Alles anzeigenSexualität und Aggression liegen neurobiologisch tatsächlich relativ nahe beieinander. Beide aktivieren Systeme für Erregung, Dominanz, Risiko, Kontrolle und körperliche Intensität. Deshalb tauchen in Sexualität oft archaische Muster auf:
- Machtgefälle
- körperliche Überlegenheit
- „Eroberung“
- Unterwerfung oder Führung
- Festhalten, Eindringen, Kontrollverlust
Man könnte zugespitzt sagen: Gewalt und Sexualität sind zwei Seiten derselben Münze. Beide arbeiten mit Grenzüberschreitung, körperlicher Überwältigung und starker emotionaler Aktivierung — einmal zerstörerisch, einmal verbindend oder lustvoll. Deshalb liegen Anziehung und Angst, Hingabe und Dominanz psychologisch oft nahe beieinander.
Der männliche Körper verstärkt diesen Eindruck zusätzlich durch Größe, Kraft und testosteronbedingte Durchsetzungsmechanismen. Sexualität wirkt dadurch oft nicht neutral oder rein romantisch, sondern körperlich druckvoll und animalisch.
Trotzdem ist Sexualität nicht automatisch Gewalt. Entscheidend ist, dass diese aggressive Energie sozial und emotional eingebettet wird:
- Konsens
- Vertrauen
- Empathie
- gegenseitige Lust
Darum können Dominanz, Hingabe oder körperliche Intensität erotisch wirken, ohne zerstörerisch zu werden. Der Mensch verbindet archaische Triebmuster mit Bindung und Bewusstsein — genau daraus entsteht die komplexe Spannung menschlicher Sexualität.
Das versteht Ihr "Frauen" hier nicht, weil Ihr ja keine wirklichen Frauen sondern Tunten seid !
All die genannten Punkte sind schon stimmig, bis auf die von Dir genannte Gewalt. Ich weiß sehr wohl auf was Du hinaus willst, ich selbst hab es gerne auch mal etwas härter und lass mich auch gerne überraschen, von einer Situation in die mich mein Partner führt. Das weiß er aber auch und er darf es auch, wenn nicht reicht ein Signal von mir und er hört sofort auf.
Wegen meiner Überreaktion meines Körpers in manchen Situationen, bin ich eine Weile zur Psychotherapeutischen Sprechstunde gegangen. Meine Psychologin hat es mir so erklärt. Der weibliche Körper reagiert nich selten mit Erregung, auch in Situationen, in denen wir es garnicht wollen es. Es ist ein Schutz der da aktiviert wird, der mich vor Schaden bewahren soll. Ich werde Feucht obwohl ich eigentlich Angst verspüre, oder mich unwohl fühle.
Ja ich mag es auch mich zu unterwerfen, die Führung abzugeben und auch die Kraft des Partners zu spüren.
Ich liebe Sex aber immer einvernehmlich nie unter Gewalt. Das ist Gesetz.
Nicht ohne Grund hatte ich gesagt, das deine Fantasien eine Gratwanderung sind und leicht jemand labiles, oder unter Alkohol und Drogen, dazu verleiten können, aus der Fantasie, Wirklichkeit werden zu lassen.
Genau das ist es, wovor ich als Frau Angst habe….