.

    Als nächstes räume ich den Frühstückstisch ab und wasche das Geschirr und das Besteck schnell von Hand ab. Den Geschirrspüler nutze ich nur, wenn wir Gäste hatten und das Geschirr sich stapelt.

    Ansonsten gibt es heute für mich im Haushalt nicht mehr allzu viel zu tun, weil ich erst am Wochenende alle Böden geschrubbt, die Wäsche gewaschen und auch das Bad gründlich geputzt habe. All dies gehört ebenfalls zu meinen Pflichten, doch heute kann ich mich ganz entspannt wieder auf den Balkon setzen.

    Dann fällt mir wieder ein, dass das Päckchen Tabak ziemlich leer ausgesehen hat und dass ich Zoé versprochen habe, ein Neues zu kaufen. Ich schlüpfe schnell in eins meiner kurzen Sommerkleidchen und tapse barfuß hinunter zum Späti an der Ecke. Der Plug arbeitet dabei deutlich spürbar in meinem Darm und ich weiß,dass das auch heute den ganzen Tag lang so sein wird. Er erinnert mich ständig an meinen Status als Geschlecht auf zwei Beinen, wie du mich einmal scherzhaft genannt hast, das jederzeit von dir aus dieser momentan so normal erscheinenden Alltäglichkeit herausgerissen werden kann, um nach Belieben benutzt zu werden.

    Einmal bist du einfach so in der Uni aufgekreuzt, hast mich in die Herrentoilette und in eine der Kabinen bugsiert, und dort ohne Umschweife mein Kleid hochgeschlagen.

    Ein anderes Mal hast du mir eine Nachricht geschickt und mich hinaus auf den Parkplatz bestellt, wo du mich kurz und heftig auf der Rückbank durchficktest, während draußen etliche Kommiliton.innen vorbeiliefen und mich ganz sicher stöhnen hörten, mich aber zum Glück durch die dunkel getönten Scheiben nicht sehen konnten. Tricky wurde es, als ich danach aussteigen musste, aber du bist vorausgegangen und hast alle Glotzer verjagt.

    Doch zu meinem Glück sind solche Einbrüche in meine persönliche Sphäre eher selten. Sie dienen wohl lediglich dazu, mich daran zu erinnern, dass es ein Privileg ist, sie trotz meines Status’ haben zu dürfen.

    Aber ich schweife schon wieder ab.

    Wo war ich?

    Ach ja, beim Späti und dem Tabak.

    Ich kaufe zweimal das ganze Paket mit Papers und Tips, weil ich mich ein bisschen schuldig fühle, so viel geschnorrt zu haben und tapse wieder zurück in die Wohnung, schlüpfe im Flur aus meinem Kleidchen und hänge es an die Garderobe.

    Zoé ist inzwischen auch unter den Lebenden angekommen.

    Ich finde sie nackt auf dem Balkon, wo sie gerade dabei ist, sich aus den Krümeln im Tabakspäckchen eine ziemlich schief aussehende Kippe herzustellen und mache sie mit meinen Einkäufen an diesem Morgen ein ganzes Stück glücklicher. Ich mache mir auch noch einen Kaffee und leiste ihr auf dem Balkon Gesellschaft.

    Kurz darauf schlurft dann Jean aus dem Zimmer, doch er geht nur kurz auf’s Klo und verschwindet dann wieder im Bett. Sein Rhythmus ist definitiv ein anderer und manchmal frage ich mich, wie die beiden das auf die Reihe kriegen.

    Zoé erzählt von gestern, von der Nacht in dem Club, in dem Jean auflegt, von den Mädels, die ihn ständig belagern, und von ihrer Eifersucht, von der sie eigentlich weiß, dass sie völlig unbegründet ist. Wieder einmal denke ich, dass ich eigentlich ganz froh bin, mit dieser Art von Drama nichts mehr zu tun zu haben. Bei mir ist die Situation eindeutig geklärt und ich weiß zu 100%, woran ich bin.

    Ich gehöre dir mit Haut und Haaren, aber ich gehöre eben auch zu dir, und muss nicht darüber nachdenken, ob du eine Andere hast, weil derartige Besitzansprüche mir ohnehin gar nicht zustehen. Es geht mich nichts an, wen du außer mir sonst noch so fickst, weil das Einzige, was für mich von Belang ist, meine Hingabe an dich ist.

    Zoé raucht mit mir zusammen zwei Zigaretten und trinkt dabei ihren Kaffee, als plötzlich Jean wieder vor uns steht. Er hat wohl den Zigarettenrauch gerochen, denn er greift sofort nach dem Tabak und beginnt, sich eine zu drehen. Er hat sich eine Jogginghose und ein T-Shirt übergezogen, denn vor mir zeigt er sich selten nackt. Zoé gibt ihm Feuer und gibt ihm einen inniglichen Kuss, der mich fast ein bisschen neidisch macht. Sie rauchen beide zuende, dann zieht es sie wieder zurück ins Bett. Sie sind echt mega verknallt, und ich freue mich für sie. Zoé murmelt noch was von einer Zwischenprüfung, für die sie noch lernen muss, aber kurz darauf höre ich sie überdeutlich bei einer ganz anderen Tätigkeit.

    Ich nehme die Tassen mit in die Küche und spüle sie schnell aus, als es an der Tür klingelt. Ich öffne, so wie immer, ohne durch den Spion zu schauen. Ein Paketbote von Hermes steht vor der Tür und starrt mich an wie eine Erscheinung. Er vergisst beinahe den Zweck seines Hierseins und erst als ich die Hand ausstrecke, besinnt er sich darauf und reicht mir ein ziemlich großes Paket, das an dich adressiert ist. Ich bin sofort neugierig,was da wohl drin sein könnte, doch es ist nirgends ein Absender erkennbar. Auch der Schütteltest führt zu keinem Ergebnis. Enttäuscht stelle ich es im Flur auf den Boden und unterschreibe auf dem Display, während mich der Paketbote immer noch anstarrt. Diese unverhohlene Erstaunen versetzt die Exhibitionistin in mir geradezu in Hochstimmung und ich lasse mich dazu hinreißen, übermütig eine kleine Pirouette vor ihm zu drehen, bevor ich die Tür wieder schließe. Das Paket stelle ich auf deinen Schreibtisch und ich kann mich nur mit Mühe davon abhalten, es zu öffnen. Was mag wohl darin verborgen sein?

    JETZT sitze ich tatsächlich vor meinem tablet und klimpere diesen Morgen in die Tastatur. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen, doch es war auch ganz schön, das alles einmal so niederzuschreiben, ohne mich in irgendwelchen Phantasien zu verlaufen. Ich bin sehr gespannt, was du dazu sagen wirst, ob dir mein Geschreibsel, wie du es nennst, gefällt. In jedem Fall ist es diesmal eben nichts Ausgedachtes, sondern die Wahrheit darüber, wie ich den heutigen Morgen erlebt habe, ist genau das, was du dir von mir gewünscht hast. Ich schicke dir den Text auf’s Handy und freue mich ein bisschen bei der Vorstellung, wie du ihn vielleicht ja gerade während einer wichtigen Sitzung liest. Dann wäre es mir ja vielleicht auch zumindest einmal gelungen, auch dich mal in Verlegenheit zu bringen.

    Ich bin froh so schamlos zu sein. Ich bedauere da eher die Leute die sich vor lauter Scham nicht mal die Hose am Strand wechseln können.

    Das geht mir ganz genauso. Ich habe nie verstanden, wozu Scham eigentlich gut sein soll.

    Den Reiz des Verbotenen kenne ich auch, aber dazu brauche ich keine Schamgefühle.

    Meine Grenze ist die Scham meiner Frau und meiner Tochter, die Angst haben sich für mich schämen zu müssen. Da nehme ich Rücksicht.

    In meinem privaten Umfeld gibt es niemanden, der oder die sich für mich schämen könnte, aber ich respektiere durchaus die Grenzen von anderen bei dem Thema.

    Alles Liebe

    Nuée

    🤔...nicht jeder Tag ist perfekt, aber heute entscheide ich mich, die kleinen Erfolge wahrzunehmen 😁... noch mehr zu lachen 😂... mich selbst etwas weniger zu stressen und das Leben einfach gut sein zu lassen...😏

    Das ist die Art von Energie, für die ich mich heute entscheide...🤗

    Eine wunderbare Idee. 🥰

    Da schließe ich mich gerne an.

    Doch es gibt noch ein weiteres Vorhaben.

    Heute regnet es schon seit Stunden unaufhörlich und ich möchte die Zeit kreativ nutzen.

    Der Thread von ab222 hat mich auf die Idee gebracht, eine kleine Geschichte über meinen ganz realen CMNF-Alltag zu schreiben, und damit möchte ich mich heute befassen.

    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag.

    Alles Liebe

    Nuée

    Na klar traut sich keiner mehr als schnell mal zu gucken. Das müsste dann vielleicht in einem einladenderem Umfeld stattfinden. Aber dass es ein Feuerwerk der Gefühle ist, glaube ich dir auf‘s Wort!

    Ich glaube, was Zoé meint ist eher so das laute Geschrei wegen der nackten Frau. 😉

    Davor hatte ich am Anfang hier in der Stadt auch so ein bisschen Schiss.

    Aber es kommt so gut wie nie. 😄

    Alles Liebe

    Nuée

    Yeah!

    Mein Papa ist ein großer Fan von ihr und er hat mich damit angesteckt.

    Er hat mir Mal völlig begeistert von den Aufnahmen zu ihrem nächsten Album erzählt.

    Aretha hat da nämlich nicht nur mit Keith Richard und Ron Wood von den Stones gearbeitet. Sie hatte Duette mit James Brown, Whitney Houston, Elton John und Kenny G. von den Four Tops. Das besondere war, dass die natürlich nicht alle gleichzeitig im Studio waren. Sie kamen, sangen ihren Take ein und gingen wieder. Doch am letzten Tag, als Aretha kam, um ihre vocals einzusingen, waren sie alle wieder da und hörten ehrfürchtig der Größten von allen zu. 🥰



    Alles Liebe

    Nuée



    “Komm her!” sagst du und klopfst neben dir auf das Polster des Sofas. Zögerlich folge ich deiner Aufforderung und setze mich neben dich, spüre den samtigen Stoff des Bezugs an meinem nackten Po, an den Lippen meines nackten Geschlechts und werde mir dadurch meiner völligen Nacktheit, aber vor allem auch meiner hochgradigen Erregung noch bewusster, die mir mein, nun schon zwei Tage andauerndes, einseitiges Nacktsein in deiner Wohnung immer noch beschert.

    Ich bin im Grunde die ganze Zeit über ziemlich feucht zwischen den Schenkeln, ohne dass du dafür besonders viel getan hättest, außer, im Gegensatz zu mir, vollständig angezogen zu sein. Dieser Gegensatz erregt mich mehr, als ich mir selbst eingestehen möchte, doch inzwischen kann ich es nicht mehr leugnen.

    Seit ich vorgestern Abend deine Wohnung betreten habe, habe ich keinerlei Kleidung mehr getragen, und ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich mich darauf tatsächlich eingelassen habe. Noch nie zuvor in meinem Leben war ich über einen so langen Zeitraum durchgehend nackt, und das noch nicht einmal zu Hause, sondern in einer mir immer noch fremden Umgebung, in der ich nur zu Gast bin.

    Ich bewege mich nackt durch mir unbekannte Räume, sitze auf Stühlen, die nicht meine sind, bediene nackt deine DeLonghi-Kaffemaschine, frühstücke nackt mit dir auf deinem Balkon, schaue abends nackt mit dir einen erotischen Film, und schlafe anschließend nackt mit dir in einem Bett, das ich vor drei Tagen noch nicht kannte.

    Das Wissen um die permanente Feuchtigkeit zwischen meinen Schenkeln macht mich immer noch verlegen, und die Vorstellung, dass ich den teuren Stoff deines Sofas mit meinen Sekreten ruiniere, macht mich beinahe wahnsinnig.

    Unwillkürlich verkrampfe ich mich ein wenig, presse meine Schenkel zusammen und stütze mich mit den Händen nach hinten ab, um den Kontakt mit der Sitzoberfläche ein wenig abzumildern, doch das erweist sich als ziemlich aussichtslos. Du legst lächelnd einen Arm um mich und greifst nach einem Buch, das bereits auf der Armlehne des Sofas bereit liegt.

    Du blätterst ein wenig darin herum und schlägst dann eine bestimmte Seite auf.

    “Ich möchte, dass du mir diesen Abschnitt vorliest.” sagst du und als meine Augen die Worte auf der Seite in einem kurzen Scan erfassen, trägt das nicht gerade zu meiner Entspannung bei. Es handelt sich ganz offensichtlich um einen erotischen Roman


    “Die Gewöhnung an ihr ständiges Nacktsein, an die permanente Zugänglichkeit ihrer Brüste und ihrer Körperöffnungen für jeden Blick, jede Hand, jeden Schwanz, die strenge Zucht seiner Regeln und seine Unerbittlichkeit bei der Inbesitznahme ihres Körpers haben ihr eine Art instinkthafter, beinahe kreatürlich wirkender Anmut verliehen, die in jeder ihrer sparsamen Gesten zum Ausdruck kommt, und ihre Nacktheit als etwas vollkommen Selbstverständliches erscheinen lässt. Nichts könnte natürlicher sein als die ganz und gar unbefangene Blöße ihres schlanken, geschmeidigen, zauberschönen Körpers vor den Augen aller, nichts erschiene mehr als Sakrileg, als dieses fleischgewordene Urbild der Sinnlichkeit schamhaft zu verhüllen.”


    Mit jedem Wort, das ich lese, werde ich erregter, stütze ich mich noch ein klein wenig mehr nach oben, weil mir natürlich klar ist, dass diese Erregung die Sekrete in meinem Lustzentrum zum Überlaufen bringt. Du bemerkst diesen Versuch der Schadensbegrenzung natürlich und lässt für einen Moment das Buch sinken.

    “Gefällt dir die Geschichte?” fragst du mit einer Miene, so unschuldig wie die eines kleinen Kindes, und ich kann gar nicht anders, als zu nicken.

    “Dann hör auf, dich so zu verkrampfen.”

    Jetzt erst werde ich mir so richtig bewusst, was für ein Bild ich wohl gerade abgebe und lasse augenblicklich meine Schultern los, die schon fast weh tun vor lauter Anstrengung.

    Du legst eine Hand auf meinen rechten Oberschenkel und übst einen sanften Druck in deine Richtung darauf aus. “Spreiz die Beine!”

    Dir nicht zu gehorchen ist für mich keine Option. Gefügigkeit liegt mir im Blut und ich kann gar nicht anders, als das zu tun, was du sagst.

    “O.K.” sagst du. “So ist es schon besser.”

    Dann hebst du das Buch wieder an. “Lies weiter!”

    Wenn Zoé jemals aus dem komatösen Schlaf erwachen sollte, in dem sie sich gerade befindet, geht es heute wieder an den See. Ein Haushaltstag ist genug. 😉

    Wahrscheinlich wird es heute krass voll, deshalb will ich eigentlich früh los, aber Zoé hatte wohl eine ereignisreiche Nacht. 😄

    Alles Liebe

    Nuée