• Wir fahren an den See. Und ich bekomme ein Kleid.

    Ein Kleidchen. Kurz. Wenig Stoff.

    Ein Alibi, wie so oft.

    Es bedeckt eigentlich nix. Aber ich habe was an.

    Im Auto gespreizte Schenkel und freiliegende Votze.

    SEINE Hand darin.

    Zwischen den Lippen. Auf der Klit.

    Fahren mit einer Hand.

    Offenes Schiebedach. LKW-Fahrer hupen.

    Ich schiebe die Träger herunter.

    Nackte Titten auf der Stadtautobahn.

    Gefingerte Votze noch dazu.

    Am Bahnhof Heerstraße ein Abbiegen.

    Ein Stop. Ein Café. Eine Bäckerei.

    Frühlingsrollen und Latte Macchiato.

    Nackt trotz Kleid. Starren. Glotzanfälle.

    Zurück im Auto. Kleid ausziehen. Von nun an ganz nackt.

    Eine Straße. Fahrradstraße. Geradeaus mit Schlenkern.

    Ein Parkplatz. Kies unter meinen nackten Füßen.

    Ein Waldweg. Jogger. Mountainbiker. Familien.

    Nackt. Doch niemand stört sich daran.

    Eine Wiese. Viele Nackte. Oben ohne. Badeanzug.

    Jedes, wie es will.

    Eine Decke ganz nah am Wasser. Nur ein paar Meter.

    Neben uns ein schwules Pärchen.

    Routiniert schamlos.

    Und zwei junge Mädchen.

    Die Tanlines verraten die Premiere.

    Schneeweiße Dreiecke auf Titten und Votze.

    Zum ersten Mal nackt. Verlegenheit pur.

    Verkrampfte Schenkel. Nur mühsam frei gelassene Titten.

    Wippen auf dem Weg zum Wasser.

    Wissen um die Blicke.

    Verkrampfte Hände.

    Wollen sich über die Titten und die Votze legen.

    Und dürfen es nicht. Ich bin frei und offen.

    Was für eine Show.

    Für mich als Schlampe ist es ganz einfach.

    Ich bin nackt und das ist es, was ich immer sein werde.

    Ich schlüpfe aus meinem Kleidchen und stehe nackt auf der Wiese.

    Jeder hat gesehen, dass ich unter dem Kleid nichts anhatte.

    Jeder sieht das Halsband an meinem Hals.

    Die Armbänder an meinen Handgelenken.

    Die Ringe in den Nippeln.

    Den Ring in der Klit.

    Das Tattoo.

    Und genau das erregt mich. Lässt mich fast auslaufen vor Geilheit.

    Jeder sieht mich als das, was ich bin.

    Die schwulen Jungs, die mir ein Daumen hoch geben.

    Die Mädchen, von denen eins wie hypnotisiert auf meine Votze starrt.

    Und die anderen, die auch glotzen.

    Und so tun, als ob nicht.

    Ich hole mir mit einem Blick das Okay.

    Dann schlenderte ich über die Wiese zum Wasser.

    Tauche ein. Und auf.

    Fließende Eleganz. Geschmeidigkeit im Wasser.

    Klitschnasse Haare. Perlende Tropfen auf der Haut.

    Schwimme.

    Eintauchend. Intensiv. Atmend.

    Jetzt bin ich angekommen.

  • Ich glaube, ich kenne den See. 😀

    Wenn es der ist, an den ich denke, ist er ideal für erotische Spiele in der Öffentlichkeit. Vor allem auf der oberen Wiese.