Beiträge von die.nackte

    Auf jeden Fall noch eine Geschichte schreiben, aber erstmal geht's in die Uni.

    "Grundlagen und Methoden der allgemeinen Psychologie" bei Michael Niedeggen.

    Ich bin gespannt.

    Ich wünsche allen hier einen schönen Tag.🌞

    Alles Liebe

    Nuée

    Ich würde gerne mal posieren…mich nackt zeichnen lassen.

    Am liebsten vor einer ganzen Klasse mit Frauen und Männern.

    Fände ich extrem erotisch.

    An der Volkshochschule werden immer mal wieder Modelle für Aktzeichenkurse gesucht. Vielleicht wäre das ja was für dich.;)

    Alles Liebe

    Nuée

    Dann viel Spaß dabei und lass mal lesen wie es war 😊

    Es war nicht so eine Veranstaltung.🙁

    Es war tatsächlich nur eine ganz normale Einladung zum Abendessen und anschließendem Kulturgenuß.

    Die Tochter des Hauses am Flügel mit der Träumerei von Schumann, die sie wirklich ganz passabel spielte.

    Und dann eine Lesung eines jungen, aufstrebenden Autors, der sich in Wortspielereien und intellektuellen Höhenflügen erging.🥱

    Das einzig wirklich Schöne an diesem Abend war das Kleid, das ich tragen durfte. Bordeauxrote, hauchzarte, halbtranspartente Seide, so leicht, dass ich sie kaum auf der Haut spürte, und mit einem sehr filigranen, floralen Muster in gelb und grün, das wie hingemalt wirkte, verziert.

    Allein dafür hat sich der Abend gelohnt. 🥰


    Alles Liebe

    Nuée

    Du hast mich zu einer Wanderung eingeladen und ich habe freudig zugestimmt, doch ich hätte wissen müssen, dass bei dir nichts einfach so ganz normal passiert.

    Ich packe meine Tasche, etwas Proviant, eine Wasserflasche und eine dünne Decke, streife mir ein luftiges Kleidchen über meinen nackten Körper und laufe fröhlich und ziemlich aufgekratzt los zu unserem Treffpunkt oben auf dem Hügel bei den Ausflugsbänken. Dort lässt du mich dann erst einmal warten, aber das kenne ich ja schon von dir. Als du dann endlich kommst, will ich dir überschwänglich in die Arme fallen, doch du bist mal wieder sehr distanziert und ich spüre, dass mir das nicht gelingen würde. Deshalb lasse ich es bleiben. Du musterst mich von oben bis unten und schüttelst dabei kaum merklich mit dem Kopf.

    Ich frage mich, was ich falsch gemacht habe, und du gibst mir sogleich die Erklärung für deine Unzufriedenheit.

    "Zieh das Kleid aus!" sagst du in diesem Ton, der keinen Widerspruch duldet, und ich bin wieder einmal völlig konsterniert von deinem Ansinnen. Das kann nicht dein Ernst sein.


    Soll ich etwa nackt auf diese Wanderung mit dir gehen?

    Und wohin geht es eigentlich?

    Was werden die Leute denken, die uns begegnen?


    Doch dein Blick lässt keinerlei Zweifel an der Ernsthaftigkeit deines Ansinnens und ich schaue mich hektisch nach links und rechts um, bevor ich meine Tasche auf der Bank abstelle und gehorsam aus meinem Kleidchen schlüpfe. Du nimmst es mir aus der Hand und verstaust es in deinem Rucksack, den du danach wieder seelenruhig auf deinen Rücken schwingst.

    "Wovor hast du Angst, kleiner Nacktfrosch?" fragst du mich grinsend. "Du bist schön, viel zu schön, um diese Schönheit vor den Augen der Anderen zu verstecken. Sei mutig und zeige dich, frei und ohne falsche Scham. Du wirst sehen, am Ende dieses Tages wirst du eine andere sein."

    Ich war verblüfft über diese lange Ansprache, denn normalerweise bist du eher wortkarg. Du reichst mir meine Tasche und ich hänge sie mir über die Schulter.

    "Woll'n wir?" fragst du, die Hände lässig in den Hosentaschen, und ich nicke, nicht wirklich überzeugt, aber wehrlos und wahllos gehorsam gegenüber deinen Wünschen.

    Du wendest dich zum Gehen und ich folge dir, dem Pfad in den Wald hinein folgend, den ich so gut kenne, und der dennoch für mich heute, nackt und bloß wie ich bin, zu einem unvorhersehbaren Abenteuer werden wird.

    Wir treffen uns mal wieder am Dorfrand und laufen von dort übermütig in das Feld hinein, bis wir glauben, weit genug weg zu sein, um zu tun, was wir vorhaben. Wir sinken zwischen die hochgewachsenen Halme und ich streife mein leichtes Sommerkleidchen über den Kopf. Darunter bin ich nackt, genauso, wie du mich am liebsten hast. Du beginnst, mich zu liebkosen, meine Brüste, meinen Bauch, meine rosige Spalte, und ich gebe mich deinen Berührungen hin, genieße deine so lange vermissten Zärtlichkeiten, und vor allem deine geschickten Finger auf der Perle am oberen Rand meines Schlitzes. Ich stöhne und keuche, und versuche zugleich, dabei nicht zu laut zu sein, weil das Dorf mir mit einem Mal doch ziemlich nahe vorkommt. Du treibst mich unaufhaltsam auf die Klippe zu, hinter der es nur noch den freien Fall in die unkontrollierte Wollust gibt und ich bin kurz davor, von einer gewaltigen Welle darüber hinweg getragen zu werden, als du plötzlich und unerwartet deine Finger aus mir zurückziehst.

    Abrupt setzt du dich auf und ich fühle mich plötzlich von dir im Stich gelassen in meiner Lust, die so kurz davor war, zu explodieren. Ich murre enttäuscht und unbefriedigt, doch du schaust mich nur teilnahmslos an. Dann sagst du, wie nebenbei, so als wäre gar nichts dabei: "Steh auf!"

    Ich glaube, mich verhört zu haben. Wir sind nur ein paar hundert Meter vom Dorfrand entfernt und ich greife unwillkürlich nach meinem Kleidchen.

    Doch du hältst es fest und wiederholst, nun schon fordernder: "Steh auf!"

    Ich richte mich auf meine Knie auf und spähe über den Rand der Korngarben.

    Niemand ist zu sehen, doch natürlich kann ich nicht sehen, ob jemand aus einem Fenster der Häuser am Dorfrand zu mir herüber schaut, und der Gedanke lässt in meinem Gesicht eine zarte, aber heiße Röte entstehen. Du schaust mir, nun kaum wahrnehmbar schmunzelnd, beim Erröten zu und scheinst dich gut zu amüsieren, während ich vor lauter Scham am liebsten sterben würde. Ich schaue mich noch einmal nach allen Seiten um, richte mich dann ganz vorsichtig zu voller Größe auf, und stehe nun weithin sichtbar nackt auf diesem Feld, ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben, wer mich jetzt hier so alles sehen kann. Du stehst auf und sagst lakonisch:

    "Ich werde jetzt gehen. Du bleibst hier stehen, bis du mich nicht mehr siehst. Dann darfst du mir folgen. Wenn du dich streicheln möchtest, um dir Erleichterung zu verschaffen, tu dir keinen Zwang an. Du wirst es hier tun oder bis auf weiteres darauf verzichten müssen. Sollte ich mich allerdings zwischendurch umdrehen und sehen, dass du dich im Gras versteckst, würde mich das sehr enttäuschen."

    Ich kann nicht glauben, was ich da gerade gehört habe, doch du wendest dich bereits von mir ab und machst dich auf den Weg. Mein Kleidchen nimmst du mit.

    Zitternd vor Erregung und bebend vor Scham bleibe ich zurück und kämpfe mit mir und der Zerrissenheit zwischen Gehorsam und Fluchtgedanken, die mich aufwühlt und beinahe verzweifeln lässt. Doch da ist auch noch die unerfüllte Lust, die zwischen meinen Schenkeln pocht und mich beinahe auslaufen lässt vor Verlangen. Deine Worte hallen in meinem Kopf wieder: "Hier oder gar nicht."

    Zögerlich bewegt sich meine Hand auf die rosigen Lippen zwischen meinen Schenkeln zu, die noch immer klatschnass sind von deiner abgebrochenen Stimulation, und selbst meine kleine Perle reckt sich zwischen meinen Schamlippen hervor, als wollte sie mich daran erinnern, dass es ihr noch an Erfüllung fehlt.

    Was machst du nur mit mir?

    Heute sind wir zu einer Soirée eingeladen und ich musste bei diesem altmodischen Begriff ein bisschen schmunzeln, der nach Romanen aus dem neunzehnten Jahrhundert klingt. Ich stelle mir einen Ballsaal mit Frauen in edlen Abendroben und Herren im Frack und mit Fliege vor, die bei dezenter Streichermusik höflich und ein wenig steif miteinander plaudern, und für die jede noch so kleine Berührung ein Wagnis ist.

    Natürlich sind die Kleider der Frauen mit einer eingearbeiteten Korsage versehen, die ihre üppigen Brüste zusammenpresst und aus dem Dekolltée beinahe heraushebt, aber eben nur beinahe, denn die rosigen Knospen bleiben unter hauchzarter Spitze verborgen.

    Ich stelle mir vor, auf dieser Soirée die Einzige zu sein, die dort vollkommen nackt vorgeführt wird, und dieser Gedanke lässt mich schon ganz kribbelig werden vor lauter Neugier.:)

    Loving Couple

    Wieder einmal ein Bild voller Sinnlichkeit und erotischer Spannung. Deine Bilder bewegen jedes Mal etwas sehr tief in mir und bringen meine Worte zum Fließen. Leider habe ich jetzt gerade keinen Raum dafür, aber ich werde mich zu gegebener Zeit sicher noch einmal damit befassen.;)

    Alles Liebe

    Nuée

    Diese Geschichte ist und bleibt eine Phantasie, und Phantasien kann man, im Gegensatz zu real existierenden Erfahrungen, jederzeit wieder verändern. Ich habe aufgrund verschiedenster Kritikpunkte genau das getan und die Geschichte umgeschrieben.

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    Ich tapse barfuß mit dir durch die laue Sommernacht und kann es immer noch kaum glauben, dass ich nackt unter meinem dünnen Kleidchen mit dir unterwegs bin und etwas in mir hofft insgeheim, du würdest davon regen Gebrauch machen. Wir laufen über den Parkplatz vor dem Restaurant und ich frage mich, ob du mich wohl nach Hause fahren oder mit zu dir nehmen wirst. Ich habe noch nie mit einem Mann geschlafen, doch heute Abend scheint es mir nur folgerichtig, das es geschehen wird. Der Gedanke macht mich glücklich und ich schwelge in romantischen Phantasien über Tausende von Kerzenlichtern und sinnlichen Düften, sanfter Musik und einem gemütlichem Bett.

    Der Asphalt unter meinen nackten Füßen ist nass, aber warm. Vielleicht hat es ja geregnet.

    "Noch eine Premiere." denke ich, denn ich war noch nie ohne Schuhe in der Stadt unterwegs. Es fühlt sich eigentlich ganz gut an, wenn da nur nicht meine Angst vor den Glasscherben wäre, die hier bestimmt millionenfach herumliegen. Plötzlich lässt du meine Hand los und und läufst, übermütig lachend, rückwärts ein paar Meter von mir weg, ohne mich dabei aus den Augen zu lassen.

    Plötzlich bleibst du stehen und rufst: "Zeig mir dein Vötzchen!"

    Deine Worte reißen mich brutal aus meinen Träumen, holen mich unmittelbar wieder auf die Erde zurück, die ich unter meinen nackten Füßen spüre. Ich bleibe stehen und schaue dich an, ent-täuscht im wahrsten Sinne des Wortes, will etwas sagen, doch dein Blick sorgt dafür, dass meine Hände den Saum meines Kleidchens bis zum Bauchnabel hochschieben. Ich bin froh, dass ich mich am Morgen besonders gründlich rasiert habe, doch ich erinnere mich auch an die kleinen Pickelchen, die dabei entstanden sind.

    "Spreiz die Beine!" befiehlst du und ich gehorche sofort und ohne zu zögern.

    Du trittst an mich heran und streichst darüber.

    "Das werden wir ändern müssen." murmelst du, bevor du erst einen, dann zwei, dann drei Finger in mich hineinschiebst, doch nicht grob und brutal, sondern eher tastend, suchend. Ich bin wie erstarrt und doch gleichzeitig hochgradig erregt, lasse dich machen, ohne mich zu bewegen und halte dabei mein Kleid hoch. Ich sehe Leute an uns vorbeilaufen und erkenne das eine oder andere Gesicht aus dem Restaurant. Es ist wahrscheinlich ein einigermaßen absurdes Bild, das ich hier gerade biete, und sofort schießt mir eine heiße Röte ins Gesicht, weil ich mich so ertappt fühle von ihnen, obwohl ich sie gar nicht kenne und sie vielleicht niemals wiedersehen werde.

    Doch die Konditionierungen sind manchmal stärker als die Vernunft. Ich schäme mich in Grund und Boden, möchte am liebsten davonlaufen, aber ich kann einfach nicht gegen meine wahre Natur handeln, die mir immer deutlicher vor Augen tritt.

    Du befiehlst, ich gehorche.

    So war es schon den ganzen Abend und ich fange an, zu erkennen, dass das kein Zufall ist.

    Die Leute kommen und gehen und ich erkenne erneut, dass die Augen der Anderen gar nicht so unbarmherzig sind, wie ich gedacht habe. Sie glotzen, wundern sich, laufen vorbei und sind weg. Auch hier auf dem Parkplatz bleibt meine Entblößung letztendlich ohne Belang und das gibt dir und deiner Sorglosigkeit Recht.

    Gleichzeitig frage ich mich, ob deine Finger mein Jungfernhäutchen wohl schon durchstoßen haben und ob ich es wirklich merken würde, wenn es so wäre.

    Nach einer endlos erscheinenden Weile ziehst du deine Finger aus mir heraus und hältst sie mir vor die Nase.

    "Du bist nass!" konstertierst du und schiebst mir die Finger in den Mund. Ich lecke sie gehorsam ab und schmecke zum ersten Mal meine eigenen Säfte.

    "Was genau erregt dich so?"

    Ich bin völlig überfordert mit der Situation, deinen Fingern in mir, dem Geschmack meiner Säfte in meinem Mund, und deiner Frage, während ich immer noch dastehe und mein Geschlecht entblöße. Im Grunde bin ich schon den ganzen Abend lang überfordert, von meinen nackten Brüsten im Restaurant, dem samtigen Polster des Stuhls, das sich an meinen Schamlippen rieb, der luftigen Blöße meines Geschlechts während des gesamten Essens, und der Unberechenbarkeit dessen, was noch kommen würde.

    Deine Frage hat etwas ausgelöst, das ich lange, sehr lange schon verdrängt habe. Es hat mit meiner Kindheit zu tun, mit den Träumen der Jugendzeit, die so verstörend waren für mich. Doch noch möchte ich mich dem nicht stellen, auch wenn ich ahne, dass es mit dir sehr schnell gehen wird, dorthin zu kommen, wo es keine Wahl mehr geben wird. Die Erinnerung klopft an mein Bewusstsein an, doch noch gelingt es mir, sie beiseite zu schieben.

    Ich zucke mit den Schultern und du hebst fragend eine Augenbraue.

    "Dreh dich um!" sagst du und ich gehorche, hebe nun mit den Händen den Saum auf der Rückseite an, präsentiere dir die drallen Halbkugeln meiner Pobacken. Deine Hände gleiten darüber und kneten daran herum. Dann spüre ich plötzlich deine Finger an meiner Rosette und zucke unwillkürlich zusammen.

    "Niedliches Arschvötzchen." sagst du und ich glaube für einen Moment, mich verhört zu haben, doch als du deinen Finger in meinen Schließmuskel schiebst, wird mir klar, dass das kein Verhörer war. Du stößt einmal in mich hinein, dann ziehst du deinen Finger wieder zurück und kommst um mich herum nach vorne. Mein Kleidchen gleitet wieder an seinen Platz und bedeckt nun wieder Po und Geschlecht, was mich augenblicklich sehr erleichtert.

    "Schau mich an!" sagst du und ich hebe meinen Blick zu deinen Augen empor. Ich sehe in ihnen dein Wohlwollen, deine Zufriedenheit mit mir. Das macht mich augenblicklich glücklich und ich habe das Gefühl, genau das Richtige zu tun.

    Du lächelst, zärtlich und doch auch irgendwie wölfisch und schiebst mir dann ganz plötzlich deinen Finger tief in meinen Mund hinein, ziehst ihn wieder beinahe vollständig heraus und ergänzt ihn dann durch zwei weitere, die du gemeinsam dann tief in mich hineinstößt. Ich muss würgen, röcheln und wende meinen Kopf unwillkürlich ab. Ich ekele mich zu Tode, weil dieser Finger noch kurz zuvor in meinem Darm gesteckt hat, doch du hast dich schon wieder aus meinem Mund zurückgezogen und stehst mir lächelnd gegenüber, während ich noch damit beschäftigt bin, wieder zu Atem zu kommen.

    "Nun, ich vermute mal, dass du noch nicht allzu viel Erfahrung in diesen Dingen hast." sagst du, immer noch lächelnd und ich nicke, um diese Aussage zu bestätigen. Du grinst und streichelst mir irgendwie gönnerhaft über das Haar "Eine Novizin. Wie süß!"

    Novizin? Was soll das sein? Erneut frage ich mich, wovon du redest, doch als du mir die Hand hinstreckst, ergreife ich sie dennoch, wenn auch etwas zögerlich. Wir laufen, Hand in Hand, hinunter in die Altstadt und ich frage mich, wo du mit mir hinwillst, doch ich wage nicht zu fragen und den Zauber des Augenblicks zu stören. Wir laufen einfach so miteinander durch die Nacht und führen dabei ein scheinbar völlig normales Gespräch, auch wenn die Themen nicht mehr die sind, die wir im Restaurant besprochen haben.

    "Wieviele hast du schon geküsst?" fragst du und ich bin froh, sagen zu können: "Vier."

    "Und geblasen?" Da wird es schon schwieriger. "Na ja, so richtig...? Noch keinen."

    Du hältst überrascht inne. "Noch nie?" Ich nicke und fühle mich ein wenig ertappt in meiner Unerfahrenheit.

    "Hattest du überhaupt schon mal Sex?" stellst du die inquisitorischste Frage von allen, die ich gefürchtet habe.

    "Na ja...so ein bisschen vielleicht." versuche ich auszuweichen, aber du hast die Situation bereits erfasst.

    "Du bist echt 'ne Jungfrau!" stellst du meinen Status endgültig fest und ich schaffe es vor lauter Scham gerade noch, zu nicken.

    Ich sehe dich den Kopf schütteln und wappne mich für das Unvermeidliche.

    "Warum hast du mir das nicht gesagt?" fragst du mich und deine Stimme klingt dabei ziemlich verärgert.

    Sofort werde ich innerlich ganz klein und ducke mich beinahe vor diesem Zorn.

    Aber du jagst mich immerhin nicht zum Teufel, sondern nimmst mein Gesicht in beide Hände und schaust mir tief in die Augen.

    Ich schmelze unter diesem Blick dahin, doch ich habe nicht den Hauch einer Idee, was ich dir auf diese Frage antworten soll.

    Was soll ich sagen?

    "Oh, tut mir leid, aber ich dachte, das ist nicht so wichtig." ?

    Ratlos zucke ich mit den Schultern und wage es kaum, deinen Blick zu erwidern.

    Du atmest einmal tief durch. Dann setzt du dich wieder in Bewegung, ziehst mich an meiner Hand hinter dir her.

    Wir betreten die Altstadt und ich bin wieder einmal beeindruckt von dieser wirklich malerischen Kulisse aus uralten Patrizierhäusern, engen, verwinkelten Gassen und weiten Plätzen, die sich permanent miteinander abwechseln. Selbst die Läden scheinen noch aus einer anderen Zeit zu stammen, sind jenseits der Malls mit ihren immer gleichen Stores der großen Ketten. Hier gibt es noch eine Buchbinderei, einen Konfektionsschneider, einen Schreibwarenladen mit Büttenpapier und Schreibfeder in der Auslage, eine Goldschmiede und einen Plattenladen, der Punkmusik auf Vinyl verkauft.

    In einer schmalen, dunklen Gasse drängst du mich plötzlich in einen Hauseingang und küsst mich leidenschaftlich auf den Mund, schiebst deine Zunge in mich hinein und beide Hände unter den Saum meines Kleidchens.

    Zärtlich liebkost du meine Pobacken, schiebst mein Kleidchen bis zum Bauchnabel nach oben, doch ich setze mich nicht in Geringsten zur Wehr. Meine Hände liegen in deinem Nacken und umarmen dich inniglich, bis deine Hände meinen Unterleib verlassen, die Träger meines Kleidchens von meinen schmalen Schultern streifen und ich die Arme herunternehmen müsste, um es zu Boden gleiten zu lassen. Doch diesmal sträubt sich alles in mir dagegen, zu gehorchen.

    Das verliebte Mädchen in mir will gefallen, will dir gefallen, und tut wie von selbst einfach alles dafür, aber diesmal spüre ich in mir zum ersten Mal einen deutlichen Widerstand. Will ich mein erstes Mal hier in diesem Hauseingang erleben?

    Ich versteife mich unwillkürlich und du merkst es natürlich sofort. Hey!" sagst du und ich schaue besorgt zu dir auf, doch du lächelst mich an und flüsterst:

    "Worüber machst du dir Sorgen? Du bist schön, kleines Vötzchen, und du bist wie geschaffen dafür, nackt zu leben."

    Deine Worte machen mich unsagbar glücklich und mit einem Mal scheint mir das Ganze gar nicht mehr so schlimm.

    Ich lasse meine Arme sinken, mein Kleidchen rutscht an meinem nackten Körper herunter und -schwubbs- stehe ich, bebend vor Scham, nackt in der kühlen Abendluft.

    Der Wind streichelt sanft über meine hochaufgerichteten Knospen und die klatschnassen Lippen meines Geschlechts und macht mir mein Nacktsein erschreckend bewusst. Fröstelnd und mit einer Gänsehaut am ganzen Körper stehe ich einen Moment lang vor dir, mit mir darum kämpfend, meine Blöße nicht mit den Händen zu bedecken, als du dich bückst und mein Kleidchen wieder an Ort und Stelle bringst. Ich hatte damit gerechnet, dass es nun genau hier & jetzt passieren würde, doch du rückst nur die Träger meines Kleidchens auf meinen Schultern zurecht und sagst: "Das war sehr mutig von dir, kleines Vötzchen. Vielleicht bist du ja gar nicht so schüchtern, wie du selber denkst."

    Deine Worte sind für mich wie Balsam auf mein noch immer so furchtsames Herz, das dich so sehr will und doch zugleich das fürchtet, was du möglicherweise bist und für mich werden kannst.

    Du hast dich inzwischen wieder in Bewegung gesetzt und läufst mit mir an der Hand quer über den Marktplatz, zwischen unzähligen Nachtschwärmern hindurch, die sich am Springbrunnen getroffen haben, weil keiner von ihnen schon nach Hause will.

    "Wohin gehen wir eigentlich?" frage ich zaghaft. "Zu mir!" antwortest du. "Ich wohne gleich da drüben."

    Du deutest auf eine Ansammlung von Altbauten auf der anderen Seite des Marktplatzes, die sehr alt und sehr teuer aussehen.

    Zu dir? Ohne Geld und ohne Papiere? Nur mit einem luftigen Kleidchen bekleidet, unter dem ich vollständig nackt bin?

    Etwas in mir jubelt bei diesem Gedanken, doch in meinem Kopf überschlagen sich auch Szenarien von Entführung bis hin zu Mädchenhandel.

    Doch als du fragst:

    "Ist das ein Problem?" schüttele ich den Kopf.

    "Sicher?" fragtest du und ich bejahte erneut.

    "Alles gut!" versichere ich dir, aber du schaust mich immer noch skeptisch an.

    "Möchtest du lieber nach Hause?" hakst du nach und ich schüttele den Kopf.

    Etwas in mir hat sich umentschieden, will mehr von diesem Abenteuer und, vor allem, mehr von dir.

    Ich will, dass diese Nacht niemals aufhört und dass du erkennst, dass ich genau die bin, die du lieben kannst.

    Na ja, immerhin habe ich meinen Wohnungsschlüssel immer noch um den Hals.

    Ich tapse also mit dir weiter, als du plötzlich noch einmal anhältst und dich zu mir drehst.

    "Wenn du jetzt mitkommst, werde ich dich ficken. Und zwar so, wie ich es will. Ich möchte, dass dir das klar ist."

    Ich nicke und plötzlich küsst du mich erneut, zum zweiten Mal an diesem Abend, wild und leidenschaftlich. Meine Knie werden ganz weich unter dieser stürmischen Liebesbezeugung und ich klammere mich erneut an deinem Nacken fest, um den ich meine Arme geschlungen habe. Deine Hände wandern derweil über meinen ganzen Körper, streicheln, kneten, dringen ein, doch für mich zählt nur dieser ultimative Beweis deiner Liebe zu mir. So küsst nur jemand, der liebt und begehrt, und beides ist mir sehr recht.

    Als wir uns voneinander lösen, schauen wir uns tief in die Augen und ich sehe in deinen für einen Moment etwas Sehnsuchtsvolles aufblitzen. Doch dann greifst du energisch nach meiner Hand und ziehst mich mit dir fort, über den Platz hinweg und hin zu dem Haus, das du mir gezeigt hast. Schon die Klingelanlage wirkt monumental, mit massiven Messingknöpfen und ganz oben darüber einer Tastatur, in die du einen sechsstelligen Code eingibst. Die Tür springt mit einem leisen Summen auf und ich folge dir die Treppe hinauf, bewundere das opulent gestaltete Treppenhaus mit seinen roten Läufern und Messinggestängen, den Wandmalereien und dem Stuck in den Winkeln der Wände

    Es geht ganz nach oben, bis in das oberste Stockwerk, wo es nur eine einzige Wohnungstür gibt, neben der ein schmales Holzbrett mit einer kleinen Holztruhe darauf in der Wand verschraubt ist. Du öffnest die Truhe und sagt beiläufig: "Zieh dein Kleid aus!"

    Ich glaube mich verhört zu haben. Hier? Im Treppenhaus? Aber du sprichst schon weiter.

    "Du wirst meine Wohnung nur nackt betreten."

    Was soll ich tun? Ich schaute mich um und über das Treppengeländer nach unten in das Treppenhaus. Niemand ist zu sehen oder zu hören. Und hier oben gab es nur diese eine Wohnung. Es ist also relativ unwahrscheinlich, dass jemand sich hierher verirrt und zufällig Zeuge meiner Entblößung wird, die drinnen ja ohnehin irgendwann bevorstand, denn ich war fest entschlossen, diese Gelegenheit nicht verstreichen zu lassen, mein erstes Mal mit dir zu erleben.

    Mit vor Scham und Erregung zitternden Fingern greife ich nach den Trägern auf meinen Schultern, schiebe sie herunter. Das Kleidchen rieselt zu Boden und entblößt meinen schlanken, geschmeidigen Mädchenkörper mit seinen kleinen, hochangesetzten Brüsten, dem flachen Bauch, dem völlig haarlosen Schamhügel und dem rosigen Schlitz, der zwischen meinen Schenkeln kaum sichtbar ist. Ich widerstehe nur mühsam dem Impuls, meine Brüste und meine Scham mit den Händen zu bedecken und komme mir etwas linkisch vor in meiner krampfhaft verleugneten Verklemmtheit. Doch du hilfst mir aus der Patsche, indem du mir etwas zu tun gibst.

    "Heb dein Kleid auf und lege es in die Schatulle!" forderst du mich auf und ich bin etwas irritiert, aber gehorche wieder einmal augenblicklich. Ich öffne den Deckel und lasse mein Kleid hineingleiten. Dann schließe ich den Deckel wieder und es fühlt sich beinahe ein bisschen bedrohlich an, es auf diese Weise gänzlich wegzugeben. Doch das ist noch nicht alles. Du deutest auf ein kleines Vorhängeschloss, das neben der Schatulle aud dem Brettchen liegt und das mir vorher gar nicht aufgefallen war.

    "Schließ die Truhe ab!" sagst du lakonisch und nun wird mir richtig komisch. Hier ist nirgends ein Schlüssel zu sehen und ich begreife in Sekundenschnelle, dass ich im Begriff bin, mein Kleid meinem Zugriff vollständig zu entziehen. Wenn ich dieses Schloss einrasten ließ, wäre es mir unmöglich, ohne dein Einverständnis an mein Kleid heranzukommen. Will ich wirklich so weit gehen, mich dir derart auszuliefern?

    Du scheinst meinen inneren Kampf zu bemerken, denn du sagst: "Lass dir Zeit mit deiner Entscheidung. Wenn du hier aussteigen möchtest, ziehst du einfach dein Kleid wieder an und ich fahre dich nach Hause."

    "NEIN!" schreit etwas in mir, denn das will ich auf gar keinen Fall. Du stehst völlig ungerührt neben mir und wartest. Dein Blick ruht gelassen auf mir, streicht immer wieder über meinen nackten Körper, und es scheint so, als würde dir gefallen, was du siehst.

    Ich stehe da, nackt, mit meinem Kleid in den Händen, und komme mir vor wie eine Idiotin. Was will ich wirklich? Und wovor habe ich eigentlich so viel Angst? Warum habe ich Angst vor meinen eigenen Wünschen und Phantasien?

    Plötzlich höre ich unten im Treppenhaus das Geräusch der sich öffnenden Haustür und gleich darauf Stimmengewirr, so als ob eine vielköpfige Familie den Hausflur betritt. Das beschleunigt meine Entscheidung ungemein. Kurzentschlossen greife ich nach dem Schloss, schiebe es durch den Verschlußring und lasse es zuschnappen.

    Du schließt die Wohnungstür auf, bittest mich mit großer Geste herein und ich beeile mich sehr hineinzukommen, um dem Risiko des Entdecktwerdens zu entgehen.

    Die Tür fällt hinter mir ins Schloß und als ich sie zuschnappen höre, habe ich das Gefühl, als beginne genau in diesem Moment für mich ein ganz neues Leben.

    Das ist so wunderschön und zärtlich, dass mir fast die Worte fehlen, es zu kommentieren.🥰

    Ich glaube, wir alle haben "zwei Herzen, ach, in unserer Brust", und es ist schön, wenn wir "ganz" sein dürfen. Wenn wir mit Menschen zu tun haben, die jeden einzelnen Aspekt an uns lieben, dürfen wir uns glücklich schätzen, weil das ein Geschenk ist, das nur sehr, sehr wenige erhalten. Du hast es gefunden und ich auch, und das ist wahrlich ein Segen.🙏

    Alles Liebe

    Nuée

    Ich kann es kaum glauben, dass ich endlich frei sein soll.

    Nach mehr als drei Jahren Gefangenschaft in einem Militärlager in der Wüste, in denen ich wie eine Sklavin gehalten wurde und unzähligen Männern zu Willen sein musste, stehe ich nun vor dem Kommandanten der Befreiungsarmee, der mir erklärt, wie man mich aus der Gefahrenzone heraus und am Ende sicher nach Hause bringen will.

    Er redet und redet von einem Transportflugzeug, einem Luftkorridor und der Wichtigkeit des richtigen Zeitpunktes, und scheint gar nicht zu bemerken, dass ich immer noch nackt vor ihm stehe und niemand auf die Idee gekommen ist, mir etwas zum Anziehen zu geben. Nicht, dass es mir noch etwas ausmacht.

    Die Gewöhnung an das ständige Nacktsein, die permanente Verfügbarkeit für jeden Blick, jede Hand, jeden Schwanz, die strenge Zucht der Peitsche der Aufseher und die völlige Wehrlosigkeit gegenüber den unzähligen Schwänzen, die in meinem Mund, meinen Arsch oder in meinem rosigen Schlitz gesteckt wurden, hat jedwede Scham in mir ausgelöscht.

    Der Kommandant redet und es klingt zu schön, um wahr zu sein und auch mein Körper glaubt wohl noch nicht so recht daran und folgt seiner jahrelangen Konditionierung. Wie von selbst legen sich meine Hände auf dem Rücken überkreuz, recken sich meine Brüste nach vorne und mein rechtes Bein spreizt sich nach der Seite ab und stellt einen Fuß neben dem Kommandanten auf den karstigen Fels, öffnet den freien Zugang zu meinem Geschlecht, das immer noch wund ist vom gestrigen Tag. Ich weiß nicht, ob ich es dem Kommandanten sagen soll, aber auch seine Soldaten hatten nicht unbedingt meine Befreiung im Sinn, als sie mich nackt und gefesselt vorfanden.

    Doch jetzt ist das alles vorbei und ich möchte gerne glauben, was mir der Kommandant erzählt, möchte aber auch gleichzeitig auf Nummer Sicher gehen und mich seines Wohlwollens versichern mit dem einzigen, das ich noch habe: Mich und meinen Körper.

    Doch er reagiert nicht auf meine gespreizten Schenkel, auf meine aufklaffende Spalte, meine dargebotenen Brüste, und erklärt mir sachlich und distanziert die Abläufe, die in den nächsten Stunden relevant sind. Das bin ich nicht mehr gewohnt und ich wiege mich, fast, ohne es zu bemerken, sanft in den Hüften, versuche, sinnlich und lasziv zu wirken, doch dieser Mann scheint völlig unempfänglich zu sein für weibliche Reize und kennt nur seine Pflicht. Er ist ein schöner Mann, und zum ersten Mal seit Jahren spüre ich wieder so etwas wie ein eigenes Verlangen, stelle mir vor, wie er seine Hand ausstreckt und meinen haarlosen Schlitz streichelt, mich auf seinen Schoß zieht und leidenschaftlich küsst, während er mit einer Hand meine Lustperle verwöhnt und mit der anderen abwechselnd meine Brüste streichelt. Doch wie soll ich ihn erreichen, wie ihn mich sehenlassen, wie ihm begreiflich machen, dass es für mich in Ordnung wäre, wenn er sich meiner bedient. Ich habe lange schon nicht mehr so empfunden und es fehlt mir an Erfahrung in solchen Dingen, weil ich nun schon seit Jahren nicht mehr selbst entscheiden durfte, mit wem ich Sex habe. Soll ich seine Hand ergreifen und zwischen meine Schenkel legen?

    Oder soll ich ihn einfach küssen?

    Heute ist Kultur angesagt. Meine Eltern bleiben nun doch etwas länger und wollen heute in den Pierre Boulez Saal zum Konzert der Studierenden der Barenboim-Said-Akademie. Ich liebe klassische Musik und freue mich schon sehr darauf.

    Eine der Violinistinnen kenne ich sogar persönlich, weil wir einmal dieselbe Lehrerin hatten. 🎻

    Alles Liebe

    Nuée

    Es war ein schöner Tag, nackig & draußen am Strand, mit Sonne satt und jede Menge Schwimmtraining in den tosenden Wellen des Atlantiks. Ich packe mein Tuch, meine Sonnencreme, meinen Roman und meine Wasserflasche in meine Korbtasche und werfe sie mir über die Schulter. Jetzt schnell zurück zum Campingplatz, duschen, mir etwas Schönes anziehen und dann ab in die Bar von gestern Abend, wo dieser unfassbar schöne, junge Mann hinter der Bar steht. Ich habe gestern ein bisschen mit ihm geflirtet und ihm den einen oder anderen Einblick in den Ausschnitt meines leichten Sommerkleidchens verschafft, unter dem ich natürlich, so wie immer, vollkommen nackt war. Ich liebe dieses Gefühl der luftigen Blöße von Brüsten, Po und Geschlecht unter den dünnen Stoffen und fühle mich unglaublich sinnlich und begehrenswert, wenn ich das Polster des Barhockers an meinen nackten Schamlippen spüre und daran erinnert werde, dass es keinerlei künstliche Grenze mehr gibt zwischen der Welt und meinem Geschlecht.

    Gedankenverloren schlendere ich den Strand hinunter, immer noch nackt, weil der Campingplatz gleich da vorne ist und ich mir deshalb nie extra etwas anziehe, wenn ich zum Strand gehe. Ich schwelge ausgiebig in meiner Schwärmerei für den schönen Barmann, als plötzlich ein sehr real klingendes "Hallo!" in meine Traumwelten hineinplatzt. Ich hebe den Kopf und traue meinen Augen nicht. Kaum einen Meter von mir entfernt steht ER, barfuß, aber ansonsten, im Gegensatz zu mir, vollständig angezogen. Sein Blick scannt meinen Körper innerhalb weniger Bruchteile von Sekunden und ich spüre eine leise Röte, die sich auf meinen Wangen ausbreitet.

    So hatte ich ihm nicht wiederbegegnen wollen, aber nun war es ja schon passiert und nicht mehr zu ändern.

    Doch auch er ist hier im Licht des Tages beileibe nicht so cool, wie er gestern auf mich gewirkt hat. Auch sein Gesicht trägt ein Fragezeichen und er wirkt eher schüchtern, als draufgängerisch.

    "Hallo." erwidere ich seinen Gruß und weiß dann schon nicht mehr weiter.

    "Kommst du heute Abend?" fragt er nach einer schier endlos erscheinenden Pause, und ich nicke und schiebe gleich noch ein "Klar!" hinterher. Er nickt auch und fängt sich so langsam wieder. Noch einmal scannt er meinen nackten Körper mit seinen schönen Augen und ich schmelze geradezu dahin unter seinem Blick. Dann sagt er, so, als wäre nichts dabei: "Ich wusste ja, das du schöne Titten hast. Schließlich habe ich sie ja gestern ein paar Mal gesehen. Doch dass der Rest von dir genauso schön ist, habe ich nicht gedacht. Du solltest heute Abend nackt kommen, denn du bist viel zu schön, um Kleidung zu tragen."

    Ich war völlig baff und stotterte ein "Ja...ähm...danke...ja... vielleicht..." und frage mich gleichzeitig, was passieren würde, wenn ich ihn beim Wort nähme. Käme ich überhaupt in die Bar hinein?

    "Also bis dann." sagt er noch, nun wieder sehr bei sich selbst, und lässt mich einfach dort am Strand mit all meinen Fragezeichen alleine.

    "Bis dann." denke ich und spüre trotz meiner Verwirrung ein Lächeln in meinem Gesicht.

    Nackt in die Bar?

    Vielleicht.

    Bist Du denn während des Besuchs auch nackt Zuhause unterwegs?

    Ich bin zu Hause immer nackt, egal, wer vor der Tür steht. ;)

    Und bei meinen Eltern erst Recht, denn die kennen das von mir schon, so lange ich lebe.

    Schon als Kind habe ich mich nackt am wohlsten gefühlt und das hat sich bis heute nicht geändert. Sie würden sich wahrscheinlich eher wundern, wenn ich zu Hause etwas an hätte. :D

    Alles Liebe

    Nuée