Du hast mich zu einem mittelalterlichen Fest eingeladen und ich habe mit Freuden zugesagt. Schon immer war ich fasziniert von dieser Welt der Gaukler und Feuerschlucker, der Gewürze und seidenen Stoffe, der deftigen Mahlzeiten und schweren Weine, der Minnegesänge der Barden und der wilden Extase der Musikanten bei den Tänzen. Ich war sehr gespannt, in welcher Rolle du mich sehen würdest, ob ich für dich eher ein Burgfräulein, eine gemeine Magd, ein Marktweib oder eine der Tänzerinnen aus den Reihen der Spielleute sein würde. Als der Tag da ist, rechne ich mit allem, aber nicht damit, von dir keinerlei Kostüm zu bekommen, sondern einfach nur eines meiner leichten Sommerkleidchen, die ich so gut wie immer trage.
Wir steigen in dein Auto und fahren schweigen eine gute Stunde lang quer durch die Stadt und aus der Stadt heraus, bis wir schließlich an einer bereits festlich geschmückten und sichtlich uralten Burg ankommen. Du führst mich durch eine kleine Seitenpforte ins Innere hinein und eine steile gewundene Wendeltreppe hinauf in einen hellen, doch bis auf einen Tisch und einen prunkvollen Sessel völlig leeren Raum. Dort stellst du deine schwere Tasche auf den Tisch und sagst nur beiläufig: "Zieh dich aus."
Gehorsam streife ich mein Kleidchen über den Kopf.
Zitternd und bebend vor Erregung stehe ich vor dir, nackt und schutzlos allem ausgeliefert, was du mit mir vorhast. Du öffnest die Tasche und ich bin schon ganz aufgeregt, welche Art von Kostüm du für mich vorgesehen hast. Doch alles, was ich wahrnehme, ist ein lautes Klirren und Rasseln.
"Vielleicht hast du ja gedacht, dass du von mir jetzt etwas zum Anziehen bekommst. Aber ich muss dich enttäuschen. Alles, was du heute tragen wirst, ist das hier." sagst du und legst schwere Eisenfesseln und ein ebenso schweres Halsband auf den Tisch, bei deren Anblick mich ein wohliger Schauer der Erregung durchfährt. Noch nie zuvor war ich meinen dunkelsten Phantasien so nahe, noch nie hätte ich mir auch nur vorstellen können, das das, was gerade geschieht, möglich sein könnte.
Mit Bedacht und Sorgfalt legst du mir die schweren Eisen an, zuerst das Halsband, dann die Arm- und Fußfesseln, und sicherst sie alle mit massiven Schlössern. Ich spüre ihr Gewicht, ihre rohe Gewalt über meinen Körper, als du meine Hände auf meinem Rücken zusammen führst und die Schellen mit einem weiteren Schloß miteinander verbindest. Nun bin ich unwiderruflich gefesselt, zu vollkommener Wehrlosigkeit verurteilt, und ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, was nun weiter mit mir geschehen wird.
Ich sehe dich noch einmal in deine Tasche greifen und eine schwere, sehr massive Eisenkette herausholen, die du an meinem Halsband befestigst. Du trittst einen Schritt zurück und die Kette spannt sich straff zwischen uns. Ihr Gewicht zieht schwer an meinem Hals und ich habe Mühe, meine vorgeschriebene Haltung zu bewahren.
Wir schauen uns in die Augen und du lächelst,wie nur du es kannst, zärtlich und doch auch irgendwie wölfisch. Du rückst dir den Sessel zurecht und setzt dich hinein.
"Knie dich hin!" sagst du und ziehst mich zugleich an der Kette ein bisschen näher an dich heran. Ich gehorche sofort, wenn auch ein bisschen wackelig mit meinen vor Aufregung ziemlich weich geworden Knien.
"Spreiz die Beine!" lautet der nächste Befehl und auch den befolge ich ohne zu zögern.
Als du deine Hose öffnest, braucht es keine weitere Aufforderung, um deinen Schwanz in meinem Mund willkommen zu heißen. Ich lutsche, züngle und sauge daran herum, so wie ich es gelernt habe, als ich Abend für Abend vor dir kniete und mir jede nur erdenkliche Mühe gab, ein gutes Blasemäulchen zu werden.
Du redest inzwischen ganz einfach weiter.
"Dieses Fest ist eine Veranstaltung der Gilde und gehorcht folglich ein wenig anderen Gesetzen als die Mittelaltermärkte, die man sonst in den Städten und Dörfern findet. Er ist eine geschlossene Veranstaltung und das ermöglicht Attraktionen, die früher auf solchen Märkten gang und gäbe waren, heute jedoch normalerweise nicht mehr möglich sind. Doch dieser Markt hat sich zum Ziel gesetzt, diese Dinge wieder aufleben zu lassen.
Eine davon ist der Pranger, in den untreue Ehefrauen, verschuldete Bauern oder meineidige Bürger gespannt wurden, um sie vor allem Hohn und Spott, aber auch der Willkür ihrer Mitbürger auszusetzen.
Eine andere ist der Sklavenmarkt, auf dem Leibeigene für die Feldarbeit, aber auch Liebesdienerinnen für die reichen Kaufleute gehandelt wurden. Beides wirst du heute am eigenen Leibe erfahren."
Ich kann kaum glauben, was ich da höre, und hebe den Blick von deinem Schwanz hoch zu deinen Augen, doch dein Blick lässt keinerlei Zweifel an der Ernsthaftigkeit deiner Worte zu. Du gibst mir einen Moment,um das Gesagte zu verarbeiten. Dann legst du mir die Hand auf den Hinterkopf und drückst ihn nach unten, bevor du dich mit einigen kraftvollen Schüben in mich verströmst. Ich schlucke, ohne mit dem Lutschen aufzuhören, denn es gehört zu meinen Pflichten, deinen Schwanz sorgfältig zu reinigen, bevor du ihn wieder in deiner Hose verstaust.
Du stehst wortlos auf, schiebst den Sessel zurück, wendest du dich ab und gibst mir mit einem Ruck an der Kette das Signal, dir zu folgen. Ich gehorche, komme mühsam auf meine Füße, gleichzeitig vor Angst und Erregung bebend, und tapse hinter dir her die Treppe hinunter.
Am Fuße der Treppe öffnest du eine Tür und wir treten hinaus in ein heilloses Gewimmel aus Menschen in mittelalterlich inspirierter Kleidung, die zwischen zahllosen Marktständen flanieren, an denen lautstark die verschiedensten Waren angepriesen werden. Da gibt es kunstvoll gearbeitete Töpfereien, erlesene Stoffe in allen möglichen Farben, Obst und Gemüse aller Sorten, Duftöle und Räucherwerk, Weine und Spirituosen, einen Scherenschleifer, eine Wahrsagerin mit schön gestalteten Tarot-Karten und noch vieles mehr, das zur Authenzität der Szenerie beiträgt. Ich komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, doch du ziehst mich unbarmherzig weiter, zwischen all diesen Menschen hindurch, die mich teils ungläubig anstarren, teils gierig begaffen, und hier und da auch schon mal begrapschen, meine Brüste , meinen Po, ja sogar mein Geschlecht berühren.
Ich fühle mich wehrlos gegenüber diesen Übergriffen, doch ich erdulde sie ohne jede Klage, denn ich ahne bereits, dass dies nur der Anfang ist. Du hast mir den Pranger versprochen und und alleine schon der Gedanke daran lässt mich beinahe auslaufen vor Lust. Das alles kommt mir vor wie ein Traum, eines jener verstörenden Szenarien, die mich schon seit jeher nächtens heimsuchen und mich lange Zeit glauben ließen, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich sehe mich dann stets nackt und gefesselt einer gesichtslosen Horde von Männern ausgeliefert, die sich auf jede nur erdenkliche Art an mir vergehen.
Du warst der Erste, mit dem ich über diese Bilder gesprochen habe und seither hast du nichts unversucht gelassen, um sie auf die eine oder andere Art Realität werden zu lassen. Immer wieder kreierst du Momente, in denen ich von Männern einfach so genommen werde, ohne auch nur die Chance dazu zu haben, mich dagegen zur Wehr zu setzen, und ich bin dir sehr dankbar dafür, dass du immer wieder neue Wege findest, diese Momente in unser Leben zu integrieren, und die Authenzität der an mir vollzogenen Handlungen jedes Mal noch ein klein bisschen zu erhöhen. Die schweren Eisen und Ketten, die ich nun trage, sind eine weitere Steigerung dieser Entwicklung und ich bin sehr gespannt darauf, was mich heute noch so erwartet.
Ich stolpere weiter hinter dir her auf eine Bühne zu, die in einer Ecke des Platzes aufgebaut ist und plötzlich ist da ein langgezogener Ton, der mich an einen Dudelsack denken lässt und als ich den Kopf in seine Richtung hebe, sehe ich, dass auf der Bühne ein paar Musikanten Aufstellung genommen haben.
Diese Musik hat etwas Magisches und zieht mich sofort in ihren Bann. Unwillkürlich bekommt mein Schritt etwas tänzelndes, passt sich dem wummernden Rhythmus an, und du führst mich mitten hinein in die Menge, die sich vor der Bühne versammelt hat. Auch hier gibt es Hände, die sich auf meinen Körper legen,die kneten, kneifen, ja sogar in mich eindringen, doch du schreitest unaufhaltsam voran und entziehst mich ihnen wieder und wieder. Als wir die Bühne beinahe erreicht haben, sehe ich mit einem Mal direkt vor uns ein grob gezimmertes Podest, und dann sehe ich ihn zum ersten Mal.
Der Pranger ist nur noch wenige Schritte entfernt und mir wird beinahe schlecht vor Erregung. Du ziehst mich hinter dir her die drei Stufen empor und drehst dich dann zum ersten Mal seit dem Turmzimmer zu mir um.
In deinem Blick liegt eine kaum wahrnehmbare Sorge, doch ich kenne dich gut und sie entgeht mir nicht. Du trittst am mich heran und hakst die Kette von meinem Halsband ab. Dabei bringst du deinen Mund ganz dicht an mein Ohr und brüllst gegen die Lautstärke der Musik an.
“Jetzt ist die letzte Möglichkeit, einen Rückzieher zu machen. Wenn du das hier nicht willst, musst du es mir jetzt sagen.”
Deine Frage rührt mich und erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit. Wieder einmal stellst du unter Beweis, dass du am Ende immer vor allem mein Wohlergehen im Sinn hast, auch wenn es manchmal vielleicht nicht so aussehen mag. Ich spüre eine Träne in meinem Augenwinkel, die sich daraus hervor stiehlt und wünschte, ich hätte die Hände frei, um sie schnell und verstohlen wegwischen zu können. Du lächelst, und als würdest du wieder einmal meine Gedanken lesen, übernimmst du es für mich, streichst mit einem Finger über meine Wange nach oben hin zu meinem Auge und nimmst den kleinen Tropfen auf, hältst ihn mir vor’s Gesicht. Mein Mund öffnet sich und meine Zunge leckt kurz und schnell über deinen Finger, bevor ich, nun ebenfalls lächelnd zu dir aufschaue.
“Mach dir keine Sorgen.” sage ich ebenso laut wie du vorher.
“Ich träume von einem solchen Szenario schon, so lange ich denken kann. Ich möchte diese Erfahrung machen und vertraue darauf, dass du auf mich achtest.”
Du nickst ernst und ein wenig feierlich. Dann trittst du hinter mich und öffnest das Schloss, das meine Handfesseln zusammen hält. Ich schüttle meine Hände aus und bewege sie ein bisschen vor und zurück, bevor ich mich nach vorne beuge und zuerst meinen Kopf und dann meine Hände in die Aussparungen des Prangers lege. Du schließt die Klappe und sicherst sie mit einem Schloss. Mit einem Klaps auf die Innenseiten der Oberschenkel signalisiert du mir, meine Beine noch ein wenig weiter zu spreizen und ich bin, so wie immer, gehorsam, spreize meine Beine, so weit es irgend geht, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. Dann werden meine Fußfesseln an zwei in den Boden eingelassenen Ringen fixiert und nun bin ich endgültig vollkommen wehrlos allem ausgeliefert, was nun kommen mag. Ich spüre deine Finger zwischen meinen Schenkeln, an den rosigen Lippen meines Geschlechts, dann dazwischen und schließlich in mir drin. Du schiebst sie ein paar Mal rein und raus, dann höre ich plötzlich wieder deine Stimme ganz dicht an meinem Ohr.
“Du bist klatschnass.” sagst du und ich kann das Grinsen in deinem Gesicht förmlich sehen. Nun muss auch ich lächeln, denn das war mir bereits klar, bevor du es mir sagtest. Ich bin hochgradig erregt und nun langsam auch begierig darauf, dass es endlich losgeht.
Ich höre deine Schritte, die um mich herum laufen und dann stehst du vor mir und hältst mir deine Finger hin. Ich lecke sie gehorsam ab und schmecke meine eigenen Säfte daran, während du deine Finger auch in meinem Mund hinein- und herausgleiten lässt, bevor du sie abschließend noch einmal tief in meinen Hals hineinschiebst. Längst muss ich nicht mehr würgen, wenn so etwas geschieht. Mein Mund ist inzwischen genauso gut zugeritten wie mein Anus, wie mein Geschlecht sowieso, ist jederzeit zugänglich, offen und bereit für jeden Schwanz, der dort Einlaß begehrt.
Wieder hören ich deine Stimme ganz dich an meinem Ohr.
"Lass den Mund offen!"
Ich bin, so wie immer gehorsam und sehe dich in deine Jackentasche greifen. Du holst einen Ringknebel daraus hervor und schiebst ihn mir in den Mund, hinter meine Zahnreihen, legst dann den Riemen um meinen Kopf herum, und schließt die Schnalle an meinem Hinterkopf. Ich keuche durch den stählernen Ring hindurch und spüre, wie mein Speichel an meinen Wangen herunterläuft, was ich als sehr demütigend empfinde, doch spätestens jetzt weiß ich, dass es nicht beim Anfassen bleiben wird. Doch nun ist es zu spät, um noch zu kneifen, und wenn ich ehrlich mit mir selbst bin, will ich das auch gar nicht. Das hier ist die extremste aller bisherigen Erfahrungen und ich stehe zu meinem Wort, sie voll und ganz erleben zu wollen. Ich weiß, dass du da bist und ein Auge darauf hast, was mit mir geschieht und ich vertraue mich dir voll und ganz an.
Ein schwarzes Seidentuch legt sich über meine Augen und die Welt um mich herum versinkt in Dunkelheit.