Beiträge von Adamit

    Jedoch können wir "Männer" mit der Frequenz solcher Maschinen, nicht mithalten.

    Deswegen gibt es ja die Maschinen, weil die der Leistungsfähigkeit des Menschen überlegen sind.

    Völlig in Ordnung.

    Als Mann kann man ja dann der Frau noch was zu trinken bringen oder so...

    60+ ?

    Es wird nicht einfacher, aber macht immer noch Spaß.

    Die Sexualität verändert sich tatsächlich. Es geht nicht mehr darum möglichst oft und ausdauernd Sex zu haben, sondern den Sex erfüllend für beide zu gestalten.


    Wobei ich nur mit einer Frau über 60 Jahren Erfahrung habe.

    Mit den Männern läuft das anders ab, mehr so als Quickie.


    Aber Sepp1, solange du standfest bleibst, macht es auch Spaß.

    Man(n) kann sich aber auch nur so am Anblick erfreuen, ohne dass man da mehr will oder macht.

    Einfach nur Schauen...und der Tag ist schön.

    Ich habe vor allem eine Gruppe ausgemacht, die einer weiteren Verbreitung von Nacktheit entgegensteht, ich nenne sie die "Empörten".


    Das sind Leute die sich fürchterlich und lautstark über Nacktheit aufregen können. Hier im Forum gibt es ja auch eine Dame, die sich bei Ansicht eines Schniedels sexuell belästigt fühlt und mit einer ganzen Armada juristischer Paragrafen dagegen hält, bis alle normalen Leute der Ruhe halber aufgeben.


    Irgendwie ist dieses "Leben und leben lassen" aus der Mode gekommen, obwohl es in den Bereichen der sexuellen Orientierung eine ganz große Toleranz gibt.

    Oder ist diese nur vorgetäuscht?


    Man weiß es nicht.

    Darf ich zu dem Stück eine erste Rezension schreiben?


    Es geht hier ja nicht um Sex, auch wenn dieser eine zentrale Rolle spielt. Es geht hier darum, wie ein Mensch aus Unerfahrenheit betrogen wird, allerdings diesen Betrug nicht erkennt und zum Schluss noch Spaß an der Sache hat.


    Es ist eine gewisse Bivalenz vorhanden, also einerseits das Selbstverständnis von Sexualität, wie es das Lachen der Frauen am Brunnen zum Ausdruck bringt, andererseits der Betrug durch den Mönch, der erst zu diesem Selbstverständnis führt.


    Dieser Betrug durch den Mönch wird aber erst möglich, weil in der Gesellschaft ein Thema, das der Sexualität, tabuisiert wird, aus welchen Gründen auch immer. Es ist also eine unterschwellige Gesellschaftskritik, die hier künstlerisch aufgearbeitet wird. Das Stück ist also im Kern keine frivole Posse, sondern eben tatsächlich eine Kritik der Gesellschaft und ihrer Konventionen.


    Es kommt nun natürlich auf die Regie und das Ensemble an, diese Kritik an das Publikum zu transportieren, ohne sexistisch oder pornografisch zu wirken, was die Botschaft verwässern würde.


    Ohne dem Team vorgreifen zu wollen würde ich deshalb empfehlen, die Sexscenen sehr sparsam einzusetzen, wohingegen die Nacktscenen raumgreifend sein können. Da kann man dann auch zu Anfang die Scham und die Neugier im Wechselspiel thematisieren, so als Vorspiel vor dem Höhepunkt.


    Die Nacktheit sollte dann einen Gegenpol zu den Konventionen der Gesellschaft ausdrücken und dem Zuschauer als eigentliches Selbstverständnis ins Bewusstein kommen lassen. Dadurch werden die Bekleidungsvorschriften infrage gestellt. Das natürlich nur unterschwellig emotional. Der rationale Schritt ist ja nicht zu erwarten und auch nicht die Aufgabe der Kunst. Die Kunst soll ja nur die Missstände aufzeigen. Nacktheit als Selbstverständnis in der Öffentlichkeit ist auch weiterhin nicht zu erwarten.


    Mithin eine insgesamt interessante Idee und schöne Story, die bei entsprechendem Engagement der Künstler sicherlich vielen Leuten gefallen würde.

    .... Es müsste mehr von Sie geben, dass Nacktheit mal so langsam zur Realität und nicht verspottet wird. ...

    Ob solche Aktionen hifreich sind?

    Ich weiß es nicht.

    Ich weiß nur, dass in den letzten Jahren Nacktheit zunehmend verpönt ist, vor allem wegen dem Thema des sexuellen Missbrauchs.

    Da kann man gar nichts dagegen tun. Im Gegenteil, wenn jetzt solche Sachen wie die Nudify inflationär genutzt werden, wird sich die Einstellung zur Nacktheit nochmal verkomplizieren.

    Schade. Dabei kann die Sache so reizend sein...