Sklavinnen arbeiteten im Haushalt; sie wurden auch zum Konkubinat gezwungen. In großen Haushalten gingen sie oft sehr spezialisierten Tätigkeiten wie Friseurin, Musikerin oder Hebamme nach.
In Rom war körperliche Liebe überall verfügbar
Für ein paar Kupferstücke kauften sich die Römer ihren Sex. Alles war erlaubt, zumindest für Männer.
Diese Sitte, sich jugendliche Sklaven als sexuelle Diener zu halten, ist auch aus dem alten Rom bekannt. In der Erzählung „Satyricon“ ergeht sich der impotente Gladiator Encolpius in Eifersucht um seinen Lustknaben, den er mit seinem Begleiter Ascyltos teilen muss. Während der „Satyricon“ klar ins Reich der Fiktion gehört, ist dies bei den Schilderungen des Schriftstellers Sueton umstritten. Er beschreibt die Eskapaden des alternden Kaisers Tiberius, dem kindliche Sklaven als „Fischlein“ im Schwimmbad zu Diensten sein mussten.
