Anregung zu einer Geschichte
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cmnf fällt mir dazu ein
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Die altmodische Kneipe am Rand der Altstadt war schon fast leer, nur ein paar späte Gäste saßen noch an den Tischen und nippten an ihrem letzten Bier. Der Kaminofen hätte knistern und flackerndes Licht über die groben Holzbalken und die roten Ziegelwände werfen sollten, doch keiner hatte sich mehr die Mühe gemacht. Es roch nach altem Rauch, Bier und einem Hauch von altem Holz.
Sie hatte den ganzen Abend schon diesen Blick gehabt – diesen Blick, der sagte: „Heute Nacht passiert etwas.“ Kurz nach Mitternacht zog sie sich ohne ein Wort das Kleid über den Kopf. Einfach so. Mitten im Raum. Kein Zögern, kein Kichern, nur ein kleines, wissendes Lächeln, als das schwarze Stoffbündel auf den Boden fiel. Darunter trug sie nichts. Gar nichts.
Der Junge, vielleicht war er 22, vielleicht 23, dunkle Haare, starrte sie einen Moment lang an, als hätte jemand den Stecker gezogen. Dann trat er einen Schritt näher, legte beide Hände auf ihren nackten Rücken und zog sie an sich. Ihre Haut war warm, leicht feucht vom Tanzen und der Aufregung. Sie schmiegte sich sofort an ihn, Brust an Brust, Hüfte an Hüfte, als wäre das die natürlichste Sache der Welt.
Ihre Arme schlangen sich um seinen Nacken. Seine Hände glitten tiefer, umfassten ihren Hintern mit beiden Händen, kneteten ihn fest, fast besitzergreifend. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen, drückte ihren Unterleib gegen seinen Schritt, spürte, wie er schon hart war. Ein leises, zufriedenes Seufzen entwich ihr.
Niemand sagte etwas. Die wenigen Gäste am Tresen schauten weg – oder taten zumindest so. Der Barkeeper polierte weiter Gläser, als wäre nackte Haut um Mitternacht das Normalste der Welt. Aber alle spürten die Spannung im Raum, diese rohe, wortlose Elektrizität.
Sie küssten sich nicht zärtlich. Es war hungrig, fast aggressiv. Ihre Zunge drang sofort in seinen Mund, ihre Zähne streiften seine Unterlippe. Er erwiderte den Kuss genauso hart, eine Hand wanderte hoch in ihren Nacken, hielt ihren Kopf fest, während die andere ihren Arsch noch fester packte und sie gegen sich presste.
Ihre nackten Füße standen auf den warmen Fliesen. Seine Jeans rieb gegen ihre blanke Scham. Sie spürte jeden Knopf, jeden Reißverschluss, jeden harten Zentimeter von ihm. Ein kleines Stöhnen vibrierte zwischen ihren Mündern.
Dann drehte er sie langsam, fast wie bei einem Tanz, sodass ihr Rücken zum Kamin zeigte. Ihre Haut leuchtete golden im Feuerschein. Jeder konnte sie jetzt von hinten sehen – den sanften Bogen ihres Rückens, die schmale Taille, den runden, prallen Po, die leichte Wölbung ihrer Hüften. Er drückte sie mit dem Oberkörper leicht nach vorne, sodass sie sich mit beiden Händen am Kaminsims abstützen musste. Ihr Arsch wölbte sich ihm entgegen.
Er öffnete seine Jeans mit einer Hand, holte seinen Schwanz heraus – hart, dick, schon feucht an der Spitze. Ohne Vorspiel, ohne Worte, ohne Gummi, setzte er ihn an und drang mit einem einzigen, langen Stoß in sie ein.
Sie keuchte laut auf, warf den Kopf in den Nacken. Ihre Finger krallten sich in das warme Holz des Kaminsimses. Er begann sofort tief und rhythmisch zuzustoßen. Nicht schnell, aber kraftvoll, jedes Mal bis zum Anschlag. Man hörte das leise, nasse Klatschen ihrer Körper, ihr unterdrücktes Stöhnen, sein schweres Atmen.
Ihre Brüste schwangen bei jedem Stoß leicht mit. Ihre Nippel waren hart, dunkel, aufgerichtet.
Niemand sprach. Alle taten so, als wäre nichts. Ein Tabu, mitten im Raum, für alle sichtbar. Es war gespenstisch. Und surreal, was da passierte. Das leise Klatschen, ihr Atem, sein Atem.
Sie kam zuerst – plötzlich, heftig. Ihre Knie knickten fast ein, sie presste sich rückwärts gegen ihn, ein langer, zitternder Laut entwich ihr. Er hielt sie fest, stieß weiter, tiefer, bis auch er kam – mit einem tiefen, rauen Stöhnen, in sie, hielt sie fest umklammert, als wollte er sie nie wieder loslassen.
Einen Moment standen sie einfach so. Verbunden. Atemlos. Ihr Rücken an seiner Brust. Seine Hände noch auf ihren Hüften. Sein Schwanz immer noch in ihr, langsam weicher werdend.
Dann zog er sich vorsichtig zurück. Ein dünner Faden aus Sperma und ihrer Nässe lief an der Innenseite ihres Oberschenkels hinunter. Sie drehte sich um, sah ihn an, lächelte dieses kleine, erschöpfte, glückliche Lächeln.
In dem Moment setzte die Scham ein. Sie hob ihr Kleid auf, schüttelte es kurz aus – zog es sofort an. Das Sperma bahnte langsam seinen weg ihren Oberschenkel herab. Aber das sah zum Glück niemand. Sie fühlte es.
Sie ging zur Tür und verschwand für immer.
Die Kneipe blieb still.
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Schön geschrieben, danke Lynn!
Tolle Anregung, danke Patrim!