Jugenderlebnisse von ClaudiavdT

  • Hier gehts zur Geschichte


    Der Ablauf eigentlich ganz gut. Halt eine typische Cmnf-Geschichte unter jungen Leuten, die sich immer weiter steigert. Die Kulissen sind schön gewählt. Strand, Party und ein vertrauensvolles Mädelsgespräch kommen gut an und wirken auf mich erotisierend.


    Leider ist die Umsetzung etwas holprig. Du packst so viel Handlung in einen so kleinen Text, dass es mehr nach einer Aufzählung als nach einem zusammenhängenden Text aussieht. Das kommt hauptsächlich davon, dass du großteilig den gleichen Satzbau verwendest und sich deine Wörter am Satzanfang auf einige wenige beschränken. Wichtig ist außerdem das die jeweiligen Situationen ausgeschmückt werden. Aus der Handlung hätte man locker 3 Geschichten in dem Format machen können. So kommen leider viele Dinge zu kurz.


    So hattest du nicht genügend Zeit dich auf die wirklich schönen Dinge zu konzentrieren, wie etwa: die Gefühle und Gedankengänge der Protagonistin, die Dialoge und die Beweggründe vom Freund.


    Ich freue mich aber das du hier eine Geschichte geschrieben hast und hoffe das du aus meiner Kritik etwas Verwertbares für dich findest.


    LG Figo

    Irgendwann bin auch ich ein geiler alter Sack ohne jegliches Schamgefühl. Ein toller Gedanke.

  • Gut, dass du auf das Positive hingewiesen hast :-) Tatsächlich sind die Situationen reizvoll. Aber der Stil macht es zunichte. Nicht nur, dass Dialoge nicht gekennzeichnent und ein paar Tippfehler drin sind, es ist auch furchtbar trocken geschrieben. Dagegen ist eine Scheibe Knäckebrot ein See.

    Kommentatorin aus Leidenschaft :-)

    Frei nach Erich Kästner (Theorie) und Klaus Mann (Praxis):

     Schreibe nur über Dinge, die du selbst erlebt hast. Aber pass auf, dass sich keiner wieder erkennt :P

  • In dieser Geschichte werden angebliche Jugenderlebnisse aus wahrscheinlich den 1970er oder 1980er Jahren mehr berichtend als erzählend niedergeschrieben. Mehr nicht. Es mangelt ihr leider an Authentizität, einer annehmbaren Orthografie (insbesondere die Interpunktion betreffend) sowie nicht zuletzt erotisierenden Elementen. Die nicht weiter gekennzeichneten Dialoge wirken konstruiert, die Handlungen kommen wenig glaubhaft rüber, Zeiten-Wirrwarr, Tippfehler en masse.


    Zuerst der zaghafte Beginn einer jugendlichen Liebesfreundschaft mit einer vierwöchigen Anlaufzeit bis zum ersten Petting. Glaubhaft in der damaligen Zeit. Doch nur einige Monate später zeigt er seinen Freunden erstmal, wie seine neue Liebe nackt aussieht. Das bisschen Scham wird sie schon locker wegstecken, Peinlichkeiten gehören zum Leben. Ist ja auch das Normalste auf der Welt gewesen damals! Und natürlich bleibt es nicht dabei. In gemütlicher Runde wird einem weiteren Freund schließlich ihr gespreizter Schritt offenbart, und dummerweise ist sie feucht.


    "Daraufhin lies ich Robert doch gewehren. Er stellte meine Beine auf und schob sie ohne gegenwehr auseinander. Sein erster Kommentar war, die ist aber nass. Oh, war mir das peinlich, das er das bemerkt hatte. Benjamin griff daraufhin zwischen meine Beine und streichelte mich und drang auch in mich ein. Plötzlich stand Benjamin auf und forderte Robet auf zu gehen."


    Doch damit nicht genug - es wird eine Fortsetzung geben, denn:

    "Widerwillig verabschiedete sich Robert. Wir haben danach zusammen geschlafen. Benjamin sagte mir dabei, dass ich das nächste mal nicht so billig weg komme. Billig? fragte ich, was denn noch? Er grinste mich an und sagte nichts weiter."


    Ich sag' jetzt auch nichts weiter. Vier Punkte von mir.

  • Ich meine, wir haben hier schon weitaus schlechtere Geschichten gelesen.
    Figo triftt es hervorragend mit seinem Kommentar.
    Dem stimme ich sowohl positiv wie auch negativ zu.


    Der Autor kann unter Berücksichtigung der o.a. Ratschläge mehr aus seinen Geschichten machen, der Ansatz ist auf alle Fälle da!


    Mittlere Wertung von mir.

  • Ich finde diese Geschichte sehr schön und anregend. Erinnert mich an eigene Erlebnisse. Bitte noch Fortsetzungen schreiben.
    Ich habe 10 Punkte dafür gegeben.

  • Stutzig werde ich, wenn sich Schüler auf dem Heimweg mal eben einen Bikini leisten können.
    Aber wahrscheinlich ist das nur Neid. Ich hatte dafür jedenfalls keine Kohle (übrig).


    Meine manchmal äußerst lebhafte Vorstellungskraft vermieste mir zu meinem Bedauern, die so erotisch hätte wirken könnende Szene in der Umkleide. Vom fehlenden Knistern abgesehen, finde ich den Gedanken abstoßend, dass „Ich“ beim Anprobieren nackt war.
    Lecker, wenn das alle so machen.  :wacko: 
    Nach diesem Outing verstehen uns die Männer vielleicht besser, wenn wir (Frauen) mit Einzug der neuen (Bade-) Collection die Warenhäuser stürmen, um auch ja die Erste zu sein.
    Für Dessous und Schuhe trifft das natürlich ebenfalls zu.  :P  


    Die abgehandelte Thematik würde viel hergeben, leider fehlt es dem Verfasser hier an Fantasie und Sorgfalt.
    Die schon angeführten Vorschläge könnten künftig zu einer besseren Qualität beitragen.
    Mich würde schon interessieren, ob das gelingt.