Beiträge von Alfons21
-
-
Ich finde den Film auch gut. Er lebt von der Spannung unterschwelliger Sexualität zwischen einem Heranwachsenden und einer reifen Frau.
Man erkennt allerdings auch die Auswirkung, die das auf seine Beziehungsfähigkeit hat.
Bei aller Erotik im ersten Teil - die ich ziemlich genial umgesetzt finde -, ist das kritische Moment auch gut herausgearbeitet.
... und so unterschwellich ist die Sexualität zwischen den beiden nicht, oder?
-
-
eine geniale Vorstellung, eine junge Frau an einer Kette, die am Piercingring durch ihre Klitoris befestigt ist, hinter sich her laufen zu lassen.
-
Die Szene in "Der Vorleser", in der Kate Winslet dem jungen David Kross das Badetuch reicht und in der nächsten Einstellung nackt hinter ihm steht.
-
Einen Borat Mankini.
... an mir sähe das definitiv nicht so aus -
Einen Borat Mankini.
... aber jetzt stell dir mal eine durchschnittliche Männerplauze darin vor.
-
-
Bereich 2(678) und 49
-
Socken im Bett???
meine Frau auch.
Ich find's abartig, aber der Damenwelt ist einfach kalt und dann müssen Socken an die Füße
auch nachts im Bett
Eine Freundin in Studientagen hat immer nackt geschlafen aber mit Socken
was ich damals ziemlich erregend fand ...
-
Hallo Alfons, wo hast du das gefunden?
-
-
-
-
-
-
ist nackt nicht unschuldig?
das ist eine sehr philosophische Frage.
Was ist Unschuld und was Schuld?
Warum empfinden wir Nacktheit als "nicht unschuldig"?
Ist nicht vielmehr die unbekümmerte Nacktheit ein Zeichen von (oder Symbol für ???) Unschuld?
Ich finde z.B. Kinder, die total unbekümmert nackt sind, unglaublich schön und beobachte sie völlig ohne sexuelle Konnotation einfach gerne. Trotzdem wird mir (als Mann) sofort eine unangebrachte sexuelle Begierde unterstellt, die meine eigene Unschuld an dieser Stelle massiv infrage stellt.
Andererseits habe ich an jungen Frauen sehr wohl ein sexuelles Interesse, auch wenn sie angezogen sind. Ist das dann nicht unschuldig?
-
zumidnest schaut sie sehr zufrieden
erleichtert ...
-
Sehr gut erklärt. Dankeschön!
Eigentlich schon eine Religion.
Ich habe aber den Eindruck, dass hierdurch die Blickperspektive derart verändert wird, dass zugleich die Aufmerksamkeit für andere, mindestens genauso wichtige Dinge "versperrt" wird. Ob das am Ende so gewollt ist ...?
Das hast du mit Sicherheit recht.
Die Frage, ob das gewollt ist, darf man aber nicht stellen, denn es handelt sich um ein soziales Phänomen, bei dem man nicht davon ausgehen darf, dass es eine bewusst agierenden Instanz gibt, die es steuert. Vielmehr ist das ein Selbststeuerungsprozess, der viele Einflussgrößen hat.
-
woke zu sein bedeutet auf alles aufmerksam zu sein, das sich negativ auf andere Auswirken könnte.
Das klingt zunächst gut, schlägt aber fast immer ins Gegenteil um, wenn Probleme entdeckt werden die so gar nicht da sind.Es ist ein "Zeitgeistbegriff" der nicht wörtlich übersetzt werden kann. Ich habe es zwar auch schon mehrfach gehört, bzw. gelesen, aber eine Begriffserläuterung habe ich auch nicht. Ich bin sicher, dass Alfons da noch aushelfen wird....
Der Begriff "woke" stammt ursprünglich aus der afroamerikanischen Gemeinschaft und bedeutet wörtlich "aufgewacht" oder "wach". Im übertragenen Sinne wird er verwendet, um ein Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeiten, insbesondere in Bezug auf Rassismus, Diskriminierung und Ungleichheit, zu beschreiben. Jemand, der "woke" ist, ist also sensibel für solche Themen und setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein. In den letzten Jahren hat der Begriff jedoch unterschiedliche Konnotationen angenommen und wird manchmal auch kritisch verwendet, um jemanden zu beschreiben, der als übermäßig politisch korrekt wahrgenommen wird.
Im Kontext sexualisierter Gewalt gegen Jugendliche bedeutet "woke" zu sein, ein erhöhtes Bewusstsein und Sensibilität für die Probleme und Herausforderungen zu haben, mit denen betroffene Jugendliche konfrontiert sind.
Ein Verständnis dafür, wie Machtungleichgewichte und gesellschaftliche Strukturen zur Ausbeutung und zum Missbrauch von Jugendlichen beitragen können.Die Fähigkeit, Empathie für die Betroffenen zu zeigen und sie aktiv zu unterstützen, sei es durch Zuhören, Glauben schenken oder Hilfe anbieten.
Sich über die Anzeichen von Missbrauch und die richtigen Schritte zur Unterstützung und Meldung solcher Vorfälle zu informieren und andere darüber aufzuklären.
Sich für präventive Maßnahmen einzusetzen, die Jugendliche schützen, z. B. durch Bildungsprogramme, die gesunde Beziehungen und Einvernehmlichkeit fördern.
Gesellschaftliche Normen und Verhaltensweisen, die Missbrauch begünstigen oder verharmlosen, kritisch zu hinterfragen und zu ändern.
In diesem Zusammenhang bedeutet "woke" zu sein, aktiv an der Schaffung einer sichereren und gerechteren Umgebung für Jugendliche mitzuwirken, in der sexualisierte Gewalt nicht toleriert wird.