Erregendes auf dem Weg zu Arbeit von parkinn

  • Die Geschichte hat einige gute Ansätze. Ich hätte mir gewünscht etwas mehr über die jeweiligen Personen zu erfahren außer, dass er wohl gutaussehend ist und sie untenrum nicht rasiert ist. Auch wäre es interessant gewesen, mehr von ihren und seinen Gedanken zu erfahren.


    Für die sich ankündigenden Fortsetzungen schlage ich vor, eine andere Schriftart zu nehmen. Serifenschriftarten wie Times sind bei kleinen Schriftgrößen schwer zu lesen und ermüden das Auge. Die serifenlosen Schriftarten wie Arial bieten sich da eher an. Einige Absätze (insbesondere der Erste) waren recht lang geraten. An der Stelle, an der die beiden beschließen den Bus zu verlassen, wäre z.B. die Chance für einen neuen Absatz gewesen ohne den Fluss zu unterbrechen.


    Beim Satzaufbau würde ich mir weniger und-verbundene Sätze wünschen.


    Und wenn dann neben den "technischen" Ablaufbeschreibungen noch mehr Ausschmückungen und Liebe zum Detail dazukommen wird die Geschichte sicherlich gefühlvoller und runder. Als die Lederfesseln am Handgelenk angelegt wurden, fehlte aus meiner Sicht die Information, wie fest diese geschnürt waren. Auch hätte der Umstand betont werden können, dass er ausgenutzt hat, dass sie abgelenkt war und so die Fesseln ohne große Gegenwehr anlegen konnte.


    Ich bin dann schon mal gespannt wie es weitergeht.

    Leben kann man nur vorwärts.
    Verstehen kann man es nur rückwärts.
     
    [SIZE=1]Soren Kierkegaard[/SIZE]

  • Ich kann mich Joda da nur anschließen.


    Die Story ist zweifelsohne sauber geschrieben, doch leider auch nicht mehr. Ich würde dem Verfasser etwas mehr Mut wünschen, sein Kopfkino zu erzählen statt nur aufzuzählen. Die handwerklichen Grundlagen dazu scheinen ja vorhanden zu sein. :]


    Kleine Anmerkung zur Schriftwahl: Was Joda da schreibt, gilt vor allem für am Bildschirm zu lesende Texte. Da stören Serifen, während sie im Buchdruck als Lesehilfe empfunden werden. Arial wäre sicher eine gute, weil sehr unproblematische Wahl. Mein Favorit für den Bildschirm aber ist auf Grund der leicht breiter laufenden Buchstaben die Verdana.


    Nico S.

  • Die Tinte der ersten Kommentare ist noch nicht ganz trocken, da erscheint auch schon der zweite Teil. Zu meiner Freude stelle ich fest, dass erste Verbesserungen in dem zweiten Teil von parkinn bereits zu finden sind. Die Schriftgröße und Schriftart lassen nun ein ermüdungsfreies Lesen zu.


    Was mir negativ auffiel, war die häufig verwendete passive Sprache. Ich habe erfahren, was gerade gemacht wurde. Auf dem Gehweg der Geschichte fehlen einige Steine. Ich bin gezwungen über diese Lücken rüber zu springen und dabei wäre ich doch gerne auf dem spannenden Weg weitergelaufen und wäre gerne dabei gewesen wie es passiert. So bin ich aber aus dem Rhythmus gekommen und muss mich immer wieder neu in die Situation einfinden.


    Zum Schluß blitzten dann wie aus dem Nichts die Worte Grotte und Speer auf. Fast wollte ich glauben, dass die Verwendung der Begriffe Möse und Schwanz ein bewusst eingesetztes stilistisches Mittel ist. Nicht, dass ich über die Abwechslung enttäuscht wäre. Ich bin jetzt eher darüber enttäuscht, das die Abwechslung so spät kam und von so kurzer Dauer war.


    Inhaltlich war ich sehr verdutzt, als die Peitsche ihre Nippel berührten. Hockte sie doch breitbeinig mit dem Kopf nach unten auf dem Bett. Wie soll das denn funktioniert haben?

    Leben kann man nur vorwärts.
    Verstehen kann man es nur rückwärts.
     
    [SIZE=1]Soren Kierkegaard[/SIZE]

  • Der erste Teil hatte ja noch so etwas wie einen Handlungsstrang, an dem sich die Story entlanghangelt.
    Im zweiten Teil ist der nur noch rudimentär. Das Vögeln an sich wird zum Selbstzweck erhoben, alles andere ist störendes Schnickachnack.
    Sicher kommen "Rubbler" auf ihre Kosten, mich hat es aber eher abgestoßen.
    Die verdichtete Handlungskette ist recht unglaubwürdig.
    Die Arbeit an sich ist sauber, die Werkzeuge zum Schreiben vorhanden.
    Mach was draus!
    Fuzzi2

  • Hallo,


    Mir persönlich hat Teil 2 gut gefallen.
    Da die Geschichte sehr gut geschrieben ist


    Rechtschreibung und Grammatik ohne Fehler
    also mach bitte weiter so


    Von meiner einer alle fünf


    LG Jörg