Beiträge von KimberlyCaliente

    Zunächst einmal bedanke ich mich natürlich für das überwiegende Lob für die Geschichte. :)


    Die geäußerten Kritikpunkte überraschen mich dabei, ganz ehrlich gesagt, jetzt auch nicht unbedingt. ;)


    Denn zu meinen bewusst entwickelten "Markenzeichen" als SB-Autorin gehören einige Merkmale der Handlung und des Stils meiner Geschichten, die selbstverständlich nicht jedermanns Fall sind.


    So z. B., dass diese sich ausschließlich um weibliche Figuren drehen, recht handlungsarm sind und sich in erster Linie im Kopf der Ich-Erzählerin abspielen, und ihr eher romantischer, oder auch bloß kitschig-klischeehafter, Grundton. Ich mag so was eben. :D


    Um noch kurz auf zwei konkrete Punkte einzugehen:


    Ja, der Kitzler schwillt bei sexueller Erregung tatsächlich an. Wie stark, wie schnell das passiert, welcher Ausgangsstimmung und auslösenden Reize es dazu bedarf, ist bei jeder Frau individuell verschieden.


    Und das "Kneten" der Brüste ist vielleicht eine missglückte Formulierung. Gemeint ist es hier eher im Sinne eines kräftigen, also druckvollen Einreibens des Busens mit Duschgel, unter Verwendung der ganzen Hände. ;)

    In seinem ersten Beitrag in diesem Thread stellte baer66 eine Verständnisfrage zu den verschiedenen Veröffentlichungen der Geschichte "Dschungel". Für ihn war nicht ganz klar, was es damit nun auf sich hat.


    NicoS hat das aufgeklärt, und dabei auch darauf hingewiesen, dass sich dieser Thread hier noch auf eine alte Version bezog.


    Niemand will irgendwen "rausekeln", oder irgendjemandes Geschichte "schädigen".


    Und du bist auch längst nicht der erste hier, der sich über die Art des Gebrauchs der Bewertungsfunktion wundert oder gar ärgert.


    Die Regel, Geschichten mit einer Bewertung von unter 4,0 nach fünf Tagen zu löschen, wurde ebenfalls nicht nur für dich und deine Geschichten erfunden. Die gilt für alle.


    Wenn du sie schlecht findest, dann sprich dieses Thema hier an. Dabei könntest du übrigens auf meine Zustimmung zählen!


    Aber nicht dabei, dich hier in absurden Vorwürfen und Verschwörungstheorien zu ergießen.

    Ich kann mich der allgemeinen Begeisterung für diese Geschichte nur anschließen! :)


    Das Szeanrio ist fantasievoll und erotisch, aber rundum glaubwürdig, und wird mit dem Verlauf der Handlung schlüssig aufgebaut.


    Die Ich-Erzählerin kommt ungemein sympathisch herüber, man kann sich nicht nur gut in die von ihr berichteten Erlebnisse einfühlen, sondern tut das auch wirklich gerne.


    Zweifellos eine der besten Geschichten auf Schambereich überhaupt!

    Also, wenn ich im Geschichten-Forum nach "Dschungel" suche, erhalte ich fünf Ergebnisse, und eines davon ist dieser Thread hier: klick


    Verrechnet habe ich mich insofern, als dass dieser Thread nicht eineinhalb, sondern zweieinhalb Jahre alt ist. Blondinen und Mathematik. ;)


    Und der Netiquette entspricht es herkömmlicherweise, vor Eröffnung eines neuen Threads in einem Board über dessen Suchfunktion zu recherchieren, ob es zu dem entsprechenden Thema schon einen Thread gibt. Und wenn ja, dann in diesem zu schreiben.


    "In den Schmutz" zieht dich hier niemand. Man liest höchstens Kritik an früheren Fassungen deiner Geschichte, die mittlerweile nicht mehr aktuell sind.


    Aber damit musst du eben leben. Schließich warst du ja auch der Autor dieser früheren Versionen. Und das Internet vergisst, wie gesagt, nichts.

    Es gibt da so einen Ausspruch, nämlich: "Das Internet vergisst nichts." Und der gilt selbstverständlich auch hier im Schambereich. ;)


    Baer66 hat vermutlich über die Suchfunktion des Boards diesen rund anderthalb Jahren Thread zu einer Geschichte von dir mit dem Titel "Dschungel" gefunden, und in diesem geantwortet.


    Damit hat er sich bloß genau so verhalten, wie die Admins und Moderatoren nahezu aller Communities es ihren Usern immer wieder einschärfen: erst die Suchfunktion benutzen, bevor man einen neuen Thread erstellt!


    Dass dieser alte Thread nun Kritik an einer früheren, nicht mehr auf Schambereich verfügbaren Fassung deiner Geschichte enthält, mag ärgerlich für dich sein, ist aber kein Grund für dich, hier irgendwen - sei es baer66, NicoS oder sonstwen - anzugreifen.


    Baer66 hat sich nur gemäß der Nettiquette verhalten, und NicoS hat das dadurch möglicherweise entstehende Missverständnis gleich aufgeklärt.

    Ich sprach jetzt nicht von einem gegenseitig angewendeten Klistier als Teil des Vorspiels, oder so. Sondern einem Klistier als jeweils individuelle Vorbereitung der Partner. ;)


    Und Selbstreinigung schön und gut, ich persönlich lege schon Wert auf die regelmäßige Anwendung verschiedener Hilfsmittel zur Körperpflege. ;)

    Hallo Beware,


    ich denke, das kommt ganz individuell darauf an. ;)


    Anatomische Tatsache ist zunächst, dass der Anus mit zahlreichen starken Nervenenden duchzogen, also sehr empfindsam ist. Ob man bzw. frau deren Stimulation nun als angenehm empfindet, hängt eben vom jeweiligen Menschen ab.


    Dabei spielen sowohl das rein körperliche Empfinden, als auch die Psychologie - also Prägung durch Erziehung, Ansichten, Erfahrungen usw. - eine Rolle.


    Für manche ist es ein absolutes Tabu, für andere ein lustvoller Tabubruch, und für wieder andere gar nichts ungewöhnliches.


    Ich persönlich bewege mich dabei irgendwo zwischen dem lustvollen Tabubruch, und der Einstellung, es sei nichts ungewähnliches. ;)


    Wenn man sich gegenseitig vertraut, und gewisse hygienische Regeln (Klistier und Dusche vor dem Sex!) eingehalten werden, finde ich Analsex als extrem schön und befriedigend! :)

    Zitat

    Original von NicoS
    Ha, was ein Aufwand!


    Meine Anmerkung hinsichtlich der Kinder war zum einen für die stillen Mitleser gedacht, vor allem die selbsternannten Kinderschützer und Hexenjäger im Netz.


    Na na, das ist jetzt aber offen gesagt wenig überzeugend. ;)


    Diese Plattform geht sowieso schon zwei erhebliche Risiken ein: erstens, indem sie zehntausende erotische Fotos zeigt, von denen wohl weniger als 1% von den Uploadern selbst aufgenommen wurden oder unter einer Lizenz stehen, die es erlaubt, sie hier in dieser Form hochzuladen.


    Und zweitens, indem sie diese Fotos sowie tausende erotische Geschichten ohne jede Alterskontrolle jedem Besucher der Seite frei zugänglich macht.


    Warum vor diesem Hintergrund die Erwähnung eines Buches, dessen Inhalt manchem Zeitgenossen zwar den Schaum vor den Mund treiben mag, das aber nichts desto weniger in Deutschland frei verkäuflich ist, gleich einen energischen Hinweis auf das Verbot der Veröffentlichung von Geschichten mit Kindern als Protagonisten auf dieser Plattform notwendig macht, obwohl davon gar nicht die Rede war, erschließt sich mir zumindest nicht. ;)


    Zitat

    Original von NicoS
    Zum anderen finde ich es aber auch ermüdend, wenn sich für Diskussionen um die (schriftliche) Darstellung weiblicher Nacktheit nur ein Buch mit dem Schwerpunkt Kinder als Aufhänger eignet.


    Hier segelst du am Thema vorbei! ;)


    Gnomeregan fragte ja gerade nicht einfach nach irgendwelchen Büchern zum Thema Nacktheit bzw. in denen Nacktheit vorkommt.


    Sondern nach "Büchern, die das Nacktsein an sich behandeln." Bücher, in denen es nicht um Sex und Nacktheit in sexuellem Kontext geht, sondern um den eigenständigen Reiz und die Freude an der Nacktheit.


    Einer der wenigen Titel, die er zu diesem Thema kennt, ist eben Der Flokati: Das Nackedasein. Und er interessiert sich eben für auch andere Bücher, die sich um Nacktheit drehen statt um Sex.


    Zitat

    Orginal von NicoS
    Was die Themenzuordnung zu einem bestimmten Forenteil betrifft, solltet ihr vielleicht nicht immer nur von eurem eigenen Surf- und Leseverhalten ausgehen, Erpan und Kimberly. Viele Nutzer, die sich z.B. für Geschichten und deren Dramaturgie interessieren, schauen nicht lange in andere Foren und lesen erst recht nicht jeden Thread mit in der Hoffnung, dass dort irgendwann mal das Thema Geschichten auftaucht.


    Hier kann ich dir nicht ganz folgen: gnomeregans Frage hat nichts direkt mit den Geschichten auf Schambereich zu tun. Entsprechend hat er das Thema nicht im Geschichtenforum erstellt, sondern im Small-Talk-Forum. Was ist daran verkehrt?


    Zitat

    Orginal von NicoS
    Im übrigen finde ich es unnötig, mir jedesmal gleich den Vorwurf des "Abwürgens" oder anderer schändlicher Gewaltakte einzuhandeln, wenn ich - ohne jede Drohung oder Sanktion - auf einen kritischen Punkt hinweise.


    Hier bist du vielleicht oder nicht einfach Opfer gewisser erfahrungsgestützter Vorurteile geworden. ;)


    Moderatoren in deutschsprachigen Internetforen löschen, schließen, sperren, ermahnen und belehren nämlich einfach unheimlich gerne. Tut mir leid, das ist so, das muss ich als Ausländerin einfach mal sagen. Es ist aber wirklich nicht böse oder beleidigend gemeint, sondern wie gesagt nur eine erfahrungsbasierte tatsächliche Erkenntnis. :)


    Selbst in anderssprachigen Foren mit internationaler Mitgliederschaft erkennt man einen deutschen Moderator, so es einen gibt, meist sehr schnell. Und wer sich in Deutschland auskennt, fühlt sich im Umgang mit ihnen immer irgendwie an Hausmeister, Parkplatzwächter, Busfahrer u. ä. erinnert.


    Die sind so eklig, zu denen sind schon von vornherein nicht mal die Deutschen besonders nett. Und die meisten verdienen es auch gar nicht anders.


    Bitte fühl dich jetzt nicht angegriffen, sondern nimm es, wenn du möchtest, als Denkanstoß zur Verbesserung der Community hier. ;)


    Bei allem Respekt für die Regeln dieser Community und Einsicht in ihre Notwendigkeit: der von gnomegeran angesprochene Roman Der Flokati: Das Nackedasein von Henriette Staudt ist in Deutschland frei verkäuflich, so z. B. auch bei Amazon erhältlich (ich setze sicherheitshalber lieber keinen Link als Beleg, es ist aber gleich der erste Treffer bei Google).


    Und über Bücher, die jeder Buchhändler in Deutschland - selbst in Kinderaugenhöhe - ins Regal stellen darf, darf hier doch hoffentlich noch gesprochen werden?


    Zumal in einem Unterforum, zu dessen Beschreibung auf der Startseite der Begriff Small Talk erscheint, was impliziert, dass die Gesprächsthemen hier sich nicht streng an das Thema der Plattform halten müssen?


    Ich habe in dieser Diskussion nichts davon gelesen, dass irgendwer hier "Kindergeschichten [...] weder mit noch ohne Erotikfaktor" auf Schambereich einstellen will, deren Einbezug in das Thema der Plattform vorschlägt oder fordert, Links zu Pädophilenseiten erfragt o. ä.


    Zunächst einmal hat gnomeregan einfach eine Diskussion über das Thema Nacktheit in der Literatur angestoßen. Und eine Frage aufgeworfen, die ich schon aus eigenem Interesse sehr interessant finde: muss jede erzählerische Beschreibung von Nacktheit immer nur die Einleitung bzw. der Aufhänger einer sexuellen Orgie sein?


    Und er hat als Gegenbeispiel einen - aller Pädophilen- und Kinderpornohysterie zum Trotz - in Deutschland frei verkäuflichen Roman angesprochen, der davon erzählt, wie Kinder in den sexuell libertären 1970-er Jahren die Nacktheit für sich entdeckt und erforscht haben.


    Wie sehr es daneben geht, gegen diesen Roman die Pädophilenkeule zu schwingen, zeigt schon eine Auszug aus einer der Rezensionen bei Amazon: "Ansonsten werden sich vor allem die Leser, die heute in den Vierzigern sind, in diesem Roman wiederfinden und dabei über ihre eigene damalige Kindheit in den 1970ern ins Grübeln geraten."


    Es geht eben weder gnomeregan mit seinem mutig gewählten Begriff der "Kindererotik", noch dem von ihm angesprochenen Roman darum, sich an Beschreibungen nackter Kinder oder daraus erwachsender, von einer erwachsenen Sexualität geprägten Fantasien zu erregen.


    Es geht beiden gerade darum, Nacktheit einmal bewusst anders zu sehen, denn nur als Stilmittel und technische Notwendigkeit einer auf effektive im Sinne erschöpfender Befriedigung. Sondern als ein sinnliches Erlebnis für sich, anstatt dem Weg zur "Entladung" (Orgasmus).


    Meines Erachtens muss es, aller politischen Korrektheit in der Sexualität bewusst zum Trotz, einem Erwachsenen schon noch erlaubt sein, sich mit seiner eigenen Biographie und seiner charakterlichen und emotionalen Entwicklung, auch hinsichtlich der eigenen Sexualität, zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.


    In Erinnerungen zu schwelgen, Erinnerungen wiederzuentdecken, Erinnerungen zu analysieren und einzuordnen. Und dabei Erkenntnisse zu gewinnen, zum Beispiel über den Wert und die Bedeutung der Nacktheit für die eigene Persönlichkeit, Sozialisation und Sexualität.


    Kinder sind sowohl der eigenen, als auch fremder Nacktheit gegenüber von Natur aus uneingeschränkt positiv eingestellt. Das wird heutzutage zwar politisch bestritten, diese Gegenrede ist aber wissenschaftlich in etwa so relevant wie der Kreationismus.


    Und das nicht, weil sie asexuelle Wesen sind, sondern gerade weil sie sexuelle Wesen sind. Die Sexualität gehört zur menschlichen Persönlichkeit, sie begleitet den Menschen vom Beginn seines Seins bis zum Tod (und je nach metaphysischer Überzeugung auch darüber hinaus, aber das würde nun zu weit führen).


    Kindliche Sexualität ist eben "nur" anders als erwachsene Sexualität. Und genau darum stehen sexuelle Handlungen von Erwachsenen an oder mit Kindern ja unter Strafe - sie können weder gleichberechtigt, noch für beide Teile erfüllend sein, denn dazu sind die Beteiligten in ihrer jeweiligen Persönlichkeit, ihrem Empfinden und ihren Bedürfnissen zu verschieden.


    Sexuelle Handlungen von Erwachsenen an oder mit Kindern schaden Kindern gerade deshalb, weil sie eine eigene Sexualität haben. Wäre dem nicht so, läge die einzige schlüssige Begründung für den strafrechtlichen Schutz von Kindern vor sexuellen Handlungen Erwachsener an oder mit ihnen darin, gesellschaftlich unerwünschte Formen der Sexualität zu bekämpfen.


    Die Logik zivilisatorisch primitiver Kulturen: man verbietet Masturbation, Homosexualität und Empfängnisverhütung, weil gesellschaftlich nutzlos und schädlich. Erlaubt aber die Verheiratung weiblicher Personen bereits ab der Geschlechtsreife, weil gesellschaftlich unbedingt nützlich, wenn auch sicherlich nicht für die Betroffenen gewinnbringend.


    Es kommt ganz auf den Kontext an: gnomeregan fragt sich (und auf der Suche nach einer Antwort die Community), ob nicht schon Nacktheit für sich einen besonderen Wert als etwas Wohlgefühl erzeugendes und glücklich machendes hat, oder wirklich erst im Zusammenhang mit - zugespitzt - dem Orgamus durch Penetration.


    Und erwähnt in diesem Zusammenhang ein Buch, das seine These - Nacktheit ist bereits an sich etwas schönes, befriedigendes und erfüllendes - stützt. In diesem Buch geht es um die Entdeckung der Nacktheit durch Kinder.


    Warum darf uns das nicht ansprechen? Muss es uns nicht eigentlich sogar ansprechen? Waren wir schließlich nicht selbst einmal Kinder? Ist es nicht eine Tatsache, dass es auf dem Weg unseres Heranwachsens zu Erwachsenen zwar vielfältige und tiefgreifende Entwicklungen in unserem Denken und Fühlen gab, aber keinesfalls einen Schritt von jemand anderem hin zu uns selbst? Was wir als Kinder gedacht, gefühlt und erlebt haben, waren das nicht zweifellos und unbestreitbar wir selbst?


    Hat Nacktheit uns nicht schon als Kinder beschäftigt und fasziniert? Haben wir uns nie mal selbst angeschaut und angefasst, mit Geschwistern oder Freunden nackt im Planschbecken gesessen oder "Onkel Doktor" gespielt? Und war das für uns damals nicht schön, hat es uns nicht glücklich gemacht?


    Müssen wir das heute leugnen oder verdrängen, uns mindestens aber dafür schämen und nichts mehr davon wissen wollen?


    Oder dürfen wir uns nicht vielleicht doch gerne daran zurückerinnern, ohne gleich pädophil oder sonst "krank" zu sein?


    Sondern vielmehr einfach etwas wiederentdecken, das uns mit der Zeit verloren gegangen ist, ja eigentlich aberzogen wurde? Nämlich die Faszination für die Nacktheit als Teil unseres Lebens und unserer Persönlichkeit, als Teil unseres Menschseins unter Menschen. Und als Teil unserer Sexualität, die mehr ist als die Jagd nach physischen Superlativen und entkräftender Befriedigung, sondern Ausdruck unseres Selbst und unserer Beziehungen zu anderen Menschen.


    Ich fände es jedenfalls endlos traurig, wenn solche Diskussionen hier abgewürgt würden, weil "das hier eine Plattform für Erotik Marke CMNF ist, und außerdem Leute, die sich für nackte Kinder interessieren pädophil sind, und Pädophilen der Schwanz abgeschnitten gehört, jawohl!"


    Etwas mehr Offenheit, Sensibilität und Differenzierungsvermögen wünsche ich mir in einer Community, die sich um ein erotisches Thema dreht, eigentlich doch...

    Ich erwarte ehrlich gesagt nicht, dass sich hier jemand melden wird. ;)


    Schambereich.net ist nun mal erstens eine Erotik-Community, und zweitens eine, die sich einem politisch nicht gerade korrekten Thema widmet.


    Da ist es nur naheligend und verständlich, wenn nicht gar vernünftig, dass die Mitglieder wert auf eine gewisse Anonymität legen...

    Okay, eine Szene einseitiger weiblicher Nacktheit gibt es in diesem Teil der Geschichte (noch?) nicht. Aber ich verstehe ihn eben auch eher als ersten Teil eines Mehrteilers, denn als in sich abgeschlossene Geschichte, der weitere folgen sollen, mit denen sie nur durch gemeinsame Figuren, Bezugnahme auf ihre Handlung usw. verbunden sein soll.


    Auch ansonsten dürfte die Geschichte es jedoch schwer haben, hier auf positive Resonanz zu stoßen. Dafür überfahrt sie einfach zu viele Stoppschilder, die die meisten in ihren Köpfen aufgestellt haben.


    Ich finde das schade. Denn sie ist nicht nur handwerklich sauber und gekonnt erzählt, schon die Einleitung macht einfach Lust, sich auf den Erzähler und seinen Stil einzulassen, und er enttäuscht die von ihm selbst geweckten Erwartungen nicht. Er hat einfach ein Händchen dafür, dem Leser mit seiner sympathischen Sprache und seinen lebendigen, detailreichen Schilderungen ein vergnügtes Lächeln auf die Lippen zu zaubern.


    Die beschriebenen Ereignisse zwischen den jugendlichen Hauptfiguren sind nicht einmal von Ferne so weit hergeholt oder gar absurd wie vieles andere, was man hier so zu lesen bekommt.


    Im Gegenteil, sie besitzen einen naiven und unschuldigen Charme, berichten anschaulich und glaubwürdig von einem Lebensabschnitt, in dem nicht nur Sex, sondern schon seine Vorstufen noch echte Abenteuer sind.


    Aber ich fürchte, wie gesagt, dass dafür kaum jemand offen ist. Die meisten dürften sich nur über das Alter der Figuren, oder etwa auch das Klischee vom "Türken mit dem beschnittenen Riesenpimmel" echauffieren.


    Naja, selber schuld...

    So wissen Sex-Szenen in Geschichten wirklich zu gefallen!


    Ein im ersten Teil der Erzählung ebenso stringent wie behutsam vorbereiteter, und dennoch alles andere als in dieser Form vorhersehbarer (erster?) dramatischer Höhepunkt der Handlung. Kein Selbstzweck, um dem Leser bloß "Action" zu bieten, sondern logische und glaubhafte Folge der geschilderten Entwicklung zwischen den Hauptfiguren.


    In einer bildhaften und respektvollen Sprache beschrieben, dabei aber keinesfalls schamhaft verfremdet, sondern überaus explizit, was kein Gegensatz zu sprachlicher Ästhetik sein muss.

    Als "großen Schrott" (Zitat volvo) würde ich die Geschichte eigentlich nicht bezeichnen.


    Schund ist sie nun sicherlich, und das scheinbar sogar ganz bewusst, aber gerade darin kann durchaus auch eine Kunstform liegen.


    Irgendwie beschleicht mich beim Lesen nämlich der Verdacht, die Autorin kann sich eigentlich sehr wohl gewählter ausdrücken als mit Worten wie "ficken", "Muschi" usw., und beherrscht sicherlich auch die deutsche Rechtschreibung und Interpunktion.


    Viele Fehler wirken einfach zu sehr - wie soll ich sagen, forciert? Wie absichtlich gemacht, als ob sich ein gebildeter Mensch dumm stellt.


    Und die Art, in der direkte und indirekte Rede miteinander sowie mit ihren Einleitungen vermischt werden, ist streckenweise wirklich kreativ und fast von einer Art schnoddriger Eleganz.


    Spätestens in den letzten beiden Sätzen der Geschichte schließlich sollte das nicht mehr nur Augenzwinkern, sondern viel mehr schon gespielt dämliche Grinsen für den Leser unübersehbar sein.


    Wenn man mich fragt, eine köstliche Travestie auf viele, darunter auch manche populäre und hoch bewertete, Geschichte auf Schambereich.net. :D

    Manche Szenarien erfordern nun einmal den Raum, sie ausführlicher zu beschreiben, und die Zeit, sie Schritt für Schritt zu entwickeln.


    Ich finde das alles andere als schlecht. Denn dieser Stil bietet sowohl die Möglichkeit, eigentlich alltägliche und oberflächlich betrachtet nicht sonderlich interessante Situationen neu zu beleuchten, als auch aus häufig wiederholten Motiven und Schemata auszubrechen, und wirklich originelle Situationen zu konstruieren.


    Letzteres tut deine Geschichte "Magische Begegnung". Man merkt recht schnell, dass hier kein bekannter Standard des Genres einseitige weibliche Nacktheit neu aufgelegt werden, sondern sich eine auf die Charaktere und ihre Beziehung zueinander abgestimmte Situation entwickeln soll.


    Welche das sein wird, weiß man beim Lesen lange Zeit nicht, aber gerade das erzeugt echte Spannung, und die Ruhe und Sorgfalt, mit der die Dialoge das Geschehen vorantreiben schafft eine positive Erwartungshaltung.


    Mir gefallen solche Geschichten besser, als zahllose "schnell zur Sache kommende" Variationen einiger weniger, in letzter Konsequenz immer gleicher spekulativer oder sensationeller Szenarien.

    Das bin ich bestimmt, keine Sorge. ;)


    Mir ist schon durchaus klar, dass meine Geschichten keine Aussicht darauf haben, sich unter den Top 100 der Veröffentlichungen hier zu platzieren.


    Dafür spricht das Thema lesbische Erotik einfach zu wenige der mit überwältigender Mehrheit männlichen Leser hier an, sind meine Geschichten zu unspektakulär und zu handlungsarm.


    Aber ein paar treue Leser, die sich hier im Forum positiv äußern, habe ich ja, und vielleicht sind es auch noch ein paar mehr, die genießen und schweigen.


    Mehr zu erwarten wäre unrealistisch, betrachtet man sowohl die Publikumsinteressen, als auch die Werke anderer Autoren.

    Eine wirklich bemerkenswerte Geschichte.


    Schon ihre Einleitung, und auch verschiedene, immer wieder in ihrem Verlauf angebrachte Beschreibungen von Orten sowie Gedanken und Handlungen ihrer Charakter, sind sehr gefühlvoll und mit viel Liebe zum Detail beschrieben.
     
    Sie nimmt sich ungewöhnlich viel Zeit, Spannung aufzubauen, und lässt den Leser dabei lange im Dunkeln, worauf die Entwicklungen nun letztendlich hinauslaufen werden.


    Die (bisherige, immerhin ist das Ende ja als Ende eines ersten Teils gekennzeichnet) Auflösung ist nicht nur in keiner Form vorhersehbar, sondern besticht auch durch fantasievolle Originalität. Dabei wird das Finale schlüssig und glaubhaft durch den Gang der Erzählung hergeleitet.

    Zitat

    Original von goodie1958
    Ich halte es mit erotischer Literatur eher so wie mit Wein oder einem Bild. Ganz banal stelle ich fest, ob mir der Wein schmeckt oder das Bild gefällt.


    Auch ein kurzes, allgemein gehaltenes Feedback kann für Autoren sicherlich schon interessant sein.


    Interessanter und hilfreicher ist für sie aber mit Sicherheit zumindest eine begründete Kurzkritik.


    Denn auch wenn hier keine Profis am Werk sind, so jedenfalls doch Leute, die immerhin regelmäßig schreiben und sich dabei sicherlich gerne verbessern wollen.


    Dabei kann es überaus hilfreich sein zu erfahren, welchem Leser was warum gefällt oder nicht.


    Einerseits kann man dieses medizinische/biologische Feilschen darum, ob es in vorliegender Geschichte nun eine Urination oder weibliche Ejakulation war, sicherlich für überflüssig halten.


    Andererseits sind das aber eben die Dinge, die manchen Lesern durchaus auffallen. Der Autorin mag es im Detail nicht wichtig gewesen sein, ihnen ist es das beim Lesen aber.


    Ob sie sich dieser medizinischen/biologischen Genauigkeit nun anschließt, oder sich auf künstlerische Freiheit beruft, bleibt ihr überlassen.


    Aber zumindest hat sie etwas über ihre Leser gelernt, was diese wissen und worauf siei achten, und was manchem eben negativ auffällt.


    Und letztlich lebt diese Plattform doch gerade auch vom Austausch und der Disskussion? ;)

    Das ist eben persönliche Geschmacksache. ;)


    Es mag durchaus möglich sein, in sich vollständige und geschlossene Geschichten in sehr kurzem Umfang zu erzählen.


    Ich könnte das nicht, aber die Begabungen jedes Autors sind anders.


    So lange eine Geschichte sich nicht wiederholt, und auch weder für Handlung noch Atmosphäre unwichtige Details in unverhältnismäßiger Breite auswalzt, kann sie sich meiner Meinung so viel Länge nehmen, wie der Autor braucht, sie zu erzählen.

    Zitat

    Original von patrim30
    geht es weiter mit der Geschichte, Caliente?


    Ja, natürlich geht es weiter. ;)


    Als ich vor Jahren die erste Fassung von "Hinter der Badezimmertür" geschrieben habe, hatte ich eigentlich gar keine Serie im Sinn. Sondern nur eine Situation, die ich beschreiben wollte.


    Später fiel mir dann ein anderes Motiv ein, über das ich schreiben wollte, und das sich als Fortsetzung anbot.


    Erst danach war ich überzeugt, eine Art Fortsetzungsgeschichte mit Laura und Vanessa zu schreiben.


    Allerdings kamen mir zunächst andere Dinge dazwischen, ich war längere Zeit nicht mehr hier aktiv.


    Zur Rückkehr hat mich motiviert, dass meine beiden Figuren mir am Herzen liegen, und ich ihre Geschichte vollständig erzählen möchte.


    Darum der nochmalige Neustart, und darum wird es auch weitergehen. ;)

    Das gedankliche Konzept der beiden Geschichten (ich nehme an, die erste soll einfach nur "Mau-Mau" heißen, und die Fortsetzung dann "Frühlingserwachen"?) finde ich durchaus interessant.


    Nur leider arbeiten sie es, zu Gunsten schneller Nacktheit bzw. schnellem Sex, viel zu wenig aus.


    Kaum hat man die Ausgangssituation und die beteiligten Charaktere erfasst, sind auch schon alle nackt bzw. sexuell miteinander aktiv.


    Einen Spannungsbogen gibt es praktisch nicht, auch verfügen die Charaktere über keinerlei wirkliches Innenleben.


    Sie kommen wie Stereotypen von "Jung und darum eben neugierung auf sexuelle Erfahrungen" herüber.


    Die Idee einer Partie "Strip-Mau-Mau" zweier Mädchen, aus der heraus schließlich der Plan geboren wird, einen etwas älteren Jungen zu verführen ist wirklich gut.


    Aber das irrsinnige Erzähltempo, dass die beteiligten Figuren völlig überrollt, ehe sie sich zu Charakteren entwickeln können, verschenkt sie leider völlig.