Sommerloch

  • Wir sind wohl alle ins Sommerloch gefallen.....


    Schickt mal ein paar Grüße ausm Urlaub oder wo ihr auch
    seid - hab gehört der Urlaub soll erotisch inspirieren.


    Es ist ein bisschen ruhig geworden hier
    :-(


    Naja - ich komm ja ehrlich gesagt auch nicht
    zum Lesen.


    LG
    Louanne


    --> Schreibt mal -ich bring euch dann auch ein
    Tässchen Kaffee dazu :-) 8)

    Die großen Augenblicke sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten.

  • Hab heute in einer Kolumne den Begriff "Sommersex" kennengelernt! ;)


    Da bleibt vielleicht keine Zeit mehr zum Schreiben? :P


    baer


    Tipps für Sommersex


    Sonne, Strand und warme Luft: Da bekommt man noch mehr Lust auf Sex als sonst.


    Die aphrodisierende Wirkung der Sonne macht sich jedes Jahr zur gleichen Zeit bemerkbar: Meteorologen nennen dieses seltsame Phänomen Sommer.


    Man kann draußen Sex haben


    Sicher kann man sich da heutzutage zwar nie sein – in Zeiten der nachemanzipatorischen Totalverunsicherung gibt es keine eindeutigen Zeichen mehr. Sollten wir dennoch zum Schluss kommen, dass sie auch den Minirock loswerden will, haben wir jetzt zumindest die Auswahl. Schon Jürgen Drews wusste, dass ein Bett im Kornfeld immer frei ist. Und tatsächlich ist Sex in der Natur aufregender als unter der Decke im abgedunkelten Zimmer. Das Kornfeld muss es ja nicht gerade sein – das piekt tierisch. Aber im Sommer sind einfach mehr Variationen möglich. Und Variationen haben beim Sex noch nie geschadet.


    Und wenn sich dann die Nacht aufs Land legt, legt sich auch sonst so manches übereinander. Die schönste Zeit des Jahres ist eben die hohe Zeit der Liebe. Wir verraten, warum Sex im Sommer mehr Spaß macht, und wie Sie von Höhepunkt zu Höhepunkt eilen.


    Lector, intende,
    laetaberis!
    (Lieber Leser, paß auf, Du wirst Deinen Spaß haben! – Apuleus)

  • Das Sommerloch gibt's alle Jahre wieder! :D 
    Aus dem Archiv:


    Sommer, Sex und Österreich


    20.08.2009 | 18:15 | MIRJAM MARITS (Die Presse)


    Nach dem Sieben-Uhr-Sex jedenfalls: kalt duschen, damit der Blutdruck nicht absackt.


    Woran man erkennt, dass man a.) älter wird und deswegen b.) immer öfter in unangenehme Smalltalksituationen gerät, für die man dringend kommunikationstechnische Pausenfüller braucht? Man redet plötzlich immer öfter über das Wetter. Hat man sich als Kind beim Mithören von Erwachsenengesprächen stets geschworen, nie-mals über den klaren Himmel oder den vielen Regen zu reden, ertappt man sich nun selbst dabei, Phrasen wie „Heute ist's wieder heiß, nicht?“ von sich zu geben.


    Und weil es gestern wieder so heiß war, hat sich jene Zeitung, die sich nach unserem Land benannt hat, hitzetipptechnisch etwas ganz Besonders ausgedacht: Eine Hitze-Uhr, auf der der geneigte Leser nachschauen kann, zu welcher Uhrzeit er an heißen Tagen am besten welche Dinge erledigt. Für punkt 23.30 Uhr – noch hat es 25 Grad – verordnet „Österreich“ seinen Lesern kollektiv: Schlafenszeit. Aber nicht lange, denn: Während der Nacht eventuell kurz duschen. Der 6 Uhr-Tipp dann: Öffnen Sie die Fenster, noch ist die Luft frisch. Eine Stunde später, ein wenig überraschend (soll man bei Hitze nicht körperliche Anstrengung vermeiden?): Beste Zeit für Sex. Nun werden viele Sexualhormone ausgeschüttet. Wie das halt so ist beim Sex, nicht? Leider beantwortet „Österreich“ die Frage nicht, ob beim 7-Uhr-Hitzesex die um 6 Uhr geöffneten Fenster noch sperrangelweit offen stehen oder besser wieder geschlossen werden sollen. Nach dem 7-Uhr-Sex jedenfalls: Kalt duschen, damit der Blutdruck nicht absackt. Denn der nächste körperliche Kraftakt steht schon bevor. 9 Uhr: Nehmen Sie viel Wasser mit ins Büro. Alternative: Salbeitee oder Tomatensaft. Wenn Ihre Arbeitskollegen also heute schwitzend literweise Tomatensaft ins Büro schleppen, wissen Sie, welche Zeitung die wirklich lesen. Und was die heute so gegen 7 Uhr gemacht haben.
     
    mirjam.marits@diepresse.com


    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2009)


    :D baer :D

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    laetaberis!
    (Lieber Leser, paß auf, Du wirst Deinen Spaß haben! – Apuleus)

  • Danke für Deinen Beitrag, Baer.
    Ja achso Österreich, ich verstehe ....
    Die waren ja immer offener oder wie war das?
    Vllt melden sich noch einige zu Wort


    Wollte die Beiträge ganz gerne verfolgen.
    Kam aber komischerweise 2 Tage nicht
    in den schambereich.


    Ähhh also auf die Webseite meine ich.
    An MEINEN Schambereich komm ich täglich ;)


    Mir graut schon vorm Herbst und Winter.
    Am liebsten ist mir der Frühling und Sommer.
    Wahrscheinlich geht es anderen genauso.
    Da sind die Menschen immer so schön unkompliziert.


    Grüße an alle im Forum :D

    Die großen Augenblicke sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten.

  • Zitat

    Original von Louanne
    Mir graut schon vorm Herbst und Winter.


    Statt sich des Sommers zu erfreuen, an Herbst und Winter denken, das nennt man wohl Masochismus. :D

    In Kleinigkeiten wundern wir uns nicht über die Geschmacksunterschiede. Aber sobald es sich um die Wollust handelt, geht der Lärm los. - Marquis de Sade in Justine oder die Leiden der Tugend

  • Leselöcher gibt es immer wieder. Auch im Sommer ist man nicht jeden Tag gleich drauf.
    Aber @ Erpan:


    Was hat bitte der Herbst und der Winter mit Masochismus
    zu tun.


    Ich bitte um Aufklärung :-) 
    in baldiger Bälde


    Danke


    :-)



    Louanne

    Die großen Augenblicke sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten.

  • Das Sommerloch ist doch nur eine Erfindung der außerirdischen Echsenmenschen die unsere Regierung ersetzt haben und uns verblöden wollen!

  • Ich mag ebenfalls jede Jahreszeit. Am allerliebsten jedoch die, in der ich mich gerade befinde. Und ich mag Sommer-, Lese- aber auch andere Löcher und Auszeiten extrem gern. Ich lasse mich fallen, relaxe, genieße und wir fühlen uns mitunter rundherum lumpiwohl. :D

  • ähm also hmmm Baer ? Inspiriere ich Dich ?
    Also hmm ich weiss nicht. Zumindest schreiben wir keine
    Story gemeinsam - vllt schreibt er was über Deutsche, die
    DOCH nicht so verklemmt sind GRINS :-) 
    (Baer, Du weisst ja is nicht böse gemeint.....


    Hier zum Sommer (absolut unerotisch) aber Du wolltest es ja haben :-) :




    Der Sommer geht...




    Der Sommer geht.
    und ich kann nichts dagegen tun...



    Es ist Anfang August und ich weiss ganz genau Mitte August fängt der Sommer an sich allmählich zu verabschieden...


    Es tut weh, zu spüren, dass er langsam geht...


    Diese Jahr hat er sich garnicht richtig gezeigt - ja - ganz mager war er für mich und unvollständig.


    Manche Leute wünschen sich schon den Neuen Wein von diesem Jahrgang (Federweisser) zu trinken, dabei ist doch der Saft des letzten Sommers der bessere.


    Er ist ausgereifter und vollmundiger.


    Die Menschen wissen garnicht was sie sich manchmal antun.


    Alles muss schneller, höher, besser, früher...



    Der Sommer geht... so wie immer... die Stimmung verändert sich.



    Und dieses Jahr? Wie ist es dieses Jahr?


    Es fehlen die lauen Sommernächte, solche, bei denen man stöhnt, dass es nicht richtig abkühlen will, damit man nachts gut schlafen kann.
     
    Es fehlt die Begegnung des Unbekannten, die das Besondere des Sommers hätte werden können.
     
    Es fehlen die vielen Tage, die man den Sommer noch nicht geniessen konnte.



    Der Sommer, der doch so mächtig ist... mit den unzählig vielen Sonnenstunden, den Düften, der guten Laune der Menschen, mit den Erlebnissen und Gefühlen, die man nur im Sommer hat, weil sie inspirierend sind... ja sogar verzaubern.


    Ja, der Sommer - er ist etwas Besonderes


    Jeder Tag der bleibt, sollte doppelt sein.



    Das Negative wird verdrängt... alles nicht so schlimm - das Gute gespeichert.



    Es schmerzt.



    Der Sommer geht... und ich kann nichts dagegen tun.


    Und es kann auch nichts darüber hinwegtrösten.



    Ich kann nur hoffen, dass es einen neuen Sommer gibt...

    Die großen Augenblicke sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten.

  • Also Louanne, wenn das unerotisch war . . .


    Ich lese hier was von Sehnsüchten aber auch leichter Enttäuschung, von jungem Federweißen und älteren, reiferen Säften, von Bekannten und Unbekannten, vom normalen Weinalltag, von zuversichtlicher Hoffnung auf den nächsten Sommer.


    Aber der heurige ist noch nicht beednet. Es kann noch so viel passieren. So viel Poesie könnte noch durch manch laue Sommernacht hauchen und zum Stöhnen animieren.


    Es wird einen neuen Sommer geben, versprochen! Und der jetzige geht allmählich, sicher. Wir haben aber noch sechs Wochen Zeit zum Bezaubern, Betören, Erhitzen und Abkühlen. Nicht jetzt schon traurig oder gar wehmütig sein, geh mit auf Entdeckungsreise . . .

  • Danke Mausbacher. :-)


    Die Geschichte/Worte sind aber schon ein paar Jahre alt.


    Für den ein oder anderen trifft sie wahrscheinlich schon zu.
    Und sie passte jetzt auch in die Zeit (Anfang August)


    Du siehst - ich kann auch anders......

    Die großen Augenblicke sind die, in denen wir getan haben, was wir uns nie zugetraut hätten.