Beiträge von Blombos

    Sexualität und Aggression liegen neurobiologisch tatsächlich relativ nahe beieinander. Beide aktivieren Systeme für Erregung, Dominanz, Risiko, Kontrolle und körperliche Intensität. Deshalb tauchen in Sexualität oft archaische Muster auf:

    • Machtgefälle
    • körperliche Überlegenheit
    • „Eroberung“
    • Unterwerfung oder Führung
    • Festhalten, Eindringen, Kontrollverlust

    Man könnte zugespitzt sagen: Gewalt und Sexualität sind zwei Seiten derselben Münze. Beide arbeiten mit Grenzüberschreitung, körperlicher Überwältigung und starker emotionaler Aktivierung — einmal zerstörerisch, einmal verbindend oder lustvoll. Deshalb liegen Anziehung und Angst, Hingabe und Dominanz psychologisch oft nahe beieinander.

    Der männliche Körper verstärkt diesen Eindruck zusätzlich durch Größe, Kraft und testosteronbedingte Durchsetzungsmechanismen. Sexualität wirkt dadurch oft nicht neutral oder rein romantisch, sondern körperlich druckvoll und animalisch.

    Trotzdem ist Sexualität nicht automatisch Gewalt. Entscheidend ist, dass diese aggressive Energie sozial und emotional eingebettet wird:

    • Konsens
    • Vertrauen
    • Empathie
    • gegenseitige Lust

    Darum können Dominanz, Hingabe oder körperliche Intensität erotisch wirken, ohne zerstörerisch zu werden. Der Mensch verbindet archaische Triebmuster mit Bindung und Bewusstsein — genau daraus entsteht die komplexe Spannung menschlicher Sexualität.




    Das versteht Ihr "Frauen" hier nicht, weil Ihr ja keine wirklichen Frauen sondern Tunten seid !

    In erotischen oder fetischorientierten Foren — etwa bei CMNF („Clothed Male, Naked Female“) oder ähnlichen Szenarien — entstehen oft bestimmte Muster:

    • Männer merken schnell, dass weibliche Accounts deutlich mehr Aufmerksamkeit, Reaktionen und private Nachrichten bekommen.
    • Viele User wollen nicht nur konsumieren, sondern auch Teil der Fantasie werden.
    • Manche schreiben lieber aus der „weiblichen Perspektive“, weil das die gewünschte Atmosphäre verstärkt.
    • Andere genießen Rollenspiel, Machtfantasien, Exhibitionismus oder emotionale Resonanz, ohne dass das zwingend etwas über ihre reale sexuelle Orientierung aussagt.

    Es gibt dabei mehrere Typen:

    1. Reine Aufmerksamkeitssucher

      Sie wollen Reaktionen, Komplimente oder Kontrolle über andere User.
    2. Erotisches Rollenspiel

      Der Reiz liegt darin, eine Figur zu verkörpern. Ähnlich wie in Rollenspielen oder Cybersex-Chats.
    3. Fetischistische Perspektivverschiebung

      Manche Männer erregt nicht nur der Anblick, sondern auch die Vorstellung, „die Frau“ in der Szene zu sein.
    4. Soziale Tarnung

      Weibliche Accounts wirken oft zugänglicher. Dadurch entstehen schneller Gespräche oder intime Interaktionen.
    5. Tatsächlich trans oder genderfluid

      Das gibt es auch, ist aber zahlenmäßig vermutlich deutlich kleiner als die Masse einfacher Rollenaccounts.

    Gerade in älteren Erotikforen ist der Frauenanteil real meist wesentlich niedriger als die sichtbare Anzahl weiblicher Profile vermuten lässt. Das ist ein bekanntes Internetphänomen seit den frühen Chatroom-Zeiten.

    Und nein:

    Ein Mann, der sich online als Frau ausgibt, ist nicht automatisch schwul. Viele dieser Männer sind heterosexuell. Die Motivation ist häufig psychologisch oder erotisch-dynamisch, nicht primär eine Frage der sexuellen Orientierung.

    soll heißen ? jedenfalls verfolge ich dieses forum seit 2 jahren und ich denke, dass wir es hier auf keine drei frauen bringen !?

    es geht nur um fantasien, um märchen, welche einem ein wohliges kribbeln in der bauchgegend oder einen kalten schauer am rücken auslösen. gleich der verbrennenden hexe bei hänsel und gretel, geht es um keine planung eines gewaltaktes, es geht um ein was wäre wenn. was würden menschen mit absoluter macht anderen menschen antun. was wirklich passiert sehen wir in unseren kriegen, nur hier geht es wie bei thrillern im kino nur um den reinen nervenkitzel. ein was wäre wenn ist keine aufforderung zur gewalt, sondern nur die auslotung der eigenen tiefe !

    Scheich Mustafa bin Sali war in ganz Nordafrika bekannt. Nicht nur wegen seines unermesslichen Reichtums, sondern auch wegen seiner Schwäche für außergewöhnliche Schönheit. Trotz seines hohen Alters bewegte er sich mit der ruhigen Selbstverständlichkeit eines Mannes, der nie Widerspruch erfahren hatte. Sein Bart war schneeweiß, seine Augen jedoch wach und prüfend wie die eines Händlers auf dem Pferdemarkt.

    An diesem heißen Abend saß er im ersten Stock des angesehensten Frauenhändlers von Kairo. Der Raum war mit schweren Teppichen ausgelegt, der Duft von Kardamom, Rosenöl und Tabak hing in der Luft. Durch die geöffneten Fenster drang der Lärm der Stadt hinauf. Vor ihm standen Diener, Schreiber und der Händler selbst, ein schmaler Mann mit goldbestickter Weste, der jede Bewegung seines reichen Gastes aufmerksam beobachtete.

    Eine nach der anderen wurden die jungen Frauen hereingeführt, der Scheich sprach prinzipiell nur von Stuten. Sie waren alle nackt und ihre Arme waren hinter dem Rücken gefesselt. Mustafa ließ sich Zeit. Er betrachtete Haltung, Haut, Haare und Gesicht mit beinahe wissenschaftlicher Genauigkeit. Manche mussten einige Schritte gehen, andere sich drehen und am wichtigsten war die Beschau der Scham.

    Dazu ließ Mustafa die Stuten mit geöffneten Beinen von zwei Dienern halten und er zog mit Vehemenz die Spalten der Frauen auf, denn er verabscheute lange, hervorstehende Schamlippen, am besten war es, wenn die inneren Schamlippen kaum in Erscheinung traten. Die Lustgrotte probierte der Scheich mit seinen Fingern, ob sie auch den Regeln entsprach und man ihm kein Scheunentor unterjubeln wolle.

    Er stellte Fragen nach Herkunft, Gesundheit und Ausbildung, während seine Finger in den Lustgrotten der Stuten ihre Prüfung fortführten. Doch keine schien ihn wirklich zufriedenzustellen. Erst spät in der Nacht wurde eine junge Frau mit dunklen Augen und kupferfarbener Haut hereingeführt. Anders als die anderen wirkte sie nicht eingeschüchtert. Ihr Blick blieb ruhig, beinahe stolz, obwohl sie wusste, dass sie geprüft wurde wie eine kostbare Ware.

    Mustafa hob langsam den Kopf. „Wie heißt sie?“ „Samira, Herr“, antwortete der Händler vorsichtig. „Aus dem Süden.“ Die junge Frau trat näher. Der Scheich betrachtete sie lange schweigend. Dann nickte er knapp. „Sie bleibt.“

    Der Händler lächelte erleichtert. Diener brachten Wein und süßes Gebäck, während draußen über den Dächern Kairos der Ruf des Nachtgebets erklang. Mustafa lehnte sich zurück und beobachtete die junge Frau weiter mit jener Mischung aus Besitzanspruch und Faszination, die ihn sein ganzes Leben begleitet hatte.




    Sie liebte Museen — zumindest behauptete sie das. Doch an diesem Nachmittag konnte sie sich auf kein einziges Bild konzentrieren. Langsam ging sie durch die stillen Säle, vorbei an schweren Gemälden und weißen Marmorstatuen. Der Klang ihrer Absätze hallte leise über den Steinboden. Unter ihrem karierten Rock trug sie wie immer keinen Slip, und genau dieser Gedanke verdrängte alles andere.

    Vor einem großen Ölgemälde blieb sie stehen. Neben ihr diskutierten zwei Besucher über Farben und Perspektive, doch sie hörte kaum hin. Ihr Herz schlug schneller, weil sich nur eine einzige Vorstellung immer wieder in ihren Kopf drängte: Den Rock kurz anheben. Nur einen Moment. Sie atmete ruhig weiter und tat so, als würde sie das Bild betrachten. Gleichzeitig glitten ihre Finger langsam über den Stoff ihres Rocks. In einem ruhigeren Seitensaal, fern von den meisten Besuchern, gab sie schließlich dem Impuls nach.

    Ganz langsam hob sie den Saum ein kleines Stück an. Die kühle Luft auf ihrer nackten Haut jagte ihr sofort einen Schauer über den Rücken. Für Außenstehende wirkte sie völlig ruhig — eine junge Frau, die konzentriert eine Statue betrachtete. Doch innerlich raste ihr Puls. Als Schritte näher kamen, ließ sie den Stoff sofort wieder fallen und verschränkte unschuldig die Hände vor sich.

    Niemand hatte etwas bemerkt. Und genau das machte den Reiz für sie so unwiderstehlich. Sie blieb noch einige Sekunden regungslos vor der Statue stehen, obwohl sie längst nichts mehr wahrnahm. Das Adrenalin rauschte angenehm warm durch ihren Körper. Gerade dieses Spiel zwischen Kontrolle und Risiko machte sie beinahe schwindelig.

    Langsam ging sie weiter in den nächsten Saal. Dort war es voller. Menschen standen dicht vor den Bildern, ein älterer Mann las konzentriert die Beschreibungstafeln, irgendwo flüsterte ein Paar miteinander. Mitten unter ihnen fühlte sich ihr Geheimnis plötzlich noch intensiver an. Sie setzte sich auf eine schmale Bank in der Mitte des Raumes und schlug elegant die Beine übereinander. Der Stoff ihres Rocks rutschte dabei ein wenig höher. Nicht genug, dass jemand etwas sehen konnte — aber genug, dass sie es spürte.

    Ihr Blick wanderte scheinbar interessiert durch den Saal, doch innerlich war sie vollkommen auf ihren eigenen Körper konzentriert. Wohliger Schauer zwischen ihren Beinen ließ ihren Körper beben. Jeder Schritt eines Besuchers, jede zufällige Bewegung in ihrer Nähe ließ ihren Puls erneut ansteigen. Ein Museumswärter ging langsam an ihr vorbei. Für einen winzigen Moment glaubte sie, sein Blick würde zu lange auf ihr ruhen. Vielleicht Einbildung. Vielleicht auch nicht.

    Sie senkte ruhig den Blick, als wäre sie ganz in Gedanken versunken. Doch tief in ihr wusste sie längst, dass sie heute nicht wegen der Kunst hier war. Sie stand von der Bank auf und ging mit langsamen Schritten weiter durch die Ausstellung. Mittlerweile fühlte sich jeder Blick in ihrer Nähe gefährlich an, selbst wenn vermutlich niemand ahnte, was unter ihrem Rock verborgen war.

    Im hinteren Teil des Museums wurde es ruhiger. Die Räume waren kleiner, das Licht gedämpfter. Zwischen hohen Skulpturen und dunklen Holzvertäfelungen blieb sie schließlich allein zurück. Ihr Puls beschleunigte sich sofort. Sie trat näher an eine breite Marmorsäule und blickte kurz über die Schulter. Niemand zu sehen. Nur entfernte Schritte irgendwo hinter den Türen.

    Langsam hob sie diesmal den Rock deutlich höher als zuvor — gerade lang genug, dass die kühle Luft ihre Schamlippen vollständig traf. Ihr Atem stockte kurz. Das Risiko machte sie beinahe benommen. Dann hörte sie plötzlich Stimmen näherkommen. Erschrocken ließ sie den Stoff fallen und trat hastig vor eine Statue, als würde sie deren Details studieren. Zwei Besucher betraten den Saal, unterhielten sich leise und gingen an ihr vorbei, ohne ihr besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

    Doch genau dieser Moment jagte ihr den stärksten Schauer des Tages über den Rücken. Sie merkte, wie sehr sie dieses Spiel inzwischen beherrschte: das unschuldige Gesicht, die ruhige Haltung, während es in ihrer Spalte brodelte. Als die Stimmen wieder verklungen waren, musste sie unwillkürlich lächeln. Nicht wegen der Kunst. Sondern wegen des gefährlichen Gefühls, jederzeit entdeckt werden zu können — und trotzdem vollkommen unauffällig zu wirken.

    Sie blieb noch einen Moment reglos stehen, bis die Schritte der Besucher verklungen waren. Dann ging sie weiter, tiefer in den hinteren Teil des Museums. Hier gab es nur wenige Menschen, und genau das machte ihre Gedanken immer wilder. Am Ende eines schmalen Ganges entdeckte sie einen kleinen Raum mit alten Fotografien. Fast leer. Nur das leise Summen der Beleuchtung war zu hören. Sie trat hinein und spürte sofort dieses vertraute Ziehen in ihrem Bauch das ihre Lustgrotte als Ursprung hatte.

    Vor einer Glasvitrine blieb sie stehen. Durch die Spiegelung konnte sie den Eingang hinter sich beobachten. Niemand kam. Langsam strich sie mit beiden Händen über ihre Hüften und hob den Rock diesmal deutlich höher als zuvor. Für einen kurzen Moment sah sie sich selbst verschwommen im Glas — elegant gekleidet, vollkommen ruhig wirkend, und gleichzeitig erfüllt von diesem verbotenen Nervenkitzel.

    Plötzlich knackte irgendwo eine Tür. Sie erschrak, ließ den Rock halb sinken, doch nicht schnell genug. Ein junger Mann trat in den Raum, blieb kurz stehen und sah in ihre Richtung. Nur ein Augenblick. Vielleicht hatte er nichts erkannt. Vielleicht doch. Ihr Herz raste jetzt so stark, dass sie meinte, man müsse es hören können.

    Trotzdem zwang sie sich, ruhig zu bleiben. Sie wandte sich langsam der Vitrine zu, als würde sie die Fotografien betrachten. Der Mann ging einige Schritte weiter durch den Raum, warf ihr jedoch noch einmal einen flüchtigen Blick zu. Dieses kleine Stück Unsicherheit traf sie stärker als alles zuvor. Nicht zu wissen, ob jemand etwas bemerkt hatte, machte die Situation fast unerträglich intensiv. Genau darin lag für sie der eigentliche Reiz: die Grenze zwischen vollkommen harmlos und gefährlich eindeutig — und wie leicht sie begann, diese Grenze immer weiter zu verschieben.

    Im letzten Saal der Ausstellung war es beinahe dunkel. Nur einzelne Spots beleuchteten die Skulpturen aus hellem Stein. Die meisten Besucher befanden sich längst im vorderen Bereich des Museums, und die gedämpfte Ruhe hier hinten fühlte sich fast unwirklich an. Sie blieb mitten im Raum stehen und lauschte. Keine Schritte. Keine Stimmen. Nur ihr eigener Atem.

    Das Kribbeln in ihrer Spalte hatte sich inzwischen zu einer fast unerträglichen Spannung aufgebaut. Der ganze Nachmittag hatte nur auf diesen Moment hingeführt. Langsam trat sie vor eine hohe schwarze Fensterfläche, in der sich ihr Körper schwach spiegelte. Dann fasste sie einen Entschluss.

    Mit langsamer Bewegung hob sie den Rock diesmal vollständig an. Kein hastiges Spiel mehr, kein kurzes Risiko — sondern für wenige Sekunden völlige Entblößung mitten zwischen Kunstwerken und kaltem Marmor. Ihr Herz hämmerte brutal gegen ihre Brust. Die Luft fühlte sich kühl auf ihrer Haut an, während gleichzeitig eine heiße Welle durch ihren ganzen Körper lief. Sie wusste genau, wie absurd dieser Moment war — elegant gekleidet in einem stillen Museum, und doch vollkommen beherrscht von diesem verbotenen Reiz.

    Sie ließ den Rock oben und hielt ihn mit der linken Hand, mit der rechten Hand griff sie nach ihrer Scham und schob sich Mittel- und Ringfinger tief in ihre Lustgrotte, fast hätte sie laut gestöhnt, augenblicklich kam es ihr und ihr Unterleib pulsierte rhythmisch. Sie zog die Finger wieder aus ihre Spalte und steckte sie sich in den Mund um zu realisieren, dass sie wirklich gekommen war. Plötzlich hörte sie Stimmen näherkommen. Sofort ließ sie den Stoff fallen, trat einen Schritt zur Seite und zwang sich zu ruhiger Haltung. Zwei Besucher betraten den Saal, unterhielten sich beiläufig und schenkten ihr kaum Beachtung. Doch sie stand noch immer unter Strom. In ihrem Kopf hallte nur ein Gedanke nach: Sie hatte es tatsächlich getan.




    Die fünf Männer standen zwischen schweren Samtvorhängen, Champagnergläsern und Zigarrenrauch. Ihre Dinnerjackets saßen makellos, ihre Gesichter wirkten geschniegelt vom Geld eines langen Lebens. Silberne Haare, schwere Uhren, dunkle Stimmen.

    In der Mitte des Raumes hing Clara, mit erhobenen Armen an zwei festen Ketten, die am kunstvoll verzierten Plafond befestigt waren. Nackt, reglos, den Blick gesenkt. Das Licht glitt über ihre Haut wie über eine Statue aus Elfenbein. „Eine außergewöhnliche Erscheinung“, murmelte einer der Männer und strich mit zwei Fingern über die Nippel von Clara, welche sofort Reaktion zeigten.

    Die anderen beobachteten sie schweigend. Nicht wie Menschen eine Frau betrachten — eher wie Sammler ein seltenes Kunstwerk. Die Musik eines Streichquartetts rauschte leise aus versteckten Lautsprechern, während draußen hinter den hohen Fenstern Regen gegen die Scheiben peitschte. Einer der älteren Herren trat näher. Sein Parfum roch nach Leder und Rauch. Er hob ihr Kinn mit zwei Fingern an, langsam, beinahe höflich und führte seinen Zeigefinger in Claras Mund. Clara schloss kurz die Augen, spürte die Blicke der Männer wie Hitze auf ihrer Haut.

    „Du weißt, warum du hier bist“, sagte er ruhig. Sie antwortete nicht. Ein anderer lachte leise. „Diese Stille macht den Abend erst interessant.“ Die Party hatte etwas Unwirkliches. Diener glitten lautlos durch den Raum, Silbertabletts spiegelten das Licht, und dennoch schien alles nur um die junge Frau im Zentrum zu kreisen. Wie Motten um eine Flamme.

    Clara atmete tief durch. Die Ketten klirrten leise über ihr, als sie sich bewegte. Für einen Moment begegnete ihr Blick dem eines der Männer — und dort lag etwas, das gefährlicher war als bloße Lust: Besitzanspruch. Jahrzehnte von Macht, Reichtum und Gewohnheit hatten aus diesen Männern Wesen gemacht, die glaubten, alles kaufen zu können, auch Menschen. Zwei Männer fasten Clara an Ihren Brüsten und ein Dritter schob ihr zwei seiner Finger in ihre Lustgrotte. Clara holte tief Luft, denn sie wusste dass diese Nacht noch lange dauern wird und sie hernach eine andere sein wird. Einer der Männer wird sie ersteigern und sie fortan benutzen wie und wann er will.