Oh je, das könnte ja eine Lebensbeichte werden.
Wo fang ich an?
Unterwäsche, hat mir meine Mutter erzählt, war als Kind für mich schon immer ein Problem. Ich wurde ermahnt und kontrolliert, aber ich ging, wenn es ging ohne und ich mache das bis heute.
Ich war damals Kind und naiv, dass Männer die Tatsache, dass ich ohne Höschen war, unendlich geil finden, habe ich erst sehr viel später erfahren. Aber sehr schamhaft war ich ohnehin nicht. Meine Eltern sind mit uns viel baden gegangen und immer FKK.
In der Schule hatte ich eine Freundin, die mit mir durch dick und dünn ging. Zum Ende der Pubertät haben wir Mädels gemerkt, welche Wirkung wir auf Männer hatten, vor allem unsere nackte Haut.
Wir waren jung, verrückt, freizügig und kindisch und haben sehr viel Blödsinn gemacht. Obendrein fanden wir das auch selbst noch geil.
Das alles ist lange her und wer erinnert sich schon an seine Missetaten aus der Jugend. Aber die Geschichte von Meli kramte die Dinge aus den Ecken meiner Erinnerung...
Wir waren mal in der Stadt im Springbrunnen baden und das splitternackt. Allerdings tief in der Nacht. Kaum jemand hat uns gesehen, damals gab es noch kein Nachtleben. Daran hab ich mich durch Meli erinnert.
Barfuß sind wir auch gelaufen. Ich erinnere mich vor allem in der Disko, weil die hohen Schuhe so unbequem waren.
Und ja, wir sind ohne Höschen weggegangen. Wusste eigentlich keiner. Nur ab und zu haben wir was blitzen lassen, um jemanden einzuheizen.
Leider habe ich meine Freundin von damals aus den Augen verloren.
Sie ist auch nie zu Klassentreffen gekommen. Mit ihr gemeinsam würde mir sicher noch mehr einfallen.