Beiträge von baer66

    Alles andere ist Diskussion über Sinn und Unsinn von Regeln, Gesetzen und Recht und Instanzen.


    Ob diese nun richtig oder falsch handeln, ihre Funktionäre "sehend" sind oder blind, es gilt.
    Auch oder grade in diesem "freien Land". :D Das sollten Juristen eigentlich wissen.

    Interessant, daß gerade Du, beware, rechtspositivistisch argumentierst.*
    Die Gesetze gelten. Punkt!


    „Das Vorhandensein einer Rechtsnorm ist eine Sache; ihre Richtigkeit
    oder Unrichtigkeit eine andere. Ob sie besteht oder nicht, ist eine
    Frage; ob sie einer zugrundegelegten Idealvorstellung entspricht, eine
    andere. Ein bestehendes Gesetz ist auch dann Gesetz, wenn es uns nicht
    zusagt oder wenn es von dem Kriterium abweicht, nach dem wir unsere
    Billigung oder Mißbilligung orientieren.“


    John Austin, The Providence of Jurisprudence Determined, Weidenfeld and Nicolson, Library of Ideas, London 1954, S. 184.


    Wie bereits erwähnt, bin ich ein Schüler eines Schülers des wichtigsten Mitstreiters von Hans Kelsen, Adolf Julius Merkel.
    (Näheres über die Wiener Rechtstheoretische Schule und Hans Kelsen bei Interesse im u.a. Artikel über Rechtspositivismus)


    Mir ist daher Dein Argument nicht fremd.
    Unabhängig von der Auslegung des (deutschen) positiven Rechts zu dieser Frage und den allfälligen Kollisionsnormen
    besteht die rechtspolitische Diskussion über Sinn und Zweck der Norm.


    Und das Ganze ist natürlich ein wenig schweres Geschütz.


    Einfacher ist der Vergleich mit den 6 Geschichtenregeln des SB.
    Da ist die Story eindeutig ein Verstoß gegen Regel 1.
    Wir wissen aber hier alle, daß gegen sämtliche 6 Regeln de facto bereits wiederholt verstoßen wurde,
    ohne daß es eine Sanktion gab.
    So viel zur Effektivität dieses Regelwerks.


    baer


    * Rechtspositivismus bezeichnet eine Lehre innerhalb der Rechtsphilosophie bzw. Rechtstheorie, welche die Geltung von rechtlichen Normen allein auf deren positive Setzung („kodifiziertes Recht“; normativer Rechtspositivismus, z. B. Hans Kelsen) oder/und ihre soziale Wirksamkeit (soziologischer Rechtspositivismus, z. B. Eugen Ehrlich, H.L.A. Hart) zurückführt. Dies bedeutet, dass eine notwendige Verbindung zwischen Recht und Gerechtigkeit abgestritten wird.


    Die Story kommt angenehm naiv und unschuldig daher.
    Dennoch weiß der Leser seit der ersten Zeile, daß die Protagonistin erst 15 ist.
    Der Junge aus der Parallelklasse, mit dem sie "rummacht" vermutlich ebenso.


    Mich stören ja die beiden Jugendlichen nicht, für den Frieden hier wären sie besser über 16.
    Obwohl die Geschichte mE weder gegen den Jugendschutz noch gar gegen strafrechtliche Bestimmungen verstößt.

    Ich möchte noch einmal auf mein Eingangsstatement zurückkommen.
    Vielleicht ist ein Forum wie der SB nicht gerade das ideale Terrain für den Kampf gegen "Jupo"?
    Andere werden bestimmt einwenden: "Doch gerade!"


    Ein harmloses Beispiel, mit der Änderung von 4 (!) Buchstaben von "fünfzehn" auf "sechzehn" problemlos behebbar.
    Dieser vernünftige Vorschlag ist bereits mehrfach gutgeheißen worden.
    Die kleine Story würde, wie der Autor zugibt, nicht verändert.


    Aber offenbar geht es manchen nicht um eine pragmatische Lösung sondern ums Prinzip!
    Und da wird's schwierig...


    baer


    P.S.: Nach der Anzahl der Vertreter der beiden Seiten der Diskussion und der Beiträge kann ich nicht erkennen,
    in welche Richtung hier "gemobbt" wird.

    Schon klar, pathosia, weil du keine Argumente hast, greift du mich persönlich an. Argumentum ad hominem würde baer66 an dieser Stelle sagen.

    Das sage ich auch, noch dazu ist die o.a. Ausdrucksweise von pathosia völlig unangebracht!


    Ich glaube nicht, daß man ein juristisches Doktorat oder eine Anwaltszulassung vorweisen muß, um hier mitdiskutieren zu dürfen.
    Gerade unter Juristen sollte aber eine gewisse Kultur der Auseinandersetzung vorausgesetzt werden können.


    Das Zitieren von Paragraphen und deren fachkundige Auslegung ist in einem Forum so eine Sache.
    Im SB wird es dennoch ziemlich oft gemacht (nicht nur im Bereich des Jugendschutzes, cf Art 3 GG, die Inzestdebatte im diesbezüglichen Thread, etc.).


    So wie auch bereits manch anderer, kann und darf man natürlich eine Debatte de lege ferenda führen und rechtspolitische Meinungen äußern.
    Das ist ein freies Land! Und auch Gerichte, Internet- und Jugendschutzvereine haben die Wahrheit nicht immer für sich gepachtet.


    Erpan argumentiert mE vernünftig und muß sich dafür nicht beschimpfen lassen!
    Meldebutton wäre das Mindeste, was ich rate!

    "Im Auslegen seid frisch und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was unter."
    (Goethe)


    baer


    Obwohl ich nun wirklich kein Nerd bin, gefällt mir die neue Geschichte von Figo gut.
    Sprachlich einwandfrei, mit leiser (Selbst)Ironie und einer netten SciFi-Idee!


    So muß Technik! :P


    baer

    Zitate aus dem Jahr 2007 ;)


    «Das Internet ist ein Ort der Jagd, der Ablichtung, der
    Durchleuchtung. Im schlimmsten Fall: ein Ort von Hinrichtungen,
    sexuellem Missbrauch, ein Ort für Fahnder und Datenschützer. Im
    harmloseren Fall: Eine eskapistische Quatschwelt»
    Bruce Willis, Schauspieler, im Interview mit der Süddeutschen Zeitung, 23.06.2007.


    «Die Seuche Internet garantiert, dass die Bilder auf immer abrufbar sein (…) werden.»
    Stefan Kornelius im Januar 2007 in der Süddeutschen Zeitung


    «Seit Internetnutzer ihre Bilder und Texte unkontrolliert auf
    extra dafür geschaffene Webseiten stellen können, scheint die Moral im
    Netz endgültig erodiert. Gewaltvideos und selbst gedrehte Pornos sind
    besonders beliebt. Auf Blogs, eine Art von Internettagebüchern und
    Kommentarseiten, beschimpfen sich User gegenseitig als Idioten oder
    drohen einander Schläge an.»

    Marco Stahlhut im April 2007 anlässlich der re:publica bei Welt Online


    «Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern?»
    Jean-Remy von Matt im Januar 2006 über Weblogs, die “Klowände des Internets”.

    Wir könnten hier im SB gute Geschichten von anderen Websites unter Nennung der Autoren publizieren.
    Besonders von dort, wo man sich bei uns bedient hat.


    Dann gäbe es mehr neue Geschichten auf SB und keiner würde "fremdlesen".


    Diese Plattform ist nämlich sehr gut gemacht! :)


    baer

    Die Antwort steht in meinem 1. Posting: "Kümmern wir uns doch um Wichtigers, um Erotik beispielsweise". Spaß ist angesagt, nicht Jammern. ;)

    Und das von Dir, mausbacher!
    Einverstanden! :)


    Ich hab mir auch überlegt, daß ich die Sache von der positiven Seite sehe.
    Meine Geschichten sind mit meinem (Nick)Namen gezeichnet, verbreiten wollte ich sie auch
    und Geld dafür hab ich nie angestrebt.


    "Ob geklaute Storys..."


    baer


    P.S.: Hat hier irgendjemand etwas gegen Plagiate geschrieben?
    Unter einem anderen (Nick)Namen veröffentlichen, geht natürlich gar nicht!
    "Ob geklaute Storys..."


    P.P.S.: Was die Geschichtenverdopplungen betrifft: Das mag teilweise an den
    Autoren liegen, die sich natürlich gerne so oft wie möglich
    veröffentlicht sehen wollen. Teilweise kopieren aber auch eifrige Leser
    ihre Lieblingsgeschichten, und ich kenne auch Fälle, wo die Betreiber
    hemmungslos fremde Geschichten auf ihre Seiten kopieren, um den Anschein
    von Traffic zu wecken und ihre Nutzer (und damit die für die Werbung
    wichtigen Klickraten) bei der Stange zu halten.


    Nico S. Donnerstag, 18. Februar 2010, 21:06

    @ Ursina


    Eine einfache Frage, die gar nicht leicht kurz und bündig zu beantworten ist.


    Weiter oben hab ich ein Zitat von Joda angeführt, was die Community so tut.


    Ich kritisiere, weil ich mich selbst auch über Kommentare zu meinen Geschichten freue.
    Besonders bei neuen Autoren versuche ich, zu ermutigen.


    Viele Kommentare enthalten mE nützliche Hinweise für den Autor.


    Da wir hier alle Menschen sind, kommt aber manchmal auch Ärger und Mißfallen durch.


    Man gewöhnt sich jedoch daran!


    baer


    Wieder eine Urlaubsgeschichte eines Autors, der schon seit vielen Jahren (2008 ) User im SB ist.
    Ich verkneife mir daher Belehrungen über Formatierung, Fettdruck oder Absätze.


    Die Story kommt angenehm naiv und unschuldig daher.
    Dennoch weiß der Leser seit der ersten Zeile, daß die Protagonistin erst 15 ist.
    Der Junge aus der Parallelklasse, mit dem sie "rummacht" vermutlich ebenso.


    Mich stören ja die beiden Jugendlichen nicht, für den Frieden hier wären sie besser über 16.
    Obwohl die Geschichte mE weder gegen den Jugendschutz noch gar gegen strafrechtliche Bestimmungen verstößt.


    Die Ausdrucksweise ist (gewollt?) naiv, man glaubt der Ich-Erzählerin das junge unschuldige Mädchen.
    Der Autor schreibt, daß er männlich ist, was aufgrund der ersten im SB geposteten Geschichte auch
    wahrscheinlich ist.


    Er versetzt sich also bewußt in die Welt des jungen Mädchens. Das ist ihm auch gelungen.
    Ein Stilvergleich zu älteren Geschichten ist interessant.


    Ist es ein Zufall, daß diese Geschichte gerade jetzt (nach der Diskussion im Forum über Meldebuttos)
    erscheint?


    baer

    Potztausend!
    Du hast recht, Figo!



    Das Ding hat eine deutsche Abteilung, wo mehr oder minder alle meine Geschichten
    in einer Kurz- und Langfassung enthalten sind, zB Suchbegriff baer66:


    Hotel Orient, Nackt auf der Terrasse 1, Das Verhör 1,...


    Sogar die Chronologie ist eingehalten.
    Der Autorenname ist am Beginn desTextes mit dem Titel verwoben angeführt, SB als Quelle nicht!


    Danke für den Hinweis!
    Was kann man da machen?


    baer



    Hotel Orient - Sex Geschichten Sex, Fick und Erotik Geschichten


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    Auszug aus der Geschichte: Hotel Orient - Sex Geschichten

    Behüte Gott, das führt euch weit!
    Kaffee und Billard! Weh dem Spiel!
    Die Mägdlein, ach, sie geilen viel!
    Vertripplistreichelt eure Zeit.
    Dagegen sehn wirs leidlich gern,
    Dass alle Studiosi nah und fern
    Uns wenigstens einmal die Wochen
    Kommen untern Absaz gekrochen.
    Will einer an unserm Speichel sich lezzen,
    Den tuhn wir zu unsrer Rechten sezzen.


    Der Fiesling war Goethe.
    Die Fopperei hat's nicht in Faust I geschafft!


    baer