Beiträge von Blombos

    Was ging seit Kolumbus verloren?

    Die Zahlen sind nur Schätzungen, aber viele Sprachhistoriker gehen davon aus:

    • Vor 1500: etwa 8.000–10.000 Sprachen
    • Heute: etwa 7.000 Sprachen

    Das bedeutet, dass in den letzten rund 500 Jahren ungefähr 1.000 bis 3.000 Sprachen ausgestorben sind.

    Da Sprache oft der wichtigste Träger einer eigenständigen Kultur ist, kann man näherungsweise sagen:

    • 1.000–3.000 Kulturen sind weitgehend oder vollständig verschwunden.
    • Weitere 3.000 oder mehr stehen heute unter starkem Druck und könnten in den nächsten Jahrzehnten ihre Sprache verlieren.





    wir steuern auf wenige oder eine globale kultur hin, da ist nur rechtens von nur einer judikatur zu sprechen !

    Das Volk, auf das sich diese Berichte beziehen, wird meist als Sambia bezeichnet. Der Name ist allerdings ein Pseudonym, das der Anthropologe Gilbert Herdt zum Schutz der Identität der untersuchten Gemeinschaft verwendete. Es handelt sich um eine Gruppe der Simbari im Hochland von Papua-Neuguinea.

    Nach Herdts Feldforschung verliefen die traditionellen Initiationsriten ungefähr so:

    • Jungen wurden im Alter von etwa 7 bis 10 Jahren von ihren Müttern getrennt und in die Männergemeinschaft aufgenommen.
    • Die Initiation umfasste zahlreiche Rituale, darunter Nasenbluten, Fasten, körperliche Prüfungen und geheime Zeremonien.
    • Ein Teil dieser Initiation bestand darin, dass jüngere Jungen Fellatio an älteren unverheirateten Jugendlichen oder jungen Männern ausführten und Sperma schluckten.
    • Nach der dortigen traditionellen Vorstellung wurden Jungen nicht mit ausreichender männlicher Kraft geboren. Man glaubte, Sperma sei eine lebenswichtige Substanz, die Jungen erst zu vollwertigen Männern mache. Ohne diese "Übertragung" könnten sie nicht richtig wachsen, mutig werden oder später selbst fruchtbar sein.
    • Mit zunehmendem Alter wechselte die Rolle innerhalb der Initiation. Nach Heirat sollten die Männer ihre gleichgeschlechtlichen Ritualpraktiken beenden und eine heterosexuelle Ehe führen. Die Rituale wurden nicht als Ausdruck einer homosexuellen Identität verstanden, sondern als Bestandteil der männlichen Initiation.

    Wird das heute noch praktiziert?

    Nach dem heutigen Forschungsstand weitgehend nicht mehr. Seit den 1970er und 1980er Jahren führten staatlicher Einfluss, Missionierung, Schulbildung und gesellschaftlicher Wandel dazu, dass diese Initiationsriten weitgehend aufgegeben wurden oder verschwanden. Neuere anthropologische Arbeiten beschreiben einen tiefgreifenden Wandel der Vorstellungen über Männlichkeit und Sexualität.

    Einordnung

    Aus heutiger Perspektive würden solche Praktiken als sexueller Missbrauch von Kindern bewertet. Anthropologen beschreiben sie, um die kulturellen Vorstellungen der betreffenden Gesellschaft zu verstehen, nicht um sie zu rechtfertigen. Gleichzeitig ist zu beachten, dass einige frühe ethnographische Berichte – insbesondere Herdts Arbeiten – in der Anthropologie intensiv diskutiert und in einzelnen Punkten kritisch hinterfragt wurden, auch wenn die Existenz solcher Initiationsriten als gut dokumentiert gilt.

    Es ist natürlich bequem, hier die Stellungnahme einer KI zu zitieren. Was ist Deine eigene Meinung?

    ich spare mir meine bewertung, ich wollte nur zeigen wie weit es gehen kann ! aber die 70er jahre kommen so schnell nicht wieder, außerdem hat da jede volksgruppe ihre eigenen regeln. es bringt überhaupt nichts leute in die ecke zu stellen, wir sollten einmal an globalen regeln basteln, dann gibt es kein heiraten mehr mit 12 ?

    Du meinst das Kentler-Experiment (auch Kentler-Projekt genannt).

    Es wurde vom Sozialpädagogen und Sexualwissenschaftler Helmut Kentler Ende der 1960er Jahre in West-Berlin initiiert. Die Grundidee war, dass schwer erziehbare oder obdachlose Jungen bei pädophilen Pflegevätern untergebracht würden. Kentler vertrat die heute als vollkommen unhaltbar geltende Auffassung, pädophile Männer könnten diesen Kindern besonders viel Zuwendung geben und ihnen Stabilität vermitteln.

    Tatsächlich führte das dazu, dass Berliner Jugendämter über Jahrzehnte Kinder und Jugendliche an Männer vermittelten, die teilweise bereits wegen Sexualdelikten bekannt oder vorbestraft waren. Spätere Untersuchungen kamen zu dem Schluss, dass die Kinder systematisch sexualisierter Gewalt ausgesetzt wurden und staatliche Stellen dies ermöglichten oder nicht verhinderten. Neuere Forschung spricht deshalb von institutionalisiertem Missbrauch und einem Netzwerk, das weit über Kentler hinausreichte.

    Wichtige Punkte:

    • Beginn: Ende der 1960er Jahre in West-Berlin.
    • Initiator: Helmut Kentler.
    • Betroffen waren zunächst vor allem Jungen aus Heimen oder schwierigen sozialen Verhältnissen, später nachweislich auch jüngere Kinder.
    • Das Projekt bzw. entsprechende Vermittlungen liefen nach heutigem Forschungsstand teilweise bis in die 2000er Jahre.

    Das Kentler-Experiment wird heute als eines der schwersten Versagen der deutschen Jugendhilfe in der Nachkriegszeit angesehen und ist Gegenstand umfangreicher wissenschaftlicher und juristischer Aufarbeitung.


    kommen die theorien ernest bornemann´s aus derselben ecke und war das nicht fast schon stadard in den 70ern


    Kurz gesagt: teilweise ja, aber mit wichtigen Unterschieden.

    Borneman und Kentler bewegten sich in einem ähnlichen sexualwissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Milieu der 1960er bis 1980er Jahre. Beide gingen davon aus, dass kindliche Sexualität real sei und kritisierten eine ihrer Ansicht nach repressiv geprägte Sexualmoral. Beide vertraten zudem die Auffassung, dass sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern nicht zwangsläufig schädlich seien – eine Position, die heute als wissenschaftlich widerlegt und ethisch unhaltbar gilt.

    Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied:

    • Helmut Kentler setzte seine Überzeugungen praktisch um, indem er aktiv daran beteiligt war, Jungen bei pädophilen Pflegevätern unterzubringen.
    • Ernest Borneman war in erster Linie Autor und Sexualwissenschaftler. Er propagierte solche Pflegearrangements nicht, äußerte aber öffentlich Thesen, wonach einvernehmliche sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern nicht notwendigerweise schädlich seien. Auf diese Aussagen beriefen sich später auch Pädophilenorganisationen.

    War das in den 1970ern fast Standard?

    Nein, Standard war es nicht. Aber innerhalb bestimmter akademischer und politischer Milieus waren solche Positionen deutlich verbreiteter und wurden offener diskutiert als heute.

    In den 1970er Jahren kamen mehrere Entwicklungen zusammen:

    • die sexuelle Revolution,
    • Kritik an traditionellen Familien- und Moralvorstellungen,
    • ein starkes Misstrauen gegenüber staatlicher Regulierung von Sexualität,
    • und teilweise die Annahme, viele sexuelle Normen seien bloß gesellschaftliche Konstrukte.

    In diesem Umfeld entstanden in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien Debatten, in denen einzelne Intellektuelle und Aktivisten sogar eine Senkung oder Abschaffung von Schutzaltersgrenzen forderten. Kentler und Borneman gehörten zu den bekanntesten deutschen Vertretern solcher Positionen.

    Gleichzeitig ist wichtig zu differenzieren:

    • Diese Auffassungen waren nie Konsens in Medizin, Psychologie oder Pädagogik.
    • Es gab bereits damals deutliche Kritik – von Juristen, Psychologen, Feministinnen und Kinderschützern.
    • Ab den 1980er Jahren setzte sich zunehmend die Forschung durch, die die erheblichen Folgen sexuellen Missbrauchs für Kinder dokumentierte. Dadurch verloren diese Positionen wissenschaftlich und gesellschaftlich an Rückhalt.

    Das Bild, dass dies in den 1970ern "alle so gesehen hätten", wäre daher unzutreffend. Es handelte sich um ein einflussreiches, aber begrenztes intellektuelles Milieu, dessen Ideen in bestimmten Kreisen – etwa Teilen der Sexualwissenschaft, der außerparlamentarischen Linken und einigen politischen Gruppen – zeitweise erheblichen Einfluss hatten, ohne den allgemeinen wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Konsens darzustellen.

    apropos witze, der gefällt euch sicher auch nicht ?



    Ein Mann geht mit einem kleinen Jungen durch einen dunklen Wald. Es wird immer später und der Wald immer dichter.

    Der Junge sagt: „Mir ist unheimlich. Ich habe Angst.“

    Der Mann antwortet: „Ach was, da passiert schon nichts.“

    Nach einer Weile sagt der Junge wieder: „Können wir bitte umdrehen? Ich habe wirklich Angst.“

    Der Mann sagt: „Jetzt stell dich nicht so an.“

    Als sie noch tiefer im Wald sind, sagt der Junge: „Ich fürchte mich total.“

    Darauf der Mann: „Was glaubst du, wie ich mich fühle? Ich muss nachher ganz allein zurückgehen.“

    aber das sind doch alles nur phantastereien bei den umfragen !? wenn es nach euch ginge kommen wir noch soweit, dass das denken verboten wird !






    Lisa hatte mit fünf Jungs einen ausgelassenen Abend am Strand verbracht. Das Bier floss in Strömen – grüne Flaschen und Dosen von Beck’s und anderen Marken stapelten sich auf dem alten Holztisch, der mitten im Sand stand. Zigarettenstummel, leere Packungen und nasse Plastikfetzen lagen überall verstreut. Die Sonne war längst untergegangen, nur noch das letzte goldene Licht glitzerte auf dem Wasser.

    Als alle richtig angetrunken waren, rissen die Jungs ihr den Bikini vom Körper. Der Stoff landete irgendwo im Sand. Sie legten Lisa auf den rauen, feuchten Tisch, der nach altem Holz und Bier roch. Zwei hielten ihre Beine spreizend fest, während der erste sich zwischen sie schob und hart in ihre nasse Fotze rammte. Der zweite stopfte seinen Schwanz in ihren Mund, der dritte wartete ungeduldig hinter ihr. Sie nahmen abwechselnd alle drei Löcher – Fotze, Arsch und Mund –, während die anderen zusahen, sich selbst wichsten und sie anfeuerten. Das Holz knarrte unter den Stößen, Sperma und Speichel tropften auf die Planken, vermischten sich mit dem Sand, der an ihrem Körper klebte.

    Einer nach dem anderen kam. Der erste spritzte tief in ihren Arsch, der zweite auf ihren Rücken und in ihre Haare, der dritte direkt in ihre Fotze, der vierte über ihre Titten und ins Gesicht, der fünfte noch einmal in ihren Mund, bis es aus den Mundwinkeln lief. Als alle fünf auf und in ihr abgespritzt hatten, lachten sie, zogen sich die Hosen hoch und ließen sie einfach liegen. „Gute Nacht, Schlampe“, murmelte einer noch, bevor sie den Strand verließen.

    Lisa blieb zurück. Sperma tropfte langsam aus ihren Löchern, vermischt mit Sand und Bierresten. Ihre Haut war klebrig, dreckig, mit Fußabdrücken und Handabdrücken übersät. Die Augen fielen ihr zu. Noch halb bewusst spürte sie den kühlen Abendwind auf ihrer nackten Haut und den rauen Tisch unter sich. Dann schlief sie ein – nackt, vollgespritzt und dreckig, mitten im Chaos aus leeren Dosen, Zigaretten und dem Geruch von Sex und Meer.