(Dieses Bild ist KI generiert)
Wir erreichen München gegen Mittag.
Zoé kennt hier eine alte Schulfreundin aus der Oberschule, bei der wir für ein paar Nächte unterkommen können. Mia ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in einem ziemlich großen, luxuriösen Haus in Schwabing, direkt an der Isar. Ihr Mann arbeitet im Vorstand einer Bank und ist, so wie du, zwanzig Jahre älter als sie. Als die Tür sich öffnet, steht Mia zu unserer Überraschung in einem sehr kurzen, schneeweißen, seidenen Kimono vor uns, der vorne sehr nachlässig gebunden ist und die Ansätze ihrer Brüste erkennen lässt. Sie begrüßt uns sehr herzlich und umarmt uns beide lange und inniglich. Dann bittet sie uns herein und eine monumentale Treppe hinauf. Nicht ohne Stolz führt sie uns durch die Räume und wir bestaunen die luxuriöse Einrichtung dieses Palastes, einen geschmackvollen Mix aus alt und neu, der in jedem Detail bis ins Kleinste aufeinander abgestimmt ist.
In der oberen Etage gibt es ein Schlafzimmer mit einem riesigen Himmelbett und einem begehbaren Kleiderschrank, ein Arbeitszimmer mit einem mächtigen Eichenholzschreibtisch und unzähligen Regalen mit Büchern und Aktenordnern, ein Badezimmer mit Dusche und einer riesigen, freistehenden Badewanne, zwei Kinderzimmer, deren Türen für uns allerdings geschlossen bleiben, sowie ein Gästezimmer, das sehr gemütlich eingerichtet ist und über ein separates Badezimmer verfügt, das dem anderen in nichts nachsteht.
Das riesige Bett, auf dem unzählige kleine und große Kissen drapiert sind, zieht mich augenblicklich magisch an, und ich merke, dass ich in der letzten Nacht ein bisschen zu wenig Schlaf hatte. Die Geräusche aus dem Bus haben mich eine ganze Weile wach gehalten. Mias Stöhnen hat mich neidisch gemacht und mich erkennen lassen, dass es keineswegs immer nur dein Wille war, der mich zu einem Objekt der Begierde gemacht hat. Ich war es auch ausgesprochen gerne.
Mia schlägt vor, dass wir erst einmal “ankommen” und, wenn wir so weit sind, nach unten kommen. Den riesigen Kleiderschrank lassen wir unbenutzt, packen nur unsere Waschtaschen aus, denn wir wollen hier ja nur Station machen und nicht ewig bleiben. Wir duschen ausgiebig und cremen uns gegenseitig mit Sonnencreme ein, denn es ist auch heute wieder sehr sonnig und ziemlich heiß.
Wir schlüpfen beide in luftige Kleidchen und steigen die beeindruckende Treppe wieder hinunter. Ich fühle mich wie ein Filmstar bei seinem großen Auftritt und kann es kaum glauben
Wir finden Mia in der Küche, wo sie gerade dabei ist, einer Art verspätetes Frühstück zusammen zu stellen. Es gibt Müsli, Obst und Joghurt, frische Semmeln und Brezeln, zwei Teller mit Aufschnitt aus Wurst und Käse, Honig und zwei verschiedene Sorten Marmelade, Butter, Frischkäse und gekochte Eier in Eierbechern. Mia trägt das Tablett hinaus auf die Terrasse, durchquert ein großes, gemütlich eingerichtetes Wohnzimmer mit Stuck an der Decke und mehreren, sehr einladend wirkenden Sofas und Sesseln, und stellt es auf einem großen alten Holztisch ab, um den herum sechs ebenso alte Holzstühle drapiert sind. Wir nehmen Platz und wie von selbst streift meine Hand dabei den Saum meines kurzen Kleidchens nach hinten, um zu verhindern, dass der Stoff zwischen die Sitzoberfläche und die nackten Halbkugeln meiner Pobacken gerät.
Diese Bewegung ist mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich sie kaum noch bemerke. Ich habe gelernt, sie so beiläufig auszuführen, dass sie niemandem auffällt, und doch sehe ich aus dem Augenwinkel Mias fragenden Blick, der allerdings folgenlos bleibt. Sie fragt nicht nach, aber sie hat es gesehen und wohl auch eingeordnet, was mich ein wenig verwundert.
Wir essen genüsslich und Zoé und ich erzählen von der ersten Etappe unserer Reise. Die Sache mit der Plakette lassen wir aus, aber die Geschichte mit uns als nackten Beifahrerinnen löst bei Mia ein so herzliches und ansteckendes Gelächter aus, dass es uns kaum gelingt, zu Ende zu erzählen. Als wir dennoch bei unserer Ankunft hier in München angekommen sind, atmet sie tief durch. Es klingt wie ein sehnsuchtsvoller Seufzer.
“Manchmal träume ich von so einem Trip, wie ihr ihn gerade macht." sagt sie mit wehmütig klingender Stimme.
“Einfach los, ohne nachzudenken. Versteht mich nicht falsch. Ich liebe meine Familie, aber manchmal denke ich, dass das alles viel zu früh gekommen ist. Es ist, als würde eine Etappe in meinem Leben fehlen, als hätte ich eine Klasse übersprungen.”
Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr zwei völlig verschiedene Lebensentwürfe zu dem gleichen Ergebnis führen können.
“Das geht mir genauso.” sage ich, etwas zögerlich, weil mir wieder einmal erst beim Sprechen klar wird, was ich sagen möchte. Für mich ist diese von mir erkannte Parallele auch etwas Neues und ich versuche sie dennoch zu erklären.
“Als ich meinen Meister kennenlernte, war ich noch sehr jung. Drei Jahre lang hat er mich so gut wie gar nicht beachtet. Erst an meinem achtzehnten Geburtstag hat er mich entjungfert. Seitdem lebe ich mit ihm in seiner Wohnung zusammen und tue alles, was er mir sagt, bin 24/7 in allem gehorsam und gefügig. Diese Reise ist die erste Erfahrung seit langem, die ich ganz und gar ohne ihn mache.”
Mia schaut mich mitfühlend an und nickt.
“Frederick ist auch sehr dominant. Er hat von Anfang an unser Zusammensein bestimmt und ich habe mich gerne in seine Vorstellungen eingefügt. Ich liebe den Luxus und die Unbeschwertheit, in der ich hier lebe und bin ihm unendlich dankbar dafür, dass ich mir nie um irgendetwas Sorgen machen muss. Doch seit die Kinder da sind, hat sich einiges zwischen uns verändert. Er ist kaum noch zu Hause und wenn, mache ich nur noch die Beine breit, damit er sich an mir abreagieren kann. Das Spielerische der ersten zwei Jahre ist verloren gegangen. Ich muss vor allem funktionieren, als Mutter, als Gastgeberin und als Hure, die immer und überall kann und will, wenn er gerade einmal Lust auf mich hat.”
Jetzt sind wir beide platt. Auch Zoé ist im wahrsten Sinne des Wortes die Kinnlade heruntergeklappt. Sie starrt Mia mit offenem Mund an.
“Davon… hast du… mir noch nie etwas erzählt.” stammelt sie ein wenig verwirrt und klingt dabei fast ein bisschen ärgerlich.
“Stimmt.” gibt Mia zu. “So etwas erzählt man auch nicht am Telefon oder per videocall.”
Zoé nickt, aber ich sehe ihr an, dass sie dennoch ein wenig gekränkt ist.
“Bei uns hat sich auch einiges verändert.” sage ich nach einem Moment der Stille, der auf Mias Geständnis folgt. “Mein Meister hat mich auch oft ziemlich warten lassen. Manchmal hat er mich tagelang nicht angefasst, obwohl ich mich ihm permanent angeboten habe, ständig nackt in der Wohnung herum lief und mit weit gespreizten Beinen vor ihm saß oder kniete. Früher hat er mich mehrmals am Tag gefickt und wenn nicht, musste ich ihm den Schwanz lutschen. Damals war es mir oft zu viel, doch heute ist es mir zu wenig. Andererseits haben wir Zoé und sogar ihren Freund bei uns aufgenommen und er war der einzige von uns, der tatsächlich Geld verdient hat.
Ich bin ihm sehr dankbar dafür, aber auch mir fehlt die Intensität der ersten Zeit.”
Mia hat schweigend zugehört und ab und zu mal genickt. Sie scheint sehr gut zu wissen, wovon ich rede. Mia ist mir, wie es scheint, sehr viel ähnlicher, als ich gedacht habe. Doch bevor ich weiter nachhaken kann, wechselt sie spontan und entschlossen das Thema. Natürlich gibt es im Garten auch einen großen Pool, der geradezu dazu einlädt, sich ein wenig abzukühlen, und als Mia vorschlägt, ein wenig schwimmen zu gehen, erklärt Zoé ihr, dass wir keine Badesachen dabei haben.
Mia zieht eine Augenbrauen hoch und sagt dann trocken.
“Die braucht ihr hier auch nicht." Erstaunt schauen wir sie an.
“Das Grundstück ist rundum gut blickgeschützt. Niemand außer mir kann euch sehen. Und die Kinder sind bei Oma.”
Jetzt sind wir beide ehrlich überrascht. Das hätten wir von Mia nicht erwartet.
Noch überraschter sind wir, als Mia ihren Bademantel abstreift und darunter vollkommen nackt und vor allem absolut nahtlos gebräunt ist.
Sie grinst und sagt: “Ich hasse Tanlines.”
Sie sagt das in einem gespielt echauffierten Ton, legt dabei ihren Handrücken an die Stirn, wie man es aus Filmen aus den fünfziger Jahren kennt, und Zoé und ich müssen lachen. Jetzt ist das Eis endgültig gebrochen und wir schlüpfen aus unseren Kleidchen. Als Mia realisiert, dass wir beide nichts darunter tragen, lacht sie erneut ihr mitreißendes Lachen.
“Zwei Schwestern im Geiste, wie ich sehe.” prustet sie zwischen zwei Lachern.
“Schön, dass ihr da seid.”
Wir planschen eine Weile ausgelassen im Pool herum und liegen anschließend nebeneinander auf breiten, bequemen Teakholzliegen in der Sonne. Mia erzählt von ihrem Dasein als Hausfrau und Mutter, das sie zwar meistens sehr glücklich macht, aber manchmal auch langweilt.
“Liebst du ihn noch?” fragt Zoé, mal wieder ganz direkt.
Mia öffnet gerade den Mund, um etwas zu sagen, doch dann steht sie wortlos auf und geht ins Haus. Ein paar Minuten später kommt sie mit drei Gläsern Weißwein zurück, die sie auf einem kleinen Tisch neben dem Pool abstellt, um den herum drei Stühle stehen. Wir stehen auf und setzen uns zu ihr.
“Ich weiß es nicht.” nimmt sie den Faden des Gespräches wieder auf.
“Manchmal denke ich, dass ich nur noch wegen der Kinder hier bleibe. Doch in anderen Momenten schaue ich ihn an und sehe wieder den energischen, leidenschaftlichen und so unendlich souveränen Mann, in den ich mich damals verliebt habe.”
Es macht mich traurig, sie so reden zu hören und ich möchte gerade etwas fragen, als ein Motorengeräusch uns aufhorchen lässt. Der Kies vor dem Haus knirscht unter Autoreifen. Ein Wagen fährt eindeutig vor unserem Haus vor, doch Mia bleibt vollkommen ruhig sitzen.
“Das ist Frederick.” sagt sie träge. “Er wollte heute mal ein bisschen früher zu Hause sein.”
Zoé steht schlagartig auf, doch Mia bedeutet ihr, entspannt zu bleiben.
“Sollten wir uns nicht etwas anziehen?” fragt sie, doch Mia schüttelt den Kopf.
“Bitte nicht. Es wäre schön, wenn ich mal nicht die einzige Nackte hier im Haus wäre.”
sagt sie, beinahe flehentlich, und fügt augenzwinkernd hinzu:
“Und ich denke mal, Frederick ist da ganz meiner Meinung.”
Frederick betritt den Garten und scheint keinerlei Notiz davon zu nehmen, dass wir alle drei nackt hier herumliegen. Er grüßt Zoé und mich knapp mit einem Kopfnicken und seine Frau mit einem Küsschen auf die Wange. Dann geht er über die Terrasse ins Haus.
An der Terrassentür bleibt er kurz stehen und dreht sich zu uns um.
“Kommst du bitte.” sagt er ganz beiläufig zu Mia und die steht augenblicklich auf, nicht ohne dabei verstohlen mit den Augen zu rollen. Sie folgt Frederick ins Haus und ich kann es fast nicht glauben, was ich hier gerade erlebe. Auch Zoé ist sichtlich erstaunt.
“Denkst du, was ich denke?” fragt sie und ich nicke.
Kurz darauf hören wir aus dem offenen Fenster im ersten Stock Fredericks Stöhnen. Von Mia ist nichts zu vernehmen und ich stelle mir vor, wie sie da oben auf dem Bett liegt und darauf wartet, dass es vorbei ist. So habe ich es mit dir nie erlebt. Selbst wenn du mich manchmal auch einfach so benutzt hast, hatte ich immer auch etwas davon. Das zweite Mal auf dieser Reise spüre ich diesen kleinen Stich der Sehnsucht nach dir, doch diesmal wenigstens nicht mit Neid vermischt.
Es dauert keine zwanzig Minuten, bis Mia wieder aus der Terrassentür tritt und sich sofort in den Pool stürzt. Sie schwimmt ein paar sehr kraftvoll durchgezogene Bahnen, als müssen nun auch sie sich abreagieren, und ich kann sie gut verstehen.
Als es genug ist, steigt sie aus dem Pool, schüttelt sich wie ein nasser Hund und setzt sich wieder zu uns.
“So ist es immer.” sagt sie und rollt erneut mit den Augen. “Er kommt, fickt mich und setzt sich dann an den Schreibtisch. Dort arbeitet er dann für ein paar Stunden und irgendwann kommt er dann herunter und verlangt sein Abendessen.”
Frederick wird mir, mit jedem Wort, dass sie sagt, unsympathischer. Doch dies scheint irgendwie noch nicht alles zu sein, was Mia bedrückt. Ich frage nach und sie beginnt, zögerlich, zu erzählen.
“Der Holländer kommt morgen Abend zu Besuch. Er ist einer der Großkunden, die die Bank gerne für sich gewinnen würde. Ein Kollege von Frederick hat es bereits versucht und ist krachend gescheitert.
Er hat Frederick erzählt, dass der Holländer ihn zu sich nach Hause bestellt hat und ihn dort mit zwei wunderschönen, völlig nackten Mädchen erwartete, die während des ganzen Gespräches links und rechts von ihm auf dem Boden knieten. Er habe gar nicht gewusst, wo er zuerst hinschauen soll und sei ganz durcheinander gekommen. Am Ende hat der Holländer ihn regelrecht weggeschickt.
Frederick hat ihn zu uns eingeladen und jetzt hat er zugesagt. Und zwar ausgerechnet für morgen, wo ihr doch noch zu Besuch seid.”
“Aber das macht doch nichts.” sage ich. “Wir können doch oben in unserem Zimmer bleiben, oder irgendwas unternehmen.”
“Moment mal.” wirft Zoé ein. “Glaubst du, er wird die Mädchen mitbringen?”
Mia nickt und wirkt dabei ziemlich beunruhigt.
“Frederick ist sich da sogar ziemlich sicher. Deshalb hat er mich gebeten, bei diesem Treffen ebenfalls nackt zu sein, um seinen Status mir gegenüber zu unterstreichen.”
Es ist nicht zu übersehen, dass ihr bei dem Gedanken daran nicht wirklich wohl ist.
"Du sagst, es sind zwei Mädchen gewesen?” fragt Zoé erneut nach.
Mia nickt und ich kann mir gut vorstellen, wie es sich anfühlt, nackt mit zwei jungen, schönen Mädchen konkurrieren zu müssen. Doch Zoé hat offenbar anderes im Sinn.
“Nun…” murmelt sie vor sich hin. “Wir sind drei, oder?”
Mia nickt erneut. Es braucht einen Moment, bis sie kapiert, was Zoé da gerade gesagt, oder besser, gemeint hat. Dann hellt sich ihre Miene auf und sie schaut Zoé ungläubig an.
“Du meinst…ihr beide würdet…” stammelt sie, und schaut zwischen Zoé und mir hin und her.
Auch ich bin überrascht, doch eher von Zoé's Mut, als von ihrem Vorschlag an sich. Nackt zu sein war für mich noch nie ein Problem, auch nicht bei einer geschäftlichen Besprechung. Im Gegenteil. Die Exhibitionistin in mir bricht bei dieser Vorstellung geradezu in Freudentänze aus.
“Klar.” sage ich deshalb einfach nur und Mia kann es kaum fassen.
“Das wäre…einfach krass geil…” stammelt sie erneut.
“Ich wäre dann auch nicht so allein mit meinem Nacktsein."
Ein breites Grinsen taucht in ihrem Gesicht auf.
“Und das ist wirklich euer Ernst?”
Zoé und ich schauen einander an und nicken unisono.
Mia ist ganz aus dem Häuschen.
“Das muss ich sofort Frederick erzählen.” juchzt sie und ist schon aus der Tür.
Zoé und ich schauen uns an und grinsen beide bis über die Ohren.
“Schön, dass du dich langsam wieder fängst.” sage ich und Zoé nickt.
“Ja. Es fühlt sich halt viel besser an, wenn ich solche Dinge selber entscheide.”
“Hast du schon eine Idee, wie wir den beiden helfen können?”
“Na ja. Zunächst einmal sind drei Mädchen mehr als zwei.” sagt sie grinsend.
“Und über den Rest sollten wir reden, wenn Frederick dabei ist.
Wir könnten zum Beispiel so etwas wie nackte Dienstmädchen sein, so nur mit Schürze oder so, während Mia die Dame des Hauses gibt. Dann könnte sie angezogen bleiben und gegenüber dem Holländer ihre Würde als Fredericks Gattin wahren.”
Du bist verrückt.” sage ich grinsend. Auch Zoé grinst bis über beide Ohren.
“Aber mit Bindestrich.” sagt sie.
“Mit Bindestrich?”
“Na ver-rückt.” erklärt sie. “Ein bisschen neben dem, was alle machen.”
Jetzt muss ich lachen. Und bin sehr gespannt, was Frederick dazu sagen wird.