Ja Ela mit der verweichlichten Generation gebe ich Dir auch recht, mit ihr habe ich in meinem Job, der teilweise auch aus Handwerk besteht, auch zu tun gehabt. Die sind nicht mal in der Lage ein gerades Loch in die Wand zu bohren und haben Angst sich schmutzig zu machen.
Gemeint waren aber eigentlich die gestandenen Männer, die Versorger Generation, die schon von ihren Eltern eingebläut bekommen haben, das sie keine Memme sein sollen und so das Männerbild von vor dreißig Jahren geschaffen haben. Der Macho von Damals ist heute Geschichte und wird von der Gesellschaft nicht mehr toleriert. In vielen Ehen von Freunden kriselt es deswegen heftig.
Ah ja, ich denke, das ich weiß was du meinst...
Ja, das liegt, glaube ich, auch mit an dem modernen Feminismus 🤷.
Denn der moderne Feminismus versprach Gleichberechtigung. Doch was er oft hervorgebracht hat, ist Rivalität.
Frauen wurde vermittelt, dass Abhängigkeit von einem Mann Schwäche sei, Hingabe wurde als Unterdrückung dargestellt, Respekt als überholt und traditionelle Weiblichkeit als „internalisiertes Patriarchat“...🤦
Gleichzeitig wird aber von Männer weiterhin erwartet, die Familie finanziell zu versorgen, Schutz zu bieten, Verantwortung zu übernehmen, emotional stabil zu bleiben und Belastungen schweigend zu tragen...
So entsteht eine Generation von Frauen, die die traditionellen Vorteile möchte, ohne jedoch traditionelle Verantwortlichkeiten zu übernehmen...🥺
Und eine Generation von Männern, die ein Zuhause führen sollen, in dem ihre Autorität ständig infrage gestellt wird...🤦
Dies führt aber leider zu einem emotionalem Dauerkrieg 🤷
Denn Führung ohne Respekt endet früher oder später in Chaos und Erschöpfung...🤷
Wenn ich mich in der Welt so umschaue, sehe ich viele moderne Beziehungen, die heute weniger einer Partnerschaft als vielmehr zwei Politikern ähneln, die um die Kontrolle über denselben Staat kämpfen...🤦
Und jeder Konflikt wird zum Machtspiel. Das ist keine Intimität, das ist Innenpolitik im eigenen Haus...🤦
Kinder, die in einer solchen Atmosphäre aufwachsen, spüren die Spannung sofort. Sie verstehen vielleicht die Worte nicht. Aber sie spüren die Unsicherheit und ein Zuhause voller Machtkämpfe kann keine emotionale Geborgenheit schaffen... ist leider so 🤷.
Eine der folgenreichsten Ideen moderner Ideologien, ist die Vorstellung, dass eine Frau an Wert verliert, wenn sie von einem Mann gebraucht wird 🤦.
Deshalb werden viele Frauen dazu ermutigt, emotional, finanziell und psychologisch vollständig unabhängig zu sein. Doch Beziehungen leben von gegenseitiger Abhängigkeit!! Das ist zwar für manche unbequem, aber es ist die Wahrheit. Denn eine gesunde Ehe besteht nicht aus zwei Menschen, die beweisen wollen, dass sie einander nicht brauchen. Nein, sie besteht aus zwei Menschen, die sich bewusst füreinander entscheiden und sich gegenseitig tragen.
Und nur mal so am Rande erwähnt... die stärksten Familien der Geschichte wurden nicht von Konkurrenten aufgebaut...🤷 sondern von Menschen mit ergänzenden Rollen.
Einer führt, einer unterstützt und beide bringen Opfer. Nicht weil einer mehr und der andere weniger wert ist, sondern weil Struktur Stabilität schafft und jede funktionierende Institution der Welt basiert nunmal auf stabilen Strukturen...🤷
Und doch erwartet die moderne Gesellschaft, das ausgerechnet die Familie, die wichtigste Institution überhaupt, ohne definierte Rollen funktionieren soll und wundert sich dann über das Scheitern von Beziehungen...🤦
Viele Männer fühlen sich heute in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr emotional sicher, aber darüber wird kaum gesprochen.
Wenn er nach Hause kommt, erwarten ihn Kritik, Respektlosigkeit, emotionale Manipulation oder ständiger Widerstand.
Das Zuhause wird zu einem weiteren Schlachtfeld und nicht mehr zu einem Ort des Friedens.
Früher wurde Streit häufig mit dem Ziel geführt, die Beziehung zu schützen.
Heute geht es oft darum, das eigene Ego zu verteidigen.
Die moderne Kultur belohnt Dominanz, nicht Demut.
Menschen fragen immer seltener:
„Wie schützen wir unsere Beziehung?“
Stattdessen fragen sie:
„Wie schütze ich meinen Stolz?“
Doch Liebe kann nicht in einem Klima gedeihen, in dem Verletzlichkeit bestraft wird.
Und dennoch wird der Zerfall familiärer Strukturen häufig als Fortschritt gefeiert. Doch eine Gesellschaft kann nicht gesund bleiben, wenn ihre Familien krank werden...🤷
Wird das Zuhause zerstört, wird langfristig auch die Gesellschaft destabilisiert...🤷
All dies bedeutet nicht, das Frauen missbraucht, unterdrückt oder ungerecht behandelt werden sollen.
Wir Frauen besitzen denselben menschlichen Wert und dieselbe Würde wie Männer.
Die eigentliche Frage lautet deshalb..
Was geschieht, wenn Ideologien Frauen lehren, Kooperation als Schwäche und männliche Führung als Unterdrückung zu betrachten?
Sobald Respekt aus einer Beziehung verschwindet, wird Konflikt unvermeidlich.
Viele moderne Frauen wünschen sich aber starke Männer.
Doch starke Männer können nicht dauerhaft in einem Umfeld führen, in dem jede Entscheidung zur Debatte wird, jede Korrektur als Kontrolle gilt und jeder Konflikt in eine Grundsatzdiskussion über Unabhängigkeit mündet.
Männlichkeit kann dort nicht gesund wirken, wo Autorität grundsätzlich dämonisiert wird...🤷
Und Weiblichkeit kann nicht aufblühen, wo Vertrauen verloren gegangen ist.
Viele Männer fühlen sich nicht wertgeschätzt und genau so viele Frauen fühlen sich unerfüllt... Kinder wachsen in Verwirrung auf, weil das Zuhause schleichend zu einem emotional feindseligen Ort geworden ist 😔.
Die moderne Welt hat den Menschen beigebracht, Status zu jagen...ja, aber sie hat verlernt, wie man Familien aufbaut...😔
Sie hat Frauen gelehrt, mit Männern zu konkurrieren, aber nicht, mit ihnen zu kooperieren.
Heute teilen zwar Millionen Menschen ein Haus... doch nur wenige teilen echte Einheit...
Das Konzept "Familie" brach nicht über Nacht zusammen... nein, es zerfiel Idee für Idee, Rolle für Rolle, Grenze für Grenze, Tradition für Tradition.
Ein Akt des Stolzes nach dem anderen, bis schließlich der Ort, der die Menschen vor dem Chaos dieser Welt schützen sollte, selbst zu einer Quelle dieses Chaos wurde...😔