Ich bin frustriert, ausgelaugt...
Ich zicke rum, wir streiten uns,
Ich brauche Härte...möchte dich provozieren...
Du hältst mich im Arm, streichelst mir geduldig über den Kopf, bis du meinst das ich mich beruhigt habe.
Dann drehst du mich sanft auf den Rücken. Fast entschuldigend.
Ich streife deine Erektion mit meinem Bein. Etwas in mir klickt.
Ich habe keinen Sinn für Zärtlichkeit... Ich bin übersättigt mit Zärtlichkeit...
Und voller angestautem Frust...
Ich beiße dich in die Schulter...
Du bist perplex, willst mir nicht wehtun.
Ich beiße dich in die Brust... Jetzt ist du verärgert... Gut so...!!
Ich beiße dich in den Unterarm....
Du hast genug...endlich!!
Du drückst mich auf den Bauch.
Ich zapple, winde mich, trete...
Du verdrehst mir schmerzhaft die Arme auf den Rücken. Handschellen klicken...
Da spüre ich sie... die Gerte.
Erbarmungslos lässt du sie auf meinen Hintern sausen. Immer und immer wieder.
Doch ich weiche nicht aus... Zucke nicht...
Ich versuche nicht, dem Schmerz zu entgehen.
Ich brauche ihn...
Ich genieße das Ziehen, das warme Brennen von jedem Hieb.
Bis du die Gerte beiseite legst und dich um dein Bedürfnis kümmerst.
Du fickst mich grob. Nicht zärtlich. Nicht liebevoll.
Dann wirst du ruhiger, sanfter...
Ich winde mich verzweifelt.
Ich habe nicht genug.
Ich brauche mehr! Mehr Härte! Mehr Schmerz!
Ich muss mich erden...
Doch ich kann dich nicht bitten.
Ich winsele leise...
Du schiebst mir deine Hand zwischen die Beine. Und bist dabei wieder weich.
Es frustriert mich.
Ich möchte schreien.
Leicht beginnst du, mich zwischen die Beine zu schlagen...
Erst zögerlich...
Fast ungläubig...
Dann rhythmisch. Härter!
Endlich härter...
Mein Orgasmus bahnt sich an.
Ich weiß, dass ich fragen sollte.
Ich entscheide mich dagegen...
Und komme...
Ich lasse mich zurücksinken, öffne die Augen und starre in dein versteinertes Gesicht...
Du bist wütend.
Du willst wissen, weshalb ich nicht gefragt habe.
Ich sehe dich direkt an...
„Weil ich es nicht wollte.“
Ich sage es ohne Scham, ohne Reue.
Ich wusste, du würdest wieder zärtlich werden.
Ich war nicht bereit dafür.
Für noch mehr Zärtlichkeit. Für noch mehr Flauschigkeit.
Ich brauchte Härte... Schmerz!
Meine Erdung war unvollständig.
Das alles sage ich dir nicht...
Ich beobachte, wie sich deine Züge verändern.
Du drehst mich auf den Bauch.
Ich widersetze mich nicht.
Du schlägst auf mich ein.
Ich bade in deiner Wut...
Ich heiße jeden Schlag willkommen.
Den stechenden Schmerz beim Auftreffen. Das Ziehen danach. Das Nachbrennen.
Schlag um Schlag werde ich ruhiger.
Weicher...
Wohlwollender...
Ich lasse meine Aggression los...
Mein Frust löst sich auf...
Du bemerkst die Veränderung.
Drehst mich um.
Sofort dringst du brutal mit der Hand in mich ein...
Dehnst mich auf.
Stoß um Stoß.
Ich möchte jubeln...
Dann wird es nass...
Die Umnebelung meiner Sinne ist dicht. Mein wohliger Zuckerwattezustand hält mich fest...
Ich genieße die völlige Zufriedenheit.
Bin endlich wieder geerdet...