• Ich werde wach.

    Eine Hand streichelt mir durchs Haar.

    Ich öffne angestrengt die Augen.

    Das Mädchen, O, sitzt neben mir auf der Bettkante.

    Streichelt. Lächelt. Strahlt mich an.

    Wir sind allein.

    Niemand hier außer uns beiden.

    Selbst ER hat sich zurückgezogen.

    Wie lange habe ich geschlafen?

    Draußen ist es immer noch dunkel.

    “Wow!” sagt O. Zieht eine Augenbrauen hoch.

    “Das war…” sie sucht nach Worten.

    …einfach… unsagbar geil!”

    Ich schweige. Und lächle sie müde an.

    Sie ist ehrlich berührt.

    “Ich habe schon vieles gesehen, aber das…”

    Vieles gesehen? In deinem Alter? Ich frage.

    “Meine Mutter lebt hier auf dem Anwesen. Sie ist eine der Sklavinnen.

    Ich bin hier geboren.”

    Jetzt mache ich großer Augen.

    “Ich war von klein auf immer hier. Habe alles gesehen, was hier geschah.

    Die Herren nahmen meist keine Rücksicht auf meine Anwesenheit.”

    Sie lächelt. Ich bin betroffen. Entsetzt. Als Kind in einer Art Bordell?

    ER hat mir erzählt, wie es hier zugeht.

    Und dieses Mädchen mittendrin?

    Ich will sie fragen, wie das für sie war

    Doch sie hat meine Klit entdeckt. Den Ring. Streicht mit den Fingern darüber.

    Ich zucke zusammen.

    “Wie kommt das?”

    “Was meinst du?”

    “Da ist keine Vorhaut an deiner Klit.” stellt sie sachlich fest.

    “Und der Ring? Hat das weh getan?”

    Ich erzähle von der OP und der Beringung.

    Sie bekommt große Augen. Fragt zögerlich.

    “Und…wie ist das so?”

    “Ich bin andauernd geil. Das ist manchmal schon krass.

    Kann weder Hosen, noch Höschen tragen.

    Nie wieder. Die Vorhaut wächst nicht nach.

    Die Reibung würde mich wahnsinnig machen.”

    Jetzt ist ihre Neugier geweckt.

    “Aber könntest du nicht wenigstens das Piercing herausnehmen?”

    Ich schüttle den Kopf.

    “Die Kugel wurde mit einer speziellen Lasertechnik verschweißt.

    Sie lässt sich nicht abnehmen.”

    Sie nickt. Versteht die Endgültigkeit.

    “Mein Herr…Master S., Mier will…, dass ich…” beginnt sie.

    Ich warte. Sie fasst Mut. Redet weiter.

    “Am Ende meiner Dienstzeit bei den Herren der Gemeinschaft…soll ich auch…so wie du…”

    Jetzt verstehe ich. Die Vorstellung erschreckt sie.

    Sie fängt sich wieder.

    Wendet sich dem Tattoo zu.

    Slutslit” liest sie laut. “Schlampenschlitz?”

    Ich nicke. “Das ist, was ich bin.”

    “Fickst du immer mit so vielen Männern?”

    “Meistens. Manchmal auch nur mit meinem Gebieter.”

    “Magst du es?”

    “Ja!”

    Ich erzähle von meinem ersten Mal.

    Von dem Rudelfick mit meinem Ersten. Mit seinen Kumpels.

    Von der Zeit danach. Von der Schulschlampe.

    Von meiner Begegnung mit meinem Gebieter.

    Meiner vollständigen Unterwerfung.

    Meinem Leben als seineschlampe.

    Meiner Urlaubsvertretung bei IHM.

    Sie schaut mich an. Nachdenklich. Ein bisschen ängstlich.

    Denkt über ihre eigene Situation nach.

    “Was wird er mit mir machen?”

    “Wer?”

    “ER.”

    Das ist nicht leicht, zu sagen. Er ist unberechenbar.

    “Ich weiß nicht.”

    “Wo ist er jetzt?”

    K.A.

    “Ich weiß nicht. Er lässt uns allein, damit wir uns Kennenlernen?”

    “Ich mag dich.”

    Sie rührt mich. Sie ist so jung. Fast noch ein Kind.

    Ich mag sie auch. Aber das sage ich nicht.

    Will erst wissen, was das hier wird. Eine Woche?

    Sie dringt ein in mein Privates.

    Kommt mit uns nach Hause. Wohnt jetzt bei uns.

    Mit mir. Mit ihm. Ist bei allem dabei, was wir tun.

    Was er mit mir tut.

    Die Tür geht auf und ER kommt herein.

    Das Gesicht ausdruckslos. Gelassen. Entspannt.

    ER greift nach den Leinen. Jetzt erst sehe ich die Klammer an O’s Klit.

    Sie war die ganze Zeit über da. Hat sich eingegraben. Ihre Klit gequält.

    Wie kann sie so sanft und liebevoll sein?

    ER zieht an der Leine. Ein kurzes Aufflackern von Schmerz.

    Dann wieder Gleichmut. Lächeln. Freundlichkeit.

    Sie erstaunt mich. Löst beinahe Bewunderung aus.

    Sie ist weiter als ich am Anfang.

    Als wenn sie schon das Wesentliche verstanden hat.

    ER führt uns heraus aus dem Raum. Führt uns in den großen Saal.

    An eine lange, üppig gedeckte Tafel. Schweres Eichenholz. Sehr alt.

    Die Herren sitzen bereits zu Tisch.

    Die Damen kauern darunter.

    O und ich wechseln einen kurzen Blick. Sie wirkt immer noch ängstlich.

    ER löst die Klammer von der Klit. O schreit auf. Erschrickt.

    Senkt beschämt den Blick.

    Arme Kleine. Will alles richtig machen.

    Alles erdulden. Klaglos ertragen.

    Doch sie wird gar nicht Teil des Geschehens.

    Wird von IHM am Kopfende des Tisches auf die Knie gedrückt.

    Schaut nun direkt darunter. Auf all die nackten Frauen.

    Geöffnete Hosen. Geöffnete Münder. Warten auf den Gong.

    Auch ER nimmt Platz. Ich auch. Knie zu seinen Füßen.

    Dann plötzlich die Stimme von Master S., unserem Gastgeber.


    “Ich bitte um ihre geschätzte Aufmerksamkeit.

    Ich möchte sie einladen, sich nun mit einem hoffentlich zufriedenstellend reichhaltigem Abendessen zu stärken. Als besondere Attraktion dieses Programmpunktes werden nun die Damen die Ehre haben, ihre Fähigkeiten in Punkto Fellatio unter Beweis zu stellen. Jede fängt bei ihrem eigenen Herrn und Gebieter an. Wenn der Gong ertönt, rücken sie im Uhrzeigersinn jeweils einen Herrn weiter. Jeder der Herrn hat vor sich eine Liste liegen, in der er die Qualität der Fellatio mit einem einfachen Kreuz bewerten kann.

    • Begnadet
    • Talentiert
    • Zufriedenstellend
    • Langweilig
    • Dilettantisch

    Teilnahmeberechtigt sind die Herren, die eine ihrer Damen zum Wettbewerb angemeldet haben. Also insgesamt 31. Die Bögen werden anschließend ausgewertet. Die ersten drei Damen bekommen eine Belohnung. Die letzten drei werden bestraft.”



    “Wow!” denke ich. Wer denkt sich so etwas aus?

    Doch der Gong ertönt. Es geht los.

    Mein Herr ist einfach. Ihn lutsche ich jeden Tag mehrmals.

    Weiß, wie sein Schwanz funktioniert.

    Noch bevor der Gong kommt, spüre ich das Zucken.

    Schmecke seinen Nektar. Schlucke seinen Saft.

    Der nächste Schwanz ist auch nicht besonders schwer.

    Ist schon vorbereitet. War beim Gong kurz davor.

    Noch einmal schlucken. Salzig. Bitter. Bäh.

    Beim nächsten wird es schon schwerer.

    Schlaff. Halbsteif. Der Gong kommt kurz vor dem Abspritzen.

    Der vierte wird einfach nicht steif. Egal was ich anstelle.

    Der fünfte geht wieder schnell.

    Ein bisschen lutschen. Und schlucken. Der Nächste bitte.

    Der sechste ist riesig. Ein echtes Monstrum. Dick und lang.

    Hände auf meinem Hinterkopf. Pressen ihn nach unten.

    Das Monstrum in meinen Hals. Ich entspanne meine Kehle.

    Spüre irgendwann die Bauchdecke an der Nase.

    Tätscheln auf meinem Kopf. Kurz vor dem Ersticken.

    Der Gong rettet mich. Durchatmen vor der nächsten Challenge.

    Unzählige Schwänze warten noch.

    Ich rutsche weiter. Lutsche weiter. Schlucke den Rotz in mich hinein.

    Schaue manchmal den anderen zu.

    Die meisten eher bemüht. Ohne Lust bei der Sache.

    Manche wirken auch müde. Vor allem die Älteren.

    Wie viele Schwänze haben die schon gelutscht?

    Sehe Mylady. Schleifende Schlösser auf dem Boden.

    Will ich so werden?

    Der nächste Schwanz vor meiner Nase. Klein. Schrumpelig. Stinkend.

    Ein kurzer Anfall von Ekel. Überwindung. Weitermachen.

    Die Hälfte schon geschafft. Brave Schlampe. Gutes Mädchen.

    Nur noch automatisch. Mund auf. Schwanz rein. Lutschen. Schlucken.

    Wieder und wieder. Endlos.

    Dann plötzlich O. Am Kopfende des Tisches. Wie ein Leuchtturm.

    Sie kniet neben IHM.

    Nur noch zwei. Dann einer. Fertig.

    Völlig erschöpft. Verkrampfte Wangenknochen. Schweiß auf der Stirn.

    Aber glücklich. Euphorisch. Geschafft. Aufgabe erfüllt.

    Master S. verkündet das Ende der Challenge. Bittet uns unter dem Tisch hervor.

    Sammelt die Bögen ein. Übergibt sie einem dicken Mann mit Brille.

    Wir nehmen Aufstellung. In Präsentation.

    Hände hinter dem Kopf. Gespreizte Schenkel.

    O schaut uns dabei zu. Sie wirkt immer noch verstört. Ängstlich.

    Ich zwinkerte ihr zu. Sie macht große Augen. Lächelt dann. Immerhin.

    Master S. verkündet das Ergebnis.

    Ich habe gewonnen. Bin die beste Schlampe von allen.

    Überraschung. Stolz. Triumph. Belohnung?

    Wie sieht die wohl aus?

    Und wie die Bestrafung?

    Egal. Erst einmal freuen. Strahlen. Glücklich sein.

    ER kommt auf mich zu und nimmt mich in den Arm.

    O tut das gleiche. Strahlt fast mehr als ich.

    Master S. beglückwünscht die Gewinnerinnen.

    Die Belohnungen werden in vier Wochen eingelöst.

    Dann wird die Weitergabe von O auf dem Programm stehen.

    Er verabschiedet uns. Wünscht einen guten Heimweg.

    ER hakt die Leinen ein. Bei mir an der Klit. Bei O am Halsband.

    Wir nehmen sie echt mit. Zu uns nach Hause.

    Wie wird das werden. Ich mag sie. Hab’s ihr immer noch nicht gesagt.

    Sollte ich ja vielleicht Mal machen.

    Nackt aussteigen vor dem Haus. Auf dem Bürgersteig stehen.

    Warten, bis die Haustür offen ist. Zu zweit leichter.

    Wir lächeln uns an. Ich mag sie.