• Heute hast du Zeit.

    Das merke ich schon morgens bei meinem Weckdienst. Du liegst ganz entspannt auf dem Rücken und lässt mich machen. Ich umzüngle deine Eichel, lutsche daran langsam und genüßlich herum, lecke deinen Schaft hinunter und wieder hinauf, und sauge ihn immer wieder tief in meine Kehle hinein.

    Ich spiele verzückt mit deinem schönen, inzwischen hoch aufgerichteten, mächtigen Schwanz, der heute ganz und gar mir gehört, und rufe mir all die unzähligen Lektionen aus meiner Lehrzeit in Erinnerung, als du mich meine Fähigkeiten als Blasemäulchen noch am lebenden Objekt erproben ließest. Später ging es dann vor allem darum, meinen Deep Throat zu trainieren und ich übte oft allein für mich mit immer größer werdenden Dildos, bis dir meine Kehle voll und ganz zur Verfügung stand. Von da an hast du meinen Mund eigentlich nur noch wie ein Geschlecht benutzt, und Lutschen, Lecken und Saugen dienten nur noch der Erlangung deiner Erektion.

    Doch heute ist es beinahe wieder so wie früher und ich spüre beinahe wieder die aufgeregt prickelnde Erregung, die meine anfangs noch so ungeschickten Bemühungen damals begleitet hat. Du hast mir genaueste Anweisungen erteilt und ich habe sie genauestens befolgt, doch du warst nie ganz zufrieden damit, was ich mit meinem Mund an deinem Schwanz zustande brachte. Ein ganzes Jahr lang übte ich mehrmals täglich bei jeder noch so kleinen sich bietenden Gelegenheit, kauerte unter deinem Schreibtisch, während du telefoniertest oder Mails beantwortest, vor deinem Lesesessel, wenn du in ein Buch vertieft warst, oder vor der Couch, wenn du die Nachrichten im Fernsehen anschautest. Und ich habe gelernt. Heute beherrsche ich alle Facetten der Fellatio in Perfektion und es dauert nicht allzu lange, bis dein warmer Samen meine Mundhöhle füllt. Ich schlucke, ohne mit dem Lutschen aufzuhören, doch heute bremst du mein Bemühen, deinen Schwanz erneut steif zu blasen, was ja sonst zu meinen unverzichtbaren Pflichten gehört. Du legst deine Hand auf meinen Kopf und streichelst sanft darüber, bevor du brummend sagst:

    “Es ist gut. Lass uns frühstücken.”

    Ich bin ein wenig erstaunt, doch natürlich bin ich, so wie immer, gehorsam. Ich säubere deinen Schwanz noch von Sperma und setzte mich dann auf. Ich betrachte deinen nun nur noch halbsteifen Schwanz und finde ihn auch in diesem Zustand wunderschön. Er ist es, den ich begehre, wenn ich deine Hose öffne oder meine Schenkel für dich spreize, er ist mein wahrer Gebieter, mein einzigartiges Lustobjekt.

    Ich habe inzwischen schon so einige Schwänze kennengelernt, doch keiner ist wie deiner, keiner zieht mich derart magisch an, keiner lässt mich immer wieder so sehr alles vergessen, was um mich herum geschieht.

    Du schaust mir einen Moment lang dabei zu, wie ich deinen Schwanz anhimmle, dann entziehst du ihn lächelnd meinem Blick, rappelst dich hoch und verschwindest im Badezimmer. Ich murre dir hinterher, doch dann besinne ich mich auf meine Pflichten und tapse in die Küche.

    Ich bereite unser Frühstück zu und decke, so wie immer, den Tisch auf dem Balkon.

    Du lässt dir auch im Bad Zeit und ich drehe mir eine Zigarette. Genüßlich sauge ich den Rauch in mich hinein und nehme einen Schluck von meinem Kaffee. Als das Rauschen der Dusche aufhört, gehe ich zurück in die Küche, um deinen zuzubereiten. Wir kommen beinahe zeitgleich an der Balkontür an, und heute trägst du nur einen Bademantel, den schönen, alten aus Seide, der dir so gut steht.

    Du setzt dich und ich serviere dir den Kaffee, doch heute lässt du mich nicht zurück auf meinen Platz dir gegenüber. Du ziehst mich auf deinen Schoß und ich schmiege mich überglücklich an dich. Solche Momente zwischen uns sind rar geworden, und ich möchte jede Millisekunde davon genießen.

    “Wann fahrt ihr?” fragst du, und ich weiß, dass du Zoé und mich meinst, unseren gemeinsamen Urlaub, der aus der Not deiner Verpflichtungen geboren wurde.

    “Am Sonntag.” gebe ich zur Antwort und fühle mich mit einem Mal gar nicht mehr so euphorisch, wie ich es an dem Abend war, als Zoé und ich diese Reise ausgeheckt haben.

    “Du wirst mir fehlen.” brummst du in mein Ohr und mir wird beinahe schlecht bei diesen Worten. “Du mir auch.” hauche ich dir zu.

    “Es ging nicht anders.” In deiner Stimme klingt echtes Bedauern mit.

    “Ich weiß.” gebe ich zurück.

    Deine Hand umfasst meine rechte Brust und streichelt sie zärtlich, während dein Mund den meinen sucht und du deine Zunge tief in meinen Hals schiebst. Ich löse mich beinahe auf in diesem leidenschaftlichen Kuss und als deine andere Hand sich zwischen meine Schenkel schiebt, spreizen sie sich wie von selbst bis zum Anschlag. Deine Zunge wühlt zwischen den Lippen meines Mundes, deine Hand zwischen den Lippen meines Geschlechts, und meine kleinen festen Brüste werden von dir abwechselnd geknetet und liebkost. Ich bin im siebten Himmel und es ist fast schon eine Zwangsläufigkeit, dass ich kurz darauf meinen ersten Orgasmus in deinen Mund hinein stöhne. Doch du lässt es dabei nicht bewenden und machst ohne jede Atempausen ganz einfach weiter und schon bald folgen Nummer zwei und drei, und auch sie sind nicht die letzten. Als du schließlich mit deiner Stimulation aufhörst und meinen Mund freigibst, hänge ich wie eine schlaffe Puppe auf deinem Schoß und keuche meine Atemlosigkeit lauthals in den Morgenhimmel. Nur sehr langsam kommt es mir zu Bewusstsein, dass ich mit dir auf dem Balkon sitze und wahrscheinlich gerade die Nachbarn mit meinem Liebesrausch beglücke, doch das stört mich nicht. Im Gegenteil.

    Es gehört wohl zu den Verrücktheiten des Verliebtseins, dass man die ganze Welt daran teilhaben lassen möchte. Ich lasse mich in diese wohlig ermattete Agonie hineinfallen und du umfängst mich mit deinen starken und doch so sanften Armen.

    Als ich meine Augen öffnen, schaue ich direkt in deinen liebevollen, zärtlichen Blick hinein, der mit unendlicher Güte und Wärme auf mir ruht.

    “Damit du mich nicht vergisst.” sagst du grinsend und zwickst noch einmal kurz und heftig in die Knospe meiner rechten Brust.

    Ich quietsche, extra theatralisch, und lache dir ins Gesicht.

    “Wie könnte ich das?” frage ich und spüre verblüfft den Stich der Verlassenheit, der in deinem Blick liegt. Bis jetzt warst immer du es gewesen, der durch Abwesenheit glänzte und es war beinahe erschreckend, zu sehen, dass es dir in einem solchen Moment genauso erging wie mir. Nun war es an mir, dich zu küssen und all meine Leidenschaft und Liebe in diesen Kuss zu legen. Auch ich werde dich vermissen, aber ich freue mich auch darauf, mit Zoé mal wieder so richtig loszuziehen und zu tun, was Mädchen in unserem Alter halt nunmal tun.

    Als sich unsere Lippen voneinander lösen, ist es für einen Moment erst einmal ganz still an unserem Frühstückstisch. Schließlich bist du es, der die Stille bricht.

    “Der Kaffee wird kalt.” sagst du und ich nicke und rutsche von deinem Schoß herunter, setze mich auf meinen Platz dir gegenüber. Wie von selbst öffnen sich meine Schenkel, geben den Blick frei auf das, was dir schon sehr bald für eine ganze Weile entzogen sein wird. Am liebsten würde ich dich aus dem Bademantel schälen und mich meinerseits an deinem wundervollen Geschlecht ergötzen, doch das steht mir nicht zu. Ich schneide ein Brötchen auf und beschmiere die Hälften mit Butter und Honig, doch so richtig Appetit habe ich nicht.

    Die bevorstehende Trennung liegt mir auf dem Magen und ich tue etwas, das ich so bisher noch nie getan habe. Ich stehe auf und gehe um den Tisch herum zu dir hinüber. Ich nehme dir dein Brötchen aus der Hand und öffne deinen Bademantel. Du lässt es, verwundert grinsend, geschehen und wehrst dich auch nicht dagegen, als dein Schwanz zum zweiten Mal an diesem Morgen in meinem Mund verschwindet. Ich lutsche ihn zu neuer Leistungsfähigkeit und klettere dann auf deinen Schoß, setzte mich rittlinks darauf, und schiebe deinen Schwanz in mich hinein. Nun gibt es keinerlei Halten mehr. Ich reite dich mit aller Inbrunst, zu der ich in der Lage bin und schreie drei weitere Orgasmen in den Hinterhof, bevor auch du soweit bist und dich in mich verströmst. Ich gleite von deinem Schoß herunter und lecke deinen Schwanz sauber.

    “Wow!” höre ich dich stöhnen, doch ich gönne dir keinen Moment der Ruhe.

    “Komm!” sage ich und greife nach deiner Hand. Du schaust mich, immer noch etwas derangiert, mit großen Augen an, aber du lässt dich von mir vom Balkon hinein und ins Schlafzimmer ziehen. Ich bin noch lange nicht mit dir fertig.

    Mein Avatar wurde von Zoé mit Hilfe von KI kreiert. Dazu musste sie mich mit Worten beschreiben.😵‍💫

    Ich finde, es ist ganz gut geworden, auch wenn die Person auf dem Bild mir nur sehr ähnlich sieht.😉

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von die.nackte () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Einfach nur „wow“ was für einen schönen Augenblick Du Dir da von der Seele geschrieben hast liebe Nuée. Ich konnte den Moment fast mitfühlen Danke dafür.
    Und auf die Urlaubsgeschichten mit Zoe‘ bin ich jetzt schon gespannt 😉


    Liebe Grüße Flo