Ich kann es kaum glauben, dass ich endlich frei sein soll.
Nach mehr als drei Jahren Gefangenschaft in einem Militärlager in der Wüste, in denen ich wie eine Sklavin gehalten wurde und unzähligen Männern zu Willen sein musste, stehe ich nun vor dem Kommandanten der Befreiungsarmee, der mir erklärt, wie man mich aus der Gefahrenzone heraus und am Ende sicher nach Hause bringen will.
Er redet und redet von einem Transportflugzeug, einem Luftkorridor und der Wichtigkeit des richtigen Zeitpunktes, und scheint gar nicht zu bemerken, dass ich immer noch nackt vor ihm stehe und niemand auf die Idee gekommen ist, mir etwas zum Anziehen zu geben. Nicht, dass es mir noch etwas ausmacht.
Die Gewöhnung an das ständige Nacktsein, die permanente Verfügbarkeit für jeden Blick, jede Hand, jeden Schwanz, die strenge Zucht der Peitsche der Aufseher und die völlige Wehrlosigkeit gegenüber den unzähligen Schwänzen, die in meinem Mund, meinen Arsch oder in meinem rosigen Schlitz gesteckt wurden, hat jedwede Scham in mir ausgelöscht.
Der Kommandant redet und es klingt zu schön, um wahr zu sein und auch mein Körper glaubt wohl noch nicht so recht daran und folgt seiner jahrelangen Konditionierung. Wie von selbst legen sich meine Hände auf dem Rücken überkreuz, recken sich meine Brüste nach vorne und mein rechtes Bein spreizt sich nach der Seite ab und stellt einen Fuß neben dem Kommandanten auf den karstigen Fels, öffnet den freien Zugang zu meinem Geschlecht, das immer noch wund ist vom gestrigen Tag. Ich weiß nicht, ob ich es dem Kommandanten sagen soll, aber auch seine Soldaten hatten nicht unbedingt meine Befreiung im Sinn, als sie mich nackt und gefesselt vorfanden.
Doch jetzt ist das alles vorbei und ich möchte gerne glauben, was mir der Kommandant erzählt, möchte aber auch gleichzeitig auf Nummer Sicher gehen und mich seines Wohlwollens versichern mit dem einzigen, das ich noch habe: Mich und meinen Körper.
Doch er reagiert nicht auf meine gespreizten Schenkel, auf meine aufklaffende Spalte, meine dargebotenen Brüste, und erklärt mir sachlich und distanziert die Abläufe, die in den nächsten Stunden relevant sind. Das bin ich nicht mehr gewohnt und ich wiege mich, fast, ohne es zu bemerken, sanft in den Hüften, versuche, sinnlich und lasziv zu wirken, doch dieser Mann scheint völlig unempfänglich zu sein für weibliche Reize und kennt nur seine Pflicht. Er ist ein schöner Mann, und zum ersten Mal seit Jahren spüre ich wieder so etwas wie ein eigenes Verlangen, stelle mir vor, wie er seine Hand ausstreckt und meinen haarlosen Schlitz streichelt, mich auf seinen Schoß zieht und leidenschaftlich küsst, während er mit einer Hand meine Lustperle verwöhnt und mit der anderen abwechselnd meine Brüste streichelt. Doch wie soll ich ihn erreichen, wie ihn mich sehenlassen, wie ihm begreiflich machen, dass es für mich in Ordnung wäre, wenn er sich meiner bedient. Ich habe lange schon nicht mehr so empfunden und es fehlt mir an Erfahrung in solchen Dingen, weil ich nun schon seit Jahren nicht mehr selbst entscheiden durfte, mit wem ich Sex habe. Soll ich seine Hand ergreifen und zwischen meine Schenkel legen?
Oder soll ich ihn einfach küssen?