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    Im Fall der fünf in einem Haus südlich von Berlin gefunden Toten sieht es nicht so aus, dass ein Außenstehender für die Tat verantwortlich ist. "Es gibt derzeit keinen Tatverdacht gegen eine dritte Person", sagte Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon zu RTL. "Es gibt keinen Haftbefehl gegen jemanden." Bantleon erklärte weiter, es sei ein Abschiedsbrief gefunden worden. Über den Inhalt konnte er noch nichts sagen. Die beiden Erwachsenen waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft Cottbus und der Polizeidirektion Süd 40 Jahre alt.

    Derweil ist der Schock in Königs Wusterhausen im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald groß. Auf einem bunt bemalten Blatt Papier, das am Zaun des betreffenden Einfamilienhauses hängt, steht in Kinderschrift: "Du tanzt nun im Himmel auf einem Regenbogen. Dein Leon". Daneben baumeln zwei Stofftiere. In dem Wohnhaus im Ortsteil Senzig hat die Polizei am Vortag fünf Leichen entdeckt - darunter drei Kinder (4, 8 und 10 Jahre alt). Was hinter dem Verbrechen steckt, ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen.

    Königs Wusterhausen hat knapp 40.000 Einwohner. Senzig war früher eine eigenständige Gemeinde. Es liegt zwischen Feldern und Seen - eine ruhige Idylle mit vielen Einfamilienhäusern.

    Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

    Bei Suizidgefahr: Notruf 112

    Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

    Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)

    Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.

    In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.

    Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

    Noch am Abend hatten Anwohner eine Kerze vor dem Haus aufgestellt. Auf die Frage, ob sie die Toten kannten, antwortet ein Mann: "Das hier ist ein Dorf - man kennt sich." Eine Frau, die ihr Rad schiebt, sagt: "Das ist schon schlimm, was hier passiert ist." Die Familie sei erst vor ein paar Jahren hergezogen.

    Zunächst sind die Rollläden unten, später ist in einem Fenster ein Weihnachtsstern zu sehen. Spekulationen kursieren, die Bewohner hätten sich in Corona-Quarantäne befunden. Bei den Kindern soll es sich um drei Mädchen gehandelt haben. Laut der "Bild"-Zeitung sollen die Erwachsenen Lehrer gewesen sein. Die Ermittler wollen diese Angaben nicht bestätigen.

    Die Spurensicherung sei die ganze Nacht vor Ort gewesen, sagt ein Polizeisprecher am Sonntag. Anwohner und Bekannte aus dem näheren Umfeld der Toten werden befragt, die Leichen werden von der Rechtsmedizin untersucht. Am Abend wurde ein kleiner Hund aus dem Haus geholt und in ein Tierheim gebracht.

    Quelle: ntv.de, mbo/dpa

    Da man sich seitens der Bdehörden mit dem Abschiedsbrief bedeckt hält, aus dem ja der Grund hervorgehen muss, lässt das nur die Schlussfolgerung zu, dass die Coronamaßnahmen damit zusammenhängen.


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